Ein Wochenende in … Rockport/Fulton – Teil 3

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Es ist nun schon sehr lange her, dass ich das letzte Mal über unser Wochenende in Rockport/Fulton an der Golfküste im Oktober 2012 erzählt habe, und seither habe ich diesen Bericht immer fortsezen wollen, bin aber aus den unterschiedlichsten Gründen … Weiterlesen

Frühling & Trockenheit

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Wenn auch, wegen der nun schon mehrere Jahre lang anhaltenden Dürre, hier kaum etwas blüht, so machen die Kakteen – sie sind natürlich sehr gut an dieses Klima hier angepasst – eine Ausnahme. Mittlerweile stehen sie in voller Blüte: Beides, … Weiterlesen

Texas Ebony

Bild

Vor gut drei Jahren haben wir diesen Busch/Baum hier gepflanzt …

Texas Ebony

Texas Ebony & Vogeltränke

… und er hat sich einfach prächtig entwickelt. Natürlich: er ist auch außerordentlich für die hiesige Gegend geeignet, da er ursprünglich aus der Chihuahua-Wüste stammt und daher ausgesprochen trockenheitsresistent ist. Dazu kommt, dass er, was die Bodenbedingungen angeht, sehr anspruchlos ist und sich in nahezu allen wohlfühlt. Im Augenblick blüht er und verbreitet einen wunderbar angenehmen, leicht süßlichen Duft. Wir freuen uns täglich daran und sind froh über diese Bereicherung und Zierde unseres Vorgartens. Es ist ein Texas Ebony, oder auch Ebenopsis Ebano genannt.

Apropos Baum/Strauch: wenn man ihn nicht trimmt, wächst er eher – wie hier bei uns – buschig. Langsam wachsend, kann er unter idealen Bedingungen bis zu knapp 10 Meter hoch werden, aber immer mit einer breiten Krone.

Hier dann aus einer anderen Perspektive:

Texas Ebony

Texas Ebony

Hier nun noch ein paar Detailbilder:

Texas Ebony

Die pinselartigen, hellgelblichen Blüten

Texas Ebony

Blüten & Sprossen

Und so fügt er sich in den Vorgarten ein:

Texas Ebony

Texas Ebony

Holz …

… sägen und spalten war heute mal wieder angesagt, weil wir einen richtiggehenden Temperatursturz [stellenweise um um über 20 Grad in 24 Stunden] hatten und es erheblich kühler – um nicht zu sagen kälter – geworden ist.

Holz

Feuerholz und "Werkzeuge"

Kettensäge und Log-Splitter waren ganz hilfreich, um die dicken Holzklötze/-stämme zu zerkleinern. Mit Mesquiteholz [das haben wir selber] ist es relativ einfach: es lässt sich leicht spalten, insbesonders wenn es auch noch viele Wurmlöcher hat. Aber Eichenholz [das haben wir von Mary’s Cousine Margaret bekommen] tut sich unser kleiner Log-Splitter ganz erheblich schwerer, wenn er es denn überhaupt schafft. Da sieht man doch, dass ich die kleinste/schwächste Ausgabe gekauft habe. Er leistet 5 Tonnen. Aber die großen, mit 17 oder sogar 22 Tonnen Spaltkraft, waren mir nun doch zu teuer. Wir diese starke Leistung nun doch zu selten, um dafür fast $ 2000 auszugeben.

Und hier ist dann das Ergebnis des heutigen Tages:

Holz

Unser Feuerholzstapel auf der Vorderveranda

Jetzt darf es dann, wie im Wetterbericht angekündigt, die nächsten Tage ruhig etwas kälter sein. Es ist übrigens nasskalt [jetzt gerade regnet es, wie schon häufiger heute] , und das ist unangenehmer als eine trockene Kälte. Aber hier brennt ein schönes Feuerchen im Kamin im Wohnzimmer, und das schafft eine richtiggehend gemütliche Atmosphäre.

