Ein Wochenende in … Rockport/Fulton – Teil I

Von Freitag, dem 5. bis Montag, dem 8.10., waren wir für ein verlängertes Wochenende mal wieder an der texanischen Golfküste, dieses Mal aber nicht in unserem altgeliebten Port Aransas, sondern ein ganz wenig weiter nördlich – und außerdem auf dem Festland gelegen – in Rockport bzw. Fulton. Die beiden Orte gehen direkt ineinander über, also werde ich  hier im weiteren Verlauf unter „Rockport/Fulton“ zusammenfassen, es sei denn, die Unterscheidung sei wichtig.

Die Woche vorher war – für unsere „alten“ Verhältnisse – relativ hektisch [d.h. eigentlich nicht wirklich hektisch, aber gut mit Terminen gefüllt] gewesen, und so hatten wir nicht vorgebucht, und wir mussten auch noch erst am Freitagmorgen packen. Und wir mussten auch noch Sally in die Tierpension bei unserem Tierarzt bringen, denn dieses Mal hatten wir uns entschlossen, sie nicht mitzunehmen. Weil wir ja nicht vorher gebucht hatten, konnten wir eben nicht wissen, ob wir eine Unterkunft finden würden, in denen (so große) Hunde akzeptiert werden würden. Unsere Katzen wurden übrigens, wie (fast) immer, wenn wir weg sind, von unseren Freunden, den Saxons, versorgt. Aber wir hatten ja Zeit genug und mussten nicht wirklich früh weg, denn bis zur Golfküste sind es von hier aus ja nur knapp zwei Stunden [bis Fulton sind es 104 Meilen, also umgerechnet knapp 170 Kilometer]. So sind wir dann erst gegen 13:05 Uhr, an einem wunderschönen (Spät)Sommertag mit strahlendem Sonnenschein von einem blauen Himmel mit ein paar Kumuluswolken losgekommen und waren gegen 14:45 Uhr in Rockport/Fulton.

Da wir, wie schon erwähnt, uns erst ziemlich kurzfristig entschlossen und nicht vorher eine Unterkunft gebucht hatten, mussten wir etwas herumfahren und suchen, denn weil in Rockport ein „Seafair-Festival“ stattfand, waren viele Hotels, Motels und Ferienwohnungen/-häuser ausgebucht. Mary schreibt dazu in ihrem Reisetagebuch, „Pud [das ist ihr Spitzname, noch von ihrem Vater] drives us all over hell’s half acre in R-F area. But Pud does perform!“ Um den letzten Satz, „Pud does perform„, etwas zu erläutern: ich hatte vorher versucht, mit unserem Navigationsgerät [von uns der weiblichen Stimme wegen „Miss TomTom“ genannt] zwei Adressen von Unterkünften zu finden, aber ganz im Gegensatz zu sonst bekam ich nur die Auskunft, die eingegebenen Adressen würden nicht existieren. Daher also Mary’s Bemerkung, „Several times Pit attempts to get Miss TomTom to perform, but she’s a dud today!“ und eben später ihr Stolz, dass sie die Adressen gefunden hat. Nach einiger Sucherei – verbunden mit „sight-seeing“ – also, die uns auch zu zwei sehr schönen Hotels führte, die wir mit Sicherheit ein anderes Mal aufsuchen werden, wurden wir dann aber im Pelican Bay Resort …

Pelican Bay Resort

Pelican Bay Resort vom Highway 35 aus gesehen

… in Fulton fündig, weil da, kurz bevor wir ankamen, jemand abgesagt hatte. Wir bekamen so die einzig noch verfügbare Unterkunft, eine sogenannte „Mini-Suite“ und haben es nicht bereut, dort gelandet zu sein: es hat uns ganz ausgezeichnet gefallen.

So sah die Einfahrt von der Straße [Highway 35] gesehen aus:

Pelican Bay Resort

Pelican Bay Resort: Einfahrt

Hübsch gemacht und sehr gepflegt.

Das Anwesen war überraschend groß und bot Unterkunft in (kleinen) Ferienhäuschen und in „Mini-Suites„, sowie in zwei größeren Gebäuden, „The Lodge“ und „The Villa„.

Es folgt ein kleiner Rundgang.

Wir sind gerade angekommen. Hier as Büro und das erste der Ferienhäuschen – und natürlich unser Escