Eine gute Hund-Katze-Zusammenarbeit …

… hatten wir diese Woche zwei Mal des Nachts. Jedenfalls glauben wir, dass Frankie und Sally ein gutes Team waren. Was war passiert? Ich weiß nicht mehr genau, wann es war. Montag- oder Dienstagnacht, als ich mal kurz in der Küche war, fand ich zerrissenes Cellophan auf dem Fußboden. Habe ich in der Nacht, weil ich halb-verschlafen einfach keine Lust hatte, mich weiter darum zu kümmern, sondern nur meinen Schönheitsschlaf [der braucht in meinem Alter ja schon so seine Zeit] fortsetzen wollte, einfach aufgehoben und in den Abfall geworfen. Am nächsten Morgen fiel mir dann auf, dass ein Laib geschnittenes Brot fehlte, der normalerweise auf einem Hocker in der Küche liegt. Und dann, als ich auch noch ein paar Brotkrümel im Esszimmer [da liegt Sally immer in einer Ecke auf ihren Kissen] auf dem Fußboden fand, wurde mir klar, was passiert war. Frankie war mal wieder „nachtaktiv“ geworden und hatte das Cellophanpapier – es knistert ja so schön – als nettes Spielzeug und als schönen Zeitvertreib entdeckt und dabei wohl den gesamten Brotlaib auf den Fußboden geschmissen. Und Sally hat das Angebot dann dankbar angenommen, die Verpackung ganz aufgerissen und das Brot aufgefressen. Jedenfalls vermuten wir, dass es so abgelaufen ist, denn ein paar Tage vorher hatte Frankie schon einmal eine Packung Brötchen angeknabbert. Die war aber nicht auf den Boden gefallen und wir hatten sie dann in den Kühlschrank getan. Aber dummerweise nicht an das Brot gedacht. Und wir glauben nicht, dass Sally von alleine das Brot von dem Hocker geholt hat. Hat sie jedenfalls noch nie getan. Tja, und wir waren ja immer noch nicht schlau geworden und haben eine Packung Flatbread auf dem Hocker liegen lassen – nur damit die beiden in der nächsten Nacht das Spielchen wiederholen konnten. Diesmal war dann am nächsten Morgen das Flatbread weg und es lagen nur noch Fetzen von der Verpackung auf dem Boden. Und beide, Sally und Frankie, trugen natürlich ganz unschuldige Mienen zur Schau.

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Zurück in Texas

Nach unserem Urlaub in England und Deutschland [mehr darüber in späteren Beiträgen] sind wir nun wieder zurück in Texas und das hat uns in der üblichen Weise begrüßt: mit einer Hitzewelle. Am 19. hatte es mal wieder einen Hitzerekord: 104 Grad Fahrenheit [also satte 40 Grad Celsius]. So fühlen wir uns dann wieder richtig zuhause!  😉  Glücklicherweise war es die letzten Tage allerdings nicht besonders schwül. Aber das ist auch der einzige Trost.

Die meisten unserer Pflanzen und Blumen scheinen überlebt zu haben – dank Freunden, die immer mal wieder zumk Bewässern vorbeigekommen sind. Der Rasen allerdings sieht fürchterlich braun aus. Ich glaube, den müssen wir bald uns nachhaltig sprengen, damit er uns nicht eingeht.

Unsere Tiere, d.h. die Katzen, haben auch überlebt. Nun ja, sie sind ja auch regelmäßig gefüttert worden. Aber, wie die Leute, die sie gefüttert haben, uns gesagt haben, waren hier wohl seht häufig Waschbären zugangen und haben das Katzenfutter aufgefressen, sogar aus den Containern, in denen wir es aufbewahren und die wir zur Sicherheit mit Steinen beschwert hatten. So kann es durchaus sein, dass die Katzen manchmal haben Kohldampf schieben und auch selber ein paar Mäuse fangen müssen. Das, und die Tatsache, dass Pepper nun doch sehr dominant ist, mag der Grund sein, weswegen Mr. Chips – der immer noch nicht wieder aufgetaucht ist – sich verzogen hat. Frankie war übrigens auch verschwunden und wir haben ihn weit hinter unserem Grundstück gefunden. Vielleicht wird Mr. Chips ja auch noch auftauchen.

Den Hunden geht’s, d.h. eher ging’s, denn Buster ist ja seit gestern Morgen verschwunden [mehr dazu siehe hier], gut. Sie waren bei unserem Tierarzt, Dr. Patton, in der Tierpension – „The Patton Hilton“, wie wir dazu sagen.

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Frankie …

Frankie

Hier war er noch etwas jünger.

… fühlt sich nicht ganz so wohl, ist aber wohl auf dem Wege der Besserung. Vor ein paar Tagen haben wir bemerkt, dass er einen seltsamen und etwas übel-riechenden Ausfluss um Maul und Nase hatte. Und vorgestern war ich dann mit ihm bei unserem Tierarzt hier, Dr. Patton. Der konnte – Gott sie Dank – nichts Ernstes finden, außer dass Frankie eine etwas erhöhte Temperatur hatte und die Spitze seiner Zunge stark gerötet war und Blasen aufwies. Jetzt bekommt das Kerlchen Antibiotika – und die scheinen zu helfen. Er ist jedenfalls wieder deutlich munterer, wenn auch noch nicht ganz der alte Springsinsfeld. Und er isst wieder normal. Der Ausfluss ist auch deutlich weniger geworden. Mal sehen, wie’s wird. Hoffentlich wird er schnell wieder völlig gesund.