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Es ist (immer) noch Winter, …

… kalendermäßig jedenfalls, aber hier in unserem Garten sind schon die ersten Blüten zu sehen. Na ja, in den letzten Tagen waren die Temperaturen ja oft auch eher frühlingshaft, und die Texas Mountain Laurels gehören ohnehin zu den ersten Pflanzen, die blühen. Hier ist dann der Unsere:

Mountain Laurel

Unser großer Texas Mountain Laurel

Und hier etwas mehr aus der Nähe:

Mountain Laurel

Unser großer Texas Mountain Laurel: etwas näher dran

Eine Nahaufnahme der Blüten:

Mountain Laurel

Texas Mountain Laurel: ein Blütenstand

Im vergangenen Spätherbst haben wir noch einen neu gepflanzt. Hier ist er, unser „Frischling“:

Mountain Laurel

Unser kleiner Texas Mountain Laurel

Irgendwann im Dezember sah es mal so aus, als würde er Blätter verlieren, so, als ob ein Tier oder Ungeziefer daran genagt hätte, aber da das mittlerweile aufgehört zu haben scheint und der Kleine auch blüht, hoffen wir sehr, dass er durchkommt. Texas Mountain Laurels sind, wie der Name schon andeutet, an das Klima hier angepasst und können so – jedenfalls wenn sie einmal gut gestartet sind – auch sehr gut mit Trockenperioden fertig werden. Und das ist der Grund, weswegen wir uns u.A. für einen Texas Mountain Laurel entschieden haben.

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Viel zu trocken …

… ist es hier schon seit Langem. Seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres haben wir keinen vernünftigen Niederschlag mehr gehabt, mit Ausnahme von einem Mal im Januar. Aber das war dann eben der berühmte Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich wäre so ein Wetter – oft mit stahlend blauem Himmel – ja schön. Aber wenn es dann mit so langer Dürre verbunden ist, dann ist es eben doch nicht mehr gut. Und so ist Alles dann viel zu trocken und dürr. Das Gras wird braun, und Rasen, Blumen, Pflanzen und noch nicht richtig etablierte Sträucher und Bäume müssen ständig gewässert werden. Und abgesehen davon, dass das dem Grundwasserspiegel nicht gut tut [es wird nicht mehr lange dauern, dann werden die ersten Restriktionen im Wassserverbrauch kommen], tut es auch dem Portemonnaie nicht gut: unsere Wasserrechnung wird uns die Tränen in die Augen treiben. Aber es muss eben sein, denn wir können doch nicht Alles eingehen lassen. Und was noch dazu kommt: die Feuersgefahr – verstärkt noch durch den ständigen kräftigen Wind – ist extrem hoch. Vielerorts hier hat es mal wieder riesige Flächenbrände, die kaum unter Kontrolle zu bekommen sind.

Wie es bei uns aussieht, davon hier ein paar Bilder, und zwar von jetzt und etwa dieselben Stellen [einmal die Einfahrt zum Haus und einmal die Weide]  zum Vergleich nach einer Zeit guter Niederschläge.

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Zum Vergleich: etwa dieselben Perspektiven

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Mesquite(holz) …

… sollte man eigentlich ja eher zum Barbeque benutzen und nicht im Kamin verfeuern, aber einerseits haben wir kein anderes Holz [Mesquite ist nun mal das, was am häufigsten hier vorkommt und es wird mehr als Unkraut denn als Nutzholz betrachtet] und andererseits haben wir keinen Holzkohlen- sondern einen Gasgrill. Der ist für uns – wir grillen nicht so häufig – einfach praktischer: Gas aufdrehen, anzünden und los geht’s; und keine Probleme mit Holzkohle zum Glühen kriegen und hinterher die Asche entsorgen. Und es ist erst recht einfacher als zunächst einmal Holzscheite an-/verbrennen und dann die glühenden Reste zum Grillen benutzen. Dafür müssen wir dann auf den Räuchergeschmack des Holzes verzichten, aber man könnte das auch erreichen, indem man Holzspäne [vorher gut gewässert, damit sie nicht richtig verbrennen] in Aluschalen mit in den Grill stellt.

Mesquiteholz brennt übrigens sehr heiß. Und es ist auch sehr hart. Das stumpft die Kettensäge dann sehr schnell ab. Und was die Einschätzung als „Unkraut“ angeht: es sprießt ganz schön gut und schnell. Man kann es nur ausrotten, wenn man es wirklich mit allen Wurzeln beseitigt, oder die abgesägten Stümpfe chemisch behandelt. Ansonsten schlägt es entweder an den oberirdischen Resten wieder aus, oder es verbreitet sich mit Ausläufern unterirdisch. Die weite Verbreitung von Mesquite [als Bäume oder als Büsche] hier im südwestlichen Texas ist übrigens auf menschlichen – und zwar erst seit der Besiedlung durch Weiße – Einfluss zurückzuführen. Erst weiße Siedler haben, meist um Raum für die Viehwirtschaft zu schaffen, mit Abholzen angefangen. Aber da sie nicht die Wurzeln mit ausgerottet haben, hat Mesquite sich im heutigen Umfang verbreitet und ist (fast) zur Plage geworden.

