Fredericksburg: Unterkünfte

Vergangenen Mittwoch und Donnerstag waren wir mal wieder auf Haus- und/oder Grundstückssuche in Fredericksburg und hatten eine hundefreundliche Unterkunft, d.h. eine, in der wir Sally und Chiquita mitbringen durften, gewählt. Längst nicht alle Unterkünfte lassen das zu, und manche nur unter Auflagen wie dass die Tiere immer „crated„, also in Transportbehältern sein müssen [was wir absolut nicht wollen], oder dass sie eine bestimmte Größe, z.T. lächerlich gering [ich habe bei einer Unterkunft etwas von maximal 5 Pfund gelesen] nicht überschreiten dürfen, und da macht Sally mit ihren 94 Pfund natürlich Probleme. Die Aufpreise für Tiere sind übrigens recht unterschiedlich und reichen von $10 pro Tier und Nacht bis §25. Würden wir sie hier – wie wir es manchmal schon tun (müssen) – bei unserem Tierarzt in die Hundepension geben, so würde das pro Tag und Tier übrigens $15 kosten. Wir waren also, auch weil wir die beiden Hunde, wann immer möglich, gerne mitnehmen wollen, froh, dass wir mit „The Dairy„, einer zu einer Wohneinheit umgebauten alten Scheune [gebaut 19880] auf dem Gelände von Ava Haus [sic] eine schöne und preiswerte [$90/Nacht B&B, plus $10/Nacht und Hund] Unterkunft gefunden hatten.

Hier dann ein paar Bilder [von außen gibt’s leider dieses Mal keine Fotos, denn das Wetter war regnerisch, trüb und kalt, so dass mir einerseits der Sinn nicht danach stand, darußen herumzulaufen, und andererseits die Fotos doch nicht so schön geworden wären]

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The Dairy at the Ava Haus: Schlaf“zimmer“

Dies war also das Schlaf“zimmer“. Für ein Ein-Zimmer-Apartment war diese alte Scheune sehr geräumig, mit einem großen Schlafbereich plus einem großen Wohnbereich. Das Bett war auch richtig groß [Kingsize], was man bei Weitem nicht immer findet, und ließ trotzdem genügend Platz an beiden Seiten zum Einsteigen.

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The Dairy at the Ava Haus: Ess- und Wohnbereiche

Der Blick hier geht aus dem Schlafbereich über den Esstisch in den Wohnbereich. Recht im Bild der (alte) Schrank, in dem eine kleine Küche {s. u.] untergebracht war. Am Ende des Raumes gab es einen Schrank mit „Entertainment Centre„, d.h. Satellitenfernseher und Videorecorder – kein DVD-Player, was eigentlich üblich ist. Der Satellitenempfang funktionierte übrigens nicht. Für uns kein Problem, weil wir uns auch durchaus selbst unterhalten können und nur eine Nacht da waren. Bei einem längeren Aufenthalt hätte ich allerdings gerne eine Möglichkeit für den Nachrichtenempfang gehabt. Was wir auf der Beschreibung dieser Unterkunft vor der Buchung nicht mitbekommen bzw. falsch verstanden hatten, war, dass es für „The Dairy“ – anders als für die beiden anderen Unterkünfte auf dem Gelände – keinen Internetzugang gab. Normalerweise wäre das absolut kein Problem, denn im Gegensatz zu anderslautenden Gerüchten kann ich durchaus ohne Internet leben 😉 – aber dieses Mal hätten wir eigentlich den Zugang zum Internet benötigt, um auf Maklerwebseiten nach Häusern und Grundstücken zu suchen. Na ja, so haben wir uns dann mit Mary’s Smartphone beholfen. Das war zwar wegen des kleinen Bildschirms nicht sehr komfortabel, ging aber.

Am Ende des Raumes, rechts vom da sichtbaren alten Rad, war dann ein kleines Badezimmer, mit Dusche.

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The Dairy at the Ava Haus: Wohn-, Ess- und Schlafbereich

Hier geht der Blick vom Ende des Wohnbereichs über den Essbereich ins Schlaf“zimmer“. Das Sofa rechts im Bild im Vordergrund war zum Sitzen übrigens unbequem: es war zu tief. Es hätte aber einer dritten Person die Möglichkeit zum Schlafen geboten.

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The Dairy at the Ava Haus: die „Küche“

Das hier war dann unsere Küche: alles [Spüle, Kühlschrank, Mikrowelle und Kaffeemaschine] in einem Schrank. Eine Kochplatte ga es allerdings nicht. Zum Thema „B&B“: lt. Beschreibung gab es ein „continental breakfast„. Dass bedeutete aber, wie vielfach in Fredericksburg üblich, nur, dass etwas zu Essen da war, in unserem Falle zwei (relativ alte) Bananen, ein (sehr leckerer) Kuchen [Rosinenkranz] sowie eine Menge Säfte und Joghurt, und natürlich auch Kaffee und Tee. Aber insgesamt ein wenig dürftig. Na ja, als erfahrene „B&B-Fredericksburger“ wussten wir bei der Beschreibung ja, was wir erwarten durften, waren also nicht enttäuscht.

