Ein Wochenende in … Rockport/Fulton – Teil 3

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Es ist nun schon sehr lange her, dass ich das letzte Mal über unser Wochenende in Rockport/Fulton an der Golfküste im Oktober 2012 erzählt habe, und seither habe ich diesen Bericht immer fortsezen wollen, bin aber aus den unterschiedlichsten Gründen … Weiterlesen

Korrektur!

Kurzmitteilung

Nachdem meine Frau gestern Abend in unserem „Birds of Texas“ Buch herumgeblättert hat, muss ich mich korrigieren. Unsere gefiederten Gäste, die ich gestern als Truthahngeier [cathartes aura] identifiziert hatte, sind in Wirklichkeit wohl doch eher Rabengeier [coragyps atratus]. Sorry für die Fehlidentifikation. Aber vielleicht gibt es in meiner Leserschaft hier im Blog ja auch einen Ornithologen, der mit einer Klassifizierung aushelfen kann.

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Schon seit ein paar Wochen …

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… haben wir nun ein paar gefiederte Gäste hier bei uns: Truthahngeier [cathartes aura], wenn ich mich nicht täusche, gelegentlich umgangssprachlich hier auch als (Truthahn) Bussard bezeichnet. Sie scheinen sich auf dem Dach unseres Hauses, auf dem Basketballring im Garten … Weiterlesen

Frühjahrsputz im Garten

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Gestern war, des schönen Wetters wegen, Bäume beschneiden und „Unkraut“ beseitigen mit … der Kettensäge. Apropos Kettensäge: beim Bäume“ beschneiden“ waren es z.T. schon recht dicke [manche oberarmstark] überhängende Äste, und mit „Unkraut“ meine ich hier Retamas, auch „Jerusalem Thorn“ … Weiterlesen

Ein Wochenende in … Rockport/Fulton – Teil 2

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Am zweiten Tag in Rockport/Fulton wollten wir etwas „Sightseeing“ betreiben und einfach so in der Gegend herumfahren. Dabei kamen wir dann recht bald, nachdem wir diese Riesenbrücke hier im Hintergrund, die die Einfahrt zur Copano Bay überspannt, passiert hatten, an … Weiterlesen

Purple Martins

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In diesem Jahr hatten wir deutlich mehr Purple Martins als im Vorjahr – möglicherweise weil ich die Vogelhäuser rechtzeitig gereinigt und die Bäume drumherum abgesägt hatte: Purple Martins mögen nämlich einerseits ein sauberes Zuhause zum Nestbau und andererseits eine freie und unbehinderte Einflugschneise. Bilder von ihnen sind mir allerdings nur selten gelungen, weil sie einerseits sehr scheu sind und andererseits gerne im Schatten sitzen. Wer täte das nicht in dieser süd-texanischen Hitze?! Und außerdem kann ich wegen unserer hohen und dichten Sonnenblumen keine Aufnahmen in der Nachmittags und Abendsonne machen, weil ich nicht auf die Westseite der Vogelhäuser komme. Hier ist dann eine Aufnahme, die wenigstens zwei – genauer gesagt wohl eher anderthalb – Purple Martins an ihrem Haus zeigt:

Purple Martins

Purple Martins an ihrem Haus

Ich singe [oder schimpfe?] aus vollem Hals:

Purple Martins

Sangesbruder

Ein anderer sitzt auf dem Gestänge unserer zweiten Purple-Martin Unterkunft, die den Kürbis-Purple-Martin-Häusern der Indianer nachempfunden ist:

Purple Martins

Ein anderer Typ der Purple Martin Behausungen: denen nachempfunden, die die Indianer aus Kürbissen für Purple Martins hergestellt haben

Wie schon gesagt: die Sonnenblumen hindern mich, die Purple Martins von Westen aus auf die Platte zu bannen:

Purple Martins

Sonnenblumen und … Purple-Martin-Häuser

Und so trostlos sah dieselbe Ecke unseres garten im Frühjahr aus, krz nachdem ich die „Einflugschneise“ für unsere Purple Martins angelegt und ein paar Mesquite Bäume gefällt hatte:

Purple Martins

Purple-Martin Flughafen – die Einflugschneise

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Hitchcock lässt grüßen

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Es ist zwar schon etwas länger her, dass ich diese Aufnahme gemacht habe, aber ich wollte sie trotzdem mal präsentieren:

birds

„Die Vögel“

Es war im März diesen Jahres, als wir jede Menge dieser schwarzen Vögel hier im Garten hatten – in den Bäumen und auf dem Rasen. Hitchcock hätte es gefreut!

Deer Ridge Cottage

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So hieß das Ferienhäuschen – oder besser schon „Ferienhaus“, denn mit 72 Quadratmetern Grundfläche war es so klein gar nicht, jedenfalls nicht für ein Ferienhäuschen für 2 bis 4 Personen, in dem wir Sonntag und Montag zu Gast waren:

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: West- bzw. Zufahrtsseite

Es ist in Cain City in der Nähe von Fredericksburg [Texas Hill Country]. So, erbaut aus Kalkstein, wie sehr viele Häuser hier in der Region, insbesondere wenn es sich um Bauten jüngeren Datums handelt, präsentierte es sich uns, als wir ankamen: in strahlendem Sonnenschein unter einem so gut wie wolkenlosen blauen texanischen Spätfrühlingshimmel. Und nicht nur das Haus, sondern auch das „Drumherum“ – der kleine Vorgarten und das Areal ringsherum – waren absolut gepflegt. Im Bild ist, wie schon in der Bildunterschrift verraten, die Westseite zu sehen, mit den Wohnzimmerfenstern.

