Bei 38 Grad …

Galerie

Diese Galerie enthält 1 Foto.

… Celsius Lufttemperatur im Schatten und – die hohe Luftfeuchtigkeit eingerechnet – gefühlten 40,5 Grad hat es sogar unsere Klimaanlage schwer, in unserem zugegebenermaßen schlecht bzw. gar nicht isolierten Haus eine angenehme Temperatur zu halten, insbesondere weil es auch des … Weiterlesen

Ein Meer von Sonnenblumen

Bild

In der letzten Zeit – d.h. eigentlich schon seit Anfang des Jahres – hatten wir, genau genommen, gar kein so schlechtes Wetter [von Ausnahmen abgesehen, natürlich]: es hat mit etwa 392 Liter/Quadratmeter in diesem Jahr bis jetzt schon mehr geregnet als im gesamten vergangenen Jahr und auch war es bei Weitem nicht so heiß und schwül wie im vergangenen Jahr schon in April und Mai. Und so haben wir dann auch jetzt ein Meer von Sonnenblumen:

sunflowers

Ein Meer von Sonnenblumen

Hoffen wir einmal, dass dieser Sommer „etwas untypisch“, d.h. nasser und kühler, wird als in den beiden vergangenen Jahren. Gute Voraussetzungen dafür gibt es eigentlich, denn La Niña, diese kalte Strömung im Pazifik, die für wärmere und trockenere Sommer sorgt, ist (fast) nicht mehr vorhanden. Aber wir brauchen auch dringendst noch vile mehr Regen, da alle Talsperren immer noch weit unter Normalwasserstand sind und jetzt in der Landwirtschaft die Produktion und damit der Wasserverbrauch durch Berieselung eingesetzt hat.

Ausnahme-Dürre in Texas

Auch wenn ich mich mit meinen Postings wiederhole: es ist einfach fürchterlich trocken hier im südlichen Texas. Die Dürre wird hier als „exceptional“, das ist die höchste Stufe auf einer 5-stufigen Skala, eingestuft. Sogar ganze Flüsse, z.B. der obere Guadalupe, trocknen aus. Heute gab’s zu der Dürre in den südlichen USA einen Artikel in der New York Times:

„Drought Spreads Its Pain Across 14 States – NYTimes.com.

By and
Published: July 11, 2011

[…]

In Texas, where the drought is the worst, virtually no part of the state has been untouched. City dwellers and ranchers have been tormented by excessive heat and high winds. As they have been in the southwest, wildfires are chewing through millions of acres.

Last month, the United States Department of Agriculture designated all 254 counties in Texas as natural-disaster areas, qualifying them for varying levels of federal relief. More than 30 percent of the state’s wheat fields might be lost, adding pressure to a crop in short supply globally.

Even if weather patterns shift and relief-giving rain comes, losses will surely head past $3 billion in that state alone, Texas agricultural officials said.

[…]“

Read the whole article here: The New York Times

To read this posting in English, click here.

Ich habe ein Trinkproblem

Nein, nicht mit Alkohol, dass ich davon zu viel trinke, sondern ganz einfach mit Flüssigkeit, dass ich nämlich in dieser Hitze hier einfach nicht genug in mich hineinschütten kann, um den Flüssigkeitsverlust beim Radeln oder beim Arbeiten auszugleichen. Es fällt mir grundsätzlich schon schwer, genug zu trinken, weil ich es einfach nicht fertig bringe, zu trinken auch wenn ich keinen Durst verspüre. Und wenn ich nun hier bei Temperaturen von knapp 40 Grad radle oder draußen arbeite, schwitze ich so viel, dass ich in der Stunde durchaus etwa 2 bis 3 Liter Flüssigkeit verliere. Und das kann ich beim besten Willen nicht ausgleichen. Wenn es gut geht – so wie heute – schaffe ich etwas über 1 Liter pro Stunde. Bleibt also eine Negativbilanz von 1 bis zwei Litern, die ich dann nur zuhause wieder aufholen kann.

Read this posting in English here.

