Wenn …

… es, wie jetzt, um 1 Uhr nachmittags schon etwas über 33 Grad hat [die hohe Luftfeuchtigkeit eingerechnet, sind das „gefühlte“ 106 Grad] und es im Laufe des Nachmittags noch heißer werden wird – unsere Tageshöchsttemperatur haben wir normalerweise so zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags – dann ist man schon froh, wenn man sich daran erinnert, dass es hier – wenn auch nur ganz selten – auch anders sein kann, nämlich so:

weiße Weihnachten

Unser Haus und Vorgarten am Weihnachtstag 2004

Das war Weihnachten 2004. Ja, tatsächlich weiße Weihnachten, denn es fing am Heiligabend an, ganz leicht zu schneien, und Alles rannte natürlich zum Fenster, um das Schauspiel zu bewundern und weil keiner glaubte, es würde viel daraus werden, weil das ja nun einmal hier im südlichen Texas die absolute Seltenheit ist, dass man Schnee sieht,. Aber dann hielt der Schneefall an und am nächsten Morgen sah es so aus wie im Bild. Allerdings wirklich nicht für lange, sondern nur für den Tag. Trotzdem: es war einfach wunderschön. Übrigens: an eine weiße Weihnacht konnte sich hier niemand mehr erinnern, und das letzte Mal Schnee vor 2004 hatten sie hier 1985!

Mehr Bilder dazu, als Galerie, in meinem „Bilderbuch-Blog„.

Und noch etwas Anderes gibt es gelegentlich zu bewundern: Eisregen. Der hinterließ dann im Garten ganz wundersame Skulpturen:

eisregen

Ein vorzeitliches Untier im Garten?

Ebenfalls mehr Bilder dazu, als Galerie, in meinem „Bilderbuch-Blog„.

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15 Gedanken zu „Wenn …

  1. Lieber Pit,
    deine Außentemperaturen habe ich – zum Glück – nur im meiner Sauna 😉
    Aber seit Wochen haben wir selbst hier jeden Tag Sonnenschein und stets um die 30 Grad C (allerdings mit angenehmer Seebriese). Ehrlich gesagt, habe ich genug von der Sonne und etwas kühler könnte es auch ruhig werden. Zum Glück hat es heute Morgen seit langer, langer Zeit für 3 Std. geregnet, aber nun knallt schon wieder die Sonne. Echt, dafür bin ich doch nicht in den Norden gezogen! Dina und unsere Buchfeen haben tgl. über 30 Grad in Norwegen und in Finnlands Norden erreichen die Temperaturen 40 Grad. Werden wir das nun öfters haben als Auswirkung von Global Warming? Auch ich träume vom Winter und habe mich über deine Bilder gefreut.
    Liebe Grüße an dich und Mary
    Klausbernd

    • Lieber Klausbernd,
      siehst Du, der Vorteil hier ist: ich brauche gar keine Sauna anzuheizen, sondern nur nach draußen zu gehen. Der Nachteil: ich mag keine Sauna!
      Hier bei uns kommt meistenteils der Wind auch von See her, von Süden, von der Golfküste, aber dieser Wind bringt eben die hohe Luftfuechtigkeit mit sich und ist daher nicht erfrischend. Das wäre bei uns der Nordwind. Hoffentlich kriegen wir den wieder bald. Aber es sind nicht unbedingt danach aus. Noch bis Ende August mindestens werden wir wohl Tagestemperaturen zwischen 35 und 40 Grad haben, und auch des nachts noch um die 25 Grad mindestens. Na ja: ich hab’s mir ja so ausgesucht.
      Ob das die Ausswirkungen von global warming sind? Schwer zu sagen. Hier bei uns jedenfalls sind diese periodischen Dürren schon seit hunderten von Jahren immer wieder vorgekommen. Aber für (Nord)europa sehe ich das schon anders: da scheint sich – obwohl man ja „Wetter“ und „Klima“ trennen muss – doch so langsam eine Klimaverschiebung abzuzeichnen. Und wenn ich die Sachlage in der Arktis sehe: auch das ist ja wohl eine deutliche langfristige Erwärmung, die wir da mitbekommen.
      Ich wünsche Dir und den beiden Buchfeen [wo auch immer die gerade herumschwirren, denn in Deutschland ist es ja nicht besser] jedenfalls kühlere Tage, und Dina auch.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

    • Hallo Nomadenseele,
      danke für’s Kompliment. Im Prinzip – wie man so schön sagt – wohnen wir wirklich nicht übel, hier draußen, etwa zwei Meilen von Karnes City, einem kleinen Nest etwa 55 Meilen südlich von San Antonio entfernt. Und es kann hier wirklich ganz hübsch aussehen, wie z.B. auf den Winterfotos, auf die Du Dich beziehst. Dazu [entschuldige die unverschämte Eigenwerbung ;)] noch ein paar Links zu anderen Einträgen in meinem Blog:
      – Frühling in Südtexas [http://tinyurl.com/ctche66]
      – Frühlingsblumen im Vorgarten [http://tinyurl.com/7zw43h9]
      – unser Texas Ebony im Vorgarten [http://tinyurl.com/852rnwd]
      – ein Meer von Sonnenblumen auf der Westseite [http://tinyurl.com/ccsl4sd]
      – Detail aus dem Vorgarten [http://tinyurl.com/kh9awl3]
      – unser Haus in der Abendsonne [http://tinyurl.com/dxqhzzl]
      – unsere kleine Welt von oben [http://tinyurl.com/c5qz9dd]
      – unsere neue Garage [http://tinyurl.com/c5qz9dd]
      Und dazu im Kontrast die alte Scheune, die an dieser Stelle gestanden hat:
      – alte Scheune [http://tinyurl.com/l94vwc3]
      Im Herbst gibt es manchmal besonders schöne Stimmungen hier:
      – Herbststimmung [http://tinyurl.com/c48xozu]
      – noch ’ne Herbststimmung [http://tinyurl.com/l8b2pqj]
      Aber es kann auch anders aussehen:
      – Bohrturm gegenüber [http://tinyurl.com/74r4wqk]
      Und Letzteres, der Ölboom hier in Karnes County, ist der Grund, weswegen wir ganz ernsthaft überlegen, hier wegzuziehen, denn seit etwa zwei Jahren hat die Lebensqualität hier ganz drastisch abgenommen. Der Schwerlast- und übrige Verkehr hat ganz erheblich zugenommen, Damit ist es hier – obwohl wir ca. 75 Meter von der Straße zurückliegen – viel lauter geworden. Aber was viel schlimmer ist, die tödlichen Verkehrsunfälle haben um über 1000% zugenommen. Meine Frau und ich trauen uns hier nicht mehr auf’s Fahrrad – und dabei ist Radeln unser beider Hobby. Wie gesagt: wir wollen wohl hier weg. So gesehen ist dieser Ölboom ein ganz zweischneidiges Schwert: ohne das Einkommen daraus hätten wir gar nicht das Geld, an einen Umzug auch nur zu denken, aber auch nur wegen des Ölbooms wollen wir ja überhaupt hier weg. Ohne den Ölboom würden wir, trotz der jetzt schon drei Jahre anhaltenden extremen Dürre, hier wirklich nicht weg wollen.
      So, jetzt habe ich aber lange genug geschwätzt. 😉 Jetzt geht’s einmal mehr ins Internet, Häuser und Grundstücke für einen Umzug suchen.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, wo Ihr uns – wenn ich die Nachrichten richtig mitbekommen habe – mittlerweile mit den Temperaturen eine echte Konkurrenz macht – stay cool, kann ich da nur sagen
      Pit

      • Ich bin zwar mehr für wohnen am Dorfrand mit großen Garten, denn so fernab von anderen Leuten ist auch ein wenig unangenehm. Eben weil man nie weiß, wer vorbei kommt und mit welcher Absicht.

        Das mit dem Ölboom ist natürlich sehr schade, wenn man deswegen seine Heimat aufgeben muss.

        • Hallo Nomadenseele,
          und danke für’s Vorbeischauen. Zum Wohnen etwas außerhalb: wir haben da – bisher zumindest – immer noch Glück gehabt. Wir schließen unser Hasu nie ab, wenn wir weg sind. Bisher hat bei uns jedenfalls noch niemand eingebrochen. Liegt möglicherweise(mit) daran, dass es hier ja große Hunde gab, und mit Sally immer noch einen [nachdem Buster nicht mehr unter den Lebenden weilt]. So ein Hund draußen wirkt bestimmt abschreckend. Auch unsere Garage mit den Autos drin ist übrigens für jedermann zugänglich.
          Und das mit dem Ölboom ist wirklich zweischneidig. Ganz aufgeben, d.h. alles hier verkaufen, werden wir übrigens auf keinen Fall. Es ist schließlich seit Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz der Familie meiner Frau, und das Haus hier haben 1938 die Eltern meiner Frau gebaut und sie ist darin groß geworden. Das wirnicht verkauft. Da hängen zu viele Emotionen dran.
          Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
          Pit

  2. Wir haben es nun auch schon eine Weile recht heiß. Heute 33 Grad, aber wenigstens nicht schwül, sondern trocken. Ein Ende der Hitze ist nicht abzusehen. Ende der Woche sollen es bis 38 Grad werden.
    I’m Not amused. 😉
    LG Gabi

    • Hallo Peggy,
      gern geschehen! Hier wird’s heute übrigens über 36 Grad. Wir haben Euch also noch ein paar Grad voraus. Aber dafür sind wir ja auch im südlichen Texas, vom Breitengrad her auf derselben Höhe wie die nördliche Sahara, und noch südlicher als z.B. Kairo.
      Liebe Grüße, und „stay cool“ 😉
      Pit

  3. Snow in Texas! That must be as rare as snow in the South of France? We had our share of real winters in Canada for the last 8 years: I loved it! But the more Southern climate in Cincinnati has definitely its advantage. BTW is the humidity usually low in Texas?
    Great photos!

    • Hi Johanna,
      You’re right: snow is absolutely rare down here in southern Texas. Our humidity usually is very high, though, sinde we’re close to the Gulf coast and quite frequently have soúthern winds. That humidity then adds to the discomfort of the high temperatures.
      Best regards,
      Pit

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