Am vergangenen Donnerstag, …

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dem 22. August, hat sich unser Hochzeitstag zum 4. Mal gejährt, und um das zu feiern, sind wir nach Gruene [ausgesprochen wie das Adjektiv „green„] gefahren, haben eine Nacht im dortigen Gruene Mansion Inn … … verbracht, ein gutes Abendessen … Weiterlesen

Le Chalet – ein zauberhaftes B&B in Fredericksburg/Texas [Hill Country]

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Vor etwa zwei Wochen waren wir wieder einmal im schönen Fredericksburg [Texas Hill Country] auf „Brautschau“  😉  – na ja, richtiger, um uns Häuser für unseren geplanten Umzug anzusehen. Für die Übernachtungen in Fredericksburg wählen wir häufig neue/andere B&Bs aus, … Weiterlesen

Fredericksburg: Brigid’s Cottage

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Am Donnerstag und Freitag dieser Woche waren wir einmal mehr in Fredericksburg und hatten uns dieses mal für „Brigid’s Cottage“ als Unterkunft entschieden, zum Einen, weil wir einen Internet-Anschluss haben wollten und zum Anderen, weil wir dieses Mal ohne unsere … Weiterlesen

Fredericksburg: Unterkünfte

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Vergangenen Mittwoch und Donnerstag waren wir mal wieder auf Haus- und/oder Grundstückssuche in Fredericksburg und hatten eine hundefreundliche Unterkunft, d.h. eine, in der wir Sally und Chiquita mitbringen durften, gewählt. Längst nicht alle Unterkünfte lassen das zu, und manche nur … Weiterlesen

Cyclismo – ein ganz ausgezeichnetes Bed (& Breakfast) in Fredericksburg

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Von Montag bis Donnerstag dieser Woche waren wir – mal wieder – auf Haussuche in Fredericksburg/TX, und dieses Mal haben wir im „Cyclismo“ gewohnt. Dieses ausgezeichnete „Bed (& Breakfast)“ – das „& Breakfast“ steht in Klammern, weil seit einiger Zeit … Weiterlesen

Deer Ridge Cottage

Bild

So hieß das Ferienhäuschen – oder besser schon „Ferienhaus“, denn mit 72 Quadratmetern Grundfläche war es so klein gar nicht, jedenfalls nicht für ein Ferienhäuschen für 2 bis 4 Personen, in dem wir Sonntag und Montag zu Gast waren:

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: West- bzw. Zufahrtsseite

Es ist in Cain City in der Nähe von Fredericksburg [Texas Hill Country]. So, erbaut aus Kalkstein, wie sehr viele Häuser hier in der Region, insbesondere wenn es sich um Bauten jüngeren Datums handelt, präsentierte es sich uns, als wir ankamen: in strahlendem Sonnenschein unter einem so gut wie wolkenlosen blauen texanischen Spätfrühlingshimmel. Und nicht nur das Haus, sondern auch das „Drumherum“ – der kleine Vorgarten und das Areal ringsherum – waren absolut gepflegt. Im Bild ist, wie schon in der Bildunterschrift verraten, die Westseite zu sehen, mit den Wohnzimmerfenstern.

Das Häuschen lag idyllisch auf einem insgesamt fast 24.000 Qudratmeter großen Hanggrundstück mit Wiese und Baumbestand [vorwiegend Zedern] oberhalb der kleinen Ortschaft Cain City. Die Eigentümer wohnten zwar auch auf dem Grundstück, aber weiter oberhalb, durch Baumbestand abgetrennt: es war als absolut privat für Eigentümer und Gäste. Und trotzdem war jede menge Platz, um sich „die Füße zu vetreten“. Hier der Blick auf Deer Ridge Cottage von weiter unten, etwa von halber Höhe zwischen Grunstückseinfahrt und Haus:

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: Blick auf’s Haus von halber Hanghöhe

Nur auf der Veranda sitzen und den Blick in die Ferne schweifen lassen, über das Tal des Pedernales hinweg und einfach die Seele baumeln lassen …

Deer Ridge Cottage

Deer Ridge Cottage: Blick über das Tal des Pedernales

… den Kolibris zusehen …

Kolibris

Kolibris

… oder den Rehen:

Rehwild

Rehwild

was wollen Körper und Psyche mehr, um sich zu erholen.

Und hier noch ein paar weitere Bemerkungen:

Innen war das Ferienhaus absolut fantastisch eingerichtet, mit Allem, was 4 Personen brauchen, auch für einen längeren Aufenthalt, denn auch Waschmaschine und Wäschetrockner waren vorhanden. Und das Beste am Ganzen: das gesamte Anwesen [Haupthaus, Ferienhaus und Grundstück] steht, wie wir am nächsten Morgen, als wir uns in Cain City etwas umgesehen haben, erfuhren. Und das, wo wir uns doch ganz ernsthaft mit dem Gedanken tragen, von hier weg zu hziehen, und Fredericksburg und Umgebung eines unseren beiden Lieblingsziele wären.

