Wie ich ja immer sage, …

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… wenn auf einem Parkplatz eine Mercedes S-Klasse aussieht wie ein Mittelklasse-Wagen, dann ist man in Amerika. Und wenn die S-Klasse aussieht wie ein Kleinwagen, dann ist man in Texas.  😉  Hier, mit einem Bild aus dem Hafen von Fulton … Weiterlesen

Straßenverkehr: Leichenzüge

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Ich habe noch vergessen, ein Erlebnis nachzutragen von unserer Fahrt nach Austin, zum Football-Spiel der UT Longhorns gegen die Wisconsin Cowboys. Unterwegs, zwischen Lockhart und Austin, auf einem vierspurigen Highway [wenn auch ohne Mittelstreifen], kamen uns zwei Streifenwagen mit blinkenden … Weiterlesen

Jetzt wird wirklich gebohrt

Nachdem vor Weihnachten die wesentlichen Vorbereitungen, z.B. planieren und Leitungen verlegen [davon in einem anderen Beitrag mehr Bilder], abgeschlossen worden waren, ging es dann ab Dienstag richtig zur Sache [auch davon mehr in einem weiteren Beitrag],  und seit gestern steht der Bohrturm. Und so sieht’s jetzt aus, direkt gegenüber von unserem Grundstück – leider:

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Der Bohrturm, von unserer Veranda aus gesehen

Kommen wir der Sache etwas näher:

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Der Bohrturm, von unserer Einfahrt her gesehen

Eine halbe Stadt – na ja, das ist wohl leicht übertrieben, aber so etwa 10 Fertighäuser sind es schon, denke ich mal – haben sie gleich mitgebaut. Ein paar sieht man im Vordergrund. Die heißen hier „mobile homes“ und kommen vollkommen fertig per LKW – und werden, wenn der Spuk vorbei ist, einfach zur nächsten Bohrstelle verfrachtet.

Und noch etwas näher:

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Das ist schon ein gewaltiges Monstrum!

Trotz der Ausmaße und trotz der Maschinerie drumherum ist es übrigens leiser, als ich vorher befürchtet hatte. Man hört eigentlich nur ein ständiges leichtes Brummen – nicht weiter schlimm. Mal sehen, wie es wird, wenn das eigentliche „Fracking“ beginnt. Man sagt, das sei viel lauter. Der Verkehr auf dem Highway ist da jedenfalls jetzt noch deutlich lauter und übertönt das Bohrgeräusch fast immer. Und weil der Verkehr auch unterschiedliche Lautstärken hat, stört er meiner Meinung nach mehr. Lässt sich aber leider nicht ändern, denn wir können unser Haus ja nicht verlegen: es ist ja schließlich kein mobile home.

Im Licht des frühen Abends …

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Abendstimmung am Bohrturm

… und in der Nacht …

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Nachts am Bohrturm

… sieht es schon fast stimmungsvoll aus: Technik kann eben auch durchaus schön sein.

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Unfall vor unserer Einfahrt: Nachtrag

Lt. unserem örtlichen „Käseblättchen“ war die Ursache wohl – wie so häufig – Handygebrauch am Telefon. So jedenfalls sagt es der – vorläufige – Polizeibericht, wenn auch nicht ganz eindeutig. Fest steht lediglich, das zum Zeitpunkt des Unfalls aus dem Wagen telefoniert wurde. Aber es gab auch einen Beifahrer, sodass nicht absolut klar ist – jedenfalls bis jetzt – wer denn nun telefoniert hat. Der Fahrer hat nur zugegeben, dass er unachtsam war und den stehenden Wagen vor ihm nicht bemerkt hat

Leider ist Handybenutzung während des Fahrens hier in Texas immer noch nicht verboten ist, und so wurde der Fahrer lediglich wegen unangepasster Geschwindigkeit verwarnt. Mal sehen, ob da, was ja eigentlich zu hoffen wäre, noch eine Anklage erfolgt. Denn immerhin gab es ja nicht nur eine Schwerverletzte, sondern sogar ein Tote. Und wenn, ob durch Handybenutzung abgelenkt oder nicht, jemand auf einen stehenden Linksabbieger auffährt, kann das ja wohl nur Fahrlässigkeit sein.

