Bei diesem Wetter …

Bild

… arbeite ich draußen immer nur mit Hut und langärmeligen Hemd sowie langer Hose.

garten

„Hitzefeste“ Kleidung

Aber natürlich nur, wenn sich die Arbeit unter keinen Umständen vermeiden lässt.  😉  Dieses Bild hier ist zwar schon etwas älter [2007], und es war auch erst April. Aber auch bei unserer jetzigen hochsommerlicher Hitze trage ich eben genau diese Bekleidung, denn sie kühlt, wenn sie denn erst einmal – und das geht in ein paar Minuten – schweißnass geworden ist, und außerdem schützt sie gegen Sonnenbrand. Denn das ist hier auf ca. 30 Grad Breite eine echte Gefahr.

Mehr zu diesem Bild und der Handlung „drumherum“ [ich erneuere da gerade unseren Rasen] in einem späteren Beitrag.

Verwandte Artikel:

To read this posting in English, click here.

Kleidungskauf

Galerie

Am Montag waren wir, u.A. weil ich Sommersachen brauchte, in San Antonio zum Einkaufen. Mary hatte, mit Ihrer Ortskenntnis, u.A. Dillard’s vorgeschlagen, ein Kaufhaus, das ich als gehobene Mittelklasse charakterisieren würde. Mir haben da sowohl die Auswahl und Qualität als … Weiterlesen

Kleidergrößen

Dass es hier XXl gibt, war mir ja schon lange klar. Und vor kurzem, als es um die Jerseys für die LBJ 100 Bicycle Tour ging [da betreue ich ja die Webseite], kamen mir auch 3XL-Größen unter. Aber was mir nun wirklich neu war, ist 6XL! Diese Größe fand ich in der Größentabelle eines online-Shops für Unterwäsche. Ich kann es immer  noch kaum fassen: das ist für einen Bauchumfang von sage und schreibe fast 160 Zentimeter!

Aber das beantwortet dann eine Frage, die mir immer durch den Kopf ging, wenn ich die vielen extrem fettleibigen Leute hier gesehen habe, wo man nämlich diese Zelte kaufen kann, die sie als T-Shirts tragen. Jetzt weiß ich’s: die brauchen nicht, wie ich vorher vermutet hatte, zu einer Fabrik für Zirkuszelte zu gehen.  😉

Was mir übrigens hier beim Hosenkauf gefällt: die werden nicht nur nach der Bundweite angeboten, sondern innerhalb derselben Bundweite auch mit unterschiedlichen Beinlängen [normalerweise in Abständen von 2 Zoll, d.h. 5 cm]. Das finde ich ausgesprochen praktisch. So trage ich z.B 34/36 = 86,3 cm Beinlänge bei 91,4 cm Bauchumfang. Ja, ich weiß, es ist schon peinlich, wenn die Beinlänge kürzer ist als der Bauchumfang!  😉

Ein ähnlich praktisches System gibt es übrigens auch bei Schuhkauf. Schuhe werden normalerweise in verschiedenen Weiten [z.B. DD oder E] angeboten. Da komme ich, weil ich einen etwas breiteren Fuß habe, prima mit zurecht. In Deutschland habe ich mir oft die Schuhe eine Nummer zugroß gekauft, weil sie dann in der Breite besser waren.

To read this posting in English, click here.

Neue Laufschuhe

Am letzten Donnerstag waren wir in San Antonio, u.A. um Schuhe zu kaufen, und da habe ich mir zwei paar neue Laufschuhe gekauft. Was heißt schon „Laufschuhe“: sie waren zwar im Laden [Academy Sports, wo wir gerne, der großen Auswahl und der (relativ) niedrigen Preise wegen einkaufen gehen] als „training shoes“ ausgepriesen, aber zumindest ein Paar [fast ganz in Schwarz gehalten] wollte ich gerne als „Alltagsschuhe“ nutzen. Nur das zweite Paar [mit viel Gelb drin] ist als richtige Laufschuhe gedacht.

Was ich aber eigentlich hier anmerken will, und der Schuhkauf ist nur ein Anlass dazu, ist die Tatsache, dass m.E. Dinge des täglichen Lebens, insbesondere Kleidung, hierzulande m.E. billiger sind als in Deutschland. Die Schuhe – immerhin waren es Markenschuhe [Saucony] – haben nur $69,99 pro Paar gekostet. Und vorher hatte ich ein Paar Salomons anprobiert, die sogar nur $39,99 kosten sollten. Aber die waren bei Weitem micht so bequem wie die Sauconys. Ich war zwar lange nicht mehr in Deutschland Schuhe kaufen, aber mir kommt das vergleichsweise billig vor. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich für meine letzten Salomons in Deutschland erheblich mehr bezahlt als hier für die Sauconys.

