Stinktier in der Garage

Letzte Nacht wollten Buster und Sally so gegen 2 Uhr morgens mal „austreten“ und ich habe sie nach draußen gelassen. Und kaum dass ich wieder im Bett lag, war mir, als ob ein Stinktier draußen vorbeischleichen würden – jedenfalls kam mir da so ein gewisser Duft unter die Nase. Ganz leicht kriegt man diesen ganz besonderen Duft nämlich sogar im Haus mit. Und als ich dann auch noch beide Hunde anschlagen hörte, wie sie es tun, wenn da ein fremdes Tier im Garten ist, da schwante mir schon Böses. Sally kam nach einiger Zeit wieder rein, ohne das ihr etwas anzuriechen war, aber als ich heute Morgen in Buster’s Nähe kam, war es unverkennbar, dass er sich mal wieder mit einem Stinktier angelegt hatte. Gott sei Dank hat ihn der Strahl aber wohl nicht voll getroffen, denn im Gegensatz zu früher ist es auszuhalten, und ich habe ihn sogar ins Haus gelassen. Er muss den Skunk übrigens in der Garage gestellt haben, denn auch da ist der Duft unverkennbar. Wo genau der Skunk da hingespritzt hat, weiß ich allerdings nicht. Und ich werde es auch nicht genau herausfinden wollen. Es wird meiner Erfahrung nach so etwa 14 Tage dauern, bis dieser moschusartige Geruch von selbst wieder verschwindet.

Frühere Berichte über Buster’s „unheimliche Begegnungen einer anderen Art“ finden sich hier und hier.

Advertisements

Unsere alte Scheune …

… ist mittlerweile doch sehr baufällig, …

barn

An Old Texas Barn

… wie man auf diesen Bildern unschwer erkennen kann. Und so wollen wir sie denn, bevor sie von sich aus zusammenfällt, abreißen und ersetzen, und zwar durch eine Garage mit Stau- und Arbeitsraum: Stauraum im Wesentlichen in Regalen an den Wänden plus auf dem Dachboden [hier heißt das „attic“ oder auch „loft„] und Arbeitsraum für mich, insbesondere zum Werkeln an meinen Rädern. Und die sollen dann auch hier untergebracht werden. Und möglicherweise wird auch eine Waschküche hier eingerichtet werden, denn wir wollen Waschmaschine und Trockner aus der Küche verbannen, um da mehr Platz zu bekommen.

Und als ich dann einmal in die Scheune geschaut habe [wir waren da seit Jahren nicht drin], fand ich …

skeleton

Ein Skelett ... in der Scheune

… ja, dieses Skelett. [Zugegeben: Verwesungsgeruch hatten wir da vor längerer Zeit einmal bemerkt, aber gesehen hatten wir – von draußen – nichts.] Was es genau mal war, wissen wir nicht. Für ein Stinktier [Skunk] ist es wohl zu klein, und für einen Waschbären [Raccoon]sind unserer Meinung nach die Beine zu lang. Auf Eines von Beiden hätten wir zunächst einmal getippt, weil Buster und Sally sie manchmal jagen. Aber wie gesagt, unserer Meinung nach passt das Skelett nicht dazu. Könnte es ein Hund gewesen sein? Aber wie und warum wäre der dann da verendet?

Übrigens: bevor ich in die Scheune gegangen bin, habe ich mich sicherheitshalber bewaffnet. Im Ernst, da das ein schöner Platz für eine Schlange wäre – so im Schatten, und bestimmt mit genügend Kleingetier zum „Vernaschen“ – habe ich vorsichtshalber die Schrotflinte geladen und mitgenommen. Hat sich aber als unnötig erwiesen. Das Einzige, was ich vernichtet habe, waren zwei Wespennester [aber die nicht mit der Flinte], denn die Biester sind äußerst aggressiv und die Stiche ganz schön schmerzhaft. Und denen wollte ich – zu ihren Lebzeiten – nicht zu nahe kommen.

Aber nicht nur das Skelett habe ich gefunden, sondern auch mehrere schöne Spinnen. Und hier ist dann eine davon:

spider

Spinne

noch’n Stinktier

Buster hat sich schon wieder mit einem Stinktier angelegt. Eigentlich meint er es ja nur gut und will sein Territorium – und hoffentlich auch uns – beschützen, aber … mittlerweile sollte er doch gemerkt haben, dass er danach für mindestens eine Woche „unanriechbar“ ist. Und diesmal hat er das Stinktier zu allem Überfluss auch noch unmittelbar am Haus gestellt, und das heißt, nicht nur er stinkt zum Gotterbarmen, sondern auch die Ecke vom Haus, wo er es gestellt hat. Und dieser Gestank dringt dann auch bis ins Haus. Und leider gibt es kein Gegenmittel. Also müssen wir einfach warten, bis der Gestank von selbst verfliegt.

Wir hatten übrigens mitgekriegt, dass er den Skunk gestellt hatte, aber wir konnten ihn einfach nicht überzeugen, zu uns zu kommen. Und abschießen wollte ich das Stinktier auch nicht – einerseites weil Buster zu nah dran war [Zielen muss ich nämlich noch erst gewaltig üben] und andererseits weil ich genau wusste, dass wir dann den Gestank und den Kadaver direkt am Hause haben würden. Apropos Skunk: möglicherweise hatte es die Tollwut, denn man sagt, sonst kämen sie nicht tagsüber in die Nähe von Tieren oder Menschen. Hoffen wir mal, dass es keine hatte und dass nur Buster das Stinktier gebissen hat [Mary hat nämlich gesehen, dass er es im Maul hatte und geschüttelt hat] und nicht auch umgekehrt. Aber eigentlich ist er ja auch gegen Tollwut geimpft. Aber trotzdem! War übrigens (fast) lustig zu sehen, wie er sich im Gras gewälzt hat und versucht hat, den Gestank loszuwerden.

So, und jetzt wieder zum Superbowl im Fernsehen. Heute ist nämlich das „Endspiel“ im Football zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts – DAS Football Ereignis des Jahres.

Buster …

… muss wohl für die nächste Zeit draußen bleiben. Letzte Nacht hat er sich nämlich mit einem Stinktier angelegt und ist jetzt „unanriechbar“. Das wird eine Zeit – erfahrungsgemäß zwischen einer und zwei Wochen – dauern, bis er wieder einigermaßen gut riecht.

buster

Buster - mein bester Freund

Read this posting in English here.