Aber leider nimmt man auch so etwas hier oft sehr fatalistisch hin, fast so, als ob es ein unausweichliches Naturereignis sei. Häufig findet man die Bewertung,  „Es war eben ein Unfall [„accident“], und das bedeutet dann, es gibt keinen Schuldigen. Das ist eine Haltung, die ich absolut nicht verstehen kann. In dieses Bild passt auch die Nachricht, dass gestern in San Antonio eine Fußgängerin beim Überqueren der Straße von einem Wagen erfasst und getötet worden ist, der Fahrer aber, obwohl er zugegeben hat, er habe wegen einer vereisten Windschutzscheibe nichts sehen können, trotzdem lt. Aussage der Polizei kein Verfahren zu erwarten hat! [siehe auch hier: Pedestrian Killed] Für mich einfach unfassbar.

Und noch eine Bemerkung zum Verbot der Handybenutzung am Steuer: das texanische Parlament hatte dieses Verbot in der vergangenen Legislaturperiode beschlossen, aber unser trefflicher Gouverneur, der seinen Rat ja von Gott bezieht, hat dieses Gesetz mit seinem Veto gekippt – mit der wunderbaren Begründung, es griffe zu sehr in die Persönlichkeitsrechte ein. Aber ein Gesetz, das Schwangere, die einen Schwangerschaftsabbruch planen, sich vom Arzt erläuterte Ultraschallbilder des Fötus ansehen und einer Beratung durch Abbruchsgegner unterziehen müssen, das hat er natürlich freudig unterzeichnet und sieht darin keinen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte!

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Unfall vor unserer Einfahrt

Letzte Woche, als ich noch in Deutschland war, gab’s direkt hier vor unserer Einfahrt einen schweren Verkehrsunfall, mit einer Schwerverletzten und einer Toten. Ein Wagen wollte, von San Antonio kommend, nach links auf das Nachbargrundstück einbiegen und musste des Gegenverkehrs wegen anhalten. Da wir hier nur einen zweispurigen Highway haben, war das natürlich auf der Fahrspur. Der hinter ihm kommende Wagen – ein schwerer Pick-Up Truck – muss das absolut übersehen haben und ist dem haltenden Wagen voll – wie es scheint, ohne jeglichen Bremsversoch oder ein Ausweichmanöver – hinten draufgeknallt. Durch den Aufprall wurde der haltende Wagen dann in den Gegenverkehr, der hier normalerweise schon mit den erlaubten 70 Meilen pro Stunde fährt, geschleudert, und da ist er dann eben frontal erwischt worden. Die Fahrerin dieses Wagens aus dem Gegenverkehr war auf der Stelle tot, und die Fahrerin des abbiegenden Wagens – sie war übrigens aus dem Wagen geschleudert worden – ist schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in die Linik nach San Antonio gebracht worden. Nur dem Verursacher ist nichts passiert! Unseren Briefkasten hat es auch etwas erwischt:

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Der ramponierte Briefkasten mit einem Blumenstrauß zum Gedenken an die Tote

Ich habe übrigens schon lange ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn ich da mitten auf der Straße halten muss – und das kommt bei der jetzigen Verkehrsdichte schon mal häufiger vor – und von hinten jemand heranrauscht und ich nicht weiß, ob der Fahrer mich wahrgenommen hat und auf den Randstreifen ausweicht. Manchmal habe ich schon weit vorher dafür gesorgt, dass die hinter mir Fahrenden mich überholen, indem ich ziemlich langsam auf dem Randstreifen gefahren bin, bis mich alle hinter mir überholt hatten und ich unbesorgt abbiegen konnte. Aber immer ist das ja nicht möglich. Und so überlegen wir jetzt, ob es nicht manchmal angeraten ist, die knapp 2 Meilen bis zum Ortseingang weiterzufahren, da an der Kreuzung [mit einer Linksabbiegerspur] zu drehen, und dann eben hier nach rechts auf unser Grundstück einzubiegen – und das dann auch vom Seitenstreifen aus.

