Zumindest äußerlich …

… könnte ich, mit meinen neuen Cowboystiefeln und meinem neuen Cowboyhut [ein echter Stetson aus Biberfilz], als Texaner durchgehen:

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Echt Texas: Cowboyhut und -stiefel

Aber wie gesagt, das ist nur rein äußerlich. So wie ich meinen Mund aufmachen, weiß jeder natürlich sofort, dass ich kein Einheimischer bin. Mein Englisch pflege ich immer als „British English with a Cologne accent“ zu bezeichnen.

Aber zurück zum „Texaner“: schon als ich das allererste Mal hier war, hat mir Cousin Matt seinen Cowboyhut geschenkt mit der Be,erkung, „Will make a real Texan out of you yet!“ Der Hut ist aber mittlerweile nur noch „Arbeitshut“: er ist einfach nicht mehr sauber genug für „normal“. Und dann ist da auch noch der Unterschied zwischen Sommer- und Winterhut, wie ich mittlerweile gelernt habe. Im Sommer trägt man eher – wenn auch nicht unbedingt ausschließlich – einen Stroh-Cowboyhut, während es in der kühleren Jahreszeit [sofern es die denn hier im südlichen Texas überhaupt gibt] eher einen Filzhut. Einen „Sommerhut“ [also einen Cowboyhut aus Stroh] hatte ich bereits schon seit Längerem, aber ich wollte auch unbedingt einen aus Filz [also den Wintertyp] „für gut“ haben. Und so sind wir dann in der vergangenen Woche zu einem der größeren Herrenausstatter für Cowboybekleidung [d.h. natürlich nicht nur für Cowboys sondern für jedermann], Cavender Boot City in San Antonio, gefahren und ich habe mir einen zugelegt. Und außerdem wollte ich schon immer ein paar „Ausgehcowboystiefel“ haben. Und auch da bin ich fündig geworden. Damit sie zu mehr Kleidung passen, war schwarz die Farbe der Wahl, und damit es wirklich „Sonntagsnachmittagsausgehstiefel“ sind, haben sie auch ein wenig Dekoration – aber eher dezent und unaufdringlich, denke ich mal.