Trockenheit

Mittlerweile sind die Leute hier wegen der andauernden Dürre und des drastischen Absinkens des Grundwasserspiegels so verzweifelt, dass sie sogar Wünschelrutengänger engagieren.

Bild dazu siehe hier.

Und den Artikel dazu gibt es hier: San Antonio Express-News.

To read this entry in English, click here.

Endlich Regen!

Nach langer, langer Zeit [Einzelheiten s. weiter unten] hatten wir in der vergangenen Nacht – in den frühen Morgenstunden – endlich wieder einmal einen wirklich guten Regen, mit insgesamt 2,9 Zoll, d.h. umgerechnet 73 Liter/Quadratmeter.Irgendwann wurde ich davon wach, dass Regenwasser draußen auf unsere Klimaanlage tropfte: das hört man drinnen ganz deutlich. Und heute morgen, als es hell war, hatten wir dann sogar Pfützen in der Einfahrt: ein richtig willkommener Anblick.

Das hat gut getan. Aber nach der monatelangen Trockenheit muss es noch viel mehr sein.

Apropos monatelange Trockenheit: der heutige Regen war erst das dritte Mal seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres, dass wir messbaren Niederschlag hatten. Für San Antonio sieht die Statistik der letzten paar Monate lt. Zeitung [die San Antonio Express-News haben dem Thema „extreme Dürre“ in der Sonntagsausgabe eine ganze Sektion gewidmet] so aus:

März: normal 1,89″ [48 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,01″ [0,25]

April: normal 2,6″ [66 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,03″ [o,76]

Mai: normal 4,72″ [120 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,84″ [21,34]

Insgesamt hatte San Antonio – und für uns hier war es nicht besser sondern eher schlechter – im Zeitraum von 110 Tagen seit dem ersten März 22,35 Liter/Q’meter, während 305,05 normal gewesen wären. Damit liegen wir im Bereich „exceptional drought„, das ist noch eine Stufe höher als „extreme„, und die letzte Stufe in der Skala von insgesamt 5.

Und auch wenn wir ab sofort zu normalen Wetterbedingungen zurückkehren würden, so würde sich die Dürre doch nur noch verschärfen, weil die kommenden Sommermonate normalerweise die trockensten Monate im Jahr sind.

To read this posting in English, click here.

Es ist mal wieder die Jahreszeit …

… bzw. das Wetter, wo man bei Rasenmähen keinen Heuschnupfen sonder eher eine Staublunge bekommt, wie ich heute beim Mähen feststellen musste. Trotz des häufigen Rasensprengens sind da doch mittlerweile relativ viele sehr trockene und auch kahle Stellen, bei denen der Rasenmäher dann mehr Staub als sonstwas aufwirbelt. Und der Wind hier bläst das alles schön durch die Gegend und ich atme es dann ein. Und gerade habe ich auch festgestellt, als ich mein Taschentuch benötigte, dass eine Menge in meiner Hosentasche gelandet war:  Staub und Gras.

Apropos Rasensprengen: da kommen wir mit der Trockenheit kaum mit, denn unser Wasserdruck ist nicht hoch genug, um mehrere Sprenger gleichzeitig zu betreiben. Und weil der einzelne/einzige Sprenger mindestens eine gute Stunde an einer Stelle bleiben muss, damit der Rasen genügend Wasser mit bekommt, dauert das schon, bis der gesamte Rasen [über 1500 Quadratmeter] gesprengt ist. Eigentlich könnten wir da – bis auf die Nacht – ununterbrochen wässern. Aber das geht ja nun auch wieder nicht. Apropos Nacht: das wäre eigentlich die beste zeit zum Wässern, weil dann nicht so viel schnell verdunstet. Aber das ginge nur mit einem automatischen System, mit Rohren unter der Erden, und das können wir nicht einrichten, eben wegen des zu geringen Wasserdrucks. Also machen wir es auf die traditionelle Art, und verlassen uns darauf, das der Rasen – jedenfall das Bermudagras – trockenheits- und hitzeresistent ist. Und das ist er auch so ziemlich. Bei zuwenig Wasser und zuviel Hitze geht der Rasen in eine Art „Sommerschlaf“. Aber was nicht Bermudagras ist – und da wächst auch so Einiges hier – ist längst nicht so hart im Nehmen. Trotzdem, wir hoffen, dass der Rasen nicht zu sehr leidet.