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Lang, lang ist’s her, …

… [genau gesagt, es war zum letzten Mal im Februar diesen Jahres], dass wir Benzin für weniger als $ 3 pro Gallone bekommen haben. Aber heute, auf der Rückfahrt von Austin [mehr darüber in einem anderen Eintrag], haben wir an einer Exxon-Tankstelle in Luling Benzin für $ 2,999 pro Gallone bekommen. Als wir das Schild sahen, haben wir zuerst unseren Augen nicht trauen wollen, aber an der Zapfsäule stellte es sich als wahr heraus. Am Tag vorher, auf unserem Weg nach Austin, waren es an dieser Tankstelle noch $ 3,099 gewesen, und wir hatten an einer anderen Tankstelle für $ 3,079 getankt. Diesen Preis gab’s zwar nur gegen Barzahlung und nicht bei Zahlung mit Kreditkarte, aber was soll’s. Uns war’s absolut egal: Hauptssache billig. Im Nachhinein war es natürlich keine gute Idee, auf der Hinfahrt zu tanke, denn der Sprit hätte locker für den Weg nach Austin und zurück bis Luling gereicht, und wir hätten dann eben mehr billig tanken können. Aber das kann man ja schließlich nicht ahnen: der Benzinpreis hätte ja genauso gut auch steigen können. So passten denn mal gerade etwas über 6 Gallonen in den Tank. Aber trotzdem: wir waren froh. Und nach billigen Tankstellen suchen ist hier so etwas wie ein „Volkssport“.

Apropos Barzahlung an der Tankstelle: da geht man in die Tankstelle zur Kasse und hinterlegt da Geld; entweder, wie ich gestern, einen Betrag, der mehr als ausreicht [da ich ja voll tanken wollte und nicht wusste, wieviel in den Tank passen würde] oder man tankt eben nur für den bestimmten, hinterlegten Betrag. Der Tankwart gibt das ein, und die Zapfsäule ist für den Betrag freigeschaltet.

Noch eine Bemerkung zu Luling: was immer wieder auffallend ist, wenn man durchfährt, ist die Tatsache, dass die ganze Stadt nach Öl riecht, und dass man da eine Förderpumpe – die allseits bekannten „Donkeys“ – nach der anderen sieht, sogar, wenn ich es recht in Erinnerung habe, auf dem Schulgelände.

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Austin

In Austin, und zwar im Paramount Theatre, waren wir am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche, für zwei Konzerte:

Beide Konzerte haben wirklich Spaß gemacht, wenn auch mir persönlich Bela Fleck besser gefallen hat. Das mag – abgesehen einmal davon, dass ich sein Instrument, Bajo, sehr mag – unter Anderem daran gelegen haben, dass seine Musik etwas leiser war als die von K.D. Lang und ihrer Band „Boom, Siss, Bang“. Da gab’s einfach zu viel „Bang“, und auch K.D. Langs Stimme war m.E. viel zu stark verstärkt. Nach ihrem Konzert haben mir jedenfalls die Ohren noch eine ganze Zeit richtig nachgeklungen und es hat ziemlich gedauert, bis mein Gehör wieder normal funktionierfte. Ich weiß wirklich nicht, warum heutzutage die Bands ihre Verstärker so weit aufdrehen müssen.

