Bei 38 Grad …

Galerie

Diese Galerie enthält 1 Foto.

… Celsius Lufttemperatur im Schatten und – die hohe Luftfeuchtigkeit eingerechnet – gefühlten 40,5 Grad hat es sogar unsere Klimaanlage schwer, in unserem zugegebenermaßen schlecht bzw. gar nicht isolierten Haus eine angenehme Temperatur zu halten, insbesondere weil es auch des … Weiterlesen

Wenn …

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

… es, wie jetzt, um 1 Uhr nachmittags schon etwas über 33 Grad hat [die hohe Luftfeuchtigkeit eingerechnet, sind das „gefühlte“ 106 Grad] und es im Laufe des Nachmittags noch heißer werden wird – unsere Tageshöchsttemperatur haben wir normalerweise so … Weiterlesen

Einerseits …

Galerie

… wünschen wir uns zwar nichts mehr als Regen, gerne auch Dauerregen, andererseits aber ist das jetzige Wetter einfach wunderbar: relativ kühl, des morgens sogar mit einem deutlichen „nip in the air“, wie wir hier sagen. Jetzt [09:11 Uhr] ist … Weiterlesen

Unter Seglern gibt es den Spruch, …

Kurzmitteilung

… „Nur Regattasegler, Charterer und Idioten bolzen gegenan.“ Viellicht sollte ich den Spruch etwas umwandeln, so in etwa, „Nur ‚Zug’roaste‚ – um mal diesen bayrischen Ausdruck zu verwenden – und Idioten arbeiten währedn der größten Hitze des Tages anstatt, wie jede vernünftige Person es tun würde, sich den Landessitten anzupassen und Siesta zu halten. Dieser Resident Alien alias Idiot  😉  musste natürlich mal wieder während der größten Hitze, ziwschen 12:30 und 14:30, raus und schwer im Garten arbeiten: „moving dirt“, wie es hier heißt, d.h. also Schotter in die Zufahrt rund ums Haus karren und verteilen. Ganz schöne Schufterei! Und schweißtreibend! Ich habe in den zwei Stunden 2 Pfund abgenommen, und das ist so gut wie ausschließlich Flüssigkeitsverlust. Die paar Fettzellen, die dabei verbrannt werden, sind ja nun wirklich nicht der Rede wert.

Ein Meer von Sonnenblumen

Bild

In der letzten Zeit – d.h. eigentlich schon seit Anfang des Jahres – hatten wir, genau genommen, gar kein so schlechtes Wetter [von Ausnahmen abgesehen, natürlich]: es hat mit etwa 392 Liter/Quadratmeter in diesem Jahr bis jetzt schon mehr geregnet als im gesamten vergangenen Jahr und auch war es bei Weitem nicht so heiß und schwül wie im vergangenen Jahr schon in April und Mai. Und so haben wir dann auch jetzt ein Meer von Sonnenblumen:

sunflowers

Ein Meer von Sonnenblumen

Hoffen wir einmal, dass dieser Sommer „etwas untypisch“, d.h. nasser und kühler, wird als in den beiden vergangenen Jahren. Gute Voraussetzungen dafür gibt es eigentlich, denn La Niña, diese kalte Strömung im Pazifik, die für wärmere und trockenere Sommer sorgt, ist (fast) nicht mehr vorhanden. Aber wir brauchen auch dringendst noch vile mehr Regen, da alle Talsperren immer noch weit unter Normalwasserstand sind und jetzt in der Landwirtschaft die Produktion und damit der Wasserverbrauch durch Berieselung eingesetzt hat.

Die Tornados …

… haben uns in der vergangenen Nacht Gott sei Dank verschont. Das Höhentief, das schon seit ein paar Tagen im Anmarsch war, und die damit verbundene Kaltfront, verstärkt durch die extrem feuchtigkeitsgesättigte Luft, haben schon einige mit sich gebracht, aber die sind westlich von uns vorbeigezogen. Aber trotzdem, mit Windgeschwindigkeiten von gut über 70 Km/H in Böen, begleitet mit Donner, Blitz und Regen, war es für einige Zeit doch schon ganz schön eindrucksvoll. Wir können allerdings wirklich froh sein, dass nichts Stärkeres als diese Windböen uns erreicht hat – anderswo kamen zusätzlich zu den Tornados namlich auch nich golfballgroße [stellenweise sogar noch größer] Hagelkörner hinzu – und dass wir einen guten Regen [etwa 45 Liter/Quadratmeter] mitbekommen haben. Na ja, es hätte auch durchaus mehr sein dürfen, aber man soll ja nicht unverschämt werden. Was den Wind angeht: solche Böen habe ich (hier) noch nicht erlebt. Unsere Gartenmöbel wurden nur so durch die Gegend geblasen, und bevor der Sturm sie über das gesamte Grundstück verteilen konnte, sind Mary und ich mitten in der Nacht [zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens] raus und haben sie in der Garage in Sicherheit gebracht.

Nach dem Durchgang der Kaltfront ist es jetzt natürlich schön abgekühlt. In den nächsten Tagen soll es aber wieder wärmer werden, und trocken. Mal sehen, was das warme Wetter mit Sonnenschein, verbunden mit diesem guten Regen, dann an den Frühlingsblumen tut.

To read this posting in English, click here.

Endlich Regen!

