Das hatten wir auch noch nicht: …

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… ein Feuer im Kamin an einem 2. Mai! Aber nach dem Durchzug der Kaltfront am frühen Vormittag gestern, die dann auch einen Schwall arktischer Kaltluft mitbrachte, ist es am späten Nachmittag so kalt geworden, dass wir am Abend froh … Weiterlesen

Die Nussknacker-Suite, …

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… aufgeführt vom Moskau Ballett  und dem San Antonio Symphonie Orchester in Zusammenarbeit mit dem San Antonio Ballett, haben wir am Freitag, dem 28. Dezember 2012, im Majestic Theatre in San Antonio gesehen, eine Aufführung, die auch mir sehr gut … Weiterlesen

Summer off to a Sizzling Start

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So titelte gestern unsere Tageszeitung, „San Antonio Express-News„. Heute soll es 101 Grad Fahrenheit [= 38,3 Celsius] werden, morgen 104 [= 40] und am Dienstag sogar 105 [= 40,5], ehe es dann langsam wieder „abkühlt“, auf 100 [= 37,8]. Da … Weiterlesen

Man weiß, man ist in/aus San Antonio, wenn …

Unter dieser Überschrift hat unsere Tageszeitung, San Antonio Express-News, heute Leserzuschriften zu diesem Thema veröffentlicht. Hier nun meine Favoriten. Alle Zuschriften sind hier zu finden: San Antonio Express-News/S.A. Life.

You know you’re from/in San Antonio if …

  • you think 95 degrees in the middle of summer is a chilly day
  • your neighborhood often smells like BBQ on Sundays, especially during football season
  • you have a bean and cheese taco and a Dr Pepper for breakfast
  • you understand the dire implications of parking under a tree at sunset when the grackles are getting ready to roost
  • a 90-degree August day is considered a cold front
  • you consider cactus decorative lawn flora
  • there’s been road work on your street since 1998
  • you believe using a turn signal is a sign of weakness
  • you text, tweet and email all your friends every time it rains
  • you are on the streets of Paris and you hope that there is a Taco Cabana around the corner
  • you eat fish with gravy
  • your idea of health food is a few cheese and bean breakfast tacos
  • it is over 100 degrees and you believe Thanksgiving must be next week
  • you know that if someone has their turn signal on, it’s probably a factory defect
  • the true value of a parking spot isn’t determined by the distance to the door, but by the amount of available shade
  • you know that the Chili Bowl is a football game
  • you have seen Hummers parked in „compact car“ parking spaces
  • you have see bus patrons waiting in the shade of a telephone pole
  • you’re frequently dodging potholes on residential streets
  • your wedding is catered by Bill Miller
  • it’s raining hard and all the local stations interrupt scheduled programs to cover the weather
  • after returning from a vacation, you stop at Taco Cabana on the way home from the airport
  • you don’t consider wearing cowboy boots with a tiara to be a wardrobe faux pas
  • you spent Christmas Day in 96-degree weather
  • you closely follow the aquifer or mountain cedar pollen levels, depending on the season
  • you know what day of the week it is by the specials at your favorite Mexican food restaurant.
  • tacos are for breakfast, lunch, AND dinner
  • eating healthy means choosing the wheat bun at Whataburger
  • one inch of snow is a „once in a lifetime“ experience
  • you don’t need a tanning booth to tan
  • every other car is a pick-up truck

Trockenheit

Mittlerweile sind die Leute hier wegen der andauernden Dürre und des drastischen Absinkens des Grundwasserspiegels so verzweifelt, dass sie sogar Wünschelrutengänger engagieren.

Bild dazu siehe hier.

Und den Artikel dazu gibt es hier: San Antonio Express-News.

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Endlich Regen!

Nach langer, langer Zeit [Einzelheiten s. weiter unten] hatten wir in der vergangenen Nacht – in den frühen Morgenstunden – endlich wieder einmal einen wirklich guten Regen, mit insgesamt 2,9 Zoll, d.h. umgerechnet 73 Liter/Quadratmeter.Irgendwann wurde ich davon wach, dass Regenwasser draußen auf unsere Klimaanlage tropfte: das hört man drinnen ganz deutlich. Und heute morgen, als es hell war, hatten wir dann sogar Pfützen in der Einfahrt: ein richtig willkommener Anblick.

Das hat gut getan. Aber nach der monatelangen Trockenheit muss es noch viel mehr sein.

