Persönliches

Hier dann ein paar Worte über mich, zunächst zum Bild:

Pit in Port A.

Und das bin ich, im Sommer 2007, in Port Aransas, unserem Lieblingsort an der Golfküste

Port Aransas, an der texanischen Golfküste, ist – wie schon die Bildunterschrift sagt, unser Lieblingsort, wenn wir einmal an die Golfküste fahren. Die ist übrigens gar nicht so weit weg – nur ca. 1 1/2  Stunden Fahrzeit [90 Meilen]. Port Aransas liegt auf einer der vorgelagerten Inseln [Mustang Island], die sich – ähnlich wie die friesischen Inseln in der Nordsee oder die Nehrungen in der Ostsee – hier die Küste entlang ziehen, und zwar von der Mündung des Rio Grande ganz im Süden bis zur Westküste von Florida. [Und an der Atlantikküste gibt es Ähnliches.] Vom Festland aus muss man übrigens die Fähre nehmen [nur ca. 5 Minuten über den Intracoastal Waterway und kostenlos], oder – für uns ein Umweg – über das Südende von Mustang Island über eine Brücke hereinkommen.

Ansonsten:

Geboren bin ich am 5.  April, 1947 in Krefeld-Linn.

Dazu ein paar Bilder und Anmerkungen:

linn

Mein Geburtshaus: Hofseite

Auch wenn das eigentlich die Hof- bzw. Rückseite ist, so war es doch für uns so gut wie immer der Haupteingang. Die Mauer sah „zu meiner Zeit“ allerdings immer anders aus, nämlich weiß: sie wurde jedes Jahr neu gekälkt. Am vorderen der Stützpfeiler sieht man übrigens immer noch die „alte“ Krankheit: der Putz fällt ab. Wir haben übrigens oben gewohnt. Unten wohnte meine Tante. Die beiden linken Fenster waren die der Küche, das rechte das des Wohnzimmers.

Das Gebäude rechts ist überigens die Pfarrkirche von Linn, St. Margaretha, mit der Margarethenkapelle an dem Gäßchen in der Bildmitte im HIntergrund.

lonn

Mein Geburtshaus: Straßenseite

Das, die Seite von der Kirchgasse [unsere Adresse war Kirchgasse 2] aus, wäre natürlich eigentlich die Seite mit dem Haupteingang. Das linke Fenster – im Obergeschoss – gehört wieder zum Wohnzimmer, die beiden rechten zum Schlafzimmer. Und genau da bin ich geboren: nicht im Krankenhaus, sondern zuhause, am 5. April 1947 [einem Karsamstag] kurz nach 3 Uhr nachmittags.

Mein Zimmer war dann später unterm Dach, das linke Fenster der Dachgaube.

Dort – in Linn – habe ich von 1953 bis 1957 die Volksschule besucht und bin dann auf das  Arndt-Gymnasium in Krefeld gewechselt, an dem ich im Februar 1966 mein Abitur abgelegt habe. Vom Sommersemester 1966 bis zum Sommersemester 1967 habe ich an der Albertus-Magnus-Universität zu Köln die Fächer Englisch und Latein studiert, und ab demWintersemester 1967/68 dieselben Fächer an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. Am 9. Juli 1971 habe ich geheiratet und am 1. Dezember 1971 bin ich nach Alfter gezogen. Am 31. Januar 1972 habe ich mein erstes philologisches Staatsexamen (im Fach Englisch)abgelegt. Von 1972 bis 1973 habe ich, zusammen mit Herrn Dr. v. Köller, als wissenschaftliche Hilfskraft die Bücherei des englischen Seminars der Universität Bonn geleitet. Von 1973 bis 1974 habe ich Wirtschaftsenglisch an der Handelsschule der privaten Josephs-Gesellschaft e.V. in Bad Honnef unterrichtet, ehe ich von 1974 bis 1976 mein Referendarjahr am Bezirskseminar Siegburg mit Ausbildung am Ernst-Kalkuhl-Gymnasium in Bonn-Beuel abgeleistet habe. Mein zweites Staatsexamen habe ich 1976 abgelegt und meine erste Anstellung war dann von 1976 bis 1978 am Collegium Josephinum in Bonn. Von dort bin ich 1978 zum Kopernikus-Gymnasium in Niederkassel gewechselt, an dem ich bis zu meiner (vorzeitigen) Pensionierung am 31. Mai 2003 das Fach Englisch unterrichtet habe. Nach meiner Scheidung am 28. Mai 2009 bin ich dann in die USA umgesiedelt, nach Karnes City in Texas, wo ich dann am 22. August 2009 wieder geheiratet habe. Hier dann auch zwei Bilder anlässlich der Hochzeit:

