Reisebericht: England- & Schottlandreise – Das Morgan Hotel [London]

Wie es zu diesem Hotel kam

Ursprünglich hatte ich vorgehabt, etwas außerhalb Londons, wenn möglich an der Themse, ein Hotel zu finden und hatte mir Henley-on-Thames als Standort ausgeguckt. Aber als ich sah, dass dann ein Rückfahrtticket per Bahn nach London fast £15 – und das auch nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten – kosten würde, habe ich schnell von der Idee Abstand genommen. Als nächstes hatte ich dann den Stadtteil Camden Town im Visier, einmal wegen der Nähe zu Hampstead Heath als schönem großen Park, und zum Zweiten, weil es von dort nicht sehr weit zum Zentrum Londons war. Aber von den Hotels und B&Bs, die ich da angefragt hatte, kamen keine sehr befriedigenden Antworten, und so habe ich in unseren beiden Reiseführern [R. Steves‘ Great Britan 2013 und England (Lonely Planet)] einfach deren Empfehlungen – nach einer Vorauswahl, was die Preise anging – im Internet gesucht und bin dann auf das Morgan Hotel

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Das Morgan Hotel

… in Bloomsbury gestoßen, das Mary und mir rundum zusagte.

Das Morgan Hotel in London

Der wirkliche Pluspunkt, der uns am Ende dieses (kleine) familiengeführte Hotel in Bloomsbury buchen ließ, war die sehr günstige Lage, nur 5 Minuten Fußweg von der Tottenham Court Road U-Bahn Station entfernt, direkt am British Museum [die Zimmer an der Rückseite des Hotels blicken auf das Museum]. Trotz der relativ zentralen Lage [Oxford Street, Covent Garden und der Theaterdistrikt, Soho, und auch Westminster sowie der Hyde Park waren bequem zu Fuß zu erreichen, die City zwar ein wenig weiter, aber immer noch machbar] des Hotels und obwohl es an einer belebten Straße lag, erwies sich unser Zimmer [zugegeben, es lag nach hinten heraus] als ruhig. Mary schrieb dazu in ihrem Reisetagebuch, „Room is comfy, clean, and has at-home fell to it.

Das Hotel verfügte zwar nicht über einen Parkplatz, aber das wollten wir ja auch gar nicht.

Unser Zimmer war klein aber ausreichend: das Bett …

bett

Das Bett

… war groß genug und für unsere Rücken gut, d.h. nicht zu weich, und es gab einen kleinen Tisch mit zwei kleinen Sesseln.

tisch & sessel

Couchtisch und Sessel

Das moderne Bad bot ausreichend Platz, hatte aber eine relativ beengte Dusche. Alles war SEHR sauber und gut gepflegt. Das Angebot im Morgan Hotel schloss ein gutes Frühstück ein. Die Wahl war zwischen „Continental“ und „Full English„, wobei wir beide natürlich „Full English“ gewählt haben. Das Personal war zwar ein wenig schweigsam, aber sehr freundlich. Als Hotel Garni [B&B] verfügte das Hotel nicht über einen Aufenthaltsraum, aber den hätten wir auch gar nicht benötigt, denn wir waren ja ohnehin immer den ganzen Tag unterwegs. Mit £135 pro Nacht war es zwar nicht ganz billig [für ein doch relativ kleines Doppelzimmer], aber wenn man die Lage betrachtet, so war dieser Preis für Londoner Verhältnisse durchaus nicht unangemessen. Und ein gutes Frühstück war ja nun auch eingeschlossen.

Unser abschließendes Gesamturteil: wir würden es jederzeit wieder buchen.

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10 Gedanken zu „Reisebericht: England- & Schottlandreise – Das Morgan Hotel [London]

  1. In so eine große Metropole wie London finde ich eine zentral gelegenes Hotel für sehr wichtig. In England fand ich früher die Matratzen sehr oft viel zu weich, das hat sich in den letzten Jahren merklich gebessert.
    Wie Peggy auch meint, London ist leider sehr teuer, seufz… Aber wartet nur bis ihr die Preise in Oslo sieht, doppel Seufz… 🙂

    • Soll mich das nun von Oslo abhalten??!! 😉 Ich weigere mich strikt, mich da abhalten zu lassen. Nur, ganz so bald wird Oslo wohl trotzdem nicht auf meinen Reiseplänen auftauchen. Aber es ist nicht aus dem Sinn.
      Und nicht nur London ist teuer. England insgesamt ist kein billiges Urlaubsland. Aber trotzdem wunderbar. Nach dem, was wir in den Cotswolds gesehen haben, könnten wir glatt hinziehen.

  2. Sieht nett aus. Und die Lage ist ja nicht unwichtig.
    Ein großes Zimmer oder was weiß ich was für einen Komfort braucht man bei solchen Erkundungsreisen ja nicht. Man hält sich ja kaum in den Zimmern auf.
    LG Gabi

    • Hallo Gabi,
      die Lage war uns wirklich wichtig. Obwohl wir uns vorgestellt hatten, wir würden z.B. auch abends noch einmal ausgehen, z.B. ins Theater. Aber wir waren meistens so kaputt, nach stundenlangem „Pflastertreten“ in London, dass wir nur noch zu Abend gegessen haben und dann ins Bett gegangen sind.
      Und der einzige „Komfort“, den ich auf Reisen wirklich brauche, ist eine gute Matraze im Bett, weil ich ganz schnell sonst Rückenschmerzen bekomme und nicht schlafen kann. In York z.B. habe ich mehrere Nächte auf dem Boden geschlafen.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

    • Hallo Peggy,
      das Hotel war – wenn man einmal die Zimmergröße betrachtet – natürlich nicht ganz billig. Aber eben relativ zentral gelegen – und das ist ja ein Riesenvorteil, für den man eben etwas zahlen muss. Aber obwohl wir uns vorgestellt hatten, wir würden z.B. auch abends noch einmal ausgehen, z.B. ins Theater, waren wir meistens so kaputt, nach stundenlangem “Pflastertreten” in London, dass wir nur noch zu Abend gegessen haben und dann ins Bett gegangen sind.
      Zu den Preisen in London werde ich noch einen einzelnen Beitrag posten. Hier nur so viel: ich finde, die Eintrittspreise für z.B. Westminster Abbey grenzen schon an Wucher. Ich habe mal hochgerechnet mit den Besucherzahlen für 2011 , oder war’s 2012? Jedenfalls haben die da 1,6 Millionen Besucher gehabt und damit weit über 20 Millionen Pfund eingenommen. Und dann haben sie noch die Chuzpe, überall in der Kirche „donation boxes“ aufzustellen, weil sie doch mal so dringend Geld für den Unterhalt der Kirche benötigen!
      So, genug geschimpft! 😉 Es hat uns ja trotzdem sehr gefallen in London.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

      • Hallo Pit, ein religioeser Bekannter von mir wollte sich auch Westminster Abbey anschauen, hat es dann aber aus Prinzip nicht gemacht. Er sagte, eine Kirche sollte niemals Eintritt nehmen. Naja, ich schaetze, hier kommen sie einfach damit durch. Wir haben gerade Besuch von zwei 16-jaehrigen Maedchen. Sie haben 52 Pfund fuer ein Kombi-Ticket Madame Tussauds, London Dungeon und London Eye ausgegeben. Das konnte ich ihnen auch nicht ausreden :-). Sonnige Gruesse aus London, Peggy

        • Hallo Peggy,
          ich kann Deinen Bekannten verstehen. Aber was will man machen, wenn man diese Sehenswürdigkeiten denn nun wirklich besichtigen möchte? Zähneknirschend zahlen. 😦 St. Paul’s war übrigens (fast) genauso teuer. Und auch über die Eintrittspreise im Tower waren wir auch nicht gerade begeistert. Wohltuend dagegen: Westminster Cathedral. Das war der Eintritt frei. Und da haben wir dann auch gerne eine Spende in die „Donation Box“ geworfen.
          Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
          Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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