Etwas Gartenarbeit …

Galerie

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

… war heute wieder angesagt. Wie ich schon in meinem Beitrag „Mit meinem Lieblingsspielzeug … “ geschrieben hatte, musste der Rasen – bzw. das, was von ihm nach der anhaltenden Dürre noch übrig ist – ja auch zum Ausklang des … Weiterlesen

Gartenarbeit …

… in der prallen Sonne, wenn es im Schatten schon 95 Grad Fahrenheit [= 35 Grad Celsius] hat, ist ganz schön schweißtreibend, muss aber sein. Soi habe ich dann heute mal wieder den Rasen gemäht. Das ist im Augenblick zwei Mal die Woche nötig, aber wohl nicht mehr lange, denn bei der jetzigen Hitze und Trockenheit wird unser Bernudagras wohl bald in den „Sommerschlaf“ verfallen. Einige Stellen im Rasen werden schon dünn, und manche auch etwas braun. Rasenmähen ist eigentlich ja gar nicht so anstrengend, denn ich sitze ja auf dem Mäher und „düse“ herum, und da kühlt auch der Fahrtwind. Und trotzdem: schon alleine dabei bricht der Schweiß aus.

Danach kam dann der anstrengendere Teil, mit dem „weedeater“ die Stellen mähen, die der Rasenmäher nicht packt.

Und ganz besonders anstrengend war es vor zwei Tagen, die restlichen Kartoffeln auszumachen. Das ausgraben wäre an sich ja schon anstrengend genug gewesen, aber das bis zu mannshohe Unkraut, das darüber gewachsen war, zu beseitigen, das war mehr als anstrengend. Aber der Lohn waren fast 3 Eimer voll prächtiger Kartoffeln: lecker!

Und auch das Schotterbett rund ums Haus anzulegen war sehr anstrengend. Aber das ist jetzt fertig und es hat sich gelohnt – sieht wirklich gut aus.

Ich fühle mich fast wie …

Paul Newman als „Cool Hand Luke“ im gleichnamigen Film, wenn ich hier in der Hitze [z.Zt. 86 Grad Fahrenheit = 30 Grad Celsius, aber wegen der hohen Luftfeuchtigkeit gefühlt als 92 F. = 33 C.]  die Sense schwinge, um das Unkraut auf mechanische – und einmal nicht chemische – Weise zu beseitigen. Und das ist eine ganz schön schweißtreibende Arbeit. Nach dem regenreichen Frühjahr wuchert hier alles. Disteln und Sonnenblumen sind z.T. mannshoch. Und wenn sie auch auf dem größten Teil des Grundstücks bleiben können/sollen, so gibt es doch ein paar Ecken, wo wir sie nicht haben wollen, insbesondere zu dicht an den Futterkästen/-plätzen für die Vögel. Da wären dann zu leicht Plätze, an denen sich Schlangen verstecken könnten. Also weg damit.

Gartenarbeit …

… ist wieder nötig.

Nachdem ich hier eine längere Zeit – wegen eines ziemlich hartnäckigen grippalen Infekts – nichts mehr erzählt habe, wird es so langsam wohl wieder Zeit. Und mittlerweile bin ich auch wieder fit genug für … ja eben, Gartenarbeit. Auch wenn es nur leichte ist, so wie gestern, den Rasen mähen. Und das ist, mit unserem „Draufsitzmäher“, ja nun wirklich keine Anstrengung. Zumindest wenn, wie ich es gemacht habe, das abgeschnittene Gras nicht in die Sammelbehälter, die man dann leeren muss, blasen lässt, sondern es einfach so auf dem Rasen lässt – als Dünger. Und zum Leeren der Sammelkörbe fühlte ich ich wirklich noch nicht fit genug. Also habe ich dann nur zwei Studen auf dem Gerät gesessen und bin rundgefahren. Und das war dann auch genug. Ich fühle mich doch noch etwas schlapp auf den Beinen – nach Fieber und ca. 5 Kilo Gewichtsabnahme in 2 Wochen. Und die Verdauung ist immer noch nicht in Ordnung: all die Antibiotika haben die Darmflora wohl nachhaltig in Unordnung gebracht. Na ja, auch das wird bestimmt bald wieder.

