Auf der Pirsch – Nachtrag

Buster hat sich übrigens an diesem „Ungeheuer“ überhaupt nicht gestört, und das wundert mich sehr, weil er doch eigentlich sehr „territorial“ ist und Alles und Jeden anbellt. Aber vorgestern lag er ganz einfach seelenruhig und friedlich etwa einen guten Meter entfernt, als sich dieser Kojote – oder was auch immer es nun ist – an seinem Futternapf gütlich tat. Und das war dann auch ein Grund, warum ich nicht schießen wollte/konnte: bei meinen „Zielkünsten“  😉   wäre es für Buster zu gefährlich geworden!  Und außerdem: selbst wenn ich ihn nicht getroffen hätte, so hätte er sich doch bei dem Knall viel zu sehr erschreckt.

Auf der Pirsch

Während der vergangenen Tage habe ich immer, wenn ich draußen gearbeitet habe, das geladene Gewehr dabei gehabt, denn wir haben einen ungebetenen und unliebsamen Besucher [siehe Foto hier] im Garten.

Coyote?

Ein räudiger Kojote?

Das Bild ist übrigens etwas verrauscht, weil es schon etwas spät am Tag war und damit das Licht nicht mehr so gut. Also hat die Kamera dann den ISO-Wert heraufgesetzt, und das macht das Bild dann eben deutlich körniger.

Was es genau ist, wissen wir nicht – möglicherweise ein (räudiger) Kojote. Es kann aber auch ein „Mischling“ sein.  Sieht aber nicht unbedingt nach „Promenadenmischung“ aus. Und es sieht auch nicht unbedingt gesund aus. Und da wollen wir lieber vorsichtig sein, damit es uns nicht unsere Katzen und Hunde angreift [obwohl das bis jetzt nicht der Fall zu sein scheint] oder sie mit irgendetwas ansteckt. Wir wissen ja nicht, ob es eventuell Tollwut hat. Unsere Tiere sind zwar geimpft, aber man weiß ja nie. So habe ich dann beschlossen, immer das Gewehr dabei zu haben und es – wenn möglich – abzuschießen. Ist mir aber bisher nicht gelungen. Einmal habe ich nicht getroffen [ich muss halt noch viel üben], sondern drüber gehalten, und die anderen Male war dieses Viech zu vorsichtig. Sobald ich angelegt habe, hat es die Bewegung mitbekommen und sich in die Büsche getrollt. Aber vielleicht klappt’s ja noch, denn wir wollen dieses Tier nicht in der nahen Umgebung haben. Aber da wir die Hunde immer draußen füttern, wird es immer hier herumschwirren, weil es so einfach etwas zum Fressen abstauben kann.