Wie ich ja immer sage, …

… wenn auf einem Parkplatz eine Mercedes S-Klasse aussieht wie ein Mittelklasse-Wagen, dann ist man in Amerika. Und wenn die S-Klasse aussieht wie ein Kleinwagen, dann ist man in Texas.  😉  Hier, mit einem Bild aus dem Hafen von Fulton an der texanischen Golfküste, der Beweis:

cars

Ford – Mercedes – Ford

Na ja, eine Einschränkung muss ich schon machen: es ist keine S-Klasse. die da zwischen den beiden Fords steht, sondern „nur “ eine E-Klasse, aber trotzdem. Schließlich ist unser Escape [links im Bild] ja auch nur ein „small SUV„, und der Ford Pick-Up rechts im Bild ist zwar ein F-2500 HD [„heavy duty„], aber eben noch nicht das Dickste, was Ford auf diesem Sektor zu bieten hat, und der Mercedes sieht dennoch ganz schön schmächtig aus, oder?

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10 Gedanken zu „Wie ich ja immer sage, …

  1. Pingback: A Veritable Hunk of a Car | Pit's Fritztown News

  2. Das Gefühl, dass man mit einem Kleinwagen zwischen all den Pick Ups und großen SUVs regelrecht „verschwindet“, haben wir auf unserer ersten Reise erlebt. Unser Mietauto war nämlich ein „Pontiac Sunfire“. (https://picasaweb.google.com/lh/photo/FmM9I5wvWIZCA4BpT6_CZ9nUCHcVlJDExvfj_vnK9Qw?feat=directlink). Bei unserer zweiten Reise hatten wir immerhin einen „Jeep Liberty“ – der bei uns „Cherokee“ heißt. (http://fc-foto.de/7684388)
    Ich muss aber zugeben, dass mir diese „dicken Brummer“, die man bei Euch vorfindet, schon sehr gut gefallen haben. Überhaupt die Dodge RAM hatten es mir angetan. 🙂 Lustigerweise (für mich halt) ist aus solchem nicht nur einmal eine alte Lady als Fahrerin ausgestiegen, wo ich manchmal glaubte, man müsste ihr eigentlich dabei helfen, über die Straße zu gehen. 🙂

    Ich geb auch zu, dass mir Hummer gefallen. Hätte ich so wirklich „nebenbei“ mehr als genug Geld übrig, hätte ich vermutlich bar jeder Vernunft einen Pick Up in der Garage stehen. Einfach „just for fun“. Auch wenn man ihn nicht wirklich braucht. Einen Porsche braucht man ja auch nicht unbedingt, es sei denn vielleicht im Autorennsport. Und bei vielen ists wahrscheinlich genauso mit den dicken Mercedes, BMWs oder Audis.

    Aber seien wir ehrlich, wieviele Dinge haben wir denn, die man nicht unbedingt „braucht“`? Einfach nur, weil einem etwas gefällt.

    Doch ich gebe Dir recht, dass es unsinnig ist, Kleinwägen mit jedem neuen Modell größer zu machen. Es stimmt schon, in den Großstädten ist immer weniger Platz dafür und Parkplätze werden immer mehr zur Mangelware.

    Ich weiß, ich schweife ab, aber weißt, was mir an den heutigen Autos auch nicht mehr gefällt? Nämlich, dass sie alle irgendwie „gleich“ ausschauen. Ich kann mich noch an die 70er Jahre erinnern, als ich mit dem Auto fahren begonnen habe. Da konnte man die Fabrikate schon von Weitem erkennen, weil jede Marke eine eigene Form oder Charakteristik hatte. Heute kenn ich sie nur auseinander, wenn ich das „Markenzeichen“ am Auto sehe.

