Bei 38 Grad …

Celsius Lufttemperatur im Schatten und – die hohe Luftfeuchtigkeit eingerechnet – gefühlten 40,5 Grad hat es sogar unsere Klimaanlage schwer, in unserem zugegebenermaßen schlecht bzw. gar nicht isolierten Haus eine angenehme Temperatur zu halten, insbesondere weil es auch des nachts nicht richtig abkühlt bei dann immer noch 25 Grad Lufttemperatur und, den Hitzeindex eingerechnet, gefühlten 27,2 Grad. Dazu kommt, dass sich das Haus natürlich richtig „schön“ aufgeheizt hat, nachdem diese Temperaturen nun schon weit über 14 Tage andauern.

Wir haben übrigens in unserem alten Haus keine zentrale Klimaanlage, sondern sogenannte „Window Units„. Und das für den Wohnbereich [Ess- und Wohnzimmer sowie die Küche]…

A/C

„Window Unit“ für den Wohnbereich

… ist im Augenblick, wie es scheint, damit überfordert, die gewünschte Innenraumtemperatur von 71 Grad Fahrenheit [= 21,5 Grad Celsius] zu halten, obwohl es eigentlich mehr als reichlich für die Raumgröße dimensioniert ist. Es zeigt uns zur Zeit höchstens 24 Grad Celsius Raumtemperatur an. Mal sehen, ob es hilft, dass ich draußen ein provisorisches Sperrholzdach drüber gebaut habe, damit das gerät wenigstens im Schatten liegt, und dass ich innen das Luftfilter gereinigt habe, damit der Staub nicht die Luftzirkulation behindert.

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14 Gedanken zu „Bei 38 Grad …

  1. Ich hoffe, mittlerweile jetzt zu Herbstbeginn, haben sich auch bei Euch die Temperaturen ein bisschen gelegt.
    Aber zu dieser Zeit, als Du dies geschrieben hast, konnten wir auch in Österreich durchaus mithalten. Heuer hatten wir Hitzerekord! Das erste Mal 40 Grad! Ich hab darüber eh ausgiebig in meinem Blog gejammert. 🙂
    Und an eine so lange und trockene Hitzeperiode kann ich mich überhupt nicht erinnern.
    Die Nächte waren ebenfalls tropisch. Und die Wohnung aufgeheizt wie ein Backofen. Mit viel Glück sank die Temperatur in der Nacht vielleicht mal auf 29 Grad. Es war wirklich schrecklich und ich bin so froh, dass das vorbei ist.
    Das einzig positive war, dass die Hitze trocken und nicht feucht war, dadurch war es ein bisschen erträglicher.
    Klimaanlagen sind bei uns ja in den Privathaushalten noch nicht sehr vertreten, aber es werden immer mehr, die sich eine anschaffen.
    Selbst ich hab mal kurz darüber nachgedacht. Aber die Kosten für eine „richtige“ Klimaanlage, sind ja enorm. Und im Grunde genommen zahlen sie sich ja nicht wirklich aus. Vielleicht für 3 – 4 Wochen oder so. Außerdem muss man bei uns im Haus für die Geräte, die die Luft nach außen leiten, erst eine Genehmigung einholen.
    Und die mobilen Klimageräte, die ja auch ein paar hundert Euro kosten, ich glaub, die bringen nicht viel. Außerdem ist es ja auch ein Platzproblem. Ich müsste das Gerät irgendwo mitten im Zimmer stehen haben und im Schlafzimmer ist überhaupt kein Platz dafür.
    Da hilfts nur quasi die Zeit „auszusitzen“, denn bewegen will man sich da kaum mehr. 🙂
    LG Gabi

    • Liebe Gabi,
      ich bedaure Euch wirklich, bei den Temperaturen ohne Klimaanlage. Die für im Zimmer – habe ich mal gelesen – sollen übrigens wenig taugen. Ist ja auch klar: die Wärme muss ja irgendwie abgeführt werden, und das heizt doch eher den Raum auf als ihn abzukühlen. Da hilft wohl nur – ein wenig – der gute alte Ventilator. Hier in den USA ist es bei echten Hitzewellen üblich, dass man öffentliche Gebäude, vor allem Bibliotheken, aufsuchen kann, wenn man selber keine Klimaanlage hat. Und im Winter kann man sich da aufwärmen.
      Dir jedenfalls wünsche ich angenehme, aber auch nicht zu kühle tage,
      Pit

      • Naja, was soll ich sagen. Momentan könnte es etwas wärmer sein. 🙂 Nur 17 Grad. – Aber man ist ja nie zufrieden. 🙂
        Ventilator lief sowieso dauernd, aber auch er konnte nur etwas die heiße Luft bewegen.
        Aber jetzt ists ja vorbei für heuer.
        LG Gabi

  2. Lieber Pit,
    oh du Armer, morgen werde ich- extra für dich 😉 – noch mal einen Eisartikel senden.
    Also denn, keep cool!
    Ganz liebe Grüße an dich und Mary von
    Klausbernd und seinen munteren Buchfeen Siri und Selma
    Naja, hier sind`s auch gerade um die Mittagszeit 27 Grad C bei leichtem Nordwind, erträglich, da nur 34% Luftfeuchtigkeit, was für die Küste hier ausnehmend gering ist.

