Viel zu trocken …

… ist es hier schon seit Langem. Seit Mitte Oktober des vergangenen Jahres haben wir keinen vernünftigen Niederschlag mehr gehabt, mit Ausnahme von einem Mal im Januar. Aber das war dann eben der berühmte Tropfen auf den heißen Stein – im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich wäre so ein Wetter – oft mit stahlend blauem Himmel – ja schön. Aber wenn es dann mit so langer Dürre verbunden ist, dann ist es eben doch nicht mehr gut. Und so ist Alles dann viel zu trocken und dürr. Das Gras wird braun, und Rasen, Blumen, Pflanzen und noch nicht richtig etablierte Sträucher und Bäume müssen ständig gewässert werden. Und abgesehen davon, dass das dem Grundwasserspiegel nicht gut tut [es wird nicht mehr lange dauern, dann werden die ersten Restriktionen im Wassserverbrauch kommen], tut es auch dem Portemonnaie nicht gut: unsere Wasserrechnung wird uns die Tränen in die Augen treiben. Aber es muss eben sein, denn wir können doch nicht Alles eingehen lassen. Und was noch dazu kommt: die Feuersgefahr – verstärkt noch durch den ständigen kräftigen Wind – ist extrem hoch. Vielerorts hier hat es mal wieder riesige Flächenbrände, die kaum unter Kontrolle zu bekommen sind.

Wie es bei uns aussieht, davon hier ein paar Bilder, und zwar von jetzt und etwa dieselben Stellen [einmal die Einfahrt zum Haus und einmal die Weide]  zum Vergleich nach einer Zeit guter Niederschläge.

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Zum Vergleich: etwa dieselben Perspektiven

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Baufortschritt: die Dachträger werden geliefert

Heute morgen kam dann ein ziemlich langer Truck mit den vorgefertigten Dachträgern [„trusses“ heißen die hier]. Die lässt der Bauunternehmer anfertigen. Ich hatte mir vorher gar nicht überlegt, wie sperrig diese Ladung sein würde. Immerhin sind es 20 Träger á 30×10 Fuß [also etwas 10×3,3 Meter]. Da hatte der Truck schon das „oversize load“ Schild hinten dran, denn sie hingen seitlich etwas über die Ladefläche hinaus. Und es wäre auch sehr knapp geworden, damit durch unsere Einfahrt an der Straße zu kommen. Mal ganz abgesehen davon, dass wir diese sperrigen Konstruktionen auch lieber nicht hier hinter dem Haus haben wollten, sondern auf der großen freinen Fläche hinter dem Garagenneubau. Also musste der Truck ziemlich weit ausholen und vom anderen Ende her quer über die Viehweide anfahren. Und da war es gut, dass es lange nicht mehr geregnet hatte und der Boden nicht aufgeweicht war. Sonst wäre er unweigerlich stecken geblieben.

Hier sind dann mal die Bilder davon:

truck

Der LKW mit den Dachträgern - etwas weiter den Highway runter

Der Fahrer musste da mal überlegen, wie er am besten auf die Weide kommt …

Es geht rückwärts

… und das war zunächst einmal rückwärts [ich bewundere ja immer wieder, wie die Jungs mit ihren dicken Brummis umgehen können], und dann …

truck

Es geht auf die Weide

… wieder vorwärts, …

truck

Quer über die Weide

… quer über die Weide.

oversize load

"Wide" bzw. "Oversize Load"

Und dann wird abgeladen.

unloading

Es wird abgeladen

Auf der leichten Schräge rutscht die Ladung ganz von selber.

Die Ladung rutscht: wie gewollt