K.D. war auf der Bühne ein richtiges Energiebündel. Sie dominierte ihre Band, während Bela Fleck selber wesentlich zurückhaltender war und die Mitglieder seiner Band – alles ganz hervorragende Solisten übrigens – deutlich größere Anteile, mit häufigen längeren Soli, hatten. Nun ja, bei K.D. Lang war die Band ja auch nur zu ihrer Begleitung da. Die „Flecktones“ waren allesamt absolute Meister ihrer Instrumente, echte Virtuosen. Am interessantesten fand ich Roy „Future Man“ Wooten, der ein synthesizer-basiertes Schlagzeug spielt(e). Für eine Weile hat mich das verwirrt, dass ich nämlich keinen Schlagzeuger hinter den Instrumenten sehen konnte. Aber nach einer Weile bin ich drauf gekommen, dass er so mit einer Art „Fernbedienung“ spielte: absolut fantastisch zuzusehen. Aber auch sein Bruder Victor Wooten, der die Bassgitarre spielte, war fantastisch in seinen Soli, ebenso wie der Keyboarder und Mundharmonikaspieler Howard Levy. Ich habe noch nie so viele verschiedene Mundharmonikas auch nur gesehen, geschweige denn gespielt gehört – und das auch noch von einem einzigen Künstler.

Das Paramount Theatre ist übrigens ein wunderschönes altes Theater, das heutzutage nur dank Spenden [Mary ist übrigens auch ein Sponsor] überlebt. Hoffentlich noch lange, denn das Innere alleine ist schon sehenswert – ganz anders als die heutigen, oft seelenlosen Räume. Wir sind immer mal wieder gerne dort für eine Show, sei es nun ein Konzert, sei es ein Vortrag.

Zu Abend gegessen haben wir am Mittwochabend bei Threadgills, einem ganz traditionellen und jahrzehnte alten Diner, und am Donnerstag in einem kleinen mexikanischen Restaurant: beide sehr empfehlenswert. Bei Austin und allem, was damit zusammenhängt [Sehenswürdigkeiten, Essen etc.] ist es natürlich von Vorteil, dass Mary da an der University of Texas, studiert hat. So kennt sie sich da bestens aus.

Übernachtet haben wir im Best Western Atrium North. Das ist das bisher beste Motel, dass wir gefunden haben – nicht nur in Austin. Einmal ganz abgesehen davon, dass wir noch in keinem Motel erlebt haben, dass das Frühstück nach Wunsch zubereitet wird [jedenfalls was Eier, Pfannekuchen und Waffeln angeht], es war auch architektonisch interessant mit einem überdachten Innenhof, in dem sich ein für amerikanische Motels ein echt großzügiger Frühstücksraum befand ebenso wie der in amerikanischen Motels obligatorische  Swimming Pool. Diese Halle war vier Stockwerke hoch – sie ging eben bis unter’s Dach – und war auf allen vier Seiten umgeben von den Fluren, an denen dann die Zimmer lagen. Alles war übrigens sehr großzügig ausgelegt, z.B. mit Sitzecken auf den Fluren. Man hatte nie den Eindruck, hier sollte der verfügbare Raum möglichst patzsparend und geldbringend ausgenutzt werden. Apropos „geldsparend“: dieses Motel war dann – als schöne Beigabe – auch noch preiswerter als das „Super 8“, in dem wir früher in Austin immer übernachtet haben, und das wir bis dahin für das beste uns bekannte Motel gehalten haben. Um noch einmal auf das Frühstück zurückzukommen: abgesehen von den üblichen Dingen wir Müsli, Cerealien, Toast und süßes Gebäck fanden wir große Schüsseln mit gebratenem [richtig cross übrigens] Speck, Sausage Patties und Gravy [diese weiße Soße ist übrigens gar nicht mein Fall]. Und es war ein – übrigens sehr gesprächiger – schwarzer Koch da, der einem dann die Eier nach Wunsch zubereitete: Spiegeleier [wie hier in den USA üblich „over easy“, „sunny side up“ oder „scrambled“]. Und er machte einem auf Wunsch eben auch die Pfannekuchen und Waffeln. Und was auch nicht immer der Fall ist: der Kaffee war wirklich prima. In diesem Motel hatten sie übrigens „Douwe Egberts„. Wir werden da mit Sicherheit wieder übernachten, und zwar schon am Freitag dieser Woche, wenn wir zu einem Vortrag in einem anderen kleine Theater in Austin sein werden.

