Bei 38 Grad …

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… Celsius Lufttemperatur im Schatten und – die hohe Luftfeuchtigkeit eingerechnet – gefühlten 40,5 Grad hat es sogar unsere Klimaanlage schwer, in unserem zugegebenermaßen schlecht bzw. gar nicht isolierten Haus eine angenehme Temperatur zu halten, insbesondere weil es auch des … Weiterlesen

Wieder zuhause

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Nun sind schon ein paar Tage vergangen, seit wir von unserer Reise zurück und wieder zuhause sind, und es wird Zeit, dass ich wieder ein Lebenszeichen  😉  von mir hier in meinem Blog hinterlasse. Es war eine wirklich schöne Reise, … Weiterlesen

Summer off to a Sizzling Start

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So titelte gestern unsere Tageszeitung, „San Antonio Express-News„. Heute soll es 101 Grad Fahrenheit [= 38,3 Celsius] werden, morgen 104 [= 40] und am Dienstag sogar 105 [= 40,5], ehe es dann langsam wieder „abkühlt“, auf 100 [= 37,8]. Da … Weiterlesen

Ein Meer von Sonnenblumen

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In der letzten Zeit – d.h. eigentlich schon seit Anfang des Jahres – hatten wir, genau genommen, gar kein so schlechtes Wetter [von Ausnahmen abgesehen, natürlich]: es hat mit etwa 392 Liter/Quadratmeter in diesem Jahr bis jetzt schon mehr geregnet als im gesamten vergangenen Jahr und auch war es bei Weitem nicht so heiß und schwül wie im vergangenen Jahr schon in April und Mai. Und so haben wir dann auch jetzt ein Meer von Sonnenblumen:

sunflowers

Ein Meer von Sonnenblumen

Hoffen wir einmal, dass dieser Sommer „etwas untypisch“, d.h. nasser und kühler, wird als in den beiden vergangenen Jahren. Gute Voraussetzungen dafür gibt es eigentlich, denn La Niña, diese kalte Strömung im Pazifik, die für wärmere und trockenere Sommer sorgt, ist (fast) nicht mehr vorhanden. Aber wir brauchen auch dringendst noch vile mehr Regen, da alle Talsperren immer noch weit unter Normalwasserstand sind und jetzt in der Landwirtschaft die Produktion und damit der Wasserverbrauch durch Berieselung eingesetzt hat.

Der Frühling ist da

Viel schöner als all das „Industriegedöhns“ auf der anderen Straßenseite sieht unsere Einfahrt aus, nachdem, bedingt durch den feuchten Januar und Februar, in diesem Jahr die Wildblumen sprießen wie wie … eben wie wild:

spring

Einfahrt und Frühlingsblumen

Bei den Blumen handelt es sich übrigens um Bluebonnets, die texanische „Nationalblume“. Wir erwarten davon noch (viel) mehr, und auch viele andere. Es ist in jedem Jahr ein spannendes Warten, ob es im Winter genügend regnet, damit all die Samen, die im Boden liegen, im Frühling auch aufgehen. Und in diesem Jahr hatten wir eben Glück.

Apropos Winter und Frühling: laut Kalender haben wir zwar ja immer noch Winter, aber seit etwa 3 Wochen ist der Frühling schon mit Macht ausgebrochen, und der Wetterbericht gestern sagte sogar, dass die augenblickliche Großwetterlage schon sommerlich sei! Die Temperaturen sind es manchmal auch – wenn auch mit 27 Grad (bei Weitem) noch nicht hochsommerlich. Sogar jetzt, um 23 Uhr, ist es noch fast 25 Grad.

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Buschbrände in Texas

Nachdem es nun monatelang extrem dürr war und zusätzlich wochenlang heiß und die Vegatation weitestgehend vertrocknet ist, kam jetzt auch noch seit gestern ein starker Wind dazu, und so haben wir die besten Bedingungen – leider – für ausgedehnte Flächenbrände, die – des Windes wegen – kaum unter Kontrolle zu bringen sind.

Die Zeit hatte dazu am Samstag eine Reihe von Fotos: hier klicken.

Und eine Karte mit den Bränden in ganz Texas findet sich hier. Das sind übrigens nur die, die auf Satellitenbildern auftauchen.

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Sommer in Texas

Gerade gelesen:

Come July, the devil stokes his furnaces real high, opens the draft, sends the flames to Texas so he can set up headquarters her in August and September.“

zitiert aus: James Michener, Texas (New York, 1987), S. 593

Apropos James Michener’s „Texas“: das ist eines meiner Lieblingsbücher. In narrativer Form gibt es, obwohl Vieles natürlich fiktional ist, einen sehr guten Einblick in die texanische Geschichte sowie in die historischen Ereignisse und Umstände, die den texanischen Charakter geprägt haben.

