Schon seit ein paar Wochen …

Galerie

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

… haben wir nun ein paar gefiederte Gäste hier bei uns: Truthahngeier [cathartes aura], wenn ich mich nicht täusche, gelegentlich umgangssprachlich hier auch als (Truthahn) Bussard bezeichnet. Sie scheinen sich auf dem Dach unseres Hauses, auf dem Basketballring im Garten … Weiterlesen

Wildschweine im Garten

Genauer gesagt, waren es allerdings keine Wildschweine, sondern Javalinas, die gestern morgen hier im Garten „vorbeigeschaut“ haben. Javalinas kommen hier immer mal wieder vorbei – in kleinerer und größerer Zahl – aber so aufdringlich wie gestern, und noch dazu am hellichten Tage [meistens kommen sie nämlich in der Abenddämmerung und des nachts vorbei] waren sie noch nie. Es waren diesmal nur drei, aber eines davon war doch ziemlich aggressiv. Auch das hatten wir noch nicht erlebt, dass ein Javalina nämlich mehr oder weniger auf einen Menschen losgeht. Meistens rennen sie weg, unter die Büsche und Bäume, wenn man sich ihnen nähert. Dieses hier aber kam auf uns zu. Na ja, es hat uns Gott sei Dank nicht richtig attackiert, kam aber Mary dennoch ganz schön nahe. Trotzdem hat sie es geschafft, ein paar Fotos zu schießen. Hier ist dann eines davon, wenn auch leider ein wenig unscharf, aber das darf man der Fotogräfin unter diesen Umständen wohl nachsehen.

javalinas

Unsere "wilden Besucher" - jedenfalls zwei davon

Buster und Sally waren natürlich ganz aufgeregt und haben gebellt, was das Zeug hält. Und „Buster the Brave“ ist auch durchaus drohend und bellend auf sie zugerannt. Er verteidigt eben sein Territorium gegen jeden Eindringling. Ich habe ihn zurückrufen müssen, als eines der Wildschweine – und das ist auch selten – auf ihn loszugehen drohte. Eigentlich sollte Buster ja gewarnt sein, denn vor etwa drei Jahren hat ihn einmal ein Wildschwein so erwischt, dass er es fast nicht überlebt hätte. Dr. Patton, unser Tierarzt, hat ihm damals 12 tiefe und stark blutende Wunden vernähen müssen und war sich gar nicht sicher, or er ihn durchkriegen würde. Eigentlich ist Buster ja vernünftig und zieht sich auf die Veranda zurück, wenn die Javalinas ihm zu nahe kommen, und ist da relativ sicher, denn normalerweise folgen sie ihm nicht ans Haus. Aber damals haben sie ihn wohl so gestellt, dass er nicht mehr ausweichen konnte. Oder eines war doch zu aggressiv. Und das habe ich auch gestern befürchtet. Ist aber eben gut gegangen. Ich hatte, während Mary mit Fotografieren beschäftigt war, allerdings schon einmal das Gewehr geholt und geladen. Ich hätte zwar nicht mit Schrot  [denn davon hätte ich mir nichts versprochen außer die Javalinas noch mehr zu reizen] auf sie geschossen, wohl aber in die Luft, um sie mit dem lauten Knall vielleicht zu vertreiben. Aber bevor ich soweit war, waren sie schon abgehauen. Mal wieder ein echt texanisches Erlebnis.

 

Südtexanischen Winter …

… hatten wir jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr. Was hier – immerhin liegen wir südlicher als Kairo – so als Winter angesehen wird.

Haus und Garten im Winter

Haus und Garten tiefverschneit zu Weihnachten 2004/05

Schnee gibt’s nur alle Jubeljahre mal – zum letzten Mal im Winter 2004/5. Da sah es dann – und das auch ausgerechnet noch zu Weihnachten – hier so aus:

Leider blieb die ganze Pracht nicht lange. Schon nach zwei Tagen war es vorbei damit.  Normalerweise ist es eher so wie in diesem Winter: ab und zu kommt mal ein Schwall arktischer Luftmassen von Kanada aus bis hierher und bringt dann durch aus schon einmal ein paar Nachtfröste mit sich [wir hatten vor knapp 14 Tagen mal 3 Nächte mit bis zu minus 10 Grad (Celsius)] und dazu kalten Nordwind. Oder es ist wie jetzt in den vergangenen zwei Tagen: kalt und verregnet, mit Tages- und Nachttemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Trotzdem: es ist dann richtig unangenehm. Und wir freuen uns über das Feuer im offenen Kamin im Wohnzimmer.

Wie selten Schnee hier ist: vor Weihnachten 2004/05 war es zuletzt im Winter 1983!

Im nördlichen Texas sieht es allerdings ganz anders aus. Im Panhandle fällt durchaus schon mal häufiger Schnee, und im Augenblick ist die Schneefallgrenze etwa bei Dallas-Fort Worth.

Und auch über den Regen können wir uns immer noch freuen – nach den extrem trockenen vergangenen Jahren. Die Talsperren und Seen haben sich zwar deutlich gefüllt, sind aber immer noch bei Weitem nicht voll. Warten wir also mal ab, ob noch mehr kommt.

Wetter

Die „Kältewelle“ war von etwa Donnerstag, dem 7. Januar, bis Sonntag, dem 10.

Und jetzt hatten wir mal wieder – Gott sei Dank, denn es ist immer noch reichlich trocken – einen schönen, lang-anhaltenden Regen. Gestern und vorgestern hat es insgesamt 2,5 “ Regen gehabt. Die Maßeinheit hier ist Zoll. Die Umrechnung in Liter pro Quadratmeter muss ich noch einmal herausfinden. Für die nächste Woche(n) ist dann aber ein mehr frühlingshaftes Wetter angesagt, mit Temperaturen von bis zu 80 Grad Fahrenheit [das sind immerhin 26 Grad Celsius]. Also wir es mal wieder Radlerwetter sein – und das wohl sogar im kurzärmeligen Trikot.

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