Frankfurter Flughafen

Zufällig kam mir heute ein Artikel in der online-Ausgabe der „Welt“ vor die Augen, in dem der IT-Experte und Vielflieger Andreas Ebrahim zum Flughafen Frankfurt meint:

In Deutschland ist der schlimmste Airport der Frankfurter Flughafen. Dort ist man wohl seit 20 Jahren bemüht, das perfekte Labyrinth mit maximaler Wegstrecke wöchentlich neu zu erfinden. Ich brauche für den Fußmarsch von der Internationalen Ankunft zum innerdeutschen Weiterflug stets länger als für den anschließenden Kurzstrecken-Flug.“

Ganz so negativ würde ich es zwar nicht ausdrücken, aber auch ich bezeichne Frankfurt gerne als den „Flughafen der langen Wege“.

34 Gedanken zu „Frankfurter Flughafen

  1. Ich bin immer froh, wenn ich ein Flug ab Köln/Bonn bekommen kann. Erstens ist der Flughafen selbst top, schön gegliedert und die Wege kurz und von Bonn aus schnell zu erreichen.So bald man über den Kölner Ring muss, sprich die A3 nach Düsseldorf inklusive Heumarer Dreieck befahren muss, geht der Stress los. In Düsseldorf ist es auch umständlich wenn man jemand abholen möchte; Abholer müssen im Parkhaus etc, aber verglichen mit Frankfurt wohl doch easy.
    Ich vermisse sehr den alten Osloer Flughafen Fornebu, ach ja, Flughäfen… 🙂
    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir und Mary, mach’s gut, lieber Pit! 🙂

    • Hallo Dina,
      danke, dass Du Dur die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben. Von Köln/Bonn aus bin ich schon lange nicht mehr geflogen. Das war noch zu Zeiten meines aktiven Diensten, anlässlich des Schüleraustauschs mit England. Und von Düsseldorf fliege ich auch nicht mehr in die Staaten, erstens, weiol Frankfurt für mich mit dem ICE günstiger zu erreichen ist, und zweitens, weil ich Lufthansa bevorzuge und die nicht von Düsseldorf aus fliegt [glaube ich jedenfalls]. Also nehme ich Frankfurt. Und auch wenn ich da Negatives über die langen Wege gesagt habe, ganz so schlimm ist es ja doch nicht.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende auch Dir und den beiden Buchfeen, und auch von Mary,
      Pit

    • Hallo Gabi,
      Raucherzonen gibt’s immer noch genügend – meiner Meinung nach – am Frankfurter Flughafen. Übrigens: auch zu meiner „aktiven Raucherzeit“ habe ich die nie gebraucht. Ich konnte da durchaus warten.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Pit

  2. ah genau, du bist also wieder zurück, verzeih, dass ich erst heute danach schaue, aber dieses Bloghausen … du weißt schon … immer sooo viel Neues zu lesen und zu sehen
    an dieser Stelle aber mal ein herzliches Dankeschön für deine regelmäßigen Besuche bei mir!
    herzlich grüßt dich Frau Blau

    • Hallo Frau Blau,
      musst Dich doch nicht entschuldigen, wenn Du nicht jeden Tag ich mein Blog schaust. Weiß ich doch selber, dass man all die vielen Blogs, die man gerne besuchen würde, manchmal nícht auf die Reihe kriegt. Es gibt ja schließlich auch noich Anderes im leben als „Bloghausen“! Umso mehr freut es mich aber, wenn ich mal wieder von Dir lese. Und gern geschehen, was meine Besuche auf Deinem Blog betrifft.
      Liebe Grüße aus einem relativ warmen Texas ins kalte Deutschland,
      Pit

  3. Lieber Pit,

    leider kann ich deine E-Mail-Adresse nicht finden, sorry, eigentlich bin ich ordentlich (meine ich). Deswegen auf diesem Weg ganz lieben Dank an dich und Mary für eure schöne Postkarte, über die mich richtig freute, als ich sie gestern Abend nach meiner Rückkehr fand. Klar, weiß ich, dass ihr in Texas und überhaupt in den USA großartige Naturreservate habt.
    Ähnliche Wasserlandschaften wie in Rockport gibt es auch hier in den Salzmarschen bei Flut.

    Apropos Fliegen, ich bin in den letzten beiden Monaten viel geflogen und den hässlichsten und unwirtlichsten Flugplatz, den ich auf meiner Reise zweimal frequentierte, ist Berlin-Schönefeld. Den umweht immer noch eine Art DDR-Tristesse. Tegel finde ich viel schöner und ich war ein Fan von Tempelhof. Ein angenehmer Flugplatz liegt vor meiner Haustüre: Norwich International Airport, übersichtlich und kurze, gut ausgeschilderte Wege. Von dort fliegt man meistens über Amsterdam-Schipol, wow, da läuft man sich bei Anschlussflügen die Hacken schief. Dublin Airport ist fein organisiert wie ebenfalls Oslo Airport und Stockholm. Und in London ist Stansted zu empfehlen, besonders wenn man in den Osten Englands reist, Heathrow ist riesig (ähnlich wie Amsterdam) und Gatwick ist fürchterlich verkehrsmäßig angebunden. Köln-Bonn ist klein, übersichtlich und easy und Innsbruck Airport hat eine gewöhnungsbedürftige Ästhetik, ist aber übersichtlich. Zürich ist ganz prima: übersichtlich, gut verkehrsmäßig angebunden und nicht zu lange Wege.

    Ganz liebe Grüße an dich und Mary von dem kleinen Dorf am großen Meer, wo es gerade stürmt, dass einem die Haare vom Kopf fliegen
    Klausbernd

    • Hallo Klausbernd,
      vielleicht sollte ich meine E-Mail Adresse ja auch mal in meinen Blogs angeben, vielleicht auf der „about“-Seite. Hier ist sie dann aber schon einmal: w.vins“at“gmx.de.
      Gern geschehen, was die Postkarte angeht. Freut mich, dass sie angekommen ist, denn ich hatte von Dir ja keine Straße und keine Hausnummer. Ich hatte eben gehofft, dass die englische Post findig genug sei. Und so riesig 😉 ist Cley-next-the-Sea ja nun auch wieder nicht. Mit den State und National Parks tun die Anerikaner wirklich etwas. Da gibt’s so viele, die wir unbedingt noch sehen müss(t)en. Und dass die Gegend von Rockport/Fulton bzw. Goose island State Park Ähnlichkeiten mit den Salzmarschen bei Dir hat, war mir bewusst. Nur hat es hier längst nicht so einen Tidenhub. Ganze 30 Zentimeter sind das im Normalfall. Höchsten ein kräftige Sturm kann da größere Schwankungen bringen.
      Danke für die ausführlichen Anmerkungen zu Flughäfen. Ich verfolge hier zur Zeit das nicht endenwollende Drama um den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg. Können sich die Verantwortlichen da eigentlich noch besser blamieren?! Dürfte schwer fallen.
      Dass Norwich einen internationalen hat, wusste ich bisher nicht. Mal sehen, wie wir im nächsten Jahr nach England kommen. Ob wir mit dem Zug durch den Tunnel fahren oder nach London fliegen werden. Im Augenblick sind wir noch in der ganz groben Vorplanungsphase. Angedacht ist Mai/Juni. Und Norfolk – genauer gesagt, Cley-next-the-Sea – steht natürlich auch auf dem Programm. Aber mal sehen, was dann endgültig aus unseren Plänen wird.
      Liebe Grüße, auch von Mary, aus dem südlichen Texas, wo gerade ein schönes Feuerchen im Kamin brennt, denn die letzten zwei Tage war es etwas kühler. Soll aber wieder anders werden. Es sind mal wieder bis zu 26 Grad angesagt. Das ist in dieser Jahreszeit eben so: auf und ab. Also dann, mach’s gut,
      Pit

      • Lieber Pit,

        zunächst, Du und Mary sind hier herzlich willkommen, auch die Buchfeen würden sich riesig über einen Besuch freuen. Wenn du zu mir kommen möchtest, fliegst du am besten nach London-Stansted (STN), von dort ist es nämlich mit dem Flughafenbus nur 2 Std. nach Norwich, von wo ich euch abholen würde.

