Die Axt im Walde

Na ja, nicht unbedingt „im Walde“, aber heute habe ich mal, Im Gegensatz zu sonst, die Axt und nicht die Kettensäge oder meinen neuen „Log Splitter“ [s. auch hier] benutzt. Das ging, weil die Holzstücke, die zu spalten waren, nicht so besonders dick waren. Meistens handelte es sich da um Überbleibsel von Projekten unseres Freunds Mike Saxon. Der schreinert hobbymäßig viel – und übrigens erstklassig –  aus Mesquiteholz [s. auch hier] und den „Abfall“ bekommen dann wir zum Verfeuern. Und das ist eben häufig schon in Brett- oder dünner Balkenstärke, bzw. es sind an einer Seite halbrunde Reste von längsgeschnittenen Baumstämmen. Und wie gesagt, die lassen sich dann häufig – nachdem ich sie zuerst mit der Kettensäge auf entsprechende Länge geschnitten habe – mit der Axt spalten.

Und nachdem ich also „Holz gemacht“ habe, brennt mal wieder ein gemütliches Feuer im Kamin.

Mein neuestes Spielzeug …

… ist ein „log splitter„.

log splitter

Log Splitter

Es war schon immer sehr schwer, die Blöcke von Mesquiteholz – das ist fürchterlich hart – zu spalten. Mit der Axt war es so gut wie unmöglich, und auch mit einem Keil ging es, wenn überhaupt, nur unter großen Schwierigkeiten. Also haben wir uns dann gestern diesen elektrisch-hydraulischen „log splitter“ zugelegt. Der baut immerhin einen Druck von 5 Tonnen auf, und das scheint, nach meiner bisherigen Erfahrung, auchreichend zu sein. Jedenfalls hat er bisher noch alles geknackt, was ich ihm vorgesetzt habe. Und „geknackt“ ist wörtlich zu nehmen, denn die Blöcke reißen mit einem deutlichen Krachen, und hüpfen auch macnhmal von der Auflage. Auf jeden Fall bin ich froh, dass wir, bevor es jetzt kälter wird und wir wieder heizen müssen, dieses Gerät haben.

Und wenn das Holz dann gespalten ist, kommt es in dieses Lagergestell. Das kam heute an.

Wood Rack

Sieht doch besser aus als es einfach so auf dem Boden der Veranda zu lagern.

Und so sieht das von der anderen Seite aus:

Der Holzstapel von der anderen Seite aus

Jetzt kann der Winter kommen. Na ja, ich werde wohl doch noch mehr „Holz machen“ müssen, denn das hier wird nur ein paar Tage reichen.

Kaminfeuer

Heute Abend habe ich zum ersten Mal ein Feuer im Kamin im Wohnzimmer gemacht, und jetzt ist es richtig gemütlich: warm, aber nicht zu sehr, das brennende Holz knistert leise und die Flammen spielen im Kamin.

Ich packe hier mal ein Foto rein, auch wenn’s sehr verwackelt ist, bei der langen Belichtungszeit aus den freien Hand. Demnächt probiere ich mal eins mit Stativ und wechsle es dann aus.

fireplace

Feuer im Kamin: urgemütlich

 

Südtexanischen Winter …

… hatten wir jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr. Was hier – immerhin liegen wir südlicher als Kairo – so als Winter angesehen wird.

Haus und Garten im Winter

Haus und Garten tiefverschneit zu Weihnachten 2004/05

Schnee gibt’s nur alle Jubeljahre mal – zum letzten Mal im Winter 2004/5. Da sah es dann – und das auch ausgerechnet noch zu Weihnachten – hier so aus:

Leider blieb die ganze Pracht nicht lange. Schon nach zwei Tagen war es vorbei damit.  Normalerweise ist es eher so wie in diesem Winter: ab und zu kommt mal ein Schwall arktischer Luftmassen von Kanada aus bis hierher und bringt dann durch aus schon einmal ein paar Nachtfröste mit sich [wir hatten vor knapp 14 Tagen mal 3 Nächte mit bis zu minus 10 Grad (Celsius)] und dazu kalten Nordwind. Oder es ist wie jetzt in den vergangenen zwei Tagen: kalt und verregnet, mit Tages- und Nachttemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Trotzdem: es ist dann richtig unangenehm. Und wir freuen uns über das Feuer im offenen Kamin im Wohnzimmer.

Wie selten Schnee hier ist: vor Weihnachten 2004/05 war es zuletzt im Winter 1983!

Im nördlichen Texas sieht es allerdings ganz anders aus. Im Panhandle fällt durchaus schon mal häufiger Schnee, und im Augenblick ist die Schneefallgrenze etwa bei Dallas-Fort Worth.

Und auch über den Regen können wir uns immer noch freuen – nach den extrem trockenen vergangenen Jahren. Die Talsperren und Seen haben sich zwar deutlich gefüllt, sind aber immer noch bei Weitem nicht voll. Warten wir also mal ab, ob noch mehr kommt.

Gestern …

… habe ich Holz geholt, denn es soll ja wieder kalt werden. In Amarillo im Panhandle schneit es schon. Hier wird es wohl auf zwei Nächte mit leichtem Frost hinauslaufen. Und tagsüber im einstelligenTemperaturbereich. Und wenn es dann einen starken Nordwind hat, wird es doch lausig kalt hier im Haus. Das Holz haben wir übrigens bei Cousine Margaret geholt. Und da ist noch jede Menge mehr. Reichlich für mindestens ca.  2 Jahre, ohne Bäume fällen zu müssen. Und schon schön abgelagert – brennt also besser. Und dann habe ich auch noch bei uns „für Kleinholz gesorgt“, d.h. genauer gesagt, ein paar etwas dickere Stämme zersägt. Dieses frischere Holz brennt zwar nicht so gut, hält dafür ber länger vor- mit kleiner Glut – wenn es einmal richtig brennt. Ja, ich war ja schon immer ein kleiner Pyromane.  😉

Dann haben wir auch noch – endlich – die letzten Weihnachtslichterketten aus den Bäumen draußen entfernt. Alle die, die so hoch waren, dass Mary sie nicht abnehmen konnte. Sie hatte nämlich schon vor ein paar Tagen damit engefangen.

Und ich habe noch das Vogelhaus für die Purple Martins gereinigt, d.h. alte Nester entfernt, denn wir hatten in den Nachrichten mitbekommen, dass die ersten „Scouts“ schon gesichtet worden sind. Sie überwintern in Mexiko und kommen dann im frühen Frühjahr hierhin zum Brüten. Und wie gesagt, man hatte – weiter im Süden – schon die ersten gesichtet, die auf Nestsuche waren. Sie brauchen ganz bestimmte Nistplätze, mindestens 3 bis 4 Meter hoch, und mit absolut freiem Anflugfeld. Unser Purple Martin Haus hätte Platz für insgesamt 12 Brutpaare. Mal sehen, wie viele sich einstellen. Im vergangenen Jahr waren es wohl 3 Paare. Und sie erwarten, dass die neue Bude sauber ist und nicht etwa ein altes Nest drin ist – anspruchsvoll sind sie gar nicht, diese Kleinen!  😉