Verbesserungsbedürftig war allerdings der Wasserdruck: an der Spüle im Küchenschrank kam das Wasser so langsam, dass ich es etwa zwei Minuten dauerte, auch nur genügend für 3 bis 4 Tassen Kaffee zu bekommen. Im Bad war es etwas besser, aber einen schön kräftigen und breiten Strahl aus der Dusche schaffte der Wasserdruck leider auch nicht, Dafür war’s aber wunderbar warm/heiß: gut so, weil die Tage in Fredericksburg doch recht kalt waren und die Heizung auch nicht gerade stark war.

Aber wie auch immer: wir haben den Aufenthalt genossen, den das Ambiente in dieser alten Scheune war einfach romantisch-gemütlich.

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12 Gedanken zu „Fredericksburg: Unterkünfte

    • Hallo Gabi,
      danke für’s Vorbeischauen in meinem Blog. „The Dairy“ war wirklich urig, aber – wie Du bestimmt schon gesehen hast – wir haben ein anderes, wirklich schnuckeliges [wie Marion sagt] Häuschen gefunden, das wir gerne wieder mieten würden.
      Zum „Traumhaus“: es ist schon schade, denn das hätte uns ausnehmend gut gefallen, und Alles hätte da gepasst, aber wir haben schon wieder eines gefunden, das auch sehr schön wäre. Mit dem Vorteil, dass es in Fredericksburg ist, und nicht außerhalb. Dafür bietet es allerdings nicht die wunderbare Aussicht wie das andere Haus. Nun müssen wir mal weiterschauen, was kommt.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

      • Das andere Häuschen hab ich schon mal kurz in Deinem Blog gesehen, werde es mir aber noch genauer anschauen.
        Weiterhin viel Glück beim Suchen für Euer Traumhaus. Ist sicher nicht leicht wieder etwas zu finden, wo „alles passt“.
        lg Gabi

        • Hallo Gabi,
          es wird wohl doch auf einen Kompromiss hinauslaufen: entweder im Stadtgebier von ferderoicksburg, aber keine großartige Aussicht, oder weiter draußen, dann aber eben mit Aussicht. So gesehen hätte eben auch unser Traumhaus den „Nachteil“ gehabt, dass es etwa 6 – 7 Meilen außerhalb gewesen wäre.
          Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
          Pit

    • Hallo Marion,
      ja, Du hast es richtig verstanden: wir möchten umziehen. [Hatte ich schon früher drüber gebloggtt.] Hier ist es, wegen des Ölbooms, den wir seit etwa zwei Jahren haben, nämlich nicht mehr besonders lebenswert: bei Weitem zu viel Verkehr, und Radfahren – was wir beide, meine Frau und ich gerne möchten – ist lebensgefährlich geworden. Also suchen wir jetzt eben woanders nach einem Haus. Und Fredericksburg und die Texas Hill Country ist ohnehin eine Gegend, die wir beide sehr mögen.
      Liebe Grüße in die schöne Schweiz,
      Pit
      P.S.: Unser Traumhaus, das ich in „Alea jacta est“ kurz erwähnt hatte, ist uns leider durch die Lappen gegangen und so mussten/müssen wir eben nach etwas Anderem suchen, aber wir sind schon fündig geworden, werden uns aber trotzdem in der nächsten Woche noch weiter umsehen.

      • Danke Pit,

        wie ich sehe (lese), seid ihr schon eine Weile dran. Früher hatte ich bei dir noch nicht mitgelesen, daher danke für die Links, damit ich „im Bilde“ bin :).

        Schade, dass es mit eurem Traumhaus nichts geworden ist. Trotzdem wünsch ich euch gutes Gelingen, dass ihr letztlich an einem Ort landet, wo ihr euch wieder rundum wohl fühlt, auch mit den Vierbeinern. Und dass alles glatt über die Bühne geht.

        Liebe Grüße nach Texas
        Marion

        • Hallo Marion,
          in oder um Fredericksburg herum würden wir uns bestimmt wohlfühlen, auch, weil da das Klima schöner ist als hier. Für unsere Vierbeiner brauchen wir natürlich etwas Platz, weswegen nicht jedes Haus in der Stadt brauchbar ist. Aber da werden wir schon etwas finden, auch wenn sie so viel wie hier [ca. 40.000 Quadratmeter ums Haus herum plus eine ganze Viehwiese] natürlich nicht wieder bekommen werden, es sei denn, wir siedeln uns (relativ weit) außerhalb von Fredericksburg an.
          Danke für die guten Wünsche, und liebe Grüße in die schöne Schweiz,
          Pit
          P.S. apropos „Schweiz“: ausgehend von Fredericksburg gibt es eine Radroute von gut 40 Meilen, die die Einheimischen Radler „Little Switzerland“ getauft haben. Ist natürlich keineswegs mit der Schweiz zu vergleichen, aber landschaftlich wunderschön, und sie hat es, was Steigungen angeht, durchaus in soich.

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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