Und noch eine Bemerkung: der Verkehr in Austin war schlimmer als in Houston, mit mehr Staus und mehr rasern.

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Der Verkehr in Houston …

… ist denn nun für „normale Mitteleuropäer“ durchaus etwas gewöhnungsbedürftig. Na ja, nicht nur in Houston, sondern auch in anderen Großstädten hier in den USA sind die Highways manchmal ziemlich breit, gelinde gesagt. Das ist mir am Dienstag dieser Woche mal wieder so recht bewusst geworden, als ich zum Flughafen gefahren bin, um Mary da abzuholen. Auf dem IH-10 [übrigens der vierlängste Interstate Highway in den Vereinigten Staaten] in den Außenbezirken von Houston, genauer gesagt in Katy auf dem sogenannten Katy Freeway, habe ich mal versucht, sie Spuren zu zählen, und kam dabei auf maximal 11 bis 12 Spuren in einer Richtung! Und das schließt nicht Aus- und Einfahrten ein, die dann manchmal noch 2 zusätzliche Spuren bringen.

Im Einzelnen waren es

  • 6 bis 7 „normale“ Fahrspuren
  • 2 sogennante „access roads“ oder auch „frontage roads“ – Straßen, die jeweils rechts parallel zum Highway verlaufen und in die die Zu- bzw. Abfahrten münden.
  • 1 HOV lane links von den normalen Fahrspuren – „HOV“ steht für „High Occupancy Vehicle„. Diese Spuren, auch „car pool lanes“ genannt, sind Fahrzeugen mit mindestens zwei Passagieren vorbehalten.
  • 2 „toll lanes“ noch einmal links davon, also in der Mitte des Highways.  Dies sind Spuren, auf denen man Maut zahlen muss.

Da muss amn schon höllisch aufpassen, insbesondere um sich rechtzeitig einzuordnen, wenn man einmal eine Ausfahrt wahrnehmen muss. Apropos Ausfahrt: die können auf amerikanischen Highways auch durchaus nach links abzweigen!

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Reisesplitter [3]

Was ich auch auf Deutschlands Straßen wieder sehr gewöhnungsbedürftig fand, war der Schilderwald. M.E. wird da fast immer gewaltig übertrieben. Drei bis vier, und manchmal sogar mehr, Schilder an einem Pfahl sind ja keine Seltenheit. Es kann durchaus sein, dass so viele Schilder an einem Pfahl hängen, dass man Schwierigkeiten hat, sie im Vorbeifahren alle zu lesen. Und Geschwindigkeitsbegrenzungen werden m.E. (sehr) häufig übetrtrieben: auf Autobahnen in Baustellen sind z.B. 60 Km/H längst nicht überall nötig, wo man sie findet. Und ansonsten wäre es manchmal nicht ganz falsch, einen Grund für Geschwindigkeitsbegrenzungen anzugeben. Der ehemalige Pädagoge in mir sagt, dass man die Einschränkungen dann besser beachtet, wenn man ihren Sinn erkennt. Die wesentlich geringere Zahl an Verkehrsschildcern und Geschwindigkeitsbegrenzungen hier in den USA empfinde ich als angenehm und keineswegs als Einschränkung der Verkehrssicherheit.

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Reisesplitter [2]

„Tiefflieger“ auf der Autobahn: das bin ich allerdings – nach mehr als einem Jahr in den USA – nicht mehr gewöhnt. Da fährt man mit der Richtgeschwindigkeit [also ca. 130 Km/H], und plötzlich zischt [oder röhrt] es auf der Überholspur mit manchmal 180 Km/H oder auch mehr an einem vorbei. Das kann einen, wenn man eben nicht mehr daran gewöhnt ist, ganz schön erschrecken. Und gefährlich ist es m.E. auch, mit so einem riesigen Geschwindigkeitsüberschuss zu überholen. Der so Überholende verlässt sich ja ganz ungemein darauf, dass der Überholte schon aufpasst. Da lobe ich mir doch das Tempolimit in den USA: wesentlich ruhiger und ungefährlicher.

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