        Ja, hier in England hat es so seine Bewandnis mit Straße und Hausnummer: Wer etwas auf sich hält, hat einen Hausnamen, man kennt eben sein Haus 😉 Wer in einer Straße mit Hausnummer wohnt, der gehört nicht zu einer bestimmten Gruppe, die sich als Elite versteht. Du siehst, England ist so klassenbewusst und elitär, wie du dir das in Texas wahrscheinlich gar nicht vorstellen kannst. Deutsche schockiert das auch immer wieder, ich habe mich daran gewöhnt. Also die Adresse, die du benutzt hast ist meine vollständige Adresse.

        Ganz liebe Grüße aus dem für Engländer bitterkalten Norfolk, gerade sind es nur 2 Grad C (in Dinas Heimat minus 12 C)
        Klausbernd
        Die Buchfeen lassen auch vom liebsten grüßen 🙂 🙂

  4. … wir hatten gestern das Vergnügen, einmal quer durch sämtliche Hallen zu gehen und dann auf dem bitterkalten Fernbahnhof-Bahnsteig zu zittern! In Atlanta ist es zwar auch sehr, sehr weit, aber da fährt wenigstens ein Zug – und warm ist es zudem …. LG Martin

    • Hallo Martin,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben. Von dem bitterkalten – und zugigen – Fernbahnhof in Frankfurt kann ich ein Lied singen!
      Apropos Atlanta: da bin ich früher, bei meiner Ankunft aus Deutschland, häufig sogar die gesamte Strecke von einem Terminal zum anderen gewandert, wenn ich Zeit genug hatte, ganz einfach, um mir nach einem langen Flug die Beine so richtig zu vertreten.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, bei immer noch über 20 Grad,
      Pit

  5. Hi Pit 🙂

    doch, es sind schon ganz schöne Strecken, die man da zurücklegen muss ..so hab ich es auch in Erinnerung … Flughäfen haben etwas Faszinierendes, find ich. Wir fahren manchmal einfach nur so zum Stuttgarter ..um zu schauen und die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen.

    Liebe Grüße zu dir,
    Ocean

    • Hallo Ocean,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben. Die Strecken sind schon ganz schön, auch wenn es mittlerweile Transportbänder und auch elektrische Tranportwagen gibt. Zugegeben, nach einem langen Flug tut es sogar gut, sich die Beine vertreten zu können, aber wenn man in Eile ist, dann wären kürzere Wege doch angenehmer.
      Dass Flughäfen etwas Faszinierendes haben, finde ich auch.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

    • Hallo Brian,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben. Auf dem Hinflug macht es mir auch nichts aus, weil ich mir da immer Zeit genug nehme, und auch gerne mein (zweites) Frühstück irgendwo „unterwegs bei meinen Flughafenwanderungen“ 😉 einnehme. Und meinen „Anschlussflug“ [für mich in Deutschland die Weiterreise mit dem ICE] buche ich immer mit ausreichend Übergangszeit. Dafür muss ich allerdings die Einzelstrecken buchen. Einfach so „San Antonio – Köln“ bringt bei der Lufthansa zu kurze Übergangszeiten. Stressig wird’s dann nur, wenn der Folieger (größere) Verspätung hat.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

          • Pit hat recht, macht nichts, ich lese mit 🙂
            Jetzt haben wir auch nur 2 Grad C, aber klares, sonniges Winterwetter, wie ich liebe. 26 Grad C wären absolut nichts für mich. Ich musste vor vielen Jahren im Süden Griechenlands leben, ich träumte von Eis.
            Liebe Grüße
            Klausbernd

            • Hitze mag ich auch nicht, aber von Eis hab ich noch nie geträumt – höchstens vom Essbaren! 🙂
              Jetzt in der Nacht in Wien – 3 Grad. In den nächsten Tagen sinken die Temperaturen noch mehr. Mag ich auch so gar nicht.
              Die 23 oder 26 Grad in Texas würden doch eher in meinem Wohlfühlbereich liegen. Mehr bräuchte ich auch nicht. 🙂
              So sind wir halt alle verschieden. 🙂
              lg Gabi

