Ebanazio

Galerie

„Ebanazio – A Winter’s Tale of Old San Anto“ hieß das Theaterstück, dass wir kurz vor Weihnachten im Sterling Houston Theatre, aufgeführt von der Jump Start Company, gesehen haben. Dieses weihnachtliche, aber stellenweise auch lustige und zuweilen urkomische kleine Theaterstück … Weiterlesen

Good Time Charlie’s

Galerie

Auch wenn es so aussieht, als ob ich hier nur noch über Essen und Restaurants blogge  😉 , hier trotzdem schon wieder ein Bericht über ein Restaurant. Am vergangenen Sonntag waren wir, Mary, Cousine Margaret, Cousin Gordon und ich, in … Weiterlesen

Man weiß, man ist in/aus San Antonio, wenn …

Unter dieser Überschrift hat unsere Tageszeitung, San Antonio Express-News, heute Leserzuschriften zu diesem Thema veröffentlicht. Hier nun meine Favoriten. Alle Zuschriften sind hier zu finden: San Antonio Express-News/S.A. Life.

You know you’re from/in San Antonio if …

  • you think 95 degrees in the middle of summer is a chilly day
  • your neighborhood often smells like BBQ on Sundays, especially during football season
  • you have a bean and cheese taco and a Dr Pepper for breakfast
  • you understand the dire implications of parking under a tree at sunset when the grackles are getting ready to roost
  • a 90-degree August day is considered a cold front
  • you consider cactus decorative lawn flora
  • there’s been road work on your street since 1998
  • you believe using a turn signal is a sign of weakness
  • you text, tweet and email all your friends every time it rains
  • you are on the streets of Paris and you hope that there is a Taco Cabana around the corner
  • you eat fish with gravy
  • your idea of health food is a few cheese and bean breakfast tacos
  • it is over 100 degrees and you believe Thanksgiving must be next week
  • you know that if someone has their turn signal on, it’s probably a factory defect
  • the true value of a parking spot isn’t determined by the distance to the door, but by the amount of available shade
  • you know that the Chili Bowl is a football game
  • you have seen Hummers parked in „compact car“ parking spaces
  • you have see bus patrons waiting in the shade of a telephone pole
  • you’re frequently dodging potholes on residential streets
  • your wedding is catered by Bill Miller
  • it’s raining hard and all the local stations interrupt scheduled programs to cover the weather
  • after returning from a vacation, you stop at Taco Cabana on the way home from the airport
  • you don’t consider wearing cowboy boots with a tiara to be a wardrobe faux pas
  • you spent Christmas Day in 96-degree weather
  • you closely follow the aquifer or mountain cedar pollen levels, depending on the season
  • you know what day of the week it is by the specials at your favorite Mexican food restaurant.
  • tacos are for breakfast, lunch, AND dinner
  • eating healthy means choosing the wheat bun at Whataburger
  • one inch of snow is a „once in a lifetime“ experience
  • you don’t need a tanning booth to tan
  • every other car is a pick-up truck

Agatha Christie’s „The Mousetrap“ …

… haben wir uns gestern im Harlequin Dinner Theatre in San Antonio angeschaut und haben den Abend sehr genossen. Das Harlequin Dinner Theatre ist ein kleines Theater mit – ich schätze einmal – etwa 150 Plätzen mitten auf der Militärbasis Fort Sam Houston. Das Besondere daran ist, dass es vor jeder Aufführung ein Abendessen gibt. Man sitzt daher nicht, wie sonst im Theater üblich, in Reihen, sondern an Tischen. Das Theater ist bei der Anordnung übrigens sehr flexibel: die üblichen Vier-Personen-Tische können – für größere Gruppen – auch durchaus kombiniert werden. Ab 18:00 Uhr kann man erscheinen, dann sind Abendkasse und Bar offen, und ab 18:15 Uhr ist Einlass. Die Tische sind gedeckt, Getränke und Nachtisch werden serviert, für Salat und Suppe gilt Selbstbedienung, und für das Hauptgericht [es stehen immer drei Hauptgerichte – Fisch, Huhn und Rind mit Beilagen – zur Verfügung] geht man am Buffet vorbei und bekommt den Teller mit dem gewünschten Hauptgericht gefüllt. Eine ausführlichere Beschreibung des Menüs findet sich übrigens in der englischen Version dieses Eintrags. Man hat reichlich Zeit für das Abendessen, denn die Vorstellung beginnt erst um 20:00 Uhr.