Auch in Fredericksburg selber haben wir uns übrigens nach Wohneigentum umgesehen und ein paar Häuser gefunden, die uns schon gefallen würden. Aber bei Weitem keines, das so wunderbar gelegen ist. Uns dort umzusehen war einer der beiden Gründe für unseren Kurzausflug. Der andere war, dass wir bei unserem letzten Aufenthalt in Fredericksburg, im Green’s Guest House, die Gepäckraumabdeckung für unseren Escape liegen gelassen hatten, und dass wir die abholen wollten. Die Leute vom Vermietservice [Gästehaus Schmidt] bewahren solche Dinge auf Bitte vergesslicher Kunden zwar auch über die vertraglich zugesicherten sechs Wochen hinaus auf, aber wir wollten sie erstens nicht zu lange auf unserem „Krempel“ sitzen lassen, und zweitens die Abdeckung auch schnell wieder haben.

Zu Abend gegessen haben wir mal wieder im Restaurant der Fredericksburg Brewing Company, und genauso wie im „El Maguey“ bei unserem Aufenthalt Ende März waren wir vom Essen Alles Andere als angetan. Als Vorspeise hatten wir „Fried Pickles“ [frittierte eingelegten saure Gurken ist etwas, was ich zunächst als sehr seltsam empfunden habe, aber sie schmecken prima] – und das war das Einzige, was uns wirklich geschmeckt hat: schmackhaft und vor Allem heiß! Als Hauptgericht hatten wir „Chicken Fried Steak“ mit „Onion Rings“ und „Beer Battered Fries“ als Beilage [Mary] bzw. „Oma’s Meatloaf“ mit „Creamy Coleslaw“ und ebenfalls „Beer Battered Fries“ [ich selber]. Gut daran waren nur die Zwiebelringe und der Krautsalat. Die ersteren waren lecker und heiß, also frisch frittiert, und letzterer verdiente wirklich die Bezeichnung „creamy„. Aber ansonsten war das Essen qualitätsmäßig eher dürftig: das Chicken Fried Steak war mehr als „durch“ [zäh und trocken], der Hackbraten war bestenfalls lauwarm, und die Fritten schienen vom Vorabend zu stammen – sie waren nur ganz eben lauwarm und absolut gummiartig. Dazu kam, dass sie auf keinen Fall „beer battered“ [also in einem Bierteig frittiert] waren, sondern eben „ganz normale“ Fritten. Da wir nun mal in einer Brauerei waren, habe ich mir ein Frischgebrautes und -gezapftes nagtürlich nicht entgehen lassen, und habe ein „Pioneer Porter“ getrunken. Da kann ich nur sagen, „lecker“! Es war ein wirklich süffiges, relativ dunkles Bier im englischen Stil. Danach habe ich dann noch ein Probiergläschen „Maibock“ bestellt, und auch das war gut.

Fazit: zum Biertrinken immer wieder dorthin, zum Essen wohl eher weniger.

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Fredericksburg Fall Foliage Frolic – Fortsetzung (2)

Am nächsten Morgen, Samstag, 30. Oktober, ging es dann früh aus den Federn, denn wir hatten ja versprochen, ab 07:30 den Leuten vom Club bei den Vorbereitungen zu helfen. Also war Aufstehen schon um 6 Uhr angesagt. Das Frühstück viel etwas dürftig aus. Bed & Breakfast erwies sich al wieder als reichlich übertrieben, denn es fand sich nur eine Packung mit drei Muffins sowie tiefgefrorene Waffeln. Klar, Kaffee, Säfte, Milch und Marmelade waren auch da, aber das ist eigentlich nicht, was ich unter B&B verstehe. Da sollte es doch entweder ein serviertes Frühstück sein, oder ein Frühstücksbuffet. Na ja, eigentlich hätten wir es wissen müssen, denn die Ankündigung hieß „continental breakfast“ und „pastries“. Und dass die Angelsachsen unter continental breakfast eher ein dürftiges Frühstück verstehen, war uns ja eigentlich bekannt. Aber ich denke, man sollte dann eben auf das „breakfast“ verzichten. Schließlich war das Häuschen so preiswert, dass wir es auch genommen hätten, wenn es ohne Frühstück gewesen wäre. Schließlich haben wir ja ohnehin teilweise selbst gebrutzelt.

Und nach dem Frühstück sind wir dann zum Tatsch House im Ladybird Johnson Municipal Park gefahren, wo die Radtour starten sollte. Auch das Tatsch House ist – wie so viele andere in Fredericksburg und Umgebung – mal wieder von deutschen Siedlern [hier ein Peter John Tatsch, geboren 1841 in Koblenz und mit seinen Eltern 1853 in die USA ausgewandert] gebaut worden. Heute – im Besitz der Stadt – kann es für Fesivitäten aller Art gebucht werden. Und der Park – benannt zu Ehren der Frau des 36. Präsidenten der USA, Lyndon B. Johnson – hat einerseits Campingmöglichkeiten und andererseits einen prima Golfplatz.

Als wir ankamen, waren schon die ersten Teilnehmer da. Weitere waren dabei, sich zu registrieren, andere waren dabei, sich mit Kaffee und Kuchen [gab’s frei vom Club] zu stärken – und einige Supereifrige hatten sich schon auf die Tour gemacht, denn ein gemeinsamer Start war ohnehin nicht vorgesehen.

