Heiß und schwül …

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… sollte es heute werden. Heute Morgen hatte ich die folgende Warnung des Wetterdienstes unter meinen E-Mails: „Weather Alert for Karnes County, TX ! Special Statement ! Issued at: 3:26 am CDT on August 31, 2013, expires at: 7:00 PM … Weiterlesen

Wieder zuhause

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Nun sind schon ein paar Tage vergangen, seit wir von unserer Reise zurück und wieder zuhause sind, und es wird Zeit, dass ich wieder ein Lebenszeichen  😉  von mir hier in meinem Blog hinterlasse. Es war eine wirklich schöne Reise, … Weiterlesen

Einerseits …

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… wünschen wir uns zwar nichts mehr als Regen, gerne auch Dauerregen, andererseits aber ist das jetzige Wetter einfach wunderbar: relativ kühl, des morgens sogar mit einem deutlichen „nip in the air“, wie wir hier sagen. Jetzt [09:11 Uhr] ist … Weiterlesen

Unter Seglern gibt es den Spruch, …

Kurzmitteilung

… „Nur Regattasegler, Charterer und Idioten bolzen gegenan.“ Viellicht sollte ich den Spruch etwas umwandeln, so in etwa, „Nur ‚Zug’roaste‚ – um mal diesen bayrischen Ausdruck zu verwenden – und Idioten arbeiten währedn der größten Hitze des Tages anstatt, wie jede vernünftige Person es tun würde, sich den Landessitten anzupassen und Siesta zu halten. Dieser Resident Alien alias Idiot  😉  musste natürlich mal wieder während der größten Hitze, ziwschen 12:30 und 14:30, raus und schwer im Garten arbeiten: „moving dirt“, wie es hier heißt, d.h. also Schotter in die Zufahrt rund ums Haus karren und verteilen. Ganz schöne Schufterei! Und schweißtreibend! Ich habe in den zwei Stunden 2 Pfund abgenommen, und das ist so gut wie ausschließlich Flüssigkeitsverlust. Die paar Fettzellen, die dabei verbrannt werden, sind ja nun wirklich nicht der Rede wert.

Zurück in Texas

Nach unserem Urlaub in England und Deutschland [mehr darüber in späteren Beiträgen] sind wir nun wieder zurück in Texas und das hat uns in der üblichen Weise begrüßt: mit einer Hitzewelle. Am 19. hatte es mal wieder einen Hitzerekord: 104 Grad Fahrenheit [also satte 40 Grad Celsius]. So fühlen wir uns dann wieder richtig zuhause!  😉  Glücklicherweise war es die letzten Tage allerdings nicht besonders schwül. Aber das ist auch der einzige Trost.

Die meisten unserer Pflanzen und Blumen scheinen überlebt zu haben – dank Freunden, die immer mal wieder zumk Bewässern vorbeigekommen sind. Der Rasen allerdings sieht fürchterlich braun aus. Ich glaube, den müssen wir bald uns nachhaltig sprengen, damit er uns nicht eingeht.

Unsere Tiere, d.h. die Katzen, haben auch überlebt. Nun ja, sie sind ja auch regelmäßig gefüttert worden. Aber, wie die Leute, die sie gefüttert haben, uns gesagt haben, waren hier wohl seht häufig Waschbären zugangen und haben das Katzenfutter aufgefressen, sogar aus den Containern, in denen wir es aufbewahren und die wir zur Sicherheit mit Steinen beschwert hatten. So kann es durchaus sein, dass die Katzen manchmal haben Kohldampf schieben und auch selber ein paar Mäuse fangen müssen. Das, und die Tatsache, dass Pepper nun doch sehr dominant ist, mag der Grund sein, weswegen Mr. Chips – der immer noch nicht wieder aufgetaucht ist – sich verzogen hat. Frankie war übrigens auch verschwunden und wir haben ihn weit hinter unserem Grundstück gefunden. Vielleicht wird Mr. Chips ja auch noch auftauchen.

Den Hunden geht’s, d.h. eher ging’s, denn Buster ist ja seit gestern Morgen verschwunden [mehr dazu siehe hier], gut. Sie waren bei unserem Tierarzt, Dr. Patton, in der Tierpension – „The Patton Hilton“, wie wir dazu sagen.

