Rückfall

Kurzmitteilung

Auf dass wir die Vorurteile mal wieder pflegen: heute hatte ich einen Rückfall in gute alte deutsche Autoeigentümertraditionen – es ist Samstagnachmittag und das Auto muss gewaschen werden!  😉  Aber im Ernst: erstens bin ich nie dieser typische deutsche Autobesitzer [oder müsste ich Autonarr sagen] gewesen und zweitens war unser Escape seit über einer Woche so dreckig, dass wir uns schon fast geschämt haben, damit herumzufahren. Und mit guten Kleidern sollte man ihm auch nicht zu nahe gekommen sein. Die Schicht Dreck hatte sich mittlerweile schon so festgesetzt, dass ich nicht damit gerechnet hatte, sie würde in einer dieser hier üblichen berührungslosen Waschanlagen, also einer ohne (rotierende) Bürsten – überhaupt abgehen. Das hatten wir nämlich früher schon erlebt. Also habe ich mich entschlossen, den Wagen hier auf dem Betonsockel vor unserer neuen Garage selber zu waschen. Und nun strahlt er wieder. Der Wagen, nicht der Betonsockel!  😉

To read this post in English, click here.

Wie ich ja immer sage, …

Galerie

Diese Galerie enthält 1 Foto.

… wenn auf einem Parkplatz eine Mercedes S-Klasse aussieht wie ein Mittelklasse-Wagen, dann ist man in Amerika. Und wenn die S-Klasse aussieht wie ein Kleinwagen, dann ist man in Texas.  😉  Hier, mit einem Bild aus dem Hafen von Fulton … Weiterlesen

Neue „Schuhe“ für den Escape

Galerie

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

Gestern habe ich für unseren Escape neue Reifen aufziehen lassen. Die vorherigen [Michelin Cross Terrain SUV] hatten knapp 55.000 Meilen gehalten. Kein schlechter Wert, aber auch kein Rekord. Wir waren sehr zufrieden mit ihnen, aber sie waren (ziemlich) abgefahren. Obwohl, … Weiterlesen

Wir sind startklar

Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt, von Freitag bis vorgestern [Montag] waren wir in Fredericksburg, Texas Hill Country, anlässlich der 5th Annual LBJ 100 Bicycle Tour. Und so sieht es aus, wenn 4 Personen einschließlich Fahrrädern für ein verlängertes Wochenende verreisen wollen: ganz schön viel mitzunehmen.

lbj

Hab' mein Wage' vollgelade'

Normalerweise, wenn wir nur zu zweit verreisen, haben wir die Räder im Innenraum des Wagens, aber bei vier Personen ist das natürlich nicht möglich.

Zum Wochenende selber: wir waren, wie auch schon im vergangenen Jahr, im Green’s Guesthouse. Das ist ein wunderschöner und großer Bungalow mitten in Fredericksburg, aber in sehr ruhiger Wohnlage, mit Platz für 6 Personen in drei Schlafzimmern, mit einem großen Wohnzimmer, einer Küche mit anschließendem Esszimmer, und zwei Bädern: ganz gepflegt groß. Am Freitag hatte ich eigentlich vorgehabt, gewissermaßen „zur Einstimmung“ – und auch, weil ich bei der Radtour selber nicht mitradeln, sondern helfen [als Begleitfahrzeug, „sagging“ nennt man das unter Radlern hier] wollte – eine kleine Radtour [„Twilight Twenty„] von etwa 20 Meilen zu machen. Aber [wohl weil ich nur ein relativ kleines Frühstück zu mir genommen hatte, und auch das sehr früh am Tage, und danach nichts mehr] nachdem wir angekommen waren, fühlte ich mich etwas „schwach auf den Beinen“ und auch müde, und so habe ich mich hingelegt und den Nachmittag verschlafen. Und in der Nacht hat mein Herz dann mal wieder „Mist gebaut“ und so war ich am nächsten Morgen leider nicht in der Lage, Auto zu fahren und die Radler zu begleiten und ggf. zu unterstützen. Also bin ich zuhause geblieben, während Mary und ihre Cousine Jo Ann zur Radtour gefahren sind. Mary hat geholfen [an einer Abzweigung dafür sorgen, dass jeder die richtige Route nimmt] und Jo Ann hat die 30-Meilen Tour mitgemacht. Für die beiden war’s aber wirklich ein schönes Erlebnis.