    lg Gabi

    • Hallo Gabi,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen so langen Kommentar zu schreiben. Und danke für die Links zu den Autos. Einen Jeep würde ich ja auch mal gerne fahren. Sollten wir einmal – was ich immer noch vorhabe – die Chinati Hot Springs in Big Bend Country besuchen, dann müssten wir wohl einen Jeep mieten, denn die „Straße“ dahin wäre für unseren Escape nicht unbedingt das Wahre.
      Bei den „dicken Brummern“ hier bin ich ganz hin- und hergerissen. Einerseits faszinieren mich solche Maschinen [Dodge RAMs sind übrigens auch meine Favoriten, besonders mit den großen Cummins Dieselmotoren], aber andererseits bin ich aus Umweltgründen eher dagegen. Schwierig. Ich überlege oft, was ich machen würde, wenn ich das entsprechende Geld hätte. Wahrscheinlich drauf verzichten – aus Vernunftgründen. Aber träumen tue ich doch. Mein wirklicher Favorit wäre der Ford F-150 „Raptor“. Aber das wäre, für mich und meine Bedürfnisse jedenfalls, der Unsinn auf die Spitze getrieben. Übrigens: die Hummer haben mir, größtenteils des Designs wegen, nie gefallen.
      Das mit den alten Ladies, die kaum noch gehen können, aber Auto fahren, beobachte ich hier natürlich auch. Es hat natürlich sehr viel damit zu tun, dass es hier ein dünnbesiedelter Flächenstaat ist, weitestgehend ohne öffentlichen Nahverkehr, und dass man also auf ein Auto angewiesen ist. Selbst hier in Karnes City wäre das Einkaufen für die meisten alten Leute ohne Auto unmöglich. Und wenn man dann eben niemanden hat, der einen chauffiert, so muss man das eben selber tun.
      Zum Thema Autos, die alle gleich aussehen: da stimme ich Dir zu. Auch meine Meinung.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, wo gerade der Wind ums Haus heult,
      Pit

      • Im Grunde genommen ist es ja bei uns in so manchen Orten auf dem Lande auch nicht mehr anders. Ohne Auto ist man da auch schon ziemlich aufgeschmissen. Viele kleine Bahnstrecken wurden schon aufgelassen und Busse fahren in manchen Gebieten auch nur sehr spärlich.

        Ich hab ehrlich gesagt auch keine Ahnung, was ich mir tatsächlich kaufen würde, wenn ich viel Geld hätte. Aber so richtige Gedanken mach ich mir darüber nicht. Das könnte ich immer noch tun, wenn unvermutet der große „Geldregen“ eintreffen würde. 🙂 Und das ist sowieso ziemlich unwahrscheinlich. 🙂
        lg Gabi

  3. Hallo Pit, Der Ford ist in Deutschland nicht das gute Auto. Steht hoch in der Pannen Liste! Hatte selber mal einen. Nie wieder. Sehr Reparatur freundlich am laufenden Band. Meine Persönliche Erfahrung. Ein Ford bei Euch in der Herstellung ist anders. Mehr Kraftstoff + PS das ist gut und robust. Selber fahre ich einen der Neuesten Japaner, Allrad /Diesel + allen sämtlichen Komfort was man sich denken kann. Kostende auch seinen Preis. Brauche diesen in unseren Gebirge, (auch im Wald) ohne Schneeketten. Das ist echt super ohne irgendwelche Probleme. Gruß, Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu hinterlassen.
      Unser Escape ist Gott sei Dank wohl kein Pannenauto. Wirt haben ihn gebraucht mit knapp 30.000 Meilen gekauft, und mittlwerweile hat er über 110.000 auf dem Tacho. Und wir hatten nur eine größere Reparatur: alle Zündspulen mussten ausgewechselt werden. Das ist, wie wir so gehört haben, eine bei Ford häufige „Krankheit“. Aber wie gesagt: sonst sind wir zufrieden. Der Verbrauch ist zwar nicht berauschend niedrig, hält sich aber mit ca. 11 Ltr/100 Km für eine 200-PS Maschine und 3-Gang Automatik doch in akzeptablen Grenzen. Und für uns hier reicht natürlich Frontantrieb voll und ganz aus. Mal sehen, wie lange wir ihn noch fahren (können). Der Vorgnänger, ein F-150 Pickup [https://pitspersoenlichesblog.wordpress.com/category/autos/ford-150/], hat es immerhin auf mehr als 220.000 Meilen gebracht, ehe wir ihn verkauft haben.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

  4. Lieber Pit,
    ich stelle jedoch mit Freude fest, die großen Hummer sind so gut wie weg.
    Ein schönes Wochenende lieber Pit, liebe Mary!
    Herzlichen Grüße von uns 4 aus dem völligen verschneiten Cley,
    Hanne