Und bei alledem: es ist ja immer noch Frühling und der Sommer hat noch nicht einmal angefangen!

Read this posting in English here.

Viel zu trocken …

… ist es hier schon seit Langem. Seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres haben wir keinen vernünftigen Niederschlag mehr gehabt, mit Ausnahme von einem Mal im Januar. Aber das war dann eben der berühmte Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich wäre so ein Wetter – oft mit stahlend blauem Himmel – ja schön. Aber wenn es dann mit so langer Dürre verbunden ist, dann ist es eben doch nicht mehr gut. Und so ist Alles dann viel zu trocken und dürr. Das Gras wird braun, und Rasen, Blumen, Pflanzen und noch nicht richtig etablierte Sträucher und Bäume müssen ständig gewässert werden. Und abgesehen davon, dass das dem Grundwasserspiegel nicht gut tut [es wird nicht mehr lange dauern, dann werden die ersten Restriktionen im Wassserverbrauch kommen], tut es auch dem Portemonnaie nicht gut: unsere Wasserrechnung wird uns die Tränen in die Augen treiben. Aber es muss eben sein, denn wir können doch nicht Alles eingehen lassen. Und was noch dazu kommt: die Feuersgefahr – verstärkt noch durch den ständigen kräftigen Wind – ist extrem hoch. Vielerorts hier hat es mal wieder riesige Flächenbrände, die kaum unter Kontrolle zu bekommen sind.

Wie es bei uns aussieht, davon hier ein paar Bilder, und zwar von jetzt und etwa dieselben Stellen [einmal die Einfahrt zum Haus und einmal die Weide]  zum Vergleich nach einer Zeit guter Niederschläge.

u

Zum Vergleich: etwa dieselben Perspektiven

Read this posting in English here.

Hätte ich doch nur …

… so ein dickes Fell wie Buster, …

Buster

Buster

… dann bräuchte ich mich jetzt nicht so dick anzuziehen, wenn ich nach draußen will. Buster machen die kalten Temperaturen absolut nichts aus. Sogar des nachts scheint er sich draußen wohlzufühlen, auch wenn er dann meistens drinnen ist. Vergangene Nacht aber wollte er mitten in der Nacht raus und kam einfach nicht wieder rein. Und es hat ihm nichts ausgemacht. Aber im Sommer fühlt er sich natürlich mit seiner dicken Wolle nicht so wohl. Da bringen wir ihn dann mindestens ein Mal „zum Friseur“, genauer gesagt zu unseren Tierarzt, Dr. Patton, und lassen ihn scheren. Das sieht dann zwar wirklich nicht sehr schön aus, …

Buster

Buster im "Sommerkostüm"

… aber für ihn ist es wesentlich angenehmer.

Der Herbst ist da – Nachtrag

Auch wenn wir jetzt im Augenblick eher wieder Sommer denn (Früh-)Herbst haben [heute soll es mal wieder über 30 Grad Celsius werden], hier noch ein Nachtrag zur vergangenen Woche, als wir das richtig wunderbare Frühherbst-Wetter hatten:

Als ich da draußen saß, hätte es glatt auch Frühling sein können: die Sonne schien von einem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel, es ging eine leichte, angenehme Brise, die Luftfeuchtigkeit war gering, Vögel zwitscherten in Bäumen und Büschen und Libellen schwirrten hin und her. Nur die Tatsache, dass einige Bäume sich verfärbten, ließ andeutungsweise ahnen, dass es eben doch nicht Frühling, sondern Herbstbeginn – „Indian Summer“, wie es in den Neuengland-Staaten heißt – war.

Ab Morgen soll es allerdings wiedcer etwas kühler werden, mit Tageshöchsttemperaturen von maximal 25 und Nachttemperaturen von etwa 7 Grad.  Das Wochenende – genauer gesagt, Sonntag und Montag – wird dann wohl wieder etwas wärmer, aber die nächste Woche soll uns die frühherbstlichen Temperaturen zurückbringen.