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Es ist kaum zu glauben, …

… da haben wir nun den 21. November und hier läuft die Klimaanlage! Aber das ist nun mal Süd-Texas. Wenn, wie seit gestern, der Wind aus Südosten, also von der Golfküste her weht, dann bringt er auch um diese Jahreszeit noch (relativ) warme und vor allem feuchte Luft mit sich. Und auch wenn es draußen gar nicht so übel und durchaus auszuhalten ist, hier im Haus staut sich dann schnell die Wärme und es wird unangenehm. Zur Zeit haben wir gut 25 Grad Celsius draußen. Aber bald soll es deutlich kühler werden. Aus dem hohen Norden Kanadas [da ist es stellenweise fast – 30 Grad] ist eine Kaltluftmasse auf dem Weg nach Süden. Und hier auf dem nordamerikanischen Kontinent liegt ja kein Gebirge „quer“, d.h. von Ost nach West, und so kann diese Kaltluft ungehindert langsam aber sicher nach Süden schwappen. Dabei wird sie zwar, bis sie hier ist, deutlich wärmer, aber wir müssen wohl doch ab Donnerstag oder Freitag mit Nachttemperaturen von nur knapp über dem Gefrierpunkt rechnen.

Fredericksburg Fall Foliage Frolic

So hieß die Veranstaltung unseres Radclubs, zu der wir am vergangenen Wochenende in Fredericksburg – mal wieder – waren. Wir sind schon am Freitag hin, einerseits, damit ich mich da schon ein wenig einradeln konnte, und anererseits, weil wir nun mal nicht am Samstag in aller Herrgottsfrühe aufstehen mussten. Es ist ja ungefähr zweieinhalb Stunden mit dem Auto [ca. 120 Meilen, und ich rechne ca. 55 bis 60 Meilen pro Stunde im Durchschnitt], und wir hätten schon um 07:30 Uhr da sein müssen. Es wäre also nicht in aller Herrgottsfrühe gewesen, sondern eher zu nachtschlafender Zeit. So, mit der Anreise am Freitag, war es dann doch viel weniger hektisch.

Also habe ich dann schon am Donnerstag, am Spätnachmittag, mein Rad im Wagen verstaut – das dauert doch so ca. 10 Minuten – und es sieht dann etwa so aus:

bikeinside

Mary’s Cannondale und mein altes Dancelli im Auto verstaut

Die Radträger von Bikeinside wind übrigens wirklich praktisch: man hat keinen zusätzlichen Luftwiderstand wie bei Trägern auf dem Dach, und es ragt auch nichts nach hinten über die Stoßstange hinaus, wie bei Heckträgern. Dafür nehme ich gerne in Kauf, dass es ein wenig umständlicher ist, das Rad in den Wagen zu bekommen [bei meinem Dancelli muss ich dafür nämlich den Sattel runterlassen, weil die Flaschenhalter daran zu hoch sind. Sie würden am Dachhimmel anstoßen].

Aber wieder zurück zu den Reisevorbereitungen: dazu gehört es immer auch, Sally in die Tierpension zu bringen, zu unserem Tierarzt. Wir trauen uns nicht, sie hier draußen zu lassen, wenn wir über ein paar Tage weg sind. Wir haben Angst, sie würde weglaufen – wie sie es schon einmal, vor Jahren, getan hat. Möglicherweise ist sie jetzt zwar lange genug bei uns und hat sich so an das Leben hier gewöhnt, dass sie im Garten bleiben würde, aber wir wollen das nicht riskieren. Buster ist da unproblematischer – er macht es sich dann in der Garage gemütlich und bewacht Haus, Hof und Garten. Und freut sich immer ganz riesig, natürlich, wenn wir wieder da sind. Also habe ich Sally dann am Freitagmorgen im „Patton Hilton“, wie wir Dr. Patton’s Tierpension scherzhaft nennen, untergebracht. Und gegen 09:30 sind wir dann los.

