Garage – Innenausbau [3]

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Zu den neuen Geräten [Waschmaschine und Wäschetrockner] hatte ich ja schon etwas gebloggt. Hier nun ein Bild davon, wie es hinter den Geräten aussieht: Es ist ja wirklich ziemlich viel, was da an Schläuchen herumhängt. Die Waschmaschine braucht einen Ablauf … Weiterlesen

Was haben Recycling und mexikanisches Bier gemeinsam?

Ganz einfach – oder auch nicht, wenn man’s genau nimmt:

Weil hier in Texas Recycling nun einmal wirklich nicht groß geschrieben wird [wir sind ja schon froh, dass der örtliche Wal-Mart wenigstens Papier und Plastik zum Recyclen annimmt] und weil ich die Biere, die ich immer gerne  getrunken habe und auch noch trinke, nämlich Miller Genuine Draught [MGD] bzw. Shiner Bock, hier vor Ort [sowohl beim Wal-Mart als auch beim H.E.B.] nur in Flaschen kriege [und Flaschen kann ich beim besten Willen nur in den Müll werfen, aber absolut nirgendwo recyclen], habe ich einmal das mexikanische „Tecate“ probiert – das gibt’s nämlich in Dosen, und die können wir im Nachbarort Poth zum Recyclen verkaufen. Und siehe da, das Bier ist wirklich ganz brauchbar. Es ist etwas dunkler und malziger im Geschmack als MGD, und kommt damit dem Shiner Bock sehr nahe. Und so werde ich es dann wohl noch häufiger trinken, denn ich bin noch nicht so amerikanisch, dass ich, nur um Bier zu kaufen, die 25 Meilen nach Floresville zum dortigen H.E.B. fahre, wo es MGD in Dosen gibt. Wenn wir einmal für einen Großeinkauf dort sind, oder anderweitig da durchkommen, hole ich mir gerne wieder einen Karton MGD, aber extra hinfahren – nein!

P.S.: Ein anderer Aspekt, in dem ich noch nicht amerikanisiert bin, ist, dass ich mein Bier zwar kühl, aber nicht eiskalt trinke, wie die Texaner hier. Nur im Sommer habe ich es im Kühlschrank. Im Winter reicht es mir völlig, wenn ich es aus der Speisekammer hole. Das ist dann für mich kalt genug.

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Tora! Tora! Tora!

Jedenfalls klingt es draußen so. Wie die Geräuschkulisse in einem der Filme über den Zweiten Weltkrieg im Pazifik. Na ja, es sind wohl nicht die japanischen Kamikazes, sondern Einheimische. Hier gibt es wohl zwei Flugenthusiasten – oder es sind Flugschüler [ich muss es einmal eruieren] – die sich fast jeden Tag im Luftraum über Karnes County Scheingefechte liefern. So richtige „dog-fights„. Und ich glaube, mit restaurierten Originalmaschinen. Aber auch das muss ich noch einmal genauer rauskriegen. Die Jungs sind jedenfalls mehrere Stunden pro Tag unterwegs und heizen durch den Himmel, was da Zeug hält. Nur das „rat-tat-tat“ der MGs und die Detonation von Bomben bleiben Gott-sei-Dank aus. Ich frage mich immer, wozu das Ganze gut ist. Eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass hier – so weit ab von Militärbasen – wirklich auf Propellermaschinen geübt wird. Und wenn es wirklich – wie ich andeutungsweise gehört habe – private Enthusiasten sind, dann müssen sie jede Menge Geld haben, um so die Umwelt mit ihren Abgasen versauen zu können, denn diese Maschinen verblasen den Sprit ja nun wirklich in rauhen Mengen.