Summer off to a Sizzling Start

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So titelte gestern unsere Tageszeitung, „San Antonio Express-News„. Heute soll es 101 Grad Fahrenheit [= 38,3 Celsius] werden, morgen 104 [= 40] und am Dienstag sogar 105 [= 40,5], ehe es dann langsam wieder „abkühlt“, auf 100 [= 37,8]. Da … Weiterlesen

Die Langfristwettervorhersage …

… sieht gar nicht gut aus, was Regen angeht. Heute war ein Artikel in der Zeitung, der voraussagte, es werde wahrscheinlich bis März oder sogar April nächsten Jahres (viel) zu trocken bleiben. Und dabei haben jetzt schon – seit „Hermine“ uns im September reichlich Niederschläge gebracht hat – weite Teile von Texas nur etwa 10% der normalen Niederschlagsmenge gehabt. Der ZeitraumOktober/November diesen Jahres war der zweittrockenste in den letzte 44 Jahren! Wenn das so weiter geht, droht uns – da dann auch die normalerweise regenreichen Frühjahrmonate zu wenig Niederschläge bringen – einmal mehr die Kategorie „severe drought“ mit all den Einschränkungen für den Wasserverbrauch, die damit einhergehen.

Und das wird auch bedeuten, dass wir mit einer ganzen Menge Gras- und Buschfeuern rechnen werden müssen. Schon jetzt herrscht in vielen Counties hier ein „burn ban„, d.h. es darf draußen nichts verbrannt werden. Und für Silvester können wir mit einem Verbot von privaten Feuerwerken rechnen.

Zum Artikel in den San Antonio Express-News geht es hier.

Hermine ist da

Gerade zieht hier oder ganz nahe bei uns das Auge von Hermine – vormals tropischer Sturm, aber seit heute Morgen „nur noch“ tropische Depression, die sich vor ein paar Tagen in der südwestlichen Karibik gebildet hat – durch. Gott sei Dank ist es kein Hurrikan, also halten sich die Windgeschwindigkeiten [es kann in Böen bis zu 50 Meilen werden] in Grenzen. Es könnten sich aber auch – wir haben hier „tornado watch“ – (kleinere) Tornados bilden. Damit müssen wir hier bei solch einer Wetterlage immer rechnen. Aber das wollen wir mal weniger hoffen. Kräftige Böen hat’s schon, aber bestimmt keine 50 mph.Na ja, gerade bläst’s in Böen doch ganz schön kräftig.

Geregnet hat es schon sehr gut, die ganze Nacht hindurch. Heute Morgen zeigte der Regenmesser etwa 70 Liter/Quadratmeter an [in ca. 12 Stunden]. Und es geht noch weiter. Und das freut uns sehr, denn wir hatten Regen dringend nötig. Schließlich hatte es hier seit über einem Monat nicht mehr geregnet – bis auf ein paar vereinzelte Tropfen. Und dass es jetzt zwar sehr gut regnet, aber nicht wie aus Kübeln schüttet, ist natürlich wunderbar.

Und so sieht das hier auf dem Radarbild auf dem Computer aus:

Radarbild

Wetterradar für Atascosa County

Das „Auge“ ist hier südwestlich von Karnes City deutlich zu sehen. Und wenn ich die Legende richtig interpretiere, zeigt die Farbe „moderate rainfall“ an. Aber das kann sich ändern. Gerade haben sie auch eine „flash flood“ Warnung für Karnes County – u.A. – herausgegeben. Das kann punktuell dann doch ganz erhebliche Mengen Regen in kurzer Zeit bedeuten. Mal sehen.

So schön grün …

… ist es immer noch, obwohl wir schon seit etwa drei Wochen keinen Regen mehr gehabt haben. Na ja, wir haben auch – ein bischen wenigstens – den Rasen gewässert, und an ein paar Stellen wird er auch etwas dünn, aber insgesamt freue ich mich jedesmal draußen, wie gut und grün Alles noch ausieht, denn im vergangenen Jahr war das ganz anders. Da hatten wir ein extrem trockenes und heißes Jahr  [um diese Zeit schon über 30 Tage mit Temperaturen von mehr als 38 Grad]. Und da war (fast) Alles braun und verbrannt. Und noch in diesem Jahr, im April, hatte ich befürchtet, dass ich den gesamten Rasen neu würde einsäen müssen, so armselig sah er aus. Aber dann haben das nasse Frügjahr und der nasse Frühsommer [wir hatten deutlich mehr als die durchschnittliche Menge an Niederschlägen] doch sehr geholfen. Und vielleicht haben wir ja Glück und der Rest des Sommers wird auch nicht ganz trocken. Die Tatsache, dass in diesem Sommer die Hurrikane etwas häufiger sein könnten, lässt jedenfalls hoffen. Denn die würden auch verstärkt Regen jmit sich bringen – hier im Binnenlande. Natürlich wünschen wir uns, dass sie nicht gerade mit Tornados einhergehen.

