Wie Hund und Katze

Dieser Vergleich nimmt bei uns hier eine ganz andere als die übliche Bedeutung an. Dass sich Sally mit allen unseren Katzen prima versteht und auch die manchmal durchaus etwas lästige kleien Sister Fildelma mit wahrer Engelsgeduld erträgt, das wussten wir ja schon. Und dass unsere Katzen und Sally auch sonst gut zusammenarbeiten können, das hatten wir ja auch schon einmal erfahren [s. „Eine gute Hund-Katze-Zusammenarbeit„].

Und das – nämlich eine gute Zusammenarbeit – muss diese Nacht wieder stattgefunden haben. Als ich heute Morgen hier ins Esszimmer kam, lag eine leere Zellophantüte vor Sallys Kissen, direkt vor ihrer Schnauze, und der ganze Brotlaib, der noch gestern Abend darin gewesen war, war weg. Klar, wo der hin war, oder?! Und Sally schaute mich ganz treuherzig mit ihren großen Augen an, so als ob kein Wässerchen sie trüben könnte, und wedelte ganz froh mit ihrem Schwanz. Ich denke einmal, es muss genauso gewesen sein, wie beim ersten Mal: eine der Katzen hat den Laib Brot von dem Schränkchen, auf dem er lag, herunterbefördert, und dann hat sich Sally darüber hergemacht, dankbar über den Snack zur nächtlichen Stunde. Vielleicht haben ihr die Katzen ja auch geholfen, zumindest dabei, die Zellophanhülle zu zerreißen. Aber ich glaube nicht, dass sie sehr viel davon gefressen haben, denn sie haben mich heute Morgen in der Küche mit dem üblichen vierstimmigen Chor, „Wir stehen kurz vor’m Verhungern, wir Ärmsten!“, begrüßt.  😉

Wie dem auch sei: ich bis sicher, es hat allen Beteiligten gut geschmeckt.

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4 Gedanken zu „Wie Hund und Katze

  1. Lieber Pit, zuerst einmal recht bherzlichen Dank für diese witzige Geburtstagskarte – quite realistic, isn`t it?! Habe mich sehr gefreut 🙂
    Ich lese deine Geschichten aus dem Alltagsleben immer gern. Hab herzlichen Dank!
    Ganz liebe Grüße aus Dublin
    von Klausbernd 🙂

    • Lieber Klaus,
      gern geschehen, was die Geburtstagskarte angeht. Und, wenn ich an telefonieren mit irgendwelchen Geschäften hier denke, SEHR realistisch. Scih dabei durch die diversen Menüs zu tippen macht einen manchmal richtiggehend „pissed off“, wie man hier so sagt, vor Allem, wenn kein einziger Menüpunkt passt, man aber auch nie die Chance hat, mit einer tatsächlichen Person zu reden. Dafür gibt’s übrigens dann schon eigene Webseiten, wo man herausfinden kann, wie es dann doch geht. Apropos telefonieren mit Geschäften: da gibt’s die schöne Erklärung, was die automatische Ansage, „Just now all our associates are busy, please wait“ wirklich bedeutet. Nämlich, „Please wait, we’re transferring your call to our call-center in India.“
      Freut mich, dass Du meine Geschichten aus dem (texanischen) Alltagsleben gerne liest. Ich habe da noch mehr „auf Lager“.
      Liebe Grüße nach Dublin, auch an Dina und die beiden Buchfeen,
      Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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