Der Winter kann kommen –

jedenfalls ist er herzlich eingeladen,

welcome winter

Herzlich willkommen, Winter!

auch wenn es noch so gar nicht winterlich aussieht, sieht man einmal von dem Zustand des Rasens ab:

winter decoration

Winter??

Na ja, offiziell ist es ja auch erst Herbst, und in Texas ist es mit Winter ja ohnehin nicht weit her.

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Kaminfeuer

Heute Abend habe ich zum ersten Mal ein Feuer im Kamin im Wohnzimmer gemacht, und jetzt ist es richtig gemütlich: warm, aber nicht zu sehr, das brennende Holz knistert leise und die Flammen spielen im Kamin.

Ich packe hier mal ein Foto rein, auch wenn’s sehr verwackelt ist, bei der langen Belichtungszeit aus den freien Hand. Demnächt probiere ich mal eins mit Stativ und wechsle es dann aus.

fireplace

Feuer im Kamin: urgemütlich

 

Durchgang der Kaltfront und Sonnenuntergang

Gestern am frühen Abend, so gegen 17:30, war ich draußen, um ein wenig Pflanzen zu wässern. Und das war genau der Zeitpunkt, zu dem die Kaltfront durchging. Als ich nach draußen kam, war es noch einigermaßen warm – für diese Tages- und Jahreszeit – und der Wind kam noch aus Süden, wenn auch nicht mehr ganz so stark wie vorher. Und dann, innerhalb von vielleicht 10 bis 15 Minuten, drehte der Wind auf Nord und nahm erheblich zu, mit teils kräftigen Böen, und die Temperatur sank rapide. Und das Ganze war mit einem wunderbaren Sonnenuntergang verbunden. Hier einmal zwei Aufnahmen:

sunset & coldfront

Die Kaltfront geht durch und die Sonne geht unter

Das war so gegen 17:40.

Und so sah es ein paar Minuten später aus:

sunset

Sonnenuntergang

Leider sind die Äste und Zweige des Baums etwas verwischt, aber das ließ sich – bei dem kräftigen und böigen Wind – nun einmal nicht vermeiden. Trotzdem finde ich es beeindruckend.

In der Nacht gingen die Temperaturen, verbunden mit einem kärftigen Nordwind, dann noch weiter in den Keller. Ich glaube allerdings nicht, was wir hier, wie die Vorhersage war, wegen des auskühlenden Winds unter den Gefrierpunkt gekommen sind. Die „normale“ Temperatur war mit 4 Grad Celsius angekündigt, und der „wind chill“ Faktor sollte diese Temperatur um etwa weitere 5 Grad absenken. Aber wie gesagt, so kalt ist es nicht geworden, denn draußen auf den Wassernäpfen war kein Eis. Aber nächste Nacht könnte sich das ändern. Jetzt kommt die kalte, ursprünglich arktische Luftmasse ja erst richtig an, und dazu ist es absolut sternenklar, was die Auskühlung [„radiational cooling„] sehr begünstigt. Da könnte es dann den ersten – leichten – Frost dieser Saison geben.

Aber schon am Samstag soll der Wind wieder auf Süden drehen, und dann bringt er wieder wärmere Luft mit sich.

 

Sonnenbrand

Dass man den auch im Winter kriegen kann, war mir ja schon – aufgrund leidvoller Erfahrungen beim Skilaufen – bekannt. Aber da war es im Gesicht. Dass man den aber auch beim Radeln im November auf den Oberarmen bekommen kann, das habe ich dann erst hier im südlichen Texas, und zwar gestern erfahren. Bevor es morgens um 8 bei (leichtem Frühnebel und Temperaturen so zwischen 15 und 18 Grad) losging, hatte ich zwar Sonnenschutzcreme [Sonnenschutzfaktor immerhin 50] aufgetragen, aber später kam doch die Sonne durch und dann sind mir während des Radelns [insgesamt mehr als 5 Stunden im Sattel] wohl die Ärmel des Trikots etwas hochgerutscht, und als ich mich später im Spiegel sah, hatte ich da ein richtiges rotes Band um die Oberarme. Und auch im Gesicht hatte die Sonne ihre Spuren hinterlassen. Ich vergesse eben immer wieder, dass wir hier auf einer Breite südlicher als Kairo – entsprechend der nördlichen Sahara – liegen. Und das macht sich eben in der Intensität der Sonne-/UV-Strahlung deutlich bemerkbar.

