Frühlingsblumen (1)

Mit dem warmen Wetter der letzten Wochen und dem guten Regen in  den vergangenen Monaten sind die Frühlingsblumen in den letzten paar Tagen richtiggehend explodiert. Hier ein paar Bilder von unserem Grundstück in der Frühlingspracht:

Frühlingsblumen

Ein Meer von Frühlingsblumen

Frühlingsblumen

Bluebonnets entlang der Einfahrt

spring flowers

Yuccas in voller Blüte (1)

Frühlingsblumen

Yuccas in voller Blüte (2)

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Der Frühling ist da

Viel schöner als all das „Industriegedöhns“ auf der anderen Straßenseite sieht unsere Einfahrt aus, nachdem, bedingt durch den feuchten Januar und Februar, in diesem Jahr die Wildblumen sprießen wie wie … eben wie wild:

spring

Einfahrt und Frühlingsblumen

Bei den Blumen handelt es sich übrigens um Bluebonnets, die texanische „Nationalblume“. Wir erwarten davon noch (viel) mehr, und auch viele andere. Es ist in jedem Jahr ein spannendes Warten, ob es im Winter genügend regnet, damit all die Samen, die im Boden liegen, im Frühling auch aufgehen. Und in diesem Jahr hatten wir eben Glück.

Apropos Winter und Frühling: laut Kalender haben wir zwar ja immer noch Winter, aber seit etwa 3 Wochen ist der Frühling schon mit Macht ausgebrochen, und der Wetterbericht gestern sagte sogar, dass die augenblickliche Großwetterlage schon sommerlich sei! Die Temperaturen sind es manchmal auch – wenn auch mit 27 Grad (bei Weitem) noch nicht hochsommerlich. Sogar jetzt, um 23 Uhr, ist es noch fast 25 Grad.

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Jetzt wird wirklich gebohrt

Nachdem vor Weihnachten die wesentlichen Vorbereitungen, z.B. planieren und Leitungen verlegen [davon in einem anderen Beitrag mehr Bilder], abgeschlossen worden waren, ging es dann ab Dienstag richtig zur Sache [auch davon mehr in einem weiteren Beitrag],  und seit gestern steht der Bohrturm. Und so sieht’s jetzt aus, direkt gegenüber von unserem Grundstück – leider:

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Der Bohrturm, von unserer Veranda aus gesehen

Kommen wir der Sache etwas näher:

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Der Bohrturm, von unserer Einfahrt her gesehen

Eine halbe Stadt – na ja, das ist wohl leicht übertrieben, aber so etwa 10 Fertighäuser sind es schon, denke ich mal – haben sie gleich mitgebaut. Ein paar sieht man im Vordergrund. Die heißen hier „mobile homes“ und kommen vollkommen fertig per LKW – und werden, wenn der Spuk vorbei ist, einfach zur nächsten Bohrstelle verfrachtet.

Und noch etwas näher:

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Das ist schon ein gewaltiges Monstrum!

Trotz der Ausmaße und trotz der Maschinerie drumherum ist es übrigens leiser, als ich vorher befürchtet hatte. Man hört eigentlich nur ein ständiges leichtes Brummen – nicht weiter schlimm. Mal sehen, wie es wird, wenn das eigentliche „Fracking“ beginnt. Man sagt, das sei viel lauter. Der Verkehr auf dem Highway ist da jedenfalls jetzt noch deutlich lauter und übertönt das Bohrgeräusch fast immer. Und weil der Verkehr auch unterschiedliche Lautstärken hat, stört er meiner Meinung nach mehr. Lässt sich aber leider nicht ändern, denn wir können unser Haus ja nicht verlegen: es ist ja schließlich kein mobile home.

Im Licht des frühen Abends …

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Abendstimmung am Bohrturm

… und in der Nacht …

rig

Nachts am Bohrturm

… sieht es schon fast stimmungsvoll aus: Technik kann eben auch durchaus schön sein.

