Sonnenbrand

Dass man den auch im Winter kriegen kann, war mir ja schon – aufgrund leidvoller Erfahrungen beim Skilaufen – bekannt. Aber da war es im Gesicht. Dass man den aber auch beim Radeln im November auf den Oberarmen bekommen kann, das habe ich dann erst hier im südlichen Texas, und zwar gestern erfahren. Bevor es morgens um 8 bei (leichtem Frühnebel und Temperaturen so zwischen 15 und 18 Grad) losging, hatte ich zwar Sonnenschutzcreme [Sonnenschutzfaktor immerhin 50] aufgetragen, aber später kam doch die Sonne durch und dann sind mir während des Radelns [insgesamt mehr als 5 Stunden im Sattel] wohl die Ärmel des Trikots etwas hochgerutscht, und als ich mich später im Spiegel sah, hatte ich da ein richtiges rotes Band um die Oberarme. Und auch im Gesicht hatte die Sonne ihre Spuren hinterlassen. Ich vergesse eben immer wieder, dass wir hier auf einer Breite südlicher als Kairo – entsprechend der nördlichen Sahara – liegen. Und das macht sich eben in der Intensität der Sonne-/UV-Strahlung deutlich bemerkbar.

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Ende Oktober und …

… Radeln im kurzärmeligen Trikot und mit Sonnenschutzcreme [Faktor 50] – das ist Texas! Heute Nachmittag war ich mal wieder auf dem Rad unterwegs, für 25 Meilen, und es war einfach schön. Es war wohl so etwas über 30 Grad Celsius, aber die Luftfeuchtigkeit war stark zurückgegangen und so war es richtig angenehm. Ist doch prima, wenn man rund ums Jahr radeln kann und nur selten warme Kleidung braucht.

Der Herbst ist da – Nachtrag

Auch wenn wir jetzt im Augenblick eher wieder Sommer denn (Früh-)Herbst haben [heute soll es mal wieder über 30 Grad Celsius werden], hier noch ein Nachtrag zur vergangenen Woche, als wir das richtig wunderbare Frühherbst-Wetter hatten:

Als ich da draußen saß, hätte es glatt auch Frühling sein können: die Sonne schien von einem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel, es ging eine leichte, angenehme Brise, die Luftfeuchtigkeit war gering, Vögel zwitscherten in Bäumen und Büschen und Libellen schwirrten hin und her. Nur die Tatsache, dass einige Bäume sich verfärbten, ließ andeutungsweise ahnen, dass es eben doch nicht Frühling, sondern Herbstbeginn – „Indian Summer“, wie es in den Neuengland-Staaten heißt – war.

Ab Morgen soll es allerdings wiedcer etwas kühler werden, mit Tageshöchsttemperaturen von maximal 25 und Nachttemperaturen von etwa 7 Grad.  Das Wochenende – genauer gesagt, Sonntag und Montag – wird dann wohl wieder etwas wärmer, aber die nächste Woche soll uns die frühherbstlichen Temperaturen zurückbringen.

Der Frühherbst ist vorbei und wir haben …

… wieder Sommer!

Es ist kaum zu glauben, aber seit ein paar Tagen klettert das Thermometer tagsüber wieder bis auf 90 Grad Fahrenheit [über 32 Grad Celsius!] und mehr! Und des nachts sinkt es nur auf knapp 20 Grad Celsius ab. Dazu kommt die – wie eben im Sommer hier üblich – hohe Luftfeuchtigkeit. Nur regnen will es nicht, absolut nicht. Wir haben jetzt schon seit fast 6 Wochen kaum einen Tropfen Regen gehabt, und es sieht auch nicht so aus, als würde sich bald etwas tun. Im Pazifik hat sich „La Nina“ entwickelt – diese kälter-als-übliche Wassertemperatur – und das bedeutet in aller Regel für die südlichen Staaten der USA einen trockenen Winter.

Der Herbst ist da!

Nachdem sich das texas-übliche Sommerhoch, das normalerweise (fast) des ganzen Sommer über [wie auch in diesem Jahr] so ziemlich zentral über Texas liegt, weit nach Westen verzogen hat und jetzt so etwa über Kalifornien liegt, hat sich hier ein Höhentief ausgebildet und die erste herbstliche Kaltfront ist durchgezogen. Und damit hatten wir eine wirklich angenehme kühle Nacht, mit einer schönen Brise. Heute Morgen war es bei strahlendem Sonnenschein unter 15 Grad: richtig erfrischend. Die Front hat übrigens hier keinen Regen gebracht, und „Höhentief“ bedeutet auch keinesfalls schlechtes Wetter, ganz im Gegenteil. Wir haben für die gesamte Woche eine stabile Wetterlage zu erwarten, mit Nachttemperaturen unter 15 Grad, und dann Sonnenschein den Tag über, mit Tageshöchstemperaturen von bis zu 30 Grad: insgesamt also ein wunderbarer Spätsommer bzw. Frühherbst. Zu Letzterem fehlt allerdings wohl der Frühnebel.Also wohl doch eher Spätsommer.