In der frühmorgentlichen Sonne …

… sehen sogar Baumaschinen gut aus. Hier ein stimmungsvolles Bild von heute Morgen, mit tiefliegendem Nebel:

early morning

Morgens früh - Nebel über der Landschaft

Apropos Baumaschinen: zur Zeit wird hier entlang des Highways eine neue Wasserleitung verlegt, weil die alte Leitung wohl zu häufig gebrochen ist – so etwa 4 bis 5 Mal pro Jahr. Das hat z.T. auch mit dem Boden zu tun. Dieser ist hier wie ein Schwamm: wenn es regnet, saugt sich die Erde richtig voll und dehnt sich aus, und wenn es trocken ist, zieht sie sich halt wieder zusammen. Und das tut den Rohren, die im Übrigen auch reichlich nah an der Oberfläche verlegt sind, gar nicht gut, und immer wieder bricht eins.

Weitere Bilder demnächst in meinem Fotoblog „Pit’s Bilderbuch

Fredericksburg Fall Foliage Frolic – Fortsetzung (2)

Am nächsten Morgen, Samstag, 30. Oktober, ging es dann früh aus den Federn, denn wir hatten ja versprochen, ab 07:30 den Leuten vom Club bei den Vorbereitungen zu helfen. Also war Aufstehen schon um 6 Uhr angesagt. Das Frühstück viel etwas dürftig aus. Bed & Breakfast erwies sich al wieder als reichlich übertrieben, denn es fand sich nur eine Packung mit drei Muffins sowie tiefgefrorene Waffeln. Klar, Kaffee, Säfte, Milch und Marmelade waren auch da, aber das ist eigentlich nicht, was ich unter B&B verstehe. Da sollte es doch entweder ein serviertes Frühstück sein, oder ein Frühstücksbuffet. Na ja, eigentlich hätten wir es wissen müssen, denn die Ankündigung hieß „continental breakfast“ und „pastries“. Und dass die Angelsachsen unter continental breakfast eher ein dürftiges Frühstück verstehen, war uns ja eigentlich bekannt. Aber ich denke, man sollte dann eben auf das „breakfast“ verzichten. Schließlich war das Häuschen so preiswert, dass wir es auch genommen hätten, wenn es ohne Frühstück gewesen wäre. Schließlich haben wir ja ohnehin teilweise selbst gebrutzelt.

Und nach dem Frühstück sind wir dann zum Tatsch House im Ladybird Johnson Municipal Park gefahren, wo die Radtour starten sollte. Auch das Tatsch House ist – wie so viele andere in Fredericksburg und Umgebung – mal wieder von deutschen Siedlern [hier ein Peter John Tatsch, geboren 1841 in Koblenz und mit seinen Eltern 1853 in die USA ausgewandert] gebaut worden. Heute – im Besitz der Stadt – kann es für Fesivitäten aller Art gebucht werden. Und der Park – benannt zu Ehren der Frau des 36. Präsidenten der USA, Lyndon B. Johnson – hat einerseits Campingmöglichkeiten und andererseits einen prima Golfplatz.

Als wir ankamen, waren schon die ersten Teilnehmer da. Weitere waren dabei, sich zu registrieren, andere waren dabei, sich mit Kaffee und Kuchen [gab’s frei vom Club] zu stärken – und einige Supereifrige hatten sich schon auf die Tour gemacht, denn ein gemeinsamer Start war ohnehin nicht vorgesehen.

Hier ein Bild von der frühmorgendlichen Stimmung:

Frolic 2010

Fredericksburg Fall Foliage Frolic 2010: Early Morning at the Tatsch House

Mary hat dann im Haus geholfen, bei der registrierung und bei dem, was sonst noch anlag, und ich habe mich beim SAG-support beteiligt. Das sind die Autos, die die Radler begleiten und im Notfall Hilfe leisten. Woher der Terminus „SAG“ kommt, ist nicht ganz eindeutig. Eine Version ist, dass er in den dreißiger Jahren in Großbritannien entstandend ist, als Abkürzung aus „sagging (riders)“, d.h. die Zurückfallenden. Eine andere version ist, dass es ein Akronym for „Support and Gear“ ist. [s. Wikipedia, A Glossary of Bicycling, s.v. „SAG“]. Also bin ich dann einen Teil der Route – wir hatten uns aufgeteilt – (zweimal) abgefahren. Und auf der zweiten Runde habe ich tatsächlich einen Teilnehmer aufgepickt. Er hatte ein Insekt eingeatmet. Nicht verschluckt, sondern richtig in die Luftröhre. Und das war ausgesprochen unangenehm: ständiges Husten und Würgen. Er war froh, dass ich ihn aufgelesen und zum Start/Ziel zurück transportiert habe. Aber ansonsten ist die Radtour ohne Zwischenfälle verlaufen – Gott sei Dank.

