Frohe Ostern

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Mit so schönen Frühlingsblumenbilder wie im vergangenen Jahr kann ich dieses Mal nicht dienen, dazu war und ist es hier leider viel zu trocken, aber ein klein wenig an Blüten haben wir trotzdem: Und es ist auch kein Osterhase, der … Weiterlesen

Cenizo

Bild

Unsere Cenizo blüht mal wieder, und zwar ganz prachtvoll:

cenizo

Cenizo

Diese – wissenschaftlich Leucophyllum frutescens genannte – Pflanze ist außer als Cenizo noch unter vielen anderen Namen bekannt – Purple Sage, Texas Ranger, Texas Barometer Bush, Texas Silverleaf, Texas Rain Sage, Ash-Bush, Wild Lilac  und Texas Sage – und alle haben eine gewisse Berechtigung: „Texas Barometer Bush“ bzw. „Texas Rain Sage„, weil sie nach Regenfällen bzw. einfach bei feuchtem Boden aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit blüht. Hier müssen es die Regenfälle vor etwa 10 bis 14 Tagen gewesen sein – anders kann ich es mir nicht erklären. Als einheimische Pflanze in Nord-Mexiko und den südwestlichen USA ist sie extrem trockenheitsresistent und braucht auch in den ärgsten Sommern hier (so gut wie) keine Bewässerung: gut für uns. Und dabei sieht sie immer, sogar ohne Blüten – mit ihren hellgrünen, an der Unterseite silbrigen Blättern immer sehr schön aus. Mit Blüten natürlich prachtvoll! Die Cenizo wird bis zu 1,50 Meter, unter guten Bedingungen auch über 2 Meter, hoch und bis zu ca. 1,80 Meter breit.

Und hier dann noch ein paar Detailaufnahmen:

Cenizo

Cenizo

Cenizo

Cenizo

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Viel zu trocken …

… ist es hier schon seit Langem. Seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres haben wir keinen vernünftigen Niederschlag mehr gehabt, mit Ausnahme von einem Mal im Januar. Aber das war dann eben der berühmte Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich wäre so ein Wetter – oft mit stahlend blauem Himmel – ja schön. Aber wenn es dann mit so langer Dürre verbunden ist, dann ist es eben doch nicht mehr gut. Und so ist Alles dann viel zu trocken und dürr. Das Gras wird braun, und Rasen, Blumen, Pflanzen und noch nicht richtig etablierte Sträucher und Bäume müssen ständig gewässert werden. Und abgesehen davon, dass das dem Grundwasserspiegel nicht gut tut [es wird nicht mehr lange dauern, dann werden die ersten Restriktionen im Wassserverbrauch kommen], tut es auch dem Portemonnaie nicht gut: unsere Wasserrechnung wird uns die Tränen in die Augen treiben. Aber es muss eben sein, denn wir können doch nicht Alles eingehen lassen. Und was noch dazu kommt: die Feuersgefahr – verstärkt noch durch den ständigen kräftigen Wind – ist extrem hoch. Vielerorts hier hat es mal wieder riesige Flächenbrände, die kaum unter Kontrolle zu bekommen sind.

Wie es bei uns aussieht, davon hier ein paar Bilder, und zwar von jetzt und etwa dieselben Stellen [einmal die Einfahrt zum Haus und einmal die Weide]  zum Vergleich nach einer Zeit guter Niederschläge.

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Zum Vergleich: etwa dieselben Perspektiven

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Mesquite(holz) …

… sollte man eigentlich ja eher zum Barbeque benutzen und nicht im Kamin verfeuern, aber einerseits haben wir kein anderes Holz [Mesquite ist nun mal das, was am häufigsten hier vorkommt und es wird mehr als Unkraut denn als Nutzholz betrachtet] und andererseits haben wir keinen Holzkohlen- sondern einen Gasgrill. Der ist für uns – wir grillen nicht so häufig – einfach praktischer: Gas aufdrehen, anzünden und los geht’s; und keine Probleme mit Holzkohle zum Glühen kriegen und hinterher die Asche entsorgen. Und es ist erst recht einfacher als zunächst einmal Holzscheite an-/verbrennen und dann die glühenden Reste zum Grillen benutzen. Dafür müssen wir dann auf den Räuchergeschmack des Holzes verzichten, aber man könnte das auch erreichen, indem man Holzspäne [vorher gut gewässert, damit sie nicht richtig verbrennen] in Aluschalen mit in den Grill stellt.