Das Häuschen lag idyllisch auf einem insgesamt fast 24.000 Qudratmeter großen Hanggrundstück mit Wiese und Baumbestand [vorwiegend Zedern] oberhalb der kleinen Ortschaft Cain City. Die Eigentümer wohnten zwar auch auf dem Grundstück, aber weiter oberhalb, durch Baumbestand abgetrennt: es war als absolut privat für Eigentümer und Gäste. Und trotzdem war jede menge Platz, um sich „die Füße zu vetreten“. Hier der Blick auf Deer Ridge Cottage von weiter unten, etwa von halber Höhe zwischen Grunstückseinfahrt und Haus:

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: Blick auf’s Haus von halber Hanghöhe

Nur auf der Veranda sitzen und den Blick in die Ferne schweifen lassen, über das Tal des Pedernales hinweg und einfach die Seele baumeln lassen …

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: Blick über das Tal des Pedernales

… den Kolibris zusehen …

Kolibris

Kolibris

… oder den Rehen:

Rehwild

Rehwild

was wollen Körper und Psyche mehr, um sich zu erholen.

Und hier noch ein paar weitere Bemerkungen:

Innen war das Ferienhaus absolut fantastisch eingerichtet, mit Allem, was 4 Personen brauchen, auch für einen längeren Aufenthalt, denn auch Waschmaschine und Wäschetrockner waren vorhanden. Und das Beste am Ganzen: das gesamte Anwesen [Haupthaus, Ferienhaus und Grundstück] steht, wie wir am nächsten Morgen, als wir uns in Cain City etwas umgesehen haben, erfuhren. Und das, wo wir uns doch ganz ernsthaft mit dem Gedanken tragen, von hier weg zu hziehen, und Fredericksburg und Umgebung eines unseren beiden Lieblingsziele wären.

Auch in Fredericksburg selber haben wir uns übrigens nach Wohneigentum umgesehen und ein paar Häuser gefunden, die uns schon gefallen würden. Aber bei Weitem keines, das so wunderbar gelegen ist. Uns dort umzusehen war einer der beiden Gründe für unseren Kurzausflug. Der andere war, dass wir bei unserem letzten Aufenthalt in Fredericksburg, im Green’s Guest House, die Gepäckraumabdeckung für unseren Escape liegen gelassen hatten, und dass wir die abholen wollten. Die Leute vom Vermietservice [Gästehaus Schmidt] bewahren solche Dinge auf Bitte vergesslicher Kunden zwar auch über die vertraglich zugesicherten sechs Wochen hinaus auf, aber wir wollten sie erstens nicht zu lange auf unserem „Krempel“ sitzen lassen, und zweitens die Abdeckung auch schnell wieder haben.

Zu Abend gegessen haben wir mal wieder im Restaurant der Fredericksburg Brewing Company, und genauso wie im „El Maguey“ bei unserem Aufenthalt Ende März waren wir vom Essen Alles Andere als angetan. Als Vorspeise hatten wir „Fried Pickles“ [frittierte eingelegten saure Gurken ist etwas, was ich zunächst als sehr seltsam empfunden habe, aber sie schmecken prima] – und das war das Einzige, was uns wirklich geschmeckt hat: schmackhaft und vor Allem heiß! Als Hauptgericht hatten wir „Chicken Fried Steak“ mit „Onion Rings“ und „Beer Battered Fries“ als Beilage [Mary] bzw. „Oma’s Meatloaf“ mit „Creamy Coleslaw“ und ebenfalls „Beer Battered Fries“ [ich selber]. Gut daran waren nur die Zwiebelringe und der Krautsalat. Die ersteren waren lecker und heiß, also frisch frittiert, und letzterer verdiente wirklich die Bezeichnung „creamy„. Aber ansonsten war das Essen qualitätsmäßig eher dürftig: das Chicken Fried Steak war mehr als „durch“ [zäh und trocken], der Hackbraten war bestenfalls lauwarm, und die Fritten schienen vom Vorabend zu stammen – sie waren nur ganz eben lauwarm und absolut gummiartig. Dazu kam, dass sie auf keinen Fall „beer battered“ [also in einem Bierteig frittiert] waren, sondern eben „ganz normale“ Fritten. Da wir nun mal in einer Brauerei waren, habe ich mir ein Frischgebrautes und -gezapftes nagtürlich nicht entgehen lassen, und habe ein „Pioneer Porter“ getrunken. Da kann ich nur sagen, „lecker“! Es war ein wirklich süffiges, relativ dunkles Bier im englischen Stil. Danach habe ich dann noch ein Probiergläschen „Maibock“ bestellt, und auch das war gut.

Fazit: zum Biertrinken immer wieder dorthin, zum Essen wohl eher weniger.

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Jetzt können sie einziehen, …

… die Purple Martins. Heute habe ich es endlich geschafft, ihre neue Behausung …

gourds

Die neue Behausung für unsere Purple Martins

… aufzustellen. Diese Gourds hier sind übrigens den Behausungen nachempfunden, die ursprünglich die Indianer aus Kürbissen hergestellt haben. Hoffentlich kommen die Vögel nun auch. Purple Martins sind übrigens relativ wählersich, was den Standort ihrer Behausungen angeht, und hoffentlich habe ich die nicht zu nahe bei den Bäumen aufgestellt. Aber notfalls kann ich die Bäume ja auch fällen – hatten wir eh mal vor.