Am Spätnachmittag wurde ich dann so langsam wieder fit und wir [einschließlich unseres Freundes und Verwandten Craig, der am Samstagmorgen noch einmal zurück hier nach Karnes City musste und so auch nicht an der Tour teilnehmen konnte] sind zusammen zum Abendessen gegangen/gefahren. Wir waren im „El Maguey“, einem mexikanischen Restaurant, das Mary und ich vor zwei Jahren aufgetan hatten und das uns damals sehr gut gefallen hatte. Leider hatte es aber mittlerweile stark nachgelassen. Nur meine Fajitas kamen heiß auf den Tisch, für die anderen drei war das Essen gerade mal lauwarm. Schade drum.

Am Sonntag wollte ich dann endlich wirklich selber radeln, und zwar die Tour, die ich eigentlich schon für Freitag geplant hatte, „Twilight Twenty„. Aber schon ziemlich zu Anfang habe ich gemerkt, dass ich nicht in Form war: mein Puls ging schnell ungewöhnlich hoch und die Beine brannten schon an kurzen Steigungen. Und so kam es, dass ich schon nach ca. 6,5 Meilen, also noch nicht einmal der Hälfte der Strecke, umgekehrt bin, weil ich mir die ganze Tour nicht zugetraut habe. Zurück im Green’s Guesthouse habe ich mich dann hingelegt und – leider – den gesamten Rest des Tages verschlafen. War also nix mit einem Radlerwochenende.

Und in der Nacht von Sonntag auf Montag kamen dann noch Rückenschmerzen hinzu, die im Laufe des frühen Vormittags ziemlich unangenehm wurden, so dass mir alle Bewegungen, besonders das Bücken, deutlich schwer fielen bis unmöglich wurden. Die Rückfahrt [Mary ist gefahren] war dann alles Andere als angenehm, und ich war froh, als wir wieder zuhause waren.

To read this posting in English, click here.

Autos

Nachdem ich vor einiger Zeit hier einmal Mary’s alten Camaro vorgestellt habe, möchte ich nun auch einmal die beiden anderen Autos, die ichhier gefahren habe bzw. noch fahre, vorstellen:

Da ist zum einen der alte Ford-150 Pick-Up Truck, mit dem Mary mich schon bei meinem ersten Besuch hier am Flughafeb abgeholt hat. Sie hatte ihn 1996 mit einem Tachostand von 76.000 Meilen gekauft, und als wir ihn im Sommer 2008 verkauft haben, hatte er immerhin 220.000 Meilen auf dem Buckel – und lief immer noch prima. Verkaufen wäre zwar – noch – nicht nötig gewesen, aber einerseits hatten wir doch die Befürchtung, dass größere Reparaturen bald unausweichlich würden, und andererseits hatte er ja nur eine Sitzbank. Und die war für zwei Personen zwar überdimensioniert, aber für drei wurde es schon eng und war nur auf Kurzstrecken auszuhalten. Und auch wenn er – mit der offenen Ladefläche – für Vieles hier auf dem Lande ganz praktisch war – wir wollten einfach ein Auto haben, in dem auch einmal 4 oder 5 Personen fahren können, damit wir nicht immer ein Auto von bekannten oder Verwandten ausleihen mussten, wenn auch nur eines von Mary’s Kindern hier war. Und so praktisch die offene Ladefläche zum Gütertransport auch war, lästig war es schon, das Gepäck – für den Fall dass es regnen sollte – immer mit einer Plane abdecken zu müssen.

cars

Ford-150 Pick-Up Truck & Ford Escape SUV

Also haben wir den Pick-Up Truck verkauft und uns ein (kleines) SUV – einen Ford Escape – zugelegt. Auch den haben wir gebraucht – mit ganz knapp unter 30,000 Meilen – gekauft, und er hat uns bisher gute Dienste getan. Was wir übrigens vor dem Kauf ausprobiert haben, war, ob unsere Fahrräder in den Innenraum passen würde. Und das geht, und wir bekommen auch noch unser Reisegepäck für zwei Personen rein.

cars

Räder im Escape und Anhänger

Und für den landwirtschaftlichen bzw. sonstigen Gütertransport haben wir uns dann einen kleinen Hänger zugelegt.