Ein Tag in Port A

Heute waren wir – eine Wassertemperatur von 31 Grad lädt ja nun wirklich dazu ein und auch 31 Grad Wassertemperatur bieten immer noch eine Abkühlung, wenn die Lufttemperatur so etwa 40 Grad beträgt- mal wieder in unserem Lieblingsort an der Golfküste hier, in Port Aransas. Wir hatten uns erst etwas spät aufgemacht, so gegen 10:15 Uhr, aber es ist ja auch mal nur gut anderthalb Stunden bis da. Na ja, das wohl doch eher nur bis Aransas Pass auf dem Festland. Dann über den Causeway [Damm und Brücke] und noch die – wenn auch sehr kurze – Überfahrt mit der Fähre [Wartezeit hatten wir heute nämlich so gut wie keine] plus eine kurze Strecke in Port A [wie die Einheimischen es nennen] und wir waren – nach insgesamt knapp 2 Stunden – am Strand. Flugs noch unser Zeltdach aufgebaut, die Strandstühle darunter in den Schatten gestellt, uns dick mit Sonnencreme – braucht man hier unbedingt [wir liegen ja schließlich auf demselben Breitengrad wie die nördliche Sahara und südlicher als Kairo] – eingeschmiert, und dann  … einfach ausruhen, dem Rauschen der Brandung und den Schreien der Vögel zuhören und die Seele baumeln lassen.

Heute hatten wir übrigens zum ersten Mal Sally dabei. Früher hatten wir sie immer – mit Buster zusammen – zuhause gelassen, wenn wir nur für einen Tag weg waren. Und waren wir einmal länger weg, hatten wir sie zu unserem Tierarzt, Dr. Patton, in die Tierpension gegeben. Aber nachdem Buster nun nicht mehr da ist – so langsam haben wir uns mit dem Gedanken abgefunden, dass er nicht mehr wiederkommt – wollten wir mal ausprobieren, ob sie nicht Spaß an der See bzw. am Strand hat, insbesondere weil wir wissen, das sie – im Gegensatz zu Buster früher – sich im Auto nicht unwohl fühlt. Und wir dachten auch, dass es für sie besser sei, in der Seebrise am Strand im Schatten zu liegen als irgendwo hier am Haus oder in unserem Garten. Es ist ja zur Zeit einfach bestialisch heiß hier. Und was dazu kam: sollte dieser eine Tag für Sally ok sein, so würden wir wissen, dass wir sie auch für ein verlängertes Wochenende mitnehmen können würden. Bei uns – auch wenn es einmal nicht zuhause ist – fühlt sie sich ja nun dch wohler als in der Tierpension.

OK, da waren wir nun also am Strand:

Port A

Mein Gott, hat der Kerl dünne Waden!

Da ist aber unbedingt mal wieder mehr Radeln angesagt – nicht nur ein T-Shirt und eine Kappe von einem Radevent tragen! Und keine Ausrede wegen Hitze und so! Sally hier übrigens in ihrer typischen Pose, wenn sie etwas ängstlich ist: Kopf tief und Schwanz zwischen den Hinterbeinen. Apropos Sally und ängstlich: dazu muss ich an anderer Stelle einmal etwas ausführlicher schreiben.

Sea

Auf dem Weg Richtung Kuba

Es könnte auch Richtung Venezuela sein – so ganz exakt ist mein innerer Kompass nun doch nicht. Es war mir schnell gelungen, Sally dazu zu bewegen, mit mir ins Wasser zu kommen. Soweit wir wissen – bzw. eher annehmen müssen, denn sie ist uns ja zugelaufen – war es heute das erste mal für sie am Strand und im Wasser.

knee deep

Erst mal nur knietief

Man muss sich ja schließlich dran gewöhnen. Deswegen auch die kleine Streicheleinheit. Später ist sie dann auch im tieferen Wasser etwas gepaddelt. Schien ihr gar nicht unangenehm zu sein. Was sie nicht so gerne mochte, war, wenn ihr eine Welle direkt ins Gesicht schwappte.

Sally und Pit

Sally und Pit

Wir kommen wieder zurück.

Sally

Ruhe verdient

Und nach zweimal Baden plus einem Strandspaziergang hat Sally ihre Ruhe nun wirklich verdient.

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32 Grad Wassertemperatur

Nein, das ist nicht unser Badewasser, sondern das ist die Wassertemperatur im Augenblick an der texanischen Golfküste! Und trotzdem ist das noch – bei Lufttemperaturen von 40 Grad und mehr – gut zur Abkühlung geeignet. Wird also höchste Zeit, dass wir mal hinfahren. Mal sehen, viellleicht am Wochenende.

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Ausnahme-Dürre in Texas

Auch wenn ich mich mit meinen Postings wiederhole: es ist einfach fürchterlich trocken hier im südlichen Texas. Die Dürre wird hier als „exceptional“, das ist die höchste Stufe auf einer 5-stufigen Skala, eingestuft. Sogar ganze Flüsse, z.B. der obere Guadalupe, trocknen aus. Heute gab’s zu der Dürre in den südlichen USA einen Artikel in der New York Times:

„Drought Spreads Its Pain Across 14 States – NYTimes.com.

By and
Published: July 11, 2011

[…]

In Texas, where the drought is the worst, virtually no part of the state has been untouched. City dwellers and ranchers have been tormented by excessive heat and high winds. As they have been in the southwest, wildfires are chewing through millions of acres.

Last month, the United States Department of Agriculture designated all 254 counties in Texas as natural-disaster areas, qualifying them for varying levels of federal relief. More than 30 percent of the state’s wheat fields might be lost, adding pressure to a crop in short supply globally.

Even if weather patterns shift and relief-giving rain comes, losses will surely head past $3 billion in that state alone, Texas agricultural officials said.

[…]“

Read the whole article here: The New York Times

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