Rückfall

Kurzmitteilung

Auf dass wir die Vorurteile mal wieder pflegen: heute hatte ich einen Rückfall in gute alte deutsche Autoeigentümertraditionen – es ist Samstagnachmittag und das Auto muss gewaschen werden!  😉  Aber im Ernst: erstens bin ich nie dieser typische deutsche Autobesitzer [oder müsste ich Autonarr sagen] gewesen und zweitens war unser Escape seit über einer Woche so dreckig, dass wir uns schon fast geschämt haben, damit herumzufahren. Und mit guten Kleidern sollte man ihm auch nicht zu nahe gekommen sein. Die Schicht Dreck hatte sich mittlerweile schon so festgesetzt, dass ich nicht damit gerechnet hatte, sie würde in einer dieser hier üblichen berührungslosen Waschanlagen, also einer ohne (rotierende) Bürsten – überhaupt abgehen. Das hatten wir nämlich früher schon erlebt. Also habe ich mich entschlossen, den Wagen hier auf dem Betonsockel vor unserer neuen Garage selber zu waschen. Und nun strahlt er wieder. Der Wagen, nicht der Betonsockel!  😉

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Autos

Nachdem ich vor einiger Zeit hier einmal Mary’s alten Camaro vorgestellt habe, möchte ich nun auch einmal die beiden anderen Autos, die ichhier gefahren habe bzw. noch fahre, vorstellen:

Da ist zum einen der alte Ford-150 Pick-Up Truck, mit dem Mary mich schon bei meinem ersten Besuch hier am Flughafeb abgeholt hat. Sie hatte ihn 1996 mit einem Tachostand von 76.000 Meilen gekauft, und als wir ihn im Sommer 2008 verkauft haben, hatte er immerhin 220.000 Meilen auf dem Buckel – und lief immer noch prima. Verkaufen wäre zwar – noch – nicht nötig gewesen, aber einerseits hatten wir doch die Befürchtung, dass größere Reparaturen bald unausweichlich würden, und andererseits hatte er ja nur eine Sitzbank. Und die war für zwei Personen zwar überdimensioniert, aber für drei wurde es schon eng und war nur auf Kurzstrecken auszuhalten. Und auch wenn er – mit der offenen Ladefläche – für Vieles hier auf dem Lande ganz praktisch war – wir wollten einfach ein Auto haben, in dem auch einmal 4 oder 5 Personen fahren können, damit wir nicht immer ein Auto von bekannten oder Verwandten ausleihen mussten, wenn auch nur eines von Mary’s Kindern hier war. Und so praktisch die offene Ladefläche zum Gütertransport auch war, lästig war es schon, das Gepäck – für den Fall dass es regnen sollte – immer mit einer Plane abdecken zu müssen.

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Ford-150 Pick-Up Truck & Ford Escape SUV

Also haben wir den Pick-Up Truck verkauft und uns ein (kleines) SUV – einen Ford Escape – zugelegt. Auch den haben wir gebraucht – mit ganz knapp unter 30,000 Meilen – gekauft, und er hat uns bisher gute Dienste getan. Was wir übrigens vor dem Kauf ausprobiert haben, war, ob unsere Fahrräder in den Innenraum passen würde. Und das geht, und wir bekommen auch noch unser Reisegepäck für zwei Personen rein.

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Räder im Escape und Anhänger

Und für den landwirtschaftlichen bzw. sonstigen Gütertransport haben wir uns dann einen kleinen Hänger zugelegt.