Hochzeit

Zwei Radler kurz vor der Hochzeit

Hochzeit

Das glückliche Paar

Seit dem 28. Januar 2010 habe ich auch die „Green Card„, bin also „permanent resident“ und muss nicht immer wieder nach 6 Monaten das Land verlassen – wie früher mit meinem Besuchervisum.

Noch etwas in persönlicher Sache:

Es würde mich freuen, wenn auch mein „Bilderbuch Blog“, in dem ich Fotos [mit Kommentaren] im Wesentlichen von meinen Reisen veröffentliche, einen regen Zuspruch erführe. Zum Blog geht’s hier: Pit’s Bilderbuch – Meine Urlaubs- und andere Bilder

Was ich mit diesem Blog beabsichtige:

Nun, zunächst einmal, und das war die primäre Idee, ist dieses Blog dazu gedacht, meine Freunde und Bekannten im fernen Deutschland über mein Leben hier in meiner neuen Wahlheimat, den Vereinigten Staaten von Amerika – genauer gesagt, im südlichen Texas – auf dem Laufenden zu halten. Zum Anderen, und das wurde mir erst im Laufe der Zeit klar – kann und soll dieses Blog auch ein wenig zum besseren Verständnis der USA beitragen, einem Lande, das – nicht nur in Deutschland – viel zu oft stereotypisiert, verkannt wird und abgelehnt wird. Ich hoffe, das dieses Blog mit meinen sehr persönlichen Erfahrungen und Gedanken ein wenig zum besseren Verständnis und zur Aufhebung von Vorurteilen beitragen kann.

Dieses Blog gibt es, unter dem Titel „A German Expat’s Life in Texas: Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country“ auch in englischer Sprache.

This blog is, under the heading „A German Expat’s Life in Texas, Pit’s Musings and Ramblings from a Big Country„, available in English, too.

22 Gedanken zu „Persönliches

  1. Hi Pit,
    mir gefällt Deine Seite und die Idee Verständigung zu pflegen gut.
    Wir wissen einfach viel zu wenig von einander. Warst Du ein oder mehrere Male auf dem Rolandsbogen zu einem Festessen für amerikanische Lehrer – Fach Englisch von der KMK? in den 80iger und 90iger Jahren. Wenn, dann waren wir schon einmal mindestens auf einem Treffen für Lehrer Englisch Hauptfach.
    Meine beste Freundin hier, geboren und aufgewachsen in Hagen, lebte lang in Tucson. So wie Klausbernd und Dina kurve ich durch den engldeutschscand Sprachraum.
    Viele liebe Grüsse, vielleicht nicht einmal unbekannterweise Ruth Freter

    • Hallo Ruth,
      danke für Deinen Besuch hier in meinem Blog und für Deinen freundlichen Kommentar. Und sorry, dass ich erst jetzt antworte, aber ich wollte das in Ruhe hier zuhause tun und nicht noch während unserer England-/Schottlandreise.
      Zu einem Festessen auf dem Rolandsbogen bin ich – leider, leider – nie eingeladen worden. 🙂 So sind wir uns da nicht über den Weg gelaufen. Aber wer weiß: vielleicht bei einer anderen Veranstaltung für Englischlehrer?
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit
      P.S.: Es würde mich freuen, wenn Du Dich auch weiterhin auf meinem Blog „sehen“ ließest. Es kommen, wo ich jetzt wieder am heimischen Schreibtisch sitze, bestimmt auch wieder mehr Einträge.