Garden View

Gartenansicht

Im Vordergrund, in der Mitte, eines unserer Blumenbeete, rund um den Stamm eines alten Mesquitebaums. Den hat einmal ein starker Sturm umgelegt, aber ein Teil davon wächst noch weiter, während der Rest – vertrocknet – eher wie eine Skulptur aussieht. Links davon steht eine kleine Arizona  Zypresse. Die haben wir im vergangenen Jahr gepflanzt, und sie macht sich ganz prächtig. Hoffen wir nur, dass es so bleibt. Manchmal haben unsere Pflanzen so ihre Probleme, wenn die Wurzeln aus dem Pflanzballen heraus in die andere Erde wachsen. Die chemische Zusammensetzung unseres Bodens scheint nicht allen Pflanzen zu bekommen.

Rechts vom Blumenbeet ist s die (alte) Garage. Sie ist etwas klein geworden für Alles, was wir da drin haben [u.a. unseren Rasenmäher, Katzen- und Hundefutter und Gartengeräte sowie den Futterplatz für die Katzen] . Die Autos passen nicht ganz hinein – d.h. für den alten Chevy Camaro ist da überhaupt kein Platz und der Ford Escape streckt sein „Hinterteil“ etwas heraus.. Und außerdem ist sie offen: die Eingangstür hier auf der Hausseite fehlt ganz, und die Schwingtore lassen sich nicht mehr schließen. Und so haben wir dann des öfteren „fremde Bewohner“ [sprich Waschbären] drin. Also soll eben eine neue Garage an der Stelle unserer alten Scheune her, und diese hier wollen wir behalten.

Etwas weiter hinten im Bild links steht eine „Desert Willow“, und dahinter sieht man unseren kleinen Fahrradschuppen und den größeren alten Schuppen, in dem u.A. einige Schränke mit Büchern und Videos, die ich von Deutschland mitgebracht habe, untergebracht sind. Plus ein Rad und zwei weitere alte Dancelli Fahrradrahmen, für die im kleinen Fahrradschuppen kein Platz mehr war. Also noch mehr Gründe für die neue Garage.

Alex …

… schickt seine Vorboten aus, und das, obwohl sein Zentrum über 450 Kilometer weit entfernt ist und er wohl – Gott sei Dank – sogar noch südlich der Mündung des Rio Grande [also noch im nördlichen Mexiko] an Land gehen wird. Nicht, dass wir nach dem St. Florians Prinzip [„verschon mein Haus, zünd‘ andere an“], oder, wie man hier sagt, „NIMBY“ [„not in my own backyard„] handeln bzw. denken, aber wir sind doch froh, dass er nicht direkt Kurs auf uns nimmt. Dabei wünschen wir natürlich, dass er in einer möglichst unbewohnten Gegen an Land geht und daher so wenig Schaden wie möglich  anrichtet. Er ist zwar „nur“ ein Hurrikan der Kategorie „1“, aber auch der bringt schon erhebliche Windgeschwindigkeiten [durchschnitttlich mindestens 75 Meilen pro Stunde] und große Niederschlagsmengen [bis zu 15 Zoll – mit der Umrechnung in Liter/Quadratmeter tue ich mich noch schwer, aber wenn mich nicht Alles täuscht, entspricht das 381 Liter/Quadratmeter] mit sich. Aber wir bekommen hoffentlich „guten“ Regen, d.h. nicht zu viel auf einmal aber häufig, davon ab.

Und es hat schon angefangen: vorgestern gab es andere Wolkenformationen [unten dunklere und breitere Türme statt der sonstigen Cumulus] und gestern hatten wir die ersten Schauer – kurz aber kräftig [0,3 Zoll wären umgerechnet ca. 7,5 Liter/Quadratmeter – wie gesagt, wenn meine Rechnungen stimmen]. So kann es bleiben. Jetzt gerade hatten wir ein ganz klein wenig Regen, aber es sieht nach mehr aus. Insgesamt ist es trübe und bedeckt und kühler als zuvor. Das ist auch eine angenehme Nebenerscheinung: die Temperaturen sollen in den nächsten 10 Tagen unter 90 Grad Fahrenheit [= 32 Grad Celsius] bleiben. Die hohe Luftfeuchtigkeit wird uns allerdings wohl erhalten bleiben: die Wettervorhersage sprach von einem „Floridawetter“. Was aber gut ist: auch die Schauer sollen über die nächsten 10 Tage anhalten. Das wäre wirklich prima, denn im Mai und Juni hatten wir deutlich zu wenig Niederschläge – weit unter dem Jahresdurchschnitt – und eine längere Periode mit soclhen Schauern vor dem Hochsommer wäre nun wirklich gut.

Aber vielleicht bekommen wir ja auch einen nassen Sommer. Die Hurrikanprognose ist ja, dass wir in diesem Sommer – weil „El Nino“ im Pazifik verschwunden ist – überdurchschnittlich viele Hurrikane haben werden. Und dass mit Alex der erste Hurrikan schon so kurz nach dem Beginn der Hurrikansaison am 1. Juni erschienen ist, spricht ja auch für eine verstärkte Hurrikanaktivität. Hoffen wir nur, dass die großen Schäden dieses Mal ausbleiben werden.

Und hier – diese Webseite habe ich gerade erst gefunden – kann man es umrechnen.