Gestern Abend war das, wie gesagt, Agatha Christie’s „Mousetrap“ – ganz leicht abgeändert. Es fehlte z.B. einer der Charaktere, Mr. Paravacini, und Detective Sergeant Trotter war in eine Frauenrolle umgewandelt – aber das tat dem Stück absolut keinen Abruch. Ebensowenig wie die Tatsache, dass man einige Szenen/Rollen etwas stärker komisch angelegt hatte. Uns hat es sehr gefallen. Die Abende im Harlequin Dinner Theatre sind immer wieder ein Genuss und wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Veranstaltung, eine Musikrevue unter dem Titel „And the Beat Goes on – The Harlequin Bandstand: Part 3 of the Golden Oldies Musical Revues Featuring the Fabulous 50s & Sensational 60s“ im März und April.

To read this posting in English, click here.

Dürre(perioden) in Texas

Das folgende Zitat habe ich gerade in Elmer Kelton’s „The Time It Never Rained„, das ich gerade mit großen Vergnügen und Interesse lese, gefunden: „Other places might have several drouths in a single summer. Texas was more likely to have several summers in a single drouth. Drouth here did not mean a complete absence of rain. It meant extended periods of deficient rainfall, when the effects of one rain wore off long before the next one came so that there was no carryover of benefits, not continuity.”

Hoffen wir einmal, dass wir nicht eine wirklich länger andauernde Dürreperiode bekommen, wie in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, über die Kelton schreibt.

Wir hatten in 2011 übrigens 15,2 Zoll [das entspricht 386,08 Liter/Quadratmeter] und ist knapp die Hälfte des jährlichen Durchschnitts seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1871, s. Monthly/Annual Average Precipitation, San Antonio/TX und Weather.com, Climate for San Antonio, Texas.

To read this posting in English, click here.

Oktoberfest in San Antonio

Vorgestern, Freitag, den 7. Oktober, waren wir am späten Nachmittag und frühen Abend beim Oktoberfest des Beethoven Männerchors in San Antonio. Es war richtig schön und unterhaltsam da. Was mich wirklich überrascht hat: als wir unsere Essens- und Getränkemarken gekauft haben, wurde mir auf Deutsch – und zwar in fließendem Deutsch – geantwortet. Es war ein gemütlicher Nachmittag/Abend, mit Gesang durch den Chor [übrigens auch Frauen- und Kinderchor] und (Volks)musik sowie mit leckerem Essen. Wir hatten Bratwurst bzw. Leberkäse mit Sauerkraut und Kartoffelsalat [der war übrigens eher „so-so, la-la“], und ich hatte Warsteiner Dunkel vom Fass. Darüberhinaus gab es noch eine Reihe anderer deutscher Biere – vorzugsweise natürlich bayrischer – und zum Essen auch Gulasch und Kartoffelpfannekuchen mit Apfelmus. Zum Nachtisch standen leckere Kuchen und Torten zur Auswahl, aber mit Ausnahme von Apfelstreusel war eigentlich kein anderer traditionell deutscher Nachtisch/Kuchen zu haben. Unter der Rubrik „deutsche Speisen“ gab’s übrigens auch das hier in diesem Blog schon einmal beschrieben Reuben Sandwich. Aber das – im Grunde ein Sandwich mit Corned Beef und Sauerkraut – ist doch nun wohl wohl wirklich kein traditionell deutsches Gericht. Aber was soll’s: uns hat geschmeckt, was wir gegessen haben. Glück hatten wir übrigens mit dem Wetter: es war ein schöner warmer bis heißer Tag, aber die leichte bis mittlere Brise machte es erträglich, und der Regen kam erst gestern.

