Benzinpreis: Update

Kurzmitteilung

Sehr zu unserer Freude geht der Preiskrieg der beiden Tankstellen in Floresville weiter und so haben wir gestern und heute für nur $3,239/Gallone. Das sind, wenn ich „mathematisches Genie“  😉  mich nicht verrechnet habe, umgerechnet etwa 65 Eurocent/Liter! Unfassbar, oder?!

Der Preiskrieg geht weiter

Kurzmitteilung

Noch ist in dem Preiskrieg der beiden Supermärkte kein Ende abzusehen: gestern haben wir beim Super Wal Mart [H.E.B. hatte übrigens den gleichen Preis] für ganze $3,389 pro Gallone getankt! Von mir aus kann das noch lange so weiter gehen!!!   🙂

Benzinpreis-Krieg

Kurzmitteilung

Nachdem im Nachbarort Floresville ein neuer Super Wal Mart mit Tankstelle eröffnet hat, „tobt“ da ein erbitterter Preiskrieg – jedenfalls was die Benzinpreise angeht – zwischen eben diesem neuen Supermarkt und dem lang-etablierten H.E.B., und sie hören nicht auf – sehr zur Freude der Konsumenten – sich gegenseitig zu unterbieten. Gestern habe ich beim Wal Mart für ganze $3,429 pro Gallone [das sind, wenn ich mich nicht verrechnet habe, ganze 79 Eurocent pro Liter!] getankt. Und das ist auch bei den hier immer noch – gegenüber Deutschland – niedrigen Benzinpreisen wirklich ein Schnäppchen, denn die umliegenden Tankstellen in Floresville verkaufen die Gallone Normalbenzin für $3,679 und hier in Karnes City müssen wir sogar $3,879 bezahlen. [H.E.B. wollte gestern übrigens einen Cent mehr pro Gallone haben als Wal Mart.] Von mir aus kann dieser Preiskrieg noch sehr lange andauern!   😉

Drive-In

Dass es das hier sehr häufig gibt, wusste ich ja schon. Man erledigt eben alles per Auto, und aussteigen ist verpönt: man könnte sich ja dabei bewegen! Aber dass man jetzt auch den Besuch in der Kirche per Auto als „Drive in“  erledigen kann, ist wohl doch neu – selbst hier in Texas. Dazu gab’s vorgestern einen Kurzbericht hier im Fernsehen, siehe hier: KENS5.

Allerdings: der Bericht verwechselt bzw. vermischt die Begriffe „drive in“ und „drive through„.

Was mich an dieser Haltung, alles per Auto und möglichst ohne Aussteigen erledigen zu wollen, ganz besonders stört, ist die Tatsache, dass alles natürlich auch bei laufendem Motor sein muss, denn schließlich will man ja auf den Komfort der Klimaanlage nicht verzichten. Und im Übrigen, bei den fast 100 Grad Fahrenheit [37,8 Grad Celsius], die an diesem Tag herrschten, und dazu noch in Anbetracht der Tatsache, dass die Autos ja in der prallen Sonne standen, die Innenräume also ohne Klimaanlage zu lebensbedrohenden Öfen aufgeheizt worden wären, war das ja auch nötig – jedenfalls wenn man von der Prämisse ausgeht, es müsse eine drive-in Kirche geben. Aber warum, so frage ich mich, kann man nicht auch den Wagen parken, den Motor abstellen und die paar Schritte in die Kirche, oder in die Bank etc. gehen.

Apropos Auto parken und Motor abstellen: bei all dem Geschimpfe über die hohen Benzinpreise beobachte ich hier immer wieder, dass ein Wagen mit laufendem Motor abgestellt wird, während der Fahrer einkaufen geht, irgendwo einen Kaffee trinkt oder ein Schwätzchen hält.

Und hier noch ein weiterer Link zum Thema: KENS5. Da bietet ein Pastor ein drive through für einen Kaffee verbunden mit einem Gebet an.

P.S.: Wir benutzen natürlich auch drive-throughs, aber wenigstens wir immer beim Warten der Motor abgestellt.

To read this posting in English, click here.

