Bei diesem Wetter …

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… arbeite ich draußen immer nur mit Hut und langärmeligen Hemd sowie langer Hose.

garten

„Hitzefeste“ Kleidung

Aber natürlich nur, wenn sich die Arbeit unter keinen Umständen vermeiden lässt.  😉  Dieses Bild hier ist zwar schon etwas älter [2007], und es war auch erst April. Aber auch bei unserer jetzigen hochsommerlicher Hitze trage ich eben genau diese Bekleidung, denn sie kühlt, wenn sie denn erst einmal – und das geht in ein paar Minuten – schweißnass geworden ist, und außerdem schützt sie gegen Sonnenbrand. Denn das ist hier auf ca. 30 Grad Breite eine echte Gefahr.

Mehr zu diesem Bild und der Handlung „drumherum“ [ich erneuere da gerade unseren Rasen] in einem späteren Beitrag.

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Es ist kaum zu glauben, …

… da haben wir nun den 21. November und hier läuft die Klimaanlage! Aber das ist nun mal Süd-Texas. Wenn, wie seit gestern, der Wind aus Südosten, also von der Golfküste her weht, dann bringt er auch um diese Jahreszeit noch (relativ) warme und vor allem feuchte Luft mit sich. Und auch wenn es draußen gar nicht so übel und durchaus auszuhalten ist, hier im Haus staut sich dann schnell die Wärme und es wird unangenehm. Zur Zeit haben wir gut 25 Grad Celsius draußen. Aber bald soll es deutlich kühler werden. Aus dem hohen Norden Kanadas [da ist es stellenweise fast – 30 Grad] ist eine Kaltluftmasse auf dem Weg nach Süden. Und hier auf dem nordamerikanischen Kontinent liegt ja kein Gebirge „quer“, d.h. von Ost nach West, und so kann diese Kaltluft ungehindert langsam aber sicher nach Süden schwappen. Dabei wird sie zwar, bis sie hier ist, deutlich wärmer, aber wir müssen wohl doch ab Donnerstag oder Freitag mit Nachttemperaturen von nur knapp über dem Gefrierpunkt rechnen.

Sonnenbrand

Dass man den auch im Winter kriegen kann, war mir ja schon – aufgrund leidvoller Erfahrungen beim Skilaufen – bekannt. Aber da war es im Gesicht. Dass man den aber auch beim Radeln im November auf den Oberarmen bekommen kann, das habe ich dann erst hier im südlichen Texas, und zwar gestern erfahren. Bevor es morgens um 8 bei (leichtem Frühnebel und Temperaturen so zwischen 15 und 18 Grad) losging, hatte ich zwar Sonnenschutzcreme [Sonnenschutzfaktor immerhin 50] aufgetragen, aber später kam doch die Sonne durch und dann sind mir während des Radelns [insgesamt mehr als 5 Stunden im Sattel] wohl die Ärmel des Trikots etwas hochgerutscht, und als ich mich später im Spiegel sah, hatte ich da ein richtiges rotes Band um die Oberarme. Und auch im Gesicht hatte die Sonne ihre Spuren hinterlassen. Ich vergesse eben immer wieder, dass wir hier auf einer Breite südlicher als Kairo – entsprechend der nördlichen Sahara – liegen. Und das macht sich eben in der Intensität der Sonne-/UV-Strahlung deutlich bemerkbar.