Ich habe mich auch nach Jeans umgesehen, und meine, auch da sind die Preise hierzulande niedriger als in Deutschland. Markenjeans [z.B. Levi’s] sind für um die $35 zu haben. Und andere, bei uns weniger bekannte Marken, schon für um die $15. Auch wenn, ebenso wie für Schuhe, ich schon seit Langem keine Kleidung mehr in Deutschland gekauft habe, so denke ich doch, dass es hier billiger ist.

To read this posting in English, click here.

Frösche quaken …

… hier sogar mitten im Januar! Heute war ich mal wieder auf dem Rad unterwegs – und zwar in kurzer Radlerhose, wenn auch in einem langärmeligen Trikot – und als ich an einem Tümpel vorbeikam, habe ich doch tatsächlich ein lautes „quak, quak,quak“ gehört. Unglaublich (für mich), aber wahr.

(Arbeits)hosen gekauft

Da meine beiden alten Arbeitsjeans mittlerweile doch etwas löcherig geworden waren und mit all den Flicken drauf eher wie ein Quilt aussahen, war ich heute bei „Tractor Supply“ [die haben von Werkzeugen über Arbeitskleidung bis zum Tierfutter so ziemlich Alles, was man hier auf dem Lande so brauchen kann] und habe mir zwei neue Arbeitshosen [eine davon Jeans] gekauft. Mit $19,99 pro Hose waren sie gar nicht besonders teuer, denke ich. Ich beim Kauf von Hosen hier immer wieder gut finde, ist die Tatsache, dass man nicht einfach eine Größe kauft, sondern dass es hier nach Länge und Bundweite geht. Meine waren z.B. 36×32, d.g. 36 Zoll Bundweite und 32 Zoll (Bein)länge. Und jedes dieser Maße wird in 2er Schritten verändert. So gibt es z.B. 36×30 [kürzer im Bein], 36×34 [länger im Bein] oder 38×32 [weiter im Bund] als meine. Damit kann man die Hosen wirklich gut seinen persönlichen Maßen entsprechend auswählen.

So ähnlich geht das übrigens auch bei Schuhen. Da gibt es die Größe und zusätzlich einen Buchstaben, von A bis E für die Weite. Und zusätzlich noch ganz weit: EE. Auch das finde ich sehr praktisch, weil nun mal Füße auch unterschiedlich breit sein können, bei gleicher Länge. Meine neuen Stiefel z.B. sich Größe 10 1/2 D.

Zumindest äußerlich …

… könnte ich, mit meinen neuen Cowboystiefeln und meinem neuen Cowboyhut [ein echter Stetson aus Biberfilz], als Texaner durchgehen:

hat_and_boots

Echt Texas: Cowboyhut und -stiefel

Aber wie gesagt, das ist nur rein äußerlich. So wie ich meinen Mund aufmachen, weiß jeder natürlich sofort, dass ich kein Einheimischer bin. Mein Englisch pflege ich immer als „British English with a Cologne accent“ zu bezeichnen.

Aber zurück zum „Texaner“: schon als ich das allererste Mal hier war, hat mir Cousin Matt seinen Cowboyhut geschenkt mit der Be,erkung, „Will make a real Texan out of you yet!“ Der Hut ist aber mittlerweile nur noch „Arbeitshut“: er ist einfach nicht mehr sauber genug für „normal“. Und dann ist da auch noch der Unterschied zwischen Sommer- und Winterhut, wie ich mittlerweile gelernt habe. Im Sommer trägt man eher – wenn auch nicht unbedingt ausschließlich – einen Stroh-Cowboyhut, während es in der kühleren Jahreszeit [sofern es die denn hier im südlichen Texas überhaupt gibt] eher einen Filzhut. Einen „Sommerhut“ [also einen Cowboyhut aus Stroh] hatte ich bereits schon seit Längerem, aber ich wollte auch unbedingt einen aus Filz [also den Wintertyp] „für gut“ haben. Und so sind wir dann in der vergangenen Woche zu einem der größeren Herrenausstatter für Cowboybekleidung [d.h. natürlich nicht nur für Cowboys sondern für jedermann], Cavender Boot City in San Antonio, gefahren und ich habe mir einen zugelegt. Und außerdem wollte ich schon immer ein paar „Ausgehcowboystiefel“ haben. Und auch da bin ich fündig geworden. Damit sie zu mehr Kleidung passen, war schwarz die Farbe der Wahl, und damit es wirklich „Sonntagsnachmittagsausgehstiefel“ sind, haben sie auch ein wenig Dekoration – aber eher dezent und unaufdringlich, denke ich mal.