(Arbeits)hosen gekauft

Da meine beiden alten Arbeitsjeans mittlerweile doch etwas löcherig geworden waren und mit all den Flicken drauf eher wie ein Quilt aussahen, war ich heute bei „Tractor Supply“ [die haben von Werkzeugen über Arbeitskleidung bis zum Tierfutter so ziemlich Alles, was man hier auf dem Lande so brauchen kann] und habe mir zwei neue Arbeitshosen [eine davon Jeans] gekauft. Mit $19,99 pro Hose waren sie gar nicht besonders teuer, denke ich. Ich beim Kauf von Hosen hier immer wieder gut finde, ist die Tatsache, dass man nicht einfach eine Größe kauft, sondern dass es hier nach Länge und Bundweite geht. Meine waren z.B. 36×32, d.g. 36 Zoll Bundweite und 32 Zoll (Bein)länge. Und jedes dieser Maße wird in 2er Schritten verändert. So gibt es z.B. 36×30 [kürzer im Bein], 36×34 [länger im Bein] oder 38×32 [weiter im Bund] als meine. Damit kann man die Hosen wirklich gut seinen persönlichen Maßen entsprechend auswählen.

So ähnlich geht das übrigens auch bei Schuhen. Da gibt es die Größe und zusätzlich einen Buchstaben, von A bis E für die Weite. Und zusätzlich noch ganz weit: EE. Auch das finde ich sehr praktisch, weil nun mal Füße auch unterschiedlich breit sein können, bei gleicher Länge. Meine neuen Stiefel z.B. sich Größe 10 1/2 D.

Spritpreise

Gestern waren wir in San Antonio, zum Ride of Silence. Das ist ein gewissermaßen „Schweigemarsch auf dem Rad“ – d.h. ein Radkorso, bei dem nicht geredet wird –  zum Gedenken an alle Radfahrer, die im Verkehr umgekommen sind. Dieser Ride of Silence wird übrigens weltweit abgehalten, immer am 19. Mai eines jeden Jahres. Aber das nur nebenbei. Mehr dazu in meinem Fahrradblog.

Eigentlich wollte ich ja etwas zu Spritpreisen bloggen. Auch hier gehen die Preise für Benzin langsam aber sicher nach oben. Im Schnitt liegen sie hier in der Gegend mittlerweile etwa bei $2,80 pro Gallone. Das entspricht beim derzeit gültigen Umrechnungskurs [und der wiederum entspricht, nach dem jüngsten Absturz des Euro, so ungefähr der realen Kaufkraft der beiden Währungen] etwa € 0,60 pro Liter. Davon kann man in Deutschland ja wohl nur träumen, aber hierzulande gilt das als hoch. Und da die Spritpreise je nach Tankstelle sehr unterschiedlich sind – z.T. liegen die Unterschiede an ein und derselben Straßenkreuzung bei 5 Cent und innerhalb von ein bis zwei Meilen können es durchaus 10 Cent sein [man fragt sich, wie dann manche Tankstellen überhaupt noch Kunden haben, wenn es gleich gegenüber das Benzin wesentlich billiger gibt] – sind wir jedenfalls immer auf der Ausschau nach billigen Tankstellen, die ungefähr am Weg liegen. Also auch gestern. Und da ist die „Southside“ von San Antonio immer ein guter Tip. Und da haben wir dann eine Tankstelle gefunden, wo es das Benzin noch zu $2,59 gab. Wahrlich bemerkens- und tankenswert! Man musste allerdings, weil sie keine Kreditkarten akzeptierten, im Voraus bezahlen oder an der Kasse hinterlegen, aber das war ja nun kein Problem. Es gibt übrigens auch Tankstellen, wo man die Kreditkarte an der Kasse hinterlegen muss. Meistens sind das [und die, die nur gegen Bargeld verkaufen] die kleineren und billigeren. Die sparen dann die Gebühren für Kreditkarten bzw. die Umrüstung auf moderne Zapfsäulen [die Kreditkartenleser integriert haben].  Diese Tankstellen werden meiner Erfahrung nach übrigens fast immer von Indern oder Pakistanis betrieben. Erstaunlich übrigens, dass sie fast immer billiger sind, als sogar bei den großen Supermarktketten wie H.E.B. oder Wal-Mart, die doch eigentlich ihren Preis wohl subventionieren. Und noch eine Bemerkung zum Preis: auf der Rückfahrt nach Karnes City haben wir dann hier in der Nähe den Höchstpreis bisher gesehen: 2,83! Und da waren wir natürlich heilfroh, dass wir schon in San Antonio getankt hatten.