Hier ein Bild von der frühmorgendlichen Stimmung:

Frolic 2010

Fredericksburg Fall Foliage Frolic 2010: Early Morning at the Tatsch House

Mary hat dann im Haus geholfen, bei der registrierung und bei dem, was sonst noch anlag, und ich habe mich beim SAG-support beteiligt. Das sind die Autos, die die Radler begleiten und im Notfall Hilfe leisten. Woher der Terminus „SAG“ kommt, ist nicht ganz eindeutig. Eine Version ist, dass er in den dreißiger Jahren in Großbritannien entstandend ist, als Abkürzung aus „sagging (riders)“, d.h. die Zurückfallenden. Eine andere version ist, dass es ein Akronym for „Support and Gear“ ist. [s. Wikipedia, A Glossary of Bicycling, s.v. „SAG“]. Also bin ich dann einen Teil der Route – wir hatten uns aufgeteilt – (zweimal) abgefahren. Und auf der zweiten Runde habe ich tatsächlich einen Teilnehmer aufgepickt. Er hatte ein Insekt eingeatmet. Nicht verschluckt, sondern richtig in die Luftröhre. Und das war ausgesprochen unangenehm: ständiges Husten und Würgen. Er war froh, dass ich ihn aufgelesen und zum Start/Ziel zurück transportiert habe. Aber ansonsten ist die Radtour ohne Zwischenfälle verlaufen – Gott sei Dank.

Und hier noch ein paar Bilder vom ersten Raststop:

frolic 2010

Kleinere Probleme werden direkt vor Ort behoben

Frolic 2010

Man stärkt sich und klönt

Frolic 2010

Mando dirigiert den Verkehr

Nachdem ich dann meine Tour als SAG-Wagon beendet hatte, sind wir wieder zu unserem Quartier gefahren und ich habe mich schnell in meine Radklamotten geworfen und auf meine persönliche Tour gemacht: die kurze Runde, aber gestartet aber von unserem Häuschen aus. Das waren dann insgesamt 30 Meilen, und mit 16 mph Durchschnitt gar nicht so übel. Und am frühen Nachmittag waren dann auch die Temperaturen angenehmer – richtig gut zum Radeln. Die Daten meiner Tour gibt’s hier: Ride with GPS. Was ich bei dieser Webseite ganz lustig finde, ist die Tatsache, dass man die Tour ablaufen lassen kann und dann laufend die Informationen über Höhe, Steigung und Geschwindigkeit erhält, während sich der Punkt, an dem man gerade ist, über die Karte bewegt.

Und da ich dabei einige Kalorien verbrannt hatte, war es dann auch bald Zeit für ein gutes Abendessen. Und dieses Mal haben wir uns für das entschieden, für das Fredericksburg berühmt ist: deutsche Küche – und da für das Restaurant „Der Lindenbaum„. Wir kannten dieses Restaurant schon von früheren Besuchen her und wussten, dass es dan gute deutsche Kost zu erschwinglichen Preisen gibt. Und dass es auch deutsche Bier gibt. Allerdings nicht, wie die WSerbung verspricht, die größte Auswahl an deutschen Bieren in Texas. Aber trotzdem immer noch genung. Und so habe ich mich dann für ein König Pils vom Fass entschieden. Und für’s Essen hatten wir Kartoffel-Käse-Creme- Suppe [Mary] bzw. Gulaschsuppe [ich]. Die Gulaschsuppe war sehr sehr lecker. Was allerdings eher unüblich war – jedenfalls wie ich es sehe – war, dass sie mit bzw. über Nudeln serviert wurde. Nicht dass es nicht geschmeckt hätte – ganz im Gegenteil. Es war allerdings ganz schön reichlich, fast schon eine volle Mahlzeit. Trotzdem aber haben wir natürlich auch ein Haiptgericht genossen. Mary hatte Schweineschnitzel in Senfsoße [mit Kartoffelsalat und Sauerkraut] und ich hatte Schweinebraten in Rotweinsoße [mit „scalloped potatoes“ und Rotkohl]. Sehr lecker! „Scalloped potatoes“ sind Salzkartoffel mit einer leckeren Soße [wohl mit Sahne und etwas Senf]. Und der Rotkohl war exzellent: genau richtig, nicht zu gar, aber auch nicht zu „al dente„, mit einem Hauch von Essig, Nelken und Lorbeerblättern. Wir haben das Essen – wie eigentlich immer in Fredericksburg – sehr genossen. Und danach sind wir noch ein wenig die Hauptstraße hinuntergewandert, zum „ice cream parlour„, genauer gesagt, zur „Clear River Pecan Company“ Das ist eigentlich viel mehr als ein Eisladen: ein kleines Restaurant mit Sandwiches, Bäckerei, Fudge und – natürlich – auch jeder Menge Eis. Und das Ganze im Stil der 50er und frühen 60er Jahre. Und so gestärkt – und müde von all dem guten Essen – war’s dann Zeit, wieder nach Hause zu gehen, für eine „gepflegte Nachtruhe“.

Fortsetzung folgt