Alle Wohlgerüche des Orients …

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… meinte ich gestern Abend zu riechen, als ich zu später Stunde mit Chiquita im Garten „Gassi gegangen“ bin. Es liegt daran, dass mittlerweile der Frühling Einzug hält. Aber bitte Nichts falsch verstehen, was die „Wohlgerüche“ angeht. Es war kein … Weiterlesen

Vorbereitungen zum Bohren – Teil 1

Zuerst, nachdem das Areal von Gras und Buschbestand geräumt und etwas planiert worden war, wurde ein Schotter-Sand-Gemisch [das wird hier einfach als „dirt“ bezeichnet und ist, so vermute ich jedenfalls einmal, das hier für solche Zwecke fast immer verwendete Caliche] aufgeschüttet und verteilt:

pad

Füllmaterial wird aufgebracht und verteilt

Das ist übrigens ein wirklich gutes Material für die Grundlage, aber auch für unbefestigte Straßen und Wege, denn es lässt sich sehr gut verdichten und verhärtet sich enorm, sobald etwas Wasser draufkommt. Wir haben es z.B. unter dem Betonboden unserer neuen Garage, und ich bin auch dabei, es auf unseren beiden Zufahrten zu verteilen. Apropos verhärten: den lose aufgeschütteten Haufen, den wir bekommen haben, musste ich schon nach einem guten halben Jahr mit der Spitzhacke aufbrechen, um das Material dann in die Schubkarre schaufeln zu können.

Aber weiter zu den Bohrvorbereitungen. Es kommt Wasser [einerseits um Staub zu verhindern andererseits aber auch zum Verhärten] drauf und es wird verdichtet:

pad

Es wird gewässert und verdichtet

Ganz schön schweres Gerät:

bulldozer

Bulldozer im Einsatz

Danach wurden dann die ersten kleinen Löcher gebohrt und ein paar Rohrleitungen verlegt, aber dazu hatte ich ja schon ein Foto gepostet. Und dann war erst einmal für etwa zwei Wochen Ruhe, bis es nach Weihnachten weiter ging. Dazu dann ein weiterer Beitrag, damit hier nicht zu viele Bilder die Ladedauer beeinträchtigen.

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Garage – Innenausbau [1]

Der Innenausbau unserer neuen Garage macht Fortschritte. Nachdem ich schon vor einiger Zeit in meiner künftigen „Werkecke“ die Wände von innen mit Sperrholzpaneelen verkleidet hatte, habe ich dann diese Woche da meine Werkbank mit einem Regal darunter fertiggestellt. Und ich bin ganz zufrieden mit dem, was ich „arbeitstechnischer Laie“ mir da zusammengebastelt habe.  Und heute habe ich dann die erste von insgsamt 5 Fahrradhalterungen angebracht, damit ich in Zukunft unsere Räder unter die Decke hängen kann.  Das geht mit einer Art Flaschenzugsystem und scheint mir ganz brauchbar zu sein. Jedenfalls sind die Räder einfach und ohne Kraftaufwand hochzuziehen und sie hängen hoch genug, so dass ich noch darunter hergehen kann.

Hier nun ein paar Bilder:

workbench

Arbeitsecke mit Werkbank

Bald kommen noch Regale dazu, und auch eine weitere Arbeitsfläche.

mitre saw

Kreissäge und Fahrradständer

Die Kreissägen, sowohl die hier auf dem Bock für präzise Winkelschnitte als auch die Handkreissäge, haben mir schon in den paar Tagen, an denen ich sie benutzt habe, ganz wertvolle Dienste geleistet. Wenn ich bedenke, ich hätte das Holz alles von Hand sägen müssen – einmal ganz abgesehen von dem Arbeitsaufwand, so wären mir auch nie präzise Winkelschnitte gelungen. So geht es nicht nur „rubbel-di-zupp“, sondern auch viel genauer.