Und hier noch ein paar Bilder vom ersten Raststop:

frolic 2010

Kleinere Probleme werden direkt vor Ort behoben

Frolic 2010

Man stärkt sich und klönt

Frolic 2010

Mando dirigiert den Verkehr

Nachdem ich dann meine Tour als SAG-Wagon beendet hatte, sind wir wieder zu unserem Quartier gefahren und ich habe mich schnell in meine Radklamotten geworfen und auf meine persönliche Tour gemacht: die kurze Runde, aber gestartet aber von unserem Häuschen aus. Das waren dann insgesamt 30 Meilen, und mit 16 mph Durchschnitt gar nicht so übel. Und am frühen Nachmittag waren dann auch die Temperaturen angenehmer – richtig gut zum Radeln. Die Daten meiner Tour gibt’s hier: Ride with GPS. Was ich bei dieser Webseite ganz lustig finde, ist die Tatsache, dass man die Tour ablaufen lassen kann und dann laufend die Informationen über Höhe, Steigung und Geschwindigkeit erhält, während sich der Punkt, an dem man gerade ist, über die Karte bewegt.

Und da ich dabei einige Kalorien verbrannt hatte, war es dann auch bald Zeit für ein gutes Abendessen. Und dieses Mal haben wir uns für das entschieden, für das Fredericksburg berühmt ist: deutsche Küche – und da für das Restaurant „Der Lindenbaum„. Wir kannten dieses Restaurant schon von früheren Besuchen her und wussten, dass es dan gute deutsche Kost zu erschwinglichen Preisen gibt. Und dass es auch deutsche Bier gibt. Allerdings nicht, wie die WSerbung verspricht, die größte Auswahl an deutschen Bieren in Texas. Aber trotzdem immer noch genung. Und so habe ich mich dann für ein König Pils vom Fass entschieden. Und für’s Essen hatten wir Kartoffel-Käse-Creme- Suppe [Mary] bzw. Gulaschsuppe [ich]. Die Gulaschsuppe war sehr sehr lecker. Was allerdings eher unüblich war – jedenfalls wie ich es sehe – war, dass sie mit bzw. über Nudeln serviert wurde. Nicht dass es nicht geschmeckt hätte – ganz im Gegenteil. Es war allerdings ganz schön reichlich, fast schon eine volle Mahlzeit. Trotzdem aber haben wir natürlich auch ein Haiptgericht genossen. Mary hatte Schweineschnitzel in Senfsoße [mit Kartoffelsalat und Sauerkraut] und ich hatte Schweinebraten in Rotweinsoße [mit „scalloped potatoes“ und Rotkohl]. Sehr lecker! „Scalloped potatoes“ sind Salzkartoffel mit einer leckeren Soße [wohl mit Sahne und etwas Senf]. Und der Rotkohl war exzellent: genau richtig, nicht zu gar, aber auch nicht zu „al dente„, mit einem Hauch von Essig, Nelken und Lorbeerblättern. Wir haben das Essen – wie eigentlich immer in Fredericksburg – sehr genossen. Und danach sind wir noch ein wenig die Hauptstraße hinuntergewandert, zum „ice cream parlour„, genauer gesagt, zur „Clear River Pecan Company“ Das ist eigentlich viel mehr als ein Eisladen: ein kleines Restaurant mit Sandwiches, Bäckerei, Fudge und – natürlich – auch jeder Menge Eis. Und das Ganze im Stil der 50er und frühen 60er Jahre. Und so gestärkt – und müde von all dem guten Essen – war’s dann Zeit, wieder nach Hause zu gehen, für eine „gepflegte Nachtruhe“.