  2. Hello Pit, Thanks for looking at my blog and appreciating it. And it brought your interesting blog to my attention! I do read Deutsch but writing it, is one step to far;0) However, after reading all of above, I suspect your English is better than mine…
    I like your goal of contributing to improve the ‚general misunderstanding‘ about Americans. So true! I will keep on following your blog and your travels. Thanks for sharing, Johanna
    ps great wedding picture: love the dress and the shirt!

    • Ganz streng genommen müsste ich ja auf Linn als Geburtsort bestehen. Es gibt da nämlich eine alte Rivalität zwischen Krefeld und Linn, weil Linn früher die Stadtrechte hatte, Krefeld ihm dann aber später den Rang abgelaufen hat. 😉

  3. Da hast du ja ganz neu angefangen in Texas, spannend! Die Landschaftsfotos mag ich sehr, ich kenne Texas nur aus Filmen (meist Western, natürlich). Und ich gebe zu, dass ich gegenüber den USA schon Vorurteile habe, aber da ich noch nie dort war, gab es weder Gelegenheit, die Vorbehalte zu bestätigen oder zu entkräften. Löblich, dass du zum besseren Verständnis beitragen möchtest.

    • Hallo und danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und auch einen Kommentar zu hinterlassen. 🙂 Es war schon eine ziemliche Entscheidung, im Alter von etwas über 60 hier noch einmal neu anzufangen. Aber die Tatsache, dass ich seit 1999 jedes Jahr immer wieder hier war, und nach meiner vorzeitigen Pensionierung 2003 auch für länger am Stück, hat mir sehr geholfen, insbesondere, weil ich vom ersten Tag hier von allen Leuten absolut (gast)freundlich aufgenommen worden bin. Texas – und auch sonst die USA – ist wirklich sehenswert. Das Texas, was man so aus Western kennt, ist bei weitem nicht Alles. Ost-Texas z.B. ist schon fast subtropisch feucht.
      Was meinen Beitrag zum besseren Verständnis angeht: da müsste ich eigentlich etwas mehr/Anderes als manchmal nur mein Leben hier beschreiben. Aber was auch immer: ein wenig „Lokalkolorit“ gibt es wohl doch.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

  4. Hallo Pit,

    nachdem du bei mir ein „Like It“ hinterlassen hast, hab ich mich bei dir mal ein bisschen umgeschaut. Über eines bin ich gestolpert, was mich interessieren würde, wenn es nicht zu persönlich ist: Du bist im Mai 2009 in die USA umgesiedelt und hast im August 2009 wieder geheiratet. Hast du deine jetzige Frau vorher schon gekannt?

    Liebe Grüße an einen im Ausland lebenden Deutschen
    von einer im Ausland lebenden Deutschen
    Marion

    • Hallo Marion,
      danke für Deinen Besuch in meinem Blog und für Dein Interesse. Ich habe durchaus nichts dagegen, Deine Frage zu beantworten, und ich finde sie auch nicht zu persönlich – außer hier im Blog. Ich werde aber gerne in einer persönlichen E-Mail dazu antworten.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

  5. Hallo Pit
    heute habe ich mal vorbei geschaut und Deine Erläuterungen bzgl. der Vorurteile in beide Richtungen kann ich nur unterstreichen. Schön finde ich, das Du dazu beitragen willst, diese ein wenig abzubauen.
    Grüße in den Lone Star State
    Axel

    • Hallo Axel,
      danke nochmals für’s Vorbeischauen, für das Lob und für Deine Kommentare. Und ich hoffe, Dich auch bald einmal hier in meinem Blog wiederzutreffen: würde mich sehr freuen.
      Mach’s gut in „good ol‘ Germany“,
      Pit

  6. Hallo Pit,

    freut mich, dass Du zu meinen Fotos und zu meinem Blog gefunden hast und auch daran Interesse gefunden hast.
    Dein Lebenslauf liest sich ja sehr interessant.