Das Oktoberfest hier in San Antonio beim Beethoven Männerchor findet übrigens jeweils an zwei Wochenenden [freitags und samstags] im Oktober statt.Und nicht, dass es das einzige Oktoberfest hier in Texas wäre: beileibe nicht. Oktoberfeste werden hier viele gefeiert. Und auch im Rest der USA. Hier war der Abend sehr gut besucht, würde ich sagen, mit schätzungsweise etwa 500 Besuchern gegen 18:00. Und als wir um kurz von 9 abends gegangen sind, stand am Eingang noch eine ziemliche Schlange von Leuten, die auf Einlass warteten. Der Zutritt war mit $5 pro Person unserer Meinung nach nicht teuer.

Und am 3. Dezember gibt’s einen Kristkindlmarkt. Mal sehen, was der so bietet.

Um diesen Beitrag in English zu lesen, hier klicken.

Heute vor 175 Jahren, …

… im Morgengrauen, fiel, nach 13 Tagen erbitterten Widerstands, die Alamo Mission in die Hände der Mexikaner unter General Antonio Lopez de Santa Anna, „Santi Anni“, wie man ihn hier spöttisch genannt hat.

Alamo

The Alamo - The Shrine of Texas Independence

Und das ist natürlich ein Wochenende zum Feiern.

Es ist wirklich so kalt geworden, …

… wie die Wetterfrösche vorhergesagt haben. Am Dienstag, in den frühen Morgenstunden, ist die Kaltfront durchgegangen und danach sind die Temperaturen dann ständig gefallen und haben in der vergangenen Nacht mit etwa -15 Grad [Windchill eingerechnet] Celsius ihren Tiefstpunkt  – hoffentlich – erreicht.  Ein ganz schöner Temperatursturz: innerhalb von ca. 36 Stunden sind die Temperaturen um etwa 40 Grad gefallen! Und auch tagsüber geht es – und das soll sich erst morgen Nachmittag [mit +2 Grad Celsius] ändern – nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Und dabei bläst ständig ein ziemlich kräftiger Nordwind. Der ist es, der das Ganz so wirklich kalt macht. Heute am Spätnachmittag – und dann auch in der Nacht – soll es übrigesn schneien. Lassen wir uns mal überraschen.

Wir können natürlich, wenn ich da an andere Regionen und vor Allem an Chicago denke, noch froh sein. Denn was die da zur Zeit erleben ist ja wirklich kaum vorstellbar. Wenn das hier auch nur annähernd so wäre, dann hätten wir eine echte Katastrophe, denn schon jetzt – nur mit diesem Frost – sind die Elektrizitätsversorger in San Antonio überfordert. Wegen „gefrorener“ Leitungen [Wie kann, so frage ich mich, Draht frieren??] gab es da Black-Outs von z.T. mehreren Stunden, teils wegen absichtlicher Abschaltungen, teils weil das Stromnetz [power grid] zusammengebrochen war.

Wir hier in Karnes City haben bisher – und hoffentlich bleibt das so – Glück gehabt. Strom war immer da. Nur beim Wasser müssen wir aufpassen. Ich habe – so gut es ging – die Wasserhähne draußen abgedeckt und hoffe, dass es reicht. Den einzigen nicht abgedeckten Hahn haben wir ein ganz klein wenig geöffnet, und das hat gereicht, um ihn nicht einfrieren zu lassen. Und in der vergangenen Nacht haben wir vorsichtshalber auch alle Wasserhähne im Haus auf „leichtes Tröpfeln“ gestellt. Die Leitungen verlaufen nämlich unisoliert unter dem Haus im sogenannten „crawl space“. Das ist der Raum unter dem Fußboden, durch den man gerade so eben noch kriechen kann, auf dem Bauch, wie Winnetou, wenn er sich anschleicht.