Fortsetzung folgt

Fredericksburg Fall Foliage Frolic

So hieß die Veranstaltung unseres Radclubs, zu der wir am vergangenen Wochenende in Fredericksburg – mal wieder – waren. Wir sind schon am Freitag hin, einerseits, damit ich mich da schon ein wenig einradeln konnte, und anererseits, weil wir nun mal nicht am Samstag in aller Herrgottsfrühe aufstehen mussten. Es ist ja ungefähr zweieinhalb Stunden mit dem Auto [ca. 120 Meilen, und ich rechne ca. 55 bis 60 Meilen pro Stunde im Durchschnitt], und wir hätten schon um 07:30 Uhr da sein müssen. Es wäre also nicht in aller Herrgottsfrühe gewesen, sondern eher zu nachtschlafender Zeit. So, mit der Anreise am Freitag, war es dann doch viel weniger hektisch.

Also habe ich dann schon am Donnerstag, am Spätnachmittag, mein Rad im Wagen verstaut – das dauert doch so ca. 10 Minuten – und es sieht dann etwa so aus:

bikeinside

Mary’s Cannondale und mein altes Dancelli im Auto verstaut

Die Radträger von Bikeinside wind übrigens wirklich praktisch: man hat keinen zusätzlichen Luftwiderstand wie bei Trägern auf dem Dach, und es ragt auch nichts nach hinten über die Stoßstange hinaus, wie bei Heckträgern. Dafür nehme ich gerne in Kauf, dass es ein wenig umständlicher ist, das Rad in den Wagen zu bekommen [bei meinem Dancelli muss ich dafür nämlich den Sattel runterlassen, weil die Flaschenhalter daran zu hoch sind. Sie würden am Dachhimmel anstoßen].

Aber wieder zurück zu den Reisevorbereitungen: dazu gehört es immer auch, Sally in die Tierpension zu bringen, zu unserem Tierarzt. Wir trauen uns nicht, sie hier draußen zu lassen, wenn wir über ein paar Tage weg sind. Wir haben Angst, sie würde weglaufen – wie sie es schon einmal, vor Jahren, getan hat. Möglicherweise ist sie jetzt zwar lange genug bei uns und hat sich so an das Leben hier gewöhnt, dass sie im Garten bleiben würde, aber wir wollen das nicht riskieren. Buster ist da unproblematischer – er macht es sich dann in der Garage gemütlich und bewacht Haus, Hof und Garten. Und freut sich immer ganz riesig, natürlich, wenn wir wieder da sind. Also habe ich Sally dann am Freitagmorgen im „Patton Hilton“, wie wir Dr. Patton’s Tierpension scherzhaft nennen, untergebracht. Und gegen 09:30 sind wir dann los.

Mit einer längeren Pause in San Antonio [Arzttermin für Mary] waren wir dann gegen 13:45 in Fredericksburg und haben im Gästehaus Schmidt [das ist übrigens kein Gasthaus, sondern eine Unterkunftsvermittlung] den Schlüssel zu unserer Unterkunft, dem Metzger Sunday House, abgeholt. Oder eher, abholen wollen, denn als wir nachfragten, haben sie uns gesagt, dass sie den Schlüssel schon am Haus hinterlegt hatten. So einfach ist das hier: die legen den Schlüssel in einem Umschlag ganz einfach auf die Fußmatte am Eingang! Keine Angst vor ungebetenen Gästen!

Und das war unser kleines Häuschen:

Metzger Sunday House

Das Metzger Sunday House – Frontansicht

Metzger Sunday House

Das Metzger Sunday House – Seiten-/Gartenansicht

Metzger Sunday House

Die Veranda

Vom „Innenleben“ dieses Häuschens stelle ich hier keine Aufnahmen rein, denn die sind nicht „ausstellenswert“ geworden. Der in der Kamera eingebaute Blitz schafft es nicht zusammen mkit dem extremen Weitwinkel, das ich in Innenräumen brauche. Die Vignettierung ist viel zu stark und außerdem kommt der Schatten der Sonnenblende ins Bild. Da muss ich in Zukunft doch besser den Zusatzblitz mitnehmen.

