Texaner

Im Augenblick lese ich u.A. gerade Krimis von Erle Stanley Gardner. In seinem Vorwort zu „The Case of the Terrified Typist“ beschreibt er den typischen Texaner – zugegebenermaßen wohl mit (einigen) Klischees aber dennoch m.E. zutreffend – so:

Texans don’t do things the way other people do. If a Texan likes you, he is for you a hundred percent. If he doesn’t like you, he may or may not be polite, but his formal politeness will be as frigid as a blizzard wind in the Texas Panhandle. Texas is a big, raw, blustering state with a highly developed sense of the dramatic, a spirit of the Old West still rampant, and is peopled by citizens who think only in terms of the superlative. This causes many people to doubt the sincerity of the Texan. The trouble is, some of these critics simply don’t understand the Texan language and the Texan thought. When a Texan uses superlatives, he is completely sincere. He thinks in superlatives. He expresses himself in superlatives.

Erle Stanley Gardner, „The Case of the Terrified Typist„, in Seven Complete Novels (New York, 1979), p. 149 f.

The Case of the Terrified Typist“ wurde übrigens erstmals 1956 publiziert.

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10 Gedanken zu „Texaner

  1. Ja, so sind sie, die Texaner 🙂 Das sie zu ihren Freunden stehen kann ich durchaus bestätigen. Da ist auch keine Mühe zuviel. Hat mich schon so manches Mal überrascht. Da seh ich gerne über die Macken hinweg, wie das mit den Waffen und der Vorliebe für Republikaner…
    Viele Grüße aus dem Schnee,
    Kalle

    • Hallo Kalle,
      schön, mal wieder einen Beitrag von Dur hier zu lesen. Was die Waffen angeht: da weiß ich gar nicht, ob sich die Texaner da besonders hervortun. Ich fürchte fast, die sind da nicht schlimmer, d.h. also genauso schlimm, wie andere Amerikaner. Obwohl: nach den letzten Massakern scheint sich die Haltung hier in den USA langsam wenigstens etwas zu ändern. Leider ist das Ganze viel zu stark polarisiert. Und apropos Republikanerdominanz in Texas: vielleicht haben wir ja Glück und mit dem Wachstum der Hispanics hier kommt wieder ein Übergewicht der Demokraten zustande. Würde uns [Mary ist ja die Vorsitzende der Demokraten hier im County] sehr freuen. Die Chancen wären da, schon für die kommenden Wahlen, wenn sich die Demokraten nur geschickt genug anstellen. Aber da sehe ich ein Problem: die machen sich selbst das Leben schwer, mit Grabenkämpfen untereinander.
      Liebe grüßa aus dem südlichen Texas ins trübe Deutschland,
      Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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