Apropos monatelange Trockenheit: der heutige Regen war erst das dritte Mal seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres, dass wir messbaren Niederschlag hatten. Für San Antonio sieht die Statistik der letzten paar Monate lt. Zeitung [die San Antonio Express-News haben dem Thema „extreme Dürre“ in der Sonntagsausgabe eine ganze Sektion gewidmet] so aus:

März: normal 1,89″ [48 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,01″ [0,25]

April: normal 2,6″ [66 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,03″ [o,76]

Mai: normal 4,72″ [120 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,84″ [21,34]

Insgesamt hatte San Antonio – und für uns hier war es nicht besser sondern eher schlechter – im Zeitraum von 110 Tagen seit dem ersten März 22,35 Liter/Q’meter, während 305,05 normal gewesen wären. Damit liegen wir im Bereich „exceptional drought„, das ist noch eine Stufe höher als „extreme„, und die letzte Stufe in der Skala von insgesamt 5.

Und auch wenn wir ab sofort zu normalen Wetterbedingungen zurückkehren würden, so würde sich die Dürre doch nur noch verschärfen, weil die kommenden Sommermonate normalerweise die trockensten Monate im Jahr sind.

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Tageszeitung

Wir bekommen wieder eine! Gott sei’s gelobt und gepfiffen, wie meine Mutter zu sagen pflegte. Wir haben die tägliche Lieferung in den letzten beiden Jahren [so lange ist es, glaube ich, her, dass wir die letzte bekamen] doch sehr vermisst. Auch wenn man natürlich fast alles im Internet erhalten kann, so ist es m.E. doch durch nichts zu ersetzen, wenn man morgens in aller Ruhe in der Tageszeitung blättern kann.

Dass wir keine mehr hatten, kam so: vor etwa zwei Jahren stellten die San Antonio Express-News, die Mary bisher bezogen hatte, ihre Lieferung ein mit der Begründung, eine Auslieferung hier in Karnes City würde nicht mehr lohnen, wegen der gestiegenen Kosten für die Auslieferung. Die Geschäftspolitik war übrigens ziemlich zweifelhaft: Mary hatte im Voraus bezahlt und noch ein ziemliches Guthaben. Dennoch wurde die Lieferung einfach eingestellt und der Verlag machte von sich aus keine Anstalten, das Guthaben auszuzahlen! Und eine Reklamation – dabei war es übrigens gar nicht so einfach, jemanden persönlich an die Strippe zu bekommen, denn am Telefon musste man sich durch eine unzählige Menge von Menüs und Untermenüs wählen – brachte, auch mehrfach telefonsich und schriftlich wiederholt, keine Lösung. Der Verlag meinte, das sei Angelegenheit des örtlichen Zustellers. Über den hatte Mary bestellt und bezahlt. Und der Verlag meinte nun, damit aus der Verantwortung zu sein. Und vom örtlichen Zusteller war gar nichts in Erfahrung zu bringen. Und als dann, nach diversen Protesten der Abonnenten hier, die Lieferung wieder aufgenommen wurden, waren wir nicht mehr im Verteiler. Ohne jemals gekündigt zu haben! Aus Verärgerung über ein derartiges Geschäftsgebahren habenwir dann nicht neu abonniert, es aber immer bedauert, keine Tageszeitung zu haben. Und jetzt haben wir uns einfach entschlossen, über den eigenen Schatten zu springen und doch wieder zu abonnieren. Aber zunächst einmal nur für’s Wochenende. Also haben wir seit gestern wieder eine Tageszeitung. Und das gefällt uns so gut, dass wir das Abo bald auf die ganze Woche ausdehnen werden.

Bemerkung am Rande: jetzt muss nur noch Buster sein altes Verhalten wieder aufnehmen und zum cattle guard an der Straße trotten und dann die Zeitung apportieren. Hat er früher häufig getan. Wir haben allerdings nie herausbekommen, nach welchen Grundsätzen er entschieden hat, ob oder ob nicht. Und manchmal hat er sie auch einfach irgendwo versteckt/verbuddelt. Da hatte ich schon durchaus einmal den Eindruck, dass er sich diebisch gefreut und heimlich gegrinst hat, wenn ich die Zeitung gesucht habe und nicht finden konnte! Hunde sind ja sooooooo menschlich!   😉

Apropos cattle guard an der Straße: etwas Angst hätten wir natürlich, wenn er dahin trotten würde, dass er sich nämlich zu weit auf die Straße trauen könnte und überfahren würde. Seine Schwester Ruby ist ja schließlich vor Jahren so um’s Leben gekonmmen. Und der Highway ist heute viel stärker frequentiert als damals.