Zu den „Sunday Houses„: Das sind kleine Häuschen, die die Farmer aus der Umgegend (in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts) in der Stadt gebaut haben, damit sie eine Unterkunft hatten, wenn sie am Wochenende mit ihrer Familie zum Gottesdienst in die Stadt kamen. Die Familie kam dann am Samstagnachmittag an und blieb bis zum Sonntagnachmittag. Manchmal waren es auch nur Frauen und Kinder, die da übernachteten, während die Männer erst am Sonntagmorgen ankamen. Diese Häuschen waren ziemlich klein. Sie hatten im Erdgeschoss ein oder zwei Zimmerchen, und – über eine Außentreppe zu erreichen – einen Schlafraum unter dem Dach. Der Anbau, den man hier auf den Bildern hinter dem Haus sieht – er enthält die Küche und das Bad – wirde erst später errichtet, zu einer Zeit, als das Haus nicht mehr als „Sunday House„, sondern als normales Wohnhaus für pensionierte Farmer diente. Das war so ab den zwanziger Jahren des vergangenen [20.] Jahrhunderts, als man Autos hatte und es also viel schneller ging, von den Farmen draußen im Umland in die Stadt zum Gottesdienst zu gelangen. Da waren dann die „Sunday Houses“ für die Übernachtung nicht mehr nötig. Unseres, das „Metzger Sunday House„, gehörte, wie der Name schon sagt, einmal einer Familie Metzger, die um die Mitte des 19. Jahrhunderts aus dem Westerwald in die USA ausgewandert ist. Und es ist immer noch in Familienbesitz.

Ein kleines Flugblatt im Haus sagt dazu Folgendes: „The home was built in 1898 by John and Mathilda Schidtzinsky Metzger to be used on weekends, as they lived 18 miles from town in Luckenbach. It was used as a home to attend church, shop, and for other in-town chores. This is the original structure.“

So, das war’s einmal für’s Erste – Fortsetzung folgt.

P.S.: Weitere Bilder von Fredericksburg stelle ich übrigens bald in meinem Blog „Pit’s Bilderbuch“ vor.

Was das Wetter doch ausmacht

Während ich den ganzen heißen und schwülen Sommer über meine liebe Mühe hatte, mit dem Rad einen Schnitt von über 20 Km/H zu erreichen, sind es jetzt, ohne mich wirklich angestrengt zu fühlen, mehr als 25 Km/H, die ich schaffe. Und die Spitze lag bei fast 28. Und da ich nun mal nicht anders trainiere und auch nicht wirklich weniger oder mehr radle, schiebe ich das ganze ausschließlich auf die Wetterbedingungen. Im Hochsommer waren es, ich habe es ja schon mehrfach berichtet, fast immer knapp unter 40 Grad Celsius, oder auch manchmal darüber – und immer mjit einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit gepaart. Und das tat dann eben der körperlichen Leistungsfähigkeit gar nicht gut. Aber jetzt, mit Tagestemperaturen von ca. 18 Grad und trockener Luft geht Alles „wie geschmiert“.

Ende Oktober und …

… Radeln im kurzärmeligen Trikot und mit Sonnenschutzcreme [Faktor 50] – das ist Texas! Heute Nachmittag war ich mal wieder auf dem Rad unterwegs, für 25 Meilen, und es war einfach schön. Es war wohl so etwas über 30 Grad Celsius, aber die Luftfeuchtigkeit war stark zurückgegangen und so war es richtig angenehm. Ist doch prima, wenn man rund ums Jahr radeln kann und nur selten warme Kleidung braucht.

Der Herbst ist da – Nachtrag

Auch wenn wir jetzt im Augenblick eher wieder Sommer denn (Früh-)Herbst haben [heute soll es mal wieder über 30 Grad Celsius werden], hier noch ein Nachtrag zur vergangenen Woche, als wir das richtig wunderbare Frühherbst-Wetter hatten:

Als ich da draußen saß, hätte es glatt auch Frühling sein können: die Sonne schien von einem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel, es ging eine leichte, angenehme Brise, die Luftfeuchtigkeit war gering, Vögel zwitscherten in Bäumen und Büschen und Libellen schwirrten hin und her. Nur die Tatsache, dass einige Bäume sich verfärbten, ließ andeutungsweise ahnen, dass es eben doch nicht Frühling, sondern Herbstbeginn – „Indian Summer“, wie es in den Neuengland-Staaten heißt – war.

Ab Morgen soll es allerdings wiedcer etwas kühler werden, mit Tageshöchsttemperaturen von maximal 25 und Nachttemperaturen von etwa 7 Grad.  Das Wochenende – genauer gesagt, Sonntag und Montag – wird dann wohl wieder etwas wärmer, aber die nächste Woche soll uns die frühherbstlichen Temperaturen zurückbringen.