Wenn …

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… es, wie jetzt, um 1 Uhr nachmittags schon etwas über 33 Grad hat [die hohe Luftfeuchtigkeit eingerechnet, sind das „gefühlte“ 106 Grad] und es im Laufe des Nachmittags noch heißer werden wird – unsere Tageshöchsttemperatur haben wir normalerweise so … Weiterlesen

Frohe Weihnachten

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x-mas

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Mit dieser Collage, die das einzige Mal zeigt, dass ich hier In Karnes City Schnee erlebt habe, und zwar am Weihnachtstag im Winter 2004, möchte ich allen Besuchern meines Blogs für die vielen Besuche und freundlichen Kommentare danken und ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2013 wünschen.

Nix Schnee

Oder jedenfalls kaum Schnee. Entgegen den Wettervorhersagen, die uns zwischen 1 und 3 Zoll [= zwoschen 2,5 und 7,5 cm] Schnee für diese Nacht vorhergesagt hatten, sah es heute Morgen im Garten kaum weiß aus: nur etwas „Puderzucker“. Schade drum, denn etwas mehr wäre doch schön gewesen. Es hätten ja nicht gleich Chicagoer Zustände sein müssen. Aber wenigstens haben wir klares Wetter mit strahlendem Sonnenschein, wenn auch der kalte Nordwind noch anhält. Aber der soll im Laufe der nächsten 24 bis 36 Stunden langsam über West auf Süd drehen und damit wärmere Luft vom Golf von Mexiko her hierhin blase. Heute schon soll es am Nachmittag über den Gefrierpunkt gehen. Und wenn auch die nächsten Nächte noch kalt [unter dem Gefrierpunkt] blieben werden, so werden wir doch Tage mit um die 15 Grad Celsius haben.

Es ist wirklich so kalt geworden, …

… wie die Wetterfrösche vorhergesagt haben. Am Dienstag, in den frühen Morgenstunden, ist die Kaltfront durchgegangen und danach sind die Temperaturen dann ständig gefallen und haben in der vergangenen Nacht mit etwa -15 Grad [Windchill eingerechnet] Celsius ihren Tiefstpunkt  – hoffentlich – erreicht.  Ein ganz schöner Temperatursturz: innerhalb von ca. 36 Stunden sind die Temperaturen um etwa 40 Grad gefallen! Und auch tagsüber geht es – und das soll sich erst morgen Nachmittag [mit +2 Grad Celsius] ändern – nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Und dabei bläst ständig ein ziemlich kräftiger Nordwind. Der ist es, der das Ganz so wirklich kalt macht. Heute am Spätnachmittag – und dann auch in der Nacht – soll es übrigesn schneien. Lassen wir uns mal überraschen.

Wir können natürlich, wenn ich da an andere Regionen und vor Allem an Chicago denke, noch froh sein. Denn was die da zur Zeit erleben ist ja wirklich kaum vorstellbar. Wenn das hier auch nur annähernd so wäre, dann hätten wir eine echte Katastrophe, denn schon jetzt – nur mit diesem Frost – sind die Elektrizitätsversorger in San Antonio überfordert. Wegen „gefrorener“ Leitungen [Wie kann, so frage ich mich, Draht frieren??] gab es da Black-Outs von z.T. mehreren Stunden, teils wegen absichtlicher Abschaltungen, teils weil das Stromnetz [power grid] zusammengebrochen war.

Wir hier in Karnes City haben bisher – und hoffentlich bleibt das so – Glück gehabt. Strom war immer da. Nur beim Wasser müssen wir aufpassen. Ich habe – so gut es ging – die Wasserhähne draußen abgedeckt und hoffe, dass es reicht. Den einzigen nicht abgedeckten Hahn haben wir ein ganz klein wenig geöffnet, und das hat gereicht, um ihn nicht einfrieren zu lassen. Und in der vergangenen Nacht haben wir vorsichtshalber auch alle Wasserhähne im Haus auf „leichtes Tröpfeln“ gestellt. Die Leitungen verlaufen nämlich unisoliert unter dem Haus im sogenannten „crawl space“. Das ist der Raum unter dem Fußboden, durch den man gerade so eben noch kriechen kann, auf dem Bauch, wie Winnetou, wenn er sich anschleicht.

Das Ganze [nicht frostgeschützte Wasserleitungen, Stromzufuhr oberirdisch etc.] ist – meine texanischen Freunde mögen mir verzeihen – für mich etwas (sehr) primitiv. Für mich in einem doch hochzivilisierten und hochtechnisierten Land einfach schwer vorstellbar.

Unsere Haustiere gehen übrigens ganz unterschiedlich damit um: Sally ist fast immer drinnen, aber Buster – mit seinem dicken Fell – fühlt sich selbst bei diesem kalten und schneidenden Wind draußen nicht unwohl und will manchmal gar nicht reinkommen. Nur des nachts lässt er sich schon mal überreden. Unsere Katzen sind nachts fast alle drinnen, und die meisten auch zum größten Teil tagsüber. Nur Zsa Zsa und Pepper bleiben draußen. Pepper ist noch viel zu scheu um reinzukommen [er haut ja immer noch ab, wenn wir ihm näher als auf einen Meter kommen], und Zsa Zsa fühlt sich drinnen nicht wohl. Ab und zu kommt sie mal rein, aber nach ein paar Minuten miaut sie dann schon wieder in der Nähe der Tür und will raus. Wir können uns nur vorstellen, dass sie irgendwo in der Garage [da haben wir eine dicke Decke ausgebreitet] oder im Schuppen [da gibt’s auch wärmende Unterlagen] Plätze gefunden haben, die sie ausreichend schützen. Raus aus dem Wind sind sie da ja allemal. Wir denken mal, wenn es wirklich hart auf hart ginge für sie, dann würden sie schon ins Haus kommen.

Frohe Weihnachten

Allen Besuchern meines Weblogs wünsche ich frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!

Weiße Weihnachten im südlichen Texas

Manchmal, wenn auch nur alle Jubeljahre einmal [seit 1885 nur insgesamt 6 Mal], gibt es sogar hier unten Schnee, wie im Winter 2004/5, als es tatsächlich um diese Zeit [gegen 17 Uhr] anfing zu schneien und wir – denn der Schnee blieb etwa zwei Tage liegen- sogar weiße Weihnachten hatten.

Südtexanischer Winter – Nachtrag

Gerade in den Nachrichten gesehen: seit 1885 gab es hier unten, genauer gesagt in San Antonio, nur 5 mal Schnee! Und die Chancen, dass wir dieses Jahr weiße Weihnachten haben, sind 0,26% – nicht gerade viel.

Nächste Woche soll es übrigens am Mittwoch und Donnerstag tagsüber wieder bis zu 25 Grad werden. „Rollercoaster Weather„, also „Achterbahn-Wetter“ nennen sie das hier. Und es ist eine wirklich treffende Bezeichnung.

Südtexanischen Winter …

… hatten wir jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr. Was hier – immerhin liegen wir südlicher als Kairo – so als Winter angesehen wird.

Haus und Garten im Winter

Haus und Garten tiefverschneit zu Weihnachten 2004/05

Schnee gibt’s nur alle Jubeljahre mal – zum letzten Mal im Winter 2004/5. Da sah es dann – und das auch ausgerechnet noch zu Weihnachten – hier so aus:

Leider blieb die ganze Pracht nicht lange. Schon nach zwei Tagen war es vorbei damit.  Normalerweise ist es eher so wie in diesem Winter: ab und zu kommt mal ein Schwall arktischer Luftmassen von Kanada aus bis hierher und bringt dann durch aus schon einmal ein paar Nachtfröste mit sich [wir hatten vor knapp 14 Tagen mal 3 Nächte mit bis zu minus 10 Grad (Celsius)] und dazu kalten Nordwind. Oder es ist wie jetzt in den vergangenen zwei Tagen: kalt und verregnet, mit Tages- und Nachttemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Trotzdem: es ist dann richtig unangenehm. Und wir freuen uns über das Feuer im offenen Kamin im Wohnzimmer.

Wie selten Schnee hier ist: vor Weihnachten 2004/05 war es zuletzt im Winter 1983!

Im nördlichen Texas sieht es allerdings ganz anders aus. Im Panhandle fällt durchaus schon mal häufiger Schnee, und im Augenblick ist die Schneefallgrenze etwa bei Dallas-Fort Worth.

Und auch über den Regen können wir uns immer noch freuen – nach den extrem trockenen vergangenen Jahren. Die Talsperren und Seen haben sich zwar deutlich gefüllt, sind aber immer noch bei Weitem nicht voll. Warten wir also mal ab, ob noch mehr kommt.

Gestern …

… habe ich Holz geholt, denn es soll ja wieder kalt werden. In Amarillo im Panhandle schneit es schon. Hier wird es wohl auf zwei Nächte mit leichtem Frost hinauslaufen. Und tagsüber im einstelligenTemperaturbereich. Und wenn es dann einen starken Nordwind hat, wird es doch lausig kalt hier im Haus. Das Holz haben wir übrigens bei Cousine Margaret geholt. Und da ist noch jede Menge mehr. Reichlich für mindestens ca.  2 Jahre, ohne Bäume fällen zu müssen. Und schon schön abgelagert – brennt also besser. Und dann habe ich auch noch bei uns „für Kleinholz gesorgt“, d.h. genauer gesagt, ein paar etwas dickere Stämme zersägt. Dieses frischere Holz brennt zwar nicht so gut, hält dafür ber länger vor- mit kleiner Glut – wenn es einmal richtig brennt. Ja, ich war ja schon immer ein kleiner Pyromane.  😉

Dann haben wir auch noch – endlich – die letzten Weihnachtslichterketten aus den Bäumen draußen entfernt. Alle die, die so hoch waren, dass Mary sie nicht abnehmen konnte. Sie hatte nämlich schon vor ein paar Tagen damit engefangen.

Und ich habe noch das Vogelhaus für die Purple Martins gereinigt, d.h. alte Nester entfernt, denn wir hatten in den Nachrichten mitbekommen, dass die ersten „Scouts“ schon gesichtet worden sind. Sie überwintern in Mexiko und kommen dann im frühen Frühjahr hierhin zum Brüten. Und wie gesagt, man hatte – weiter im Süden – schon die ersten gesichtet, die auf Nestsuche waren. Sie brauchen ganz bestimmte Nistplätze, mindestens 3 bis 4 Meter hoch, und mit absolut freiem Anflugfeld. Unser Purple Martin Haus hätte Platz für insgesamt 12 Brutpaare. Mal sehen, wie viele sich einstellen. Im vergangenen Jahr waren es wohl 3 Paare. Und sie erwarten, dass die neue Bude sauber ist und nicht etwa ein altes Nest drin ist – anspruchsvoll sind sie gar nicht, diese Kleinen!  😉