Ich blogge wieder

Nach längerer Abstinenz habe ich es nun doch nicht ausgehalten  😉  und blogge wieder, aber in einem neuen Blog unter dem Titel „Pit’s Fritztown News„. Einer der Gründe, wenn nicht sogar der wesentliche Grund, waren die vielen Freunde, die ich beim Bloggen gewonnen habe und dass ich den Kontakt mit ihnen nicht aufgeben wollte. Ich habe Euch zu sehr vermisst!

Ich wäre sehr froh, wenn wir uns auf meinem neuen Blog wieder treffen würden.

Bis dann, und auf ein baldiges Wiedersehen,

Pit

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Ein Tag in Port A

Heute waren wir – eine Wassertemperatur von 31 Grad lädt ja nun wirklich dazu ein und auch 31 Grad Wassertemperatur bieten immer noch eine Abkühlung, wenn die Lufttemperatur so etwa 40 Grad beträgt- mal wieder in unserem Lieblingsort an der Golfküste hier, in Port Aransas. Wir hatten uns erst etwas spät aufgemacht, so gegen 10:15 Uhr, aber es ist ja auch mal nur gut anderthalb Stunden bis da. Na ja, das wohl doch eher nur bis Aransas Pass auf dem Festland. Dann über den Causeway [Damm und Brücke] und noch die – wenn auch sehr kurze – Überfahrt mit der Fähre [Wartezeit hatten wir heute nämlich so gut wie keine] plus eine kurze Strecke in Port A [wie die Einheimischen es nennen] und wir waren – nach insgesamt knapp 2 Stunden – am Strand. Flugs noch unser Zeltdach aufgebaut, die Strandstühle darunter in den Schatten gestellt, uns dick mit Sonnencreme – braucht man hier unbedingt [wir liegen ja schließlich auf demselben Breitengrad wie die nördliche Sahara und südlicher als Kairo] – eingeschmiert, und dann  … einfach ausruhen, dem Rauschen der Brandung und den Schreien der Vögel zuhören und die Seele baumeln lassen.

Heute hatten wir übrigens zum ersten Mal Sally dabei. Früher hatten wir sie immer – mit Buster zusammen – zuhause gelassen, wenn wir nur für einen Tag weg waren. Und waren wir einmal länger weg, hatten wir sie zu unserem Tierarzt, Dr. Patton, in die Tierpension gegeben. Aber nachdem Buster nun nicht mehr da ist – so langsam haben wir uns mit dem Gedanken abgefunden, dass er nicht mehr wiederkommt – wollten wir mal ausprobieren, ob sie nicht Spaß an der See bzw. am Strand hat, insbesondere weil wir wissen, das sie – im Gegensatz zu Buster früher – sich im Auto nicht unwohl fühlt. Und wir dachten auch, dass es für sie besser sei, in der Seebrise am Strand im Schatten zu liegen als irgendwo hier am Haus oder in unserem Garten. Es ist ja zur Zeit einfach bestialisch heiß hier. Und was dazu kam: sollte dieser eine Tag für Sally ok sein, so würden wir wissen, dass wir sie auch für ein verlängertes Wochenende mitnehmen können würden. Bei uns – auch wenn es einmal nicht zuhause ist – fühlt sie sich ja nun dch wohler als in der Tierpension.

OK, da waren wir nun also am Strand:

Port A

Mein Gott, hat der Kerl dünne Waden!

Da ist aber unbedingt mal wieder mehr Radeln angesagt – nicht nur ein T-Shirt und eine Kappe von einem Radevent tragen! Und keine Ausrede wegen Hitze und so! Sally hier übrigens in ihrer typischen Pose, wenn sie etwas ängstlich ist: Kopf tief und Schwanz zwischen den Hinterbeinen. Apropos Sally und ängstlich: dazu muss ich an anderer Stelle einmal etwas ausführlicher schreiben.

Sea

Auf dem Weg Richtung Kuba

Es könnte auch Richtung Venezuela sein – so ganz exakt ist mein innerer Kompass nun doch nicht. Es war mir schnell gelungen, Sally dazu zu bewegen, mit mir ins Wasser zu kommen. Soweit wir wissen – bzw. eher annehmen müssen, denn sie ist uns ja zugelaufen – war es heute das erste mal für sie am Strand und im Wasser.

knee deep

Erst mal nur knietief

Man muss sich ja schließlich dran gewöhnen. Deswegen auch die kleine Streicheleinheit. Später ist sie dann auch im tieferen Wasser etwas gepaddelt. Schien ihr gar nicht unangenehm zu sein. Was sie nicht so gerne mochte, war, wenn ihr eine Welle direkt ins Gesicht schwappte.

Sally und Pit

Sally und Pit

Wir kommen wieder zurück.

Sally

Ruhe verdient

Und nach zweimal Baden plus einem Strandspaziergang hat Sally ihre Ruhe nun wirklich verdient.

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