Mesquiteholz brennt übrigens sehr heiß. Und es ist auch sehr hart. Das stumpft die Kettensäge dann sehr schnell ab. Und was die Einschätzung als „Unkraut“ angeht: es sprießt ganz schön gut und schnell. Man kann es nur ausrotten, wenn man es wirklich mit allen Wurzeln beseitigt, oder die abgesägten Stümpfe chemisch behandelt. Ansonsten schlägt es entweder an den oberirdischen Resten wieder aus, oder es verbreitet sich mit Ausläufern unterirdisch. Die weite Verbreitung von Mesquite [als Bäume oder als Büsche] hier im südwestlichen Texas ist übrigens auf menschlichen – und zwar erst seit der Besiedlung durch Weiße – Einfluss zurückzuführen. Erst weiße Siedler haben, meist um Raum für die Viehwirtschaft zu schaffen, mit Abholzen angefangen. Aber da sie nicht die Wurzeln mit ausgerottet haben, hat Mesquite sich im heutigen Umfang verbreitet und ist (fast) zur Plage geworden.

So schön grün …

… ist es immer noch, obwohl wir schon seit etwa drei Wochen keinen Regen mehr gehabt haben. Na ja, wir haben auch – ein bischen wenigstens – den Rasen gewässert, und an ein paar Stellen wird er auch etwas dünn, aber insgesamt freue ich mich jedesmal draußen, wie gut und grün Alles noch ausieht, denn im vergangenen Jahr war das ganz anders. Da hatten wir ein extrem trockenes und heißes Jahr  [um diese Zeit schon über 30 Tage mit Temperaturen von mehr als 38 Grad]. Und da war (fast) Alles braun und verbrannt. Und noch in diesem Jahr, im April, hatte ich befürchtet, dass ich den gesamten Rasen neu würde einsäen müssen, so armselig sah er aus. Aber dann haben das nasse Frügjahr und der nasse Frühsommer [wir hatten deutlich mehr als die durchschnittliche Menge an Niederschlägen] doch sehr geholfen. Und vielleicht haben wir ja Glück und der Rest des Sommers wird auch nicht ganz trocken. Die Tatsache, dass in diesem Sommer die Hurrikane etwas häufiger sein könnten, lässt jedenfalls hoffen. Denn die würden auch verstärkt Regen jmit sich bringen – hier im Binnenlande. Natürlich wünschen wir uns, dass sie nicht gerade mit Tornados einhergehen.

Garden View

Gartenansicht

Im Vordergrund, in der Mitte, eines unserer Blumenbeete, rund um den Stamm eines alten Mesquitebaums. Den hat einmal ein starker Sturm umgelegt, aber ein Teil davon wächst noch weiter, während der Rest – vertrocknet – eher wie eine Skulptur aussieht. Links davon steht eine kleine Arizona  Zypresse. Die haben wir im vergangenen Jahr gepflanzt, und sie macht sich ganz prächtig. Hoffen wir nur, dass es so bleibt. Manchmal haben unsere Pflanzen so ihre Probleme, wenn die Wurzeln aus dem Pflanzballen heraus in die andere Erde wachsen. Die chemische Zusammensetzung unseres Bodens scheint nicht allen Pflanzen zu bekommen.

Rechts vom Blumenbeet ist s die (alte) Garage. Sie ist etwas klein geworden für Alles, was wir da drin haben [u.a. unseren Rasenmäher, Katzen- und Hundefutter und Gartengeräte sowie den Futterplatz für die Katzen] . Die Autos passen nicht ganz hinein – d.h. für den alten Chevy Camaro ist da überhaupt kein Platz und der Ford Escape streckt sein „Hinterteil“ etwas heraus.. Und außerdem ist sie offen: die Eingangstür hier auf der Hausseite fehlt ganz, und die Schwingtore lassen sich nicht mehr schließen. Und so haben wir dann des öfteren „fremde Bewohner“ [sprich Waschbären] drin. Also soll eben eine neue Garage an der Stelle unserer alten Scheune her, und diese hier wollen wir behalten.

Etwas weiter hinten im Bild links steht eine „Desert Willow“, und dahinter sieht man unseren kleinen Fahrradschuppen und den größeren alten Schuppen, in dem u.A. einige Schränke mit Büchern und Videos, die ich von Deutschland mitgebracht habe, untergebracht sind. Plus ein Rad und zwei weitere alte Dancelli Fahrradrahmen, für die im kleinen Fahrradschuppen kein Platz mehr war. Also noch mehr Gründe für die neue Garage.