Nach langer, langer Zeit [Einzelheiten s. weiter unten] hatten wir in der vergangenen Nacht – in den frühen Morgenstunden – endlich wieder einmal einen wirklich guten Regen, mit insgesamt 2,9 Zoll, d.h. umgerechnet 73 Liter/Quadratmeter.Irgendwann wurde ich davon wach, dass Regenwasser draußen auf unsere Klimaanlage tropfte: das hört man drinnen ganz deutlich. Und heute morgen, als es hell war, hatten wir dann sogar Pfützen in der Einfahrt: ein richtig willkommener Anblick.

Das hat gut getan. Aber nach der monatelangen Trockenheit muss es noch viel mehr sein.

Apropos monatelange Trockenheit: der heutige Regen war erst das dritte Mal seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres, dass wir messbaren Niederschlag hatten. Für San Antonio sieht die Statistik der letzten paar Monate lt. Zeitung [die San Antonio Express-News haben dem Thema „extreme Dürre“ in der Sonntagsausgabe eine ganze Sektion gewidmet] so aus:

März: normal 1,89″ [48 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,01″ [0,25]

April: normal 2,6″ [66 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,03″ [o,76]

Mai: normal 4,72″ [120 Ltr/Q’meter] – aktuell 0,84″ [21,34]

Insgesamt hatte San Antonio – und für uns hier war es nicht besser sondern eher schlechter – im Zeitraum von 110 Tagen seit dem ersten März 22,35 Liter/Q’meter, während 305,05 normal gewesen wären. Damit liegen wir im Bereich „exceptional drought„, das ist noch eine Stufe höher als „extreme„, und die letzte Stufe in der Skala von insgesamt 5.

Und auch wenn wir ab sofort zu normalen Wetterbedingungen zurückkehren würden, so würde sich die Dürre doch nur noch verschärfen, weil die kommenden Sommermonate normalerweise die trockensten Monate im Jahr sind.

To read this posting in English, click here.

Viel zu trocken …

… ist es hier schon seit Langem. Seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres haben wir keinen vernünftigen Niederschlag mehr gehabt, mit Ausnahme von einem Mal im Januar. Aber das war dann eben der berühmte Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich wäre so ein Wetter – oft mit stahlend blauem Himmel – ja schön. Aber wenn es dann mit so langer Dürre verbunden ist, dann ist es eben doch nicht mehr gut. Und so ist Alles dann viel zu trocken und dürr. Das Gras wird braun, und Rasen, Blumen, Pflanzen und noch nicht richtig etablierte Sträucher und Bäume müssen ständig gewässert werden. Und abgesehen davon, dass das dem Grundwasserspiegel nicht gut tut [es wird nicht mehr lange dauern, dann werden die ersten Restriktionen im Wassserverbrauch kommen], tut es auch dem Portemonnaie nicht gut: unsere Wasserrechnung wird uns die Tränen in die Augen treiben. Aber es muss eben sein, denn wir können doch nicht Alles eingehen lassen. Und was noch dazu kommt: die Feuersgefahr – verstärkt noch durch den ständigen kräftigen Wind – ist extrem hoch. Vielerorts hier hat es mal wieder riesige Flächenbrände, die kaum unter Kontrolle zu bekommen sind.

Wie es bei uns aussieht, davon hier ein paar Bilder, und zwar von jetzt und etwa dieselben Stellen [einmal die Einfahrt zum Haus und einmal die Weide]  zum Vergleich nach einer Zeit guter Niederschläge.

u

Zum Vergleich: etwa dieselben Perspektiven

Read this posting in English here.

33 Grad

noch um 18:15 abends: das ist Südtexas! Heute hatten wir mal wieder einen Rekordtag. Noch nie war der erste April in San Antonio so heiß: 93 Grad Fahrenheit [= fast 34 Grad Celsius]. Und nicht der geringste Niederschlag in Aussicht. Dabei sollte eigentlich der April einer der regenreichsten Monate hier sein. Und auch der März war enttäuschend. Statt der normalen gut 65 Liter/Quadratmeter hatten wir sage und schreibe ganze 0,25! Wie es aussieht, sind wir mal wieder für ein Dürrejahr vorprogrammiert. Aber so ist da nun mal hier – muss man sich eben mit abfinden. Dabei sieht es natürlich wunderbar aus, wenn man den wolkenlosen blauen Himmel und den strahlenden Sonnenschein für sich nimmt. Nur wenn man drüber nachdenkt, ist es bei Weitem nicht mehr so idyllisch.

Da sitze ich nun …

… in Shorts und T-Shirt [kurzärmelig, natürlich] hier am Computer, und wir haben auch die Fenster auf, denn es ist über 26 Grad! Bei strahlendem Sonnenschein und Südwind. Der bringt ja nun immer schön warme – und auch feuchte(re) – Luft von der Golfküste mit sich.

Aber es soll wieder kalt werden, und zwar werden wir – wenn die Wetterfrösche  Recht haben – die bisher kältesten Tage und Nächte dieses Winters haben. Es nähert sich von Norden eine Kaltfront, und dahinter kommt ein Schwall arktische Kaltluft [„arctic blast expected„]. Dienstag Vormittag soll das hier durchgehen. Und dann sind für Mittwoch die tiefsten Temperaturen bisher angekündigt: nachts bis runter auf 21 Grad Fahrenheit [- 6,1 Celsius] bzw. den Windchill-Faktor [bei Nordwind von bis zu 4o Meilen [= fast 65 Kilometer] pro Stunde eingerechnet sogar 6 Grad Fahrenheit, entsprechend – 14,4 Grad Celsius. Tagsüber soll es aber – Gott sei Dank – immer bis auf mindestens ca. 5 Grad Celsius steigen: also kein Dauerfrost. Trotzdem: ich muss unbedingt für Feuerholz sorgen und auch die Wasserhähne draußen gut abdecken.