Das Ganze [nicht frostgeschützte Wasserleitungen, Stromzufuhr oberirdisch etc.] ist – meine texanischen Freunde mögen mir verzeihen – für mich etwas (sehr) primitiv. Für mich in einem doch hochzivilisierten und hochtechnisierten Land einfach schwer vorstellbar.

Unsere Haustiere gehen übrigens ganz unterschiedlich damit um: Sally ist fast immer drinnen, aber Buster – mit seinem dicken Fell – fühlt sich selbst bei diesem kalten und schneidenden Wind draußen nicht unwohl und will manchmal gar nicht reinkommen. Nur des nachts lässt er sich schon mal überreden. Unsere Katzen sind nachts fast alle drinnen, und die meisten auch zum größten Teil tagsüber. Nur Zsa Zsa und Pepper bleiben draußen. Pepper ist noch viel zu scheu um reinzukommen [er haut ja immer noch ab, wenn wir ihm näher als auf einen Meter kommen], und Zsa Zsa fühlt sich drinnen nicht wohl. Ab und zu kommt sie mal rein, aber nach ein paar Minuten miaut sie dann schon wieder in der Nähe der Tür und will raus. Wir können uns nur vorstellen, dass sie irgendwo in der Garage [da haben wir eine dicke Decke ausgebreitet] oder im Schuppen [da gibt’s auch wärmende Unterlagen] Plätze gefunden haben, die sie ausreichend schützen. Raus aus dem Wind sind sie da ja allemal. Wir denken mal, wenn es wirklich hart auf hart ginge für sie, dann würden sie schon ins Haus kommen.

Mein erstes „Knöllchen“ – eine Anekdote

Aus gegebenem Anlass – nicht weil es mich gerade jetzt direkt selbst betrifft, sondern weil ich in einem anderen Blog gelesen habe, dass es auch ganz anders ausgehen kann, als ich es erlebt habe, wenn man mit der Polizei zusammentrifft – hier meine Story von meinem ersten „Knöllchen„, wie der Köllner sagen würde:

Es war 2007, und ich war alleine in San Antonio unterwegs. Damals war ich noch etwas nervös alleine im Auto, und auch mehr auf das Auffinden meines Ziels [der Fahrradladen Bike World] konzentriert als auf die Verkehrs- und Warnzeichen am Straßenrand. Und so habe ich dann eine Schulzone glatt übersehen. Es war  nach 14:00 Uhr, und dann [Schluss des allgemeinen Unterrichts] ist hier immer damit zu rechnen, dass in Bereichen nahe von Schulen eine Geschwindigkeitsbeschränkung [meistens durch Warnblinklicht angekündigt] gilt. Und es kam, wie es kommen musste: ich hätte doch bald mein erstes Knöllchen gekriegt.

Ich war mit mehr als 30 Meilen [eher nahe an 35] in einer 20er Zone [Schulzone, wie gesagt] unterwegs. Und wie das hier so geht, stand auf einmal [als ich auf den Parkplatz von Bike World abbiegen wollte] ein Streifenwagen mit blinkenden Lichtern – und einmal kurz mit Sirene – hinter mir. Man wird hier übrigens nie überholt und dann nach rechts gewinkt zum Anhalten, sondern die Cops bleiben hinter einem und machen ihr Blinklicht [blau und rot] an, und nur wenn man nicht darauf reagiert – wie ich [der Polizist muss, wie ich später rekonstruiert habe, schon eine Weile mit blinkenden Lichtern hinter mir gewesen sein, aber ich, voll konzentriert auf mein Ziel, hatte es einfach nicht bemerkt]– auch die Sirene und man [der „Delinquent“] fährt an den Straßenrand und hält dort an.