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Unfall vor unserer Einfahrt

Letzte Woche, als ich noch in Deutschland war, gab’s direkt hier vor unserer Einfahrt einen schweren Verkehrsunfall, mit einer Schwerverletzten und einer Toten. Ein Wagen wollte, von San Antonio kommend, nach links auf das Nachbargrundstück einbiegen und musste des Gegenverkehrs wegen anhalten. Da wir hier nur einen zweispurigen Highway haben, war das natürlich auf der Fahrspur. Der hinter ihm kommende Wagen – ein schwerer Pick-Up Truck – muss das absolut übersehen haben und ist dem haltenden Wagen voll – wie es scheint, ohne jeglichen Bremsversoch oder ein Ausweichmanöver – hinten draufgeknallt. Durch den Aufprall wurde der haltende Wagen dann in den Gegenverkehr, der hier normalerweise schon mit den erlaubten 70 Meilen pro Stunde fährt, geschleudert, und da ist er dann eben frontal erwischt worden. Die Fahrerin dieses Wagens aus dem Gegenverkehr war auf der Stelle tot, und die Fahrerin des abbiegenden Wagens – sie war übrigens aus dem Wagen geschleudert worden – ist schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in die Linik nach San Antonio gebracht worden. Nur dem Verursacher ist nichts passiert! Unseren Briefkasten hat es auch etwas erwischt:

mailbox

Der ramponierte Briefkasten mit einem Blumenstrauß zum Gedenken an die Tote

Ich habe übrigens schon lange ein mulmiges Gefühl im Bauch, wenn ich da mitten auf der Straße halten muss – und das kommt bei der jetzigen Verkehrsdichte schon mal häufiger vor – und von hinten jemand heranrauscht und ich nicht weiß, ob der Fahrer mich wahrgenommen hat und auf den Randstreifen ausweicht. Manchmal habe ich schon weit vorher dafür gesorgt, dass die hinter mir Fahrenden mich überholen, indem ich ziemlich langsam auf dem Randstreifen gefahren bin, bis mich alle hinter mir überholt hatten und ich unbesorgt abbiegen konnte. Aber immer ist das ja nicht möglich. Und so überlegen wir jetzt, ob es nicht manchmal angeraten ist, die knapp 2 Meilen bis zum Ortseingang weiterzufahren, da an der Kreuzung [mit einer Linksabbiegerspur] zu drehen, und dann eben hier nach rechts auf unser Grundstück einzubiegen – und das dann auch vom Seitenstreifen aus.

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Spuren im Sand

Was für Spuren sind das wohl, die ich heute morgen, als ich Post und Zeitung an der Einfahrt abholen gegangen bin, im Sand gefunden habe?

snake traces

War hier in der Nacht eine Schlange unterwegs?

Ich könnte mir gut vorstellen, dass es wirklich eine Schlange war, die hier entlang gekrochen ist. Gut, dass sie den Weg vom Haus weg hin zur Straße genommen hat, wenn es denn wirklich eine war. Es ist übrigens eine ganz frische Spur, denn sie liegt über den Reifenspuren von gestern.

Und hier ist noch einmal ein weiteres Bild von dieser Spur:

snake traces

Sie ist wohl auch hier entlang geschlängelt.

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Viel zu trocken …

… ist es hier schon seit Langem. Seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres haben wir keinen vernünftigen Niederschlag mehr gehabt, mit Ausnahme von einem Mal im Januar. Aber das war dann eben der berühmte Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich wäre so ein Wetter – oft mit stahlend blauem Himmel – ja schön. Aber wenn es dann mit so langer Dürre verbunden ist, dann ist es eben doch nicht mehr gut. Und so ist Alles dann viel zu trocken und dürr. Das Gras wird braun, und Rasen, Blumen, Pflanzen und noch nicht richtig etablierte Sträucher und Bäume müssen ständig gewässert werden. Und abgesehen davon, dass das dem Grundwasserspiegel nicht gut tut [es wird nicht mehr lange dauern, dann werden die ersten Restriktionen im Wassserverbrauch kommen], tut es auch dem Portemonnaie nicht gut: unsere Wasserrechnung wird uns die Tränen in die Augen treiben. Aber es muss eben sein, denn wir können doch nicht Alles eingehen lassen. Und was noch dazu kommt: die Feuersgefahr – verstärkt noch durch den ständigen kräftigen Wind – ist extrem hoch. Vielerorts hier hat es mal wieder riesige Flächenbrände, die kaum unter Kontrolle zu bekommen sind.

Wie es bei uns aussieht, davon hier ein paar Bilder, und zwar von jetzt und etwa dieselben Stellen [einmal die Einfahrt zum Haus und einmal die Weide]  zum Vergleich nach einer Zeit guter Niederschläge.

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Zum Vergleich: etwa dieselben Perspektiven

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