Stinktier in der Garage

Letzte Nacht wollten Buster und Sally so gegen 2 Uhr morgens mal „austreten“ und ich habe sie nach draußen gelassen. Und kaum dass ich wieder im Bett lag, war mir, als ob ein Stinktier draußen vorbeischleichen würden – jedenfalls kam mir da so ein gewisser Duft unter die Nase. Ganz leicht kriegt man diesen ganz besonderen Duft nämlich sogar im Haus mit. Und als ich dann auch noch beide Hunde anschlagen hörte, wie sie es tun, wenn da ein fremdes Tier im Garten ist, da schwante mir schon Böses. Sally kam nach einiger Zeit wieder rein, ohne das ihr etwas anzuriechen war, aber als ich heute Morgen in Buster’s Nähe kam, war es unverkennbar, dass er sich mal wieder mit einem Stinktier angelegt hatte. Gott sei Dank hat ihn der Strahl aber wohl nicht voll getroffen, denn im Gegensatz zu früher ist es auszuhalten, und ich habe ihn sogar ins Haus gelassen. Er muss den Skunk übrigens in der Garage gestellt haben, denn auch da ist der Duft unverkennbar. Wo genau der Skunk da hingespritzt hat, weiß ich allerdings nicht. Und ich werde es auch nicht genau herausfinden wollen. Es wird meiner Erfahrung nach so etwa 14 Tage dauern, bis dieser moschusartige Geruch von selbst wieder verschwindet.

Frühere Berichte über Buster’s „unheimliche Begegnungen einer anderen Art“ finden sich hier und hier.

So schön grün …

… ist es immer noch, obwohl wir schon seit etwa drei Wochen keinen Regen mehr gehabt haben. Na ja, wir haben auch – ein bischen wenigstens – den Rasen gewässert, und an ein paar Stellen wird er auch etwas dünn, aber insgesamt freue ich mich jedesmal draußen, wie gut und grün Alles noch ausieht, denn im vergangenen Jahr war das ganz anders. Da hatten wir ein extrem trockenes und heißes Jahr  [um diese Zeit schon über 30 Tage mit Temperaturen von mehr als 38 Grad]. Und da war (fast) Alles braun und verbrannt. Und noch in diesem Jahr, im April, hatte ich befürchtet, dass ich den gesamten Rasen neu würde einsäen müssen, so armselig sah er aus. Aber dann haben das nasse Frügjahr und der nasse Frühsommer [wir hatten deutlich mehr als die durchschnittliche Menge an Niederschlägen] doch sehr geholfen. Und vielleicht haben wir ja Glück und der Rest des Sommers wird auch nicht ganz trocken. Die Tatsache, dass in diesem Sommer die Hurrikane etwas häufiger sein könnten, lässt jedenfalls hoffen. Denn die würden auch verstärkt Regen jmit sich bringen – hier im Binnenlande. Natürlich wünschen wir uns, dass sie nicht gerade mit Tornados einhergehen.

Garden View

Gartenansicht

Im Vordergrund, in der Mitte, eines unserer Blumenbeete, rund um den Stamm eines alten Mesquitebaums. Den hat einmal ein starker Sturm umgelegt, aber ein Teil davon wächst noch weiter, während der Rest – vertrocknet – eher wie eine Skulptur aussieht. Links davon steht eine kleine Arizona  Zypresse. Die haben wir im vergangenen Jahr gepflanzt, und sie macht sich ganz prächtig. Hoffen wir nur, dass es so bleibt. Manchmal haben unsere Pflanzen so ihre Probleme, wenn die Wurzeln aus dem Pflanzballen heraus in die andere Erde wachsen. Die chemische Zusammensetzung unseres Bodens scheint nicht allen Pflanzen zu bekommen.

Rechts vom Blumenbeet ist s die (alte) Garage. Sie ist etwas klein geworden für Alles, was wir da drin haben [u.a. unseren Rasenmäher, Katzen- und Hundefutter und Gartengeräte sowie den Futterplatz für die Katzen] . Die Autos passen nicht ganz hinein – d.h. für den alten Chevy Camaro ist da überhaupt kein Platz und der Ford Escape streckt sein „Hinterteil“ etwas heraus.. Und außerdem ist sie offen: die Eingangstür hier auf der Hausseite fehlt ganz, und die Schwingtore lassen sich nicht mehr schließen. Und so haben wir dann des öfteren „fremde Bewohner“ [sprich Waschbären] drin. Also soll eben eine neue Garage an der Stelle unserer alten Scheune her, und diese hier wollen wir behalten.

Etwas weiter hinten im Bild links steht eine „Desert Willow“, und dahinter sieht man unseren kleinen Fahrradschuppen und den größeren alten Schuppen, in dem u.A. einige Schränke mit Büchern und Videos, die ich von Deutschland mitgebracht habe, untergebracht sind. Plus ein Rad und zwei weitere alte Dancelli Fahrradrahmen, für die im kleinen Fahrradschuppen kein Platz mehr war. Also noch mehr Gründe für die neue Garage.