Mit einer längeren Pause in San Antonio [Arzttermin für Mary] waren wir dann gegen 13:45 in Fredericksburg und haben im Gästehaus Schmidt [das ist übrigens kein Gasthaus, sondern eine Unterkunftsvermittlung] den Schlüssel zu unserer Unterkunft, dem Metzger Sunday House, abgeholt. Oder eher, abholen wollen, denn als wir nachfragten, haben sie uns gesagt, dass sie den Schlüssel schon am Haus hinterlegt hatten. So einfach ist das hier: die legen den Schlüssel in einem Umschlag ganz einfach auf die Fußmatte am Eingang! Keine Angst vor ungebetenen Gästen!

Und das war unser kleines Häuschen:

Metzger Sunday House

Das Metzger Sunday House – Frontansicht

Metzger Sunday House

Das Metzger Sunday House – Seiten-/Gartenansicht

Metzger Sunday House

Die Veranda

Vom „Innenleben“ dieses Häuschens stelle ich hier keine Aufnahmen rein, denn die sind nicht „ausstellenswert“ geworden. Der in der Kamera eingebaute Blitz schafft es nicht zusammen mkit dem extremen Weitwinkel, das ich in Innenräumen brauche. Die Vignettierung ist viel zu stark und außerdem kommt der Schatten der Sonnenblende ins Bild. Da muss ich in Zukunft doch besser den Zusatzblitz mitnehmen.

Zu den „Sunday Houses„: Das sind kleine Häuschen, die die Farmer aus der Umgegend (in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts) in der Stadt gebaut haben, damit sie eine Unterkunft hatten, wenn sie am Wochenende mit ihrer Familie zum Gottesdienst in die Stadt kamen. Die Familie kam dann am Samstagnachmittag an und blieb bis zum Sonntagnachmittag. Manchmal waren es auch nur Frauen und Kinder, die da übernachteten, während die Männer erst am Sonntagmorgen ankamen. Diese Häuschen waren ziemlich klein. Sie hatten im Erdgeschoss ein oder zwei Zimmerchen, und – über eine Außentreppe zu erreichen – einen Schlafraum unter dem Dach. Der Anbau, den man hier auf den Bildern hinter dem Haus sieht – er enthält die Küche und das Bad – wirde erst später errichtet, zu einer Zeit, als das Haus nicht mehr als „Sunday House„, sondern als normales Wohnhaus für pensionierte Farmer diente. Das war so ab den zwanziger Jahren des vergangenen [20.] Jahrhunderts, als man Autos hatte und es also viel schneller ging, von den Farmen draußen im Umland in die Stadt zum Gottesdienst zu gelangen. Da waren dann die „Sunday Houses“ für die Übernachtung nicht mehr nötig. Unseres, das „Metzger Sunday House„, gehörte, wie der Name schon sagt, einmal einer Familie Metzger, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem Westerwald in die USA ausgewandert ist. Und es ist immer noch in Familienbesitz.

Ein kleines Flugblatt im Haus sagt dazu Folgendes: „The home was built in 1898 by John and Mathilda Schidtzinsky Metzger to be used on weekends, as they lived 18 miles from town in Luckenbach. It was used as a home to attend church, shop, and for other in-town chores. This is the original structure.“

So, das war’s einmal für’s Erste – Fortsetzung folgt.

P.S.: Weitere Bilder von Fredericksburg stelle ich übrigens bald in meinem Blog „Pit’s Bilderbuch“ vor.

Was das Wetter doch ausmacht

Während ich den ganzen heißen und schwülen Sommer über meine liebe Mühe hatte, mit dem Rad einen Schnitt von über 20 Km/H zu erreichen, sind es jetzt, ohne mich wirklich angestrengt zu fühlen, mehr als 25 Km/H, die ich schaffe. Und die Spitze lag bei fast 28. Und da ich nun mal nicht anders trainiere und auch nicht wirklich weniger oder mehr radle, schiebe ich das ganze ausschließlich auf die Wetterbedingungen. Im Hochsommer waren es, ich habe es ja schon mehrfach berichtet, fast immer knapp unter 40 Grad Celsius, oder auch manchmal darüber – und immer mjit einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit gepaart. Und das tat dann eben der körperlichen Leistungsfähigkeit gar nicht gut. Aber jetzt, mit Tagestemperaturen von ca. 18 Grad und trockener Luft geht Alles „wie geschmiert“.