    Und ja, ich habe auch ziemliches Interesse an den USA, da wir schon zweimal den Südwesten besucht haben und wir sehr begeistert davon waren. Nach Texas hatten wir es allerdings leider nicht geschafft. Das Land ist einfach zu groß und die Zeit, die man zur Verfügung hat leider viel zu klein. Aber ich träume heute noch von den wunderbaren Landschaften, den weiten Ebenen und den tollen „roten Steinen“ im Südwesten.
    Nun haben wir aber seit 4 Jahren einen Hund und da sind nun mal Flugreisen nicht mehr im Programm. Jetzt machen wir eben in unseren Urlauben das eigene Land unsicher. 🙂

    Ich freue mich aber, nun mit Deinem Blog die Gelegenheit zu haben, vieles aus den USA kennen lernen zu können. Wie gesagt, mein Interesse daran besteht ja noch immer. Ich habe nun Deinen Blog abonniert und hoffe, dass es meine Zeit auch erlaubt, in Deinen Berichten zu stöbern.

    Lg Gabi

    • Hallo Gabi,
      danke für deinen Beitrag hier. Es freut mich, dass Dir mein Blog so gefällt, dass Du es abonniert hast. Deine Fotos vom Südwesten der USA habe ich mir schon ein paar Mal angeschaut: einfach großartig! das macht Lust darauf – wenn ich die nicht ohnehin schon hätte. Leider war ich bisher noch nicht richtig dort – nur New Mexico, Arizona und Kalifornien „auf der Durchreise“. Aber das wird sich sicherlich noch ändern. Nächstes Jahr werden wir vermutlich nicht nach Deutschland reisen, sondern hier in den USA „die Gegend unsicher machen“.
      Wir machen unsere größeren reisen trotz unseres „Zoos“. Die Katzen werden dann immer von Bekannten versorgt, und unsere Sally geben wir zu unserem Tierarzt in die Hundepension. Buster ist früher fast immer während unserer Abwesenheit hier gewesen und auch von Bekannten versorgt worden, aber ihn gibt es ja jetzt leider nicht mehr. [siehe hier: https://pitspersoenlichesblog.wordpress.com/2011/06/21/buster-ist-weg/%5D
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

    • Hallo Helmut,
      danke für’s Vorbeischauen und Dein Interesse an meinem Blog. Ja, die Brände hier sind schon schlimm. Gott sei dank nicht in unserer Nähe. Aber wer weiß: bei dieser entsetzlichen Dürre ist ja alles hier wie Zunder, und da genügt schon ein Funke, wenn z.B. ein Idiot einen Zigarettenstummel aus dem Autofenster wirft.
      Danke auch für die Links: besonders der zu Deinen Urlaubsbildern hat mir gefallen. D.h., natürlich nicht der Link, sondern die Bilder.
      Für Euch dann viel Spaß im Urlaub, und bis bald einmal.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit
      P.S.: Ein Bilderbuch mit Texten über meinen Urlaub in England und Deutschland in diesem Frühjahr entsteht im Augenblick übrigens hier: http://pitsbilderbuch.wordpress.com/

  7. Hallo Pit,
    habe gerade auf Deiner Blog-Site gestöbert, denn wir hören im Moment die vielen Nachrichten über die Brände in Texas.
    Da sind natürlich unser Gedanken und Hoffnungen Bei Euch. Hoffen Ihr wohnt nicht zu nahe an diesem Gebiet oder habt Euch in Sicherheit bringen können.
    Ich beobachte immer die Seite von NASA-Gov und da war heute ein neuer Bericht drin.
    Hier der Link:
    http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=52028&src=eoa-iotd

    Dein Blog gefällt mir sehr gut, da werde ich noch öffters verbeischauen und schnuppern.
    Der Bericht von Eurer Sally war einfach prima.
    Unsere Sally ist am Meer mal von einer Welle überrollt worden, danach geht sie nur noch rein wenn ich vor gehe.
    Wenn Du Interresse hast, hier eine Bildergallerie von einem Urlaub auf Sylt, wo unsere beiden Hunde
    fast gar nicht aus dem Wasser zu bekommen waren.
    http://www.wh-gallerie.de/system.php?benutzer=harty&c=2&kid=5147

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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