  3. Dear Pit, I do not envy you in the heat of Texas. After more than 8 years in the hot summers of Ontario and now in the even more hot and humid summer heat of southern Ohio, I got used to it a bit more and also know better how to adapt to it. Still, without CA, I probably would lay in cold water all day until fall;0) BTW all the houses here have there AC units in the most shaded side of the house, it seems it does make a difference. Keep it cool, Johanna.

    • Hi Johanna,
      Well, it does take some getting used to our climate down here in southern Texas. Inside, with the A/C going, it’s surely bearable. As you say, the A/C does make a difference. And outside you’ll simply have to be careful: not to work too hard [if working outside is at all necessary], wearing light and airy clothes including a hat [those wide-brimmed Stetsons do have their use down here] all the time, keeping in the shade if possible, and then drinking, drinking and drinking!
      Best regards from southern Texas,
      Pit

    • Wie ich schon in meinem englischsprachigen Blog geschrieben habe: man gewöhnt sich dran – auch wenn es nicht leicht ist. Aber ich bin es ja auch selber schuld. Ich bin ja schließlich freiwillig hierher gezogen. Oder vielleicht doch nicht ganz? Nach dem Motto, “halb zog sie ihn, halb sank er hin.”? 😉 Aber wieder im Ernst: drinnen, mit der Klimaanlage, kann man es natürlich wirklich aushalten. Und draußen muss man eben aufpassen: sich nicht zu sehr anstrengen [wenn denn überhaupt], möglichst im Schatten bleiben, leichte und luftige Kleidung tragen einschließlich Kopfbedeckung [die breitkrempigen Stetsons haben schon ihren Sinn hier] und vor Allem trinken, trinken und nochmals trinken.
      Aber ich stimme Dir zu: 20 bis 25 Grad wären mir auch lieber!!!
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

  4. Hei Pit,
    da ist es bei dir endlich mal kälter als hier. Nee, nur fast, denn bis zu 38 ° hatten wir auch. Nur völlig ohne Klimaanlagen, außer im Auto. Uns müssen da Ventilatoren reichen.
    Das in den USA 18° im Restaurant fast als normal gelten und die Jacke eher drinnen als draußen getragen werden muss ist ja nur für uns befremdlich 🙂

    • Hallo Kalle,
      ich habe es mitbekommen, dass Ihr ja für eine ganze Weile auch südtexanische Temperaturen hattet. Und klar: ohne Klimaanlagen. Übrigens: unser Haus ist ja von 1938, und damals gab es auch keine Klimaanlagen. Da hat man einfach viele und große Fenster eingebaut, zum Lüften. Heutzutage sind diese Fensterflächen trotz Zweifachverglasung natürlich ein Nachteil bei der Isolation. Und Isolation war damals natürlich eh ein Fremdwort. Wir haben jedenfalls gar keine, genaugenommen.
      Und zu den Temperaturen in Restaurants: da habe ich es meistens gar nicht als so kühl empfunden, wohl aber in den Shopping Malls hier in San Antonio. Wenn ich da reinkomme, fühle ich mich erst einmal an den Nordpol versetzt! 😉 Das war und ist für mich ganz schön gewöhnungsbedürftig.
      Liebe grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

    • Hallo Mathilda,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und auch einen Kommentar zu schreiben. 🙂 Zugegeben: 24 Grad sind ja eigentlich noch ganz angenehm. Mir persönlich, weil ich hier [im eigentlichen/ehemaligen Esszimmer, umfunktioniert zum Computerraum] im kalten Luftstrom der Klimaanlage sitze, kann das fast schon zu kalt sein. Aber leider reicht dieser Luftstrom nicht sehr weit, und im Wohnzimmer und in der Küche ist es dann schon wesentlich wärmer. Und außerdem hat meine Frau, so wie wohl sehr viele Amerikaner, es gerne deutlich kühler. Aber genau betrachtet ist es ja nun wirklich nicht schlimm hier drinnen.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

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