    • Hallo Dina,
      stimmt: die großen Hummer haben sich nicht durchgesetzt. Finde ich bemerkenswert und, in einem Anerika, das ja nun wirklich, aus welchen Gründen auch immer, die groß(volumige)n Autos bevorzugt, schon fast seltsam.
      Nicht, dass ich dem Größenwahn bei Autos das Wort reden will, aber wenn man, wie ich, eine längere Zeit hier in den Staaten gelebt hat, sieht man die Dinge doch etwas anders. Was diese großen Karren angeht und was man in Deutschland bei (negativen) Berichten/Kommentaren über die „Amis“ und ihre Vorliebe für „dicke Schlitten“ anzumerken vergisst: hier in Amerika ist man, der großen Entfernungen wegen und weil es nun einmal doch ein eher dünn besiedeltes Land ist, auf Autos angewiesen. Öffentlicher Nahverkehr rentiert sich hier nun einmal noch weniger als in Deutschland, jedenfalls außerhalb der Metropolen. Wir hier wären z.B. ohne ein Auto absolut aufgeschmissen. Und viele Familien brauchen auch mehr als ein Auto, weil z.B. der Mann [nehmen wir einmal die traditionelle Rollenverteilung] danmit zur Arbeit fährt, während die Frau häufig die Kinder chauffieren muss, z.B. zu außerschulischen Veranstaltungen [Stichwort „soccer mom„]. Und da sich da oft Familien abwechseln, werden dann vielfach auch gleich 5 oder 6 Kindeer chauffiert, was wiederum einen großen Wagen nötig macht. Hier in Texas haben viele auch des Viehs wegen die wirklich großen Pick-Ups, die bis zu 10 oder mehr Tonnen ziehen dürfen, nötig, um eben die schweren Anhänger ziehen zu können. Und auch die „Kuhfänger“ vorm Kühlergrill, die in Deutschland ja fast immer absolut nur Schau sind, braucht man hier vielfach, weil man häufig auf den Weiden auch durch Gebüsch und Gestrüpp fahren muss. Zugegeben: auch hier brauchen längst nicht alle solche dicken Schlitten, aber eine ganze Reihe eben doch. Und ich denke auch nicht, dass nun einmal jeder Jugendliche, sobald er 17 ist und Auto fahren darf, gleich seine „wheels“ braucht. Aber auch da: man sitzt ohne dann eben doch irgendwo „in der Prairie“ [„in the boonies„, wie man hier sagt] fest.
      Liebe Grüße an Euch 4 im „weiß-prächtigen“ Cley,
      Pit
      P.S.: Noch eine Bemerkung zu Entfernungen; unser Cousin Mark müsste von seinem Haus etwa eine Viertelstunde gehen, nur um seine Post am Briefkasten [der steht hier ja immer an der Straße] abzuholen. Dass er dafür entweder mit dem Auto oder einem kleine Quad fährt, kann ich schon verstehen.

  5. Das Dumme ist, dass Deutschland kräftig nachzieht. Man vergleiche nur mal die Masse eines 70er-Jahre Golf mit den heutigen. Und die großen BMW- und Audi-Modelle, das sind auch ganz schöne Brummer.
    Nun soll jeder mit so viel Blech um sich herum rumfahren, wie er will. Das Problem in Deutschland ist aber, dass die Parkplätze und Parkhäuser nicht auf so breite Autos ausgelegt sind. Hier ist eben alles enger!
    Schönen Samstag! Hier ist es immer noch verschneit! Martin

    • Hallo Martin,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und auch einen Kommentar zu hinterlassen. 🙂
      Dass diese dicken Brummer in Deutschland immer mehr zunehmen, finde ich gar nicht so gut. Im Gegensatz zu hier in den USA [siehe dazu meine Antwort hier an Dina] braucht sie in Deutschland ja wohl kaum jemand – bis auf m.E. ganz geringe Ausnahmen. In Deutschland halte ich diesen Typ Autos eher für Prestigeobjekte. Der einzige Aspekt von viel Blech, den ich akzeptiere, ist der der Sicherheit. Je mehr Blech ich um mich herum habe, desto sicherer fühle ich mich.
      Was die Parkplätze und Parkhäuser angeht: das beobachten wir sogar hier im Lander der „rollenden Schlachtschiffe“. Viele Parklücken sind (mittlerweile) zu klein dimensioniert. Manche sind dann zwar ausgewiesen als nur für „compact cars„, viele aber auch nicht. Und in manchen habe wir sogar mit unserem relativ kleinen Escape so unsere Probleme.
      Zum „Wachstum“ bei Autos: ich frage mich schon seit Jahrzehnten, warum eigentlich jede neue Generation eines Modells größer sein muss als das vorhergehende. Der jeztige Golf – zumindest als Kombi – hat ja so in etwa die Ausmaße eines früheren Passats. Und der ehemals wirklich kleine Polo ist doch nun größer als früher ein Golf. Halte ich, schlicht und einfach gesagt, für „marktstrategischen Unsinn“.
      Liebe Grüße ins verschneite Deutschland, und ein schönes Wochenende,
      Pit

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