Ich bin also auf den Parkplatz eingebogen und habe da angehalten und das Fenster runtergekurbelt, bin aber nicht ausgestiegen, sondern habe die Hände schön sichtbar auf’s Lenkrad gelegt [alles „genau nach Vorschrift„] und gewartet. Der Polizist kam dann auch und hat mir erklärt, worum es ging und hat nach meinen Papieren [wie bei uns auch, Führerschein und Wagenpapiere bzw. hier Versicherungsnachweis] gefragt. Ich habe ihm meinen nationalen und den internationalen Führerschein gegeben. Letzterer war, wie der Polizist dann feststellte, abgelaufen. Ich ahnte schon Böses, als er mit dem internationalen Führerschein in der Hand zurückkam und mich fragte, „What’s the translation of ‚gültig bis‘?“ Ich habe natürlich korrekt übersetzt, nämlich „valid till„, und er meinte, „That’s what my rudimentary German told me, too, but I wanted to be sure.“

Und er behauptete dann [was ich nach wie vor nicht glaube], damit sei ich mit einem ungültigen Führerschein unterwegs und von Rechts wegen müsse er mich einlochen [„put you in jail„] und den Wagen beschlagnahmen [„impound the car„]. Seine Argumentation sehe ich, wie gesagt, nach wie vor nicht ein, denn lt. ADAC brauche ich hier nur den nationalen Führerschein; der internationale wird lediglich „empfohlen“. Und mein nationaler Führerschein war ja eben gültig. Aber wie dem auch sei, hier hat ein Polizist immer Recht und man widerspricht am besten nicht. Am Ende aber, als Alles gelaufen war und ich mir sicher sein konnte [der Polizist hatte seine Miene und sein Verhalten, von zuerst eher „bärbeißig“ zu dann deutlich freundlicher und zugänglicher, geändert], habe ich ihn doch darauf angesprochen und eine etwas seltsame und gewundene Auskunft – auch unklar formuliert – erhalten, die aber im Tenor darauf hinauslief, dass ich eigentlich nur den nationalen bräuchte, aber wegen des abgelaufenen internationalen als „mit ungültigem Führerschein unterwegs“ gelte.

Komisch, aber was soll’s. Der Cop war dann sehr gnädig und freundlich: er hat die Geschwindigkeit so weit herabgesetzt [auf 29 Meilen], dass er mich mit einer schriftlichen Verwarnung laufen lassen konnte. Und als ich ihn dann fragte, was ich jetzt machen solle wegen des „ungültigen Führerscheins“, ob ich den Wagen jetzt stehen lassen müsse und Mary anrufen, damit sie mich abholt, meinte er, ich solle weiterfahren, aber aufpassen, dass ich nicht wieder wegen Irgendetwas angehalten würde, denn nicht alle Cops würden so wie er reagieren. Also bin ich dann „absolut ordentlich“ nach hier gefahren.

Aber ich kann ja froh sein, an diesen – im Grunde wirklich freundlichen und hilfsbereiten [er hat mir nämlich noch, wenn auch falsch, erklärt, wie ich hier in den USA an einen gültigen internationalen Führerschein kommen könnte] – Cop geraten zu sein, denn es kann einem auch ganz anders ergehen, wie oben schon angesprochen.

Ironie am Rande: ich war mir eigentlich absolut sicher [nur bei diesem Vorfall einfach zu nervös, um genauer nachzuforschen], dass ich einen gültigen internationalen Führerschein besäße. Und so habe ich, wieder zuhause hier in Karnes City, genau im Handschuhfach nachgesehen, und tatsächlich: da war er, der gültige internationale Führerschein. Ich hatte ihn lediglich – in meiner Aufregung – übersehen.

Und abschließend noch zu „Polizisten haben hier immer Recht“: da gibt es eine Szene im Film „Halbblut“ – einem Film, den ich sehr mag, mit Val Kilmer und Graham Greene – in der Graham Greene, der hier einen indianischen Sheriff verkörpert, Val Kilmer [im Film ein FBI-Agent und von Graham Greene nicht gerade geliebt] auf dem Highway wegen Geschwindigkeitsübertretung anhält und zur Kasse bittet. Und als Val Kilmer um ein Radarprotokoll bittet, erhält er die Antwort, „Ich brauche kein Radar, ich rieche das.“