Aber das Gute an der Sache: der Rasen sieht nach dem Regen in der letzten Zeit – wir hatten seit Anfang diesen Jahres etwa das Doppelte der normalen Niederschlagsmenge – wieder ganz prima aus und ich habe die Hoffnung, dass – im Gegensatz zu dem, was ich noch vor 3 bis 4 Wochen dachte – ich den Rasen nicht komplett erneuern muss – wovor mir wirklich graute – sondern dass ich damit auskomme, einige Stellen „auszuflicken“. Hoffen wir also, dass Frühjahr und Sommer nicht so heiß und trocken werden wie im vergangenen Jahr. Damals hatten wir um diese Jahreszeit schon fast 100 Grad Fahrenheit [knapp 38 Celsius], und es war auch schon länger trocken. Jetzt muss ich dann bald einmal düngen, und im Übrigen wohl regelmäßig mähen. Aber wie gesagt: mit dem „Draufsitzmäher“ ist das wirklich kein Problem.

Apropos Mähen: es war übrigens das zweite Mal in diesem Jahr, dass der ganze Rasen es nötig hatte. Und jetzt könnte es durchaus ein bis sogar zweil Mal pro Woche nötig werden. Kommt ganz auf den Regen an.

Und dann kommt natürlich das Unkraut beseitigen dazu – aber das eben [denn es geht bei der Größe des Grundstücks gar nicht anders] mit der chemischen Keule. Nicht eben was ich bevorzuge, aber nicht anders machbar.

chemische Keule

Vorgestern habe ich mal wieder die „chemische Keule“ eingesetzt und all das Unkraut im Garten – es überwuchert hier das Bisschen, was vom Rasen nach dem extrem trockenen Sommer des vergangenen Jahres noch übrig ist – besprüht. Es geht einfach nicht anders: jäten ist bei der Menge des Unkrauts so gut wie unmöglich, und für organische Unkrautvernichter habe ich die Zeit verpasst. Da muss man vor dem Auftreten dran sein, und nicht, wenn man das Unkraut schon wachsen sieht. Das Zeug, das ich gesprüht habe [ein sogenannter „broadleaf killer„], greift übrigens nur Unkraut an, nicht den Rasen. Und es zeigt schon Wirkung. Jetzt hoffe ich, dass ich nicht mehr großflächig sprühen muss, sondern nur noch da, wo Neues wächst bzw. wo ich nicht alles erwischt habe. Und dass ich jetzt auch „pre-emergence“ Unkrautvernichter einsetzen kann, eben für das, was da noch in der Erde ist und bisher nicht zu wachsen angefangen hat. Da kann ich dann nämlich auf Organisches zurückgreifen.

Und dann kommt das große Problem: eigentlich müsste ich wohl den gesamten Rasen killen und neu einsäen. Einerseits waren immer schon große „Löcher“ drin, weil kurz nach dem Einsäen vor zwei Jahren ein kräftiger Regen an einigen Stellen die Saat einfach weggespült hat, und andererseits hat der Rasen durch die extreme Dürre des vergangenen Sommers dann fast überall so gelitten hat, dass jetzt reines Nachsäen wohl nicht mehr hilft. Und außerdem hat eine Art Gras überlebt – woher die ursprünglich kommt, wissen wir nicht – die wir nicht haben wollen. Diese Art wächst sozusagen in „Knubbeln“, was den Boden sehr uneben macht und eben auch neben diesen „Knubbeln“ nackte Erde zum Vorschein kommen lässt. Und darüber hinaus stirbt dieses Gras mehrmals im Jahr ab, was dann hässliche vertrocknete Büschel hinterlässt. Dass diese Büschel dann wieder nachwachsen, hilft da nicht besonders viel: es sieht eben sehr häufig unansehnlich aus. Noch kann ich mich allerdings nicht richtig dazu durchringen, mit einem Unkrautvernichter dranzugehen, der auch den bestehenden Rasen vernichtet, denn wenn ich das einmal getan habe, muss ich ja neu einsäen. Und was das bei insgesamt 1500 Quadratmetern für eine Arbeit ist, weiß ich ja vom letzten Mal nur sehr gut. Es ist nicht das Einsäen selber – das geht schnell – sondern die Vorbereitung: zuerst mehrmals mit der Bodenfräse durchgegen und auflockern, dann alles Unkraut und alle Steine herausharkenund aufsammeln  und schließlich, und das ist ganz schön schwer, alles plan harken. Na ja, noch habe ich ja etwas Zeit, mich zu entscheiden.