Die Axt im Walde

Na ja, nicht unbedingt „im Walde“, aber heute habe ich mal, Im Gegensatz zu sonst, die Axt und nicht die Kettensäge oder meinen neuen „Log Splitter“ [s. auch hier] benutzt. Das ging, weil die Holzstücke, die zu spalten waren, nicht so besonders dick waren. Meistens handelte es sich da um Überbleibsel von Projekten unseres Freunds Mike Saxon. Der schreinert hobbymäßig viel – und übrigens erstklassig –  aus Mesquiteholz [s. auch hier] und den „Abfall“ bekommen dann wir zum Verfeuern. Und das ist eben häufig schon in Brett- oder dünner Balkenstärke, bzw. es sind an einer Seite halbrunde Reste von längsgeschnittenen Baumstämmen. Und wie gesagt, die lassen sich dann häufig – nachdem ich sie zuerst mit der Kettensäge auf entsprechende Länge geschnitten habe – mit der Axt spalten.

Und nachdem ich also „Holz gemacht“ habe, brennt mal wieder ein gemütliches Feuer im Kamin.

So schön grün …

… ist es immer noch, obwohl wir schon seit etwa drei Wochen keinen Regen mehr gehabt haben. Na ja, wir haben auch – ein bischen wenigstens – den Rasen gewässert, und an ein paar Stellen wird er auch etwas dünn, aber insgesamt freue ich mich jedesmal draußen, wie gut und grün Alles noch ausieht, denn im vergangenen Jahr war das ganz anders. Da hatten wir ein extrem trockenes und heißes Jahr  [um diese Zeit schon über 30 Tage mit Temperaturen von mehr als 38 Grad]. Und da war (fast) Alles braun und verbrannt. Und noch in diesem Jahr, im April, hatte ich befürchtet, dass ich den gesamten Rasen neu würde einsäen müssen, so armselig sah er aus. Aber dann haben das nasse Frügjahr und der nasse Frühsommer [wir hatten deutlich mehr als die durchschnittliche Menge an Niederschlägen] doch sehr geholfen. Und vielleicht haben wir ja Glück und der Rest des Sommers wird auch nicht ganz trocken. Die Tatsache, dass in diesem Sommer die Hurrikane etwas häufiger sein könnten, lässt jedenfalls hoffen. Denn die würden auch verstärkt Regen jmit sich bringen – hier im Binnenlande. Natürlich wünschen wir uns, dass sie nicht gerade mit Tornados einhergehen.

Garden View

Gartenansicht

Im Vordergrund, in der Mitte, eines unserer Blumenbeete, rund um den Stamm eines alten Mesquitebaums. Den hat einmal ein starker Sturm umgelegt, aber ein Teil davon wächst noch weiter, während der Rest – vertrocknet – eher wie eine Skulptur aussieht. Links davon steht eine kleine Arizona  Zypresse. Die haben wir im vergangenen Jahr gepflanzt, und sie macht sich ganz prächtig. Hoffen wir nur, dass es so bleibt. Manchmal haben unsere Pflanzen so ihre Probleme, wenn die Wurzeln aus dem Pflanzballen heraus in die andere Erde wachsen. Die chemische Zusammensetzung unseres Bodens scheint nicht allen Pflanzen zu bekommen.

Rechts vom Blumenbeet ist s die (alte) Garage. Sie ist etwas klein geworden für Alles, was wir da drin haben [u.a. unseren Rasenmäher, Katzen- und Hundefutter und Gartengeräte sowie den Futterplatz für die Katzen] . Die Autos passen nicht ganz hinein – d.h. für den alten Chevy Camaro ist da überhaupt kein Platz und der Ford Escape streckt sein „Hinterteil“ etwas heraus.. Und außerdem ist sie offen: die Eingangstür hier auf der Hausseite fehlt ganz, und die Schwingtore lassen sich nicht mehr schließen. Und so haben wir dann des öfteren „fremde Bewohner“ [sprich Waschbären] drin. Also soll eben eine neue Garage an der Stelle unserer alten Scheune her, und diese hier wollen wir behalten.

Etwas weiter hinten im Bild links steht eine „Desert Willow“, und dahinter sieht man unseren kleinen Fahrradschuppen und den größeren alten Schuppen, in dem u.A. einige Schränke mit Büchern und Videos, die ich von Deutschland mitgebracht habe, untergebracht sind. Plus ein Rad und zwei weitere alte Dancelli Fahrradrahmen, für die im kleinen Fahrradschuppen kein Platz mehr war. Also noch mehr Gründe für die neue Garage.