        • Hallo Gabi,
          musst nicht unbedingt neidisch werden. Manchmal können einem die hiesigen Temperaturen auch ganz schön lästig werden. Wir wären wirklich sehr froh, wenn es einmal durchgehend kühler wäre. Und vor Allem, wenn es regnen würde. Es ist ganz schlimm. Wir haben hier nur am 4. 11. einmal etwas Regen gehabt. Seitdem nicht mehr. Kannst Dir ja mal die Bilder hier [http://www.mysanantonio.com/news/environment/article/How-many-drops-does-Medina-Lake-have-left-4079184.php#photo-3816115] anchauen. Medina lake ist zwar der am schlimmsten betroffene Stausee hier im südlichen Texas, aber auch die anderen sehen ähnlich trostlos aus. Und leider sieht die langfristige Wettervorhersage auch keinen besonders regenreichen Winter kommen. 😦
          Liebe Grüße ins kalte Österreich,
          Pit

            • Lieber Pit,

              das ist aber ein langer Aufenthalt auf dem Frankfurter Flughafen 😉
              Alles okay?

              Ganz liebe Grüße an dich und Mary
              Klausbernd und seine munteren Buchfeen 🙂 🙂 🙂

              • Hallo Klausbernd,
                ja, der Flughafen in Frankfurt ist eben riesig! 😉 Aber im Ernst; danke, dass Du nachfragst: hier ist Alles in Ordnung. Ich hatte einfach nur in der letzten Zeit wenig Lust zum Bloggen.
                Liebe Grüße zurück, auch von Mary, und auch an die beiden munteren Buchfeen,
                Pit
                P.S.:Gestern waren wir in San Antonio in „Peter Pan“. Hat uns riesig gefallen. Und da haben wir dann zwar keinen Feenhauch abbekommen, wohl aber Feenstaub, von Tinkerbell. Das wird Siri und Selma bestimmt interessieren. Mal sehen: vielleicht poste ich ja auch etwas dazu.

                • Na toll, da können Siri, Selma und ich ja froh sein. Ich werde auch eine Blogpause zwischen Weihnachten und Neujahr einlegen. Es gibt auch noch ein Leben außer im Blog 😉
                  Liebe Grüße aus dem sonnigen Norfolk, wo ich bis eben Gartenabfälle verbrannte
                  Klausbernd

                  • Hallo Klausbernd,
                    die Blogpause hat gut getan. Und ich bin endlich einmal wieder dazu gekommen, eine Menge zu lesen. Zwar nur wirklich Triviales, aber es war erholsam. Apropos Gartenabfälle verbrennen: das war bei uns fast das gesamte Jahr über verboten, weil bei der Trockenheit und den Winden die Gefahr von Flächenbränden viel zu hoch wäre. Gartenabfälle kompostiere ich, und alles Andere muss leider in die Mülltonne wandern.
                    Liebe Grüße, auch an Siri und Selma, aus dem südlichen Texas, mit dem gemütlichen Kistern eines Kaminfeuers im Hintergrund,
                    Pit

                • Obwohl ich ja eh auch nie nachkomme mit lesen und kommentieren, muss ich aber sagen, Du bist mir auch schon hier abgegangen. 🙂
                  Aber wenn ja alles ok ist, dann passt das schon und ich bin beruhigt. Ein Blogpause braucht man hie und da. 🙂
                  Und es stimmt! Es gibt tatsächlich auch ein Leben außerhalb des Blogs! 🙂

                  lg Gabi

                    • Hallo Gabi,
                      tue ich auch, meine Bücher genießen. Muss nur aufpassen, dass ich mich da nicht zu sehr reinhänge, denn ich muss ja auch noch etwas in Haus und Garten erledigen, insbesondere jetzt, wo es nicht mehr so schwül und heiß ist und man draußen wieder gut arbeiten kann. Im Augenblick ist „Holz machen“ für unseren offenen Kamin angesagt.
                      Liebe Grüße,
                      Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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