Reisebericht: England- & Schottlandreise – Tag 1

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Karnes City – San Antonio Wie schon vorher gebloggt, hatte ich am Reisetag doch Schmetterlinge im Bauch und konnte schon früh nicht mehr schlafen. Wie geplant, habe ich dann um kurz nach 8 Uhr morgens Sally und Chiquita zu unserem … Weiterlesen

Frühstück

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Angeregt durch eine Diskussion über englisches Frühstück mit Klausbernd in seinem Blog kam mir in den Sinn, einmal hier etwas über mein bzw. über amerikanisches Frühstück zu bloggen. Fangen wir mit dem Wichtigsten an: brauchbare Brötchen gibt es hier nicht, … Weiterlesen

Die Nussknacker-Suite, …

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… aufgeführt vom Moskau Ballett  und dem San Antonio Symphonie Orchester in Zusammenarbeit mit dem San Antonio Ballett, haben wir am Freitag, dem 28. Dezember 2012, im Majestic Theatre in San Antonio gesehen, eine Aufführung, die auch mir sehr gut … Weiterlesen

Ebanazio

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„Ebanazio – A Winter’s Tale of Old San Anto“ hieß das Theaterstück, dass wir kurz vor Weihnachten im Sterling Houston Theatre, aufgeführt von der Jump Start Company, gesehen haben. Dieses weihnachtliche, aber stellenweise auch lustige und zuweilen urkomische kleine Theaterstück … Weiterlesen

Good Time Charlie’s

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Auch wenn es so aussieht, als ob ich hier nur noch über Essen und Restaurants blogge  😉 , hier trotzdem schon wieder ein Bericht über ein Restaurant. Am vergangenen Sonntag waren wir, Mary, Cousine Margaret, Cousin Gordon und ich, in … Weiterlesen

Man weiß, man ist in/aus San Antonio, wenn …

Unter dieser Überschrift hat unsere Tageszeitung, San Antonio Express-News, heute Leserzuschriften zu diesem Thema veröffentlicht. Hier nun meine Favoriten. Alle Zuschriften sind hier zu finden: San Antonio Express-News/S.A. Life.

You know you’re from/in San Antonio if …

  • you think 95 degrees in the middle of summer is a chilly day
  • your neighborhood often smells like BBQ on Sundays, especially during football season
  • you have a bean and cheese taco and a Dr Pepper for breakfast
  • you understand the dire implications of parking under a tree at sunset when the grackles are getting ready to roost
  • a 90-degree August day is considered a cold front
  • you consider cactus decorative lawn flora
  • there’s been road work on your street since 1998
  • you believe using a turn signal is a sign of weakness
  • you text, tweet and email all your friends every time it rains
  • you are on the streets of Paris and you hope that there is a Taco Cabana around the corner
  • you eat fish with gravy
  • your idea of health food is a few cheese and bean breakfast tacos
  • it is over 100 degrees and you believe Thanksgiving must be next week
  • you know that if someone has their turn signal on, it’s probably a factory defect
  • the true value of a parking spot isn’t determined by the distance to the door, but by the amount of available shade
  • you know that the Chili Bowl is a football game
  • you have seen Hummers parked in „compact car“ parking spaces
  • you have see bus patrons waiting in the shade of a telephone pole
  • you’re frequently dodging potholes on residential streets
  • your wedding is catered by Bill Miller
  • it’s raining hard and all the local stations interrupt scheduled programs to cover the weather
  • after returning from a vacation, you stop at Taco Cabana on the way home from the airport
  • you don’t consider wearing cowboy boots with a tiara to be a wardrobe faux pas
  • you spent Christmas Day in 96-degree weather
  • you closely follow the aquifer or mountain cedar pollen levels, depending on the season
  • you know what day of the week it is by the specials at your favorite Mexican food restaurant.
  • tacos are for breakfast, lunch, AND dinner
  • eating healthy means choosing the wheat bun at Whataburger
  • one inch of snow is a „once in a lifetime“ experience
  • you don’t need a tanning booth to tan
  • every other car is a pick-up truck

Endlich Regen!

Nach langer, langer Zeit [Einzelheiten s. weiter unten] hatten wir in der vergangenen Nacht – in den frühen Morgenstunden – endlich wieder einmal einen wirklich guten Regen, mit insgesamt 2,9 Zoll, d.h. umgerechnet 73 Liter/Quadratmeter.Irgendwann wurde ich davon wach, dass Regenwasser draußen auf unsere Klimaanlage tropfte: das hört man drinnen ganz deutlich. Und heute morgen, als es hell war, hatten wir dann sogar Pfützen in der Einfahrt: ein richtig willkommener Anblick.

Das hat gut getan. Aber nach der monatelangen Trockenheit muss es noch viel mehr sein.

Apropos monatelange Trockenheit: der heutige Regen war erst das dritte Mal seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres, dass wir messbaren Niederschlag hatten. Für San Antonio sieht die Statistik der letzten paar Monate lt. Zeitung [die San Antonio Express-News haben dem Thema „extreme Dürre“ in der Sonntagsausgabe eine ganze Sektion gewidmet] so aus:

März: normal 1,89″ [48 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,01″ [0,25]

April: normal 2,6″ [66 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,03″ [o,76]

Mai: normal 4,72″ [120 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,84″ [21,34]

Insgesamt hatte San Antonio – und für uns hier war es nicht besser sondern eher schlechter – im Zeitraum von 110 Tagen seit dem ersten März 22,35 Liter/Q’meter, während 305,05 normal gewesen wären. Damit liegen wir im Bereich „exceptional drought„, das ist noch eine Stufe höher als „extreme„, und die letzte Stufe in der Skala von insgesamt 5.

Und auch wenn wir ab sofort zu normalen Wetterbedingungen zurückkehren würden, so würde sich die Dürre doch nur noch verschärfen, weil die kommenden Sommermonate normalerweise die trockensten Monate im Jahr sind.

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Alien Abduction – eine Anekdote

Es ist zwar schon lange her, aber ich möchte mein Erlebnis von meinem Sturz mit dem Rad dennoch hier loswerden.

Am 21. Februar 2008 bin ich so ziemlich am Ende eines 40-Meilen-Ausritts mit dem Rad aus absolut unbekannter Ursache gefallen. Ich habe keine Erinnerung, wie es passiert ist, und kann auch nach den Aufzeichnungen meines GPS-Geräts nur rekonstruieren, wo es war. Und zwar muss es so ungefähr knapp 5 Meilen vor hier passiert sein. Gott sei Dank ist nichts Schlimmes passiert. Ich hatte eine gepflegte Hüftprellung mit ziemlichen Hautabschürfungen an Oberschenkel, Knie und Schulter, sowie Blutergüssen und auch einer Schwellung mit Flüssigkeit darin an der Hüfte. Und im Gesicht hatte ich einen ganz kleinen Kratzer und eine leicht druckempfindliche Stelle am Kopf. Da hat mich der Helm doch wohl vor ganz erheblichen Verletzungen bewahrt. Der ist übrigens hin – der Helm, meine ich, nicht der Kopf: eingedellt und eingerissen. Gut, dass ich immer mit Helm unterwegs bin. Der hat mich doch vor Schlimmerem – so wie der Helm aussah, wäre ein Schädelbruch wohl nicht ausgeschlossen gewesen – bewahrt.

Wie gesagt, an den Unfall selbst kann ich mich absolut nicht erinnern und auch nicht an die ersten etwa vier Stunden danach. Ich bin aber wohl – so geht es jedenfalls aus dem GPS-Gerät hervor – sofort nach dem Fall wieder aufgestanden, habe mich auf’s Rad geschwungen und bin hier nach Hause gefahren [zwar „Zombie auf Rädern“, aber vermutlich trotzdem vorsichtig, denn lt. GPS-Aufzeichnungen scheine ich abgestiegen zu sein, bevor ich hier die Straße überquert habe – was ich sonst nie tue]. Dann habe ich das Rad in den Radschuppen gestellt, bin ins Haus gegangen und habe mich umgezogen und – vermutlich – auf’s Bett gelegt. Hier habe ich eine ganz ganz fade Erinnerung [ob’s tatsächlich Erinnerung ist oder nachträgliche Fantasie, darüber bin ich mir gar nicht so sicher], dass das Hinlegen auf dem Bett wegen der Hautabschürfungen weh getan hat. Was ich dann gemacht habe, bis Mary nach Hause kam – sie war in der Stadt Dinge erledigen und joggen/walken – wissen wir natürlich nicht. Als sie mich gerufen hat, bin ich in die Küche gekommen und habe ihr erklärt, „I think I’m going mad.“ [Wieso eigentlich „going“??!!] Sie hat dann versucht, die Wunden zu versorgen, was ich aber abgelehnt habe, weil es wohl weh tat. Und sie hat es zunächst nicht so ernst genommen, weil ich ziemlich vernünftig mit ihr geredet habe. Erst als ich ihr innerhalb von etwa 10 Minuten elf Mal dieselbe Geschichte erzählt habe, dass ich nämlich einen ähnlichen Sturz mit einem Fall auf die Seite meines Kopfes vor etlichen Jahren zu meiner Studienzeit in Köln gehabt hätte [stimmt übrigens], kamen ihr dann doch Bedenken, ob das mit „going mad“ vielleicht nicht so ganz verkehrt sein könnte, und sie hat mich hier ins Krankenhaus [Otto Kaiser Memorial Hospital] gebracht. Ich bin da übrigens ganz brav hinter ihr her zum Auto „gedackelt“ und ohne Hilfe eingestiegen – im Gegenteil, ich habe es sogar abgelehnt, dass sie meinen Arm hält.

Im Krankenhaus haben sie dann die Wunden versorgt und ein CT vom Schädel gemacht. Hat übrigens nichts ergeben außer, dass doch – entgegen landläufiger Meinung – Hirn drin ist. Von alledem weiß ich nur aus Mary’s Bericht. Meine erste Erinnerung setzt erst etwa 4 Stunden nach dem Unfall ein und ich weiß, dass da sie, ihr Cousin Mark mit seiner Tochter Lily und ihre Cousine Margaret [die arbeitet im Krankenhaus] neben meinem Bett standen. Ich habe kurz mit Mark geredet, daran erinnere ich mich, und war dann wieder für etwa zwei Stunden „weg“. All das sowie die Tatsache, dass ich keine Antwort auf Fragen z.B nach dem amerikanischen Präsidenten oder der deutschen Kanzlerin oder nach dem Datum geben konnte [nur mein Geburtsdatum wusste ich, aber wiederum nicht mein Alter – na ja, gibt man ja auch nicht so gerne zu] hat die Leute hier im Krankenhaus veranlasst, mich in eine Klinik nach San Antonio zu schicken, um mich da einem Neurologen vorzustellen. Und so kam ich dann in den Genuss, mit dem Krankenwagen [hat übrigens $1458 gekostet, die von der Beihilfe mit der fadenscheinigen Begründung, ich hätte ja mit dem Transportunternehmen mauscheln können, nicht erstattet wurden] die 59 Meilen ins Brooks Army Medical Center [BAMC] im Fort Sam Houston verfrachtet zu werden.

Randbemerkung dazu: als ich da zu ersten Mal wieder zu mir kam, war ich doch etwas verwirrt, weil da fast alle im Tarnanzug rumliefen. Habe ich mir gedacht, seltsames Land, dieses Amerika: hier läuft sogar das Pflegepersonal im Krankenhaus im Kampf-/Tarnanzug rum!

Auch von dieser Tour sowie von dem Krankenhaus erinnere ich nicht alles, aber die Dauer der „Wachzeiten“ war dann immer länger. Da haben sie dann noch einmal ein CT gemacht und mich dann nach einiger Zeit der Beobachtung entlassen. Ob ein Neurologe wenigstens das CT begutachtet hat, weiß ich nicht. Aus der Tatsache des Gedächtnisverlustes [retrograde Amnesie] schließen die Ärzte natürlich auf eine Gehirnerschütterung – tröstlich, dass da überhaupt was zu erschüttern ist – aber ich habe keine „Nachwehen“ wie z.B. Kopfschmerzen oder Übelkeit gehabt.

Was genau die Ursache war, haben wir nie herausgefunden. Die wahrscheinlichste Vermutung ist ein kurzzeitiger Blutdruckabfall mit dadurch verursachter Ohnmacht durch Flüssigkeitsverlust. Jedenfalls haben sie hier im Krankenhaus gesagt, ich sei dehydriert gewesen. Und sie haben mich auch an einen Tropf gelegt, was dann langsam aber sicher zur Besserung und zum Aufwachen führte. Und eine Rekonstruktion des Tagesablaufs ergibt auch, dass ich zuvor ein paar Stunden bei großer Hitze – verbunden mit dem entsprechenden Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen [ich trinke ja nie genug, um das wieder auszugleichen] – im Garten gearbeitet hatte. Und auf der gesamten Tour hatte ich wohl auch nur etwa 200 ml getrunken. Es ist jedenfalls sehr sicher, dass ich einen Blackout hatte, denn ich habe nicht die geringste Verletzung an der linken Hand. Und da müsste etwas zu sehen sein, denn wäre ich bei Bewusstsein gewesen, hätte ich sicher versucht – schon als Reflex – den Sturz mit der Hand abzufangen. Und auch die Tatsache, dass ich mit dem Kopf so aufgeschlagen bin, dass der Helm zerdeppert ist, zeigt, dass der Kopf sich ganz lose bewegt hat und dass also die Halsmuskulatur absolut locker war. Und auch nur so konnte es – denke ich mal – zu einer Gehirnerschütterung kommen, die dann ihrerseits wieder für die Erinnerungslücken verantwortlich ist.

Und nun noc h zum Titel „Alien Abduction„: da ich absolut keine Erinnerung habe, wie es passiert ist, und da auch Mary einmal [ca. 10 Jahre früher] an fast derselben Stelle einen ähnlichen Unfall [unerklärlicher Sturz mit dem Rad, Bewusstlosigkeit und Transport ins Krankenhaus – mit dem Rettungshubschrauber übrigens] hatte, behaupten wir jetzt, wir seien da von Aliens entführt worden.

Noch ein Spielzeug …

für den Garten.

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En Schürrjeskaar - würde der Rheinländer sagen

Mary hatte so ein Gartenkarre schon seit längerem haben wollen, um alles Mögliche [Pflanzen wie hier im Bild, Gartenerde, Dünger etc., aber auch die Wäsche zum Aufhängen auf der Leine] herumfahren zu können und nicht Alles tragen zu müssen, und ich glaube, ich werde auch gerne mit dem Wägelchen durch den Garten ziehen. [Jetzt fehlen mir nur noch Eimerchen, Schäufelchen und ein Sieb!!] Und so haben wir vorgestern in San Antonio im Gartencenter von Home Depot so ein Teil gekauft und heute habe ich es zusammengebaut. Und es sieht doch ganz putzig aus. Und ist auch wirklich nützlich, glauben wir. Für Vieles ist es günstiger als die Schubkarre, denke ich mal. Die Seitenwände kann man übrigens abklappen: dann kann das Ladegut auch über die Ladefläche hinausragen. Und sogar an unseren lawn tractor könnten wir es anhängen. Werden wir aber nicht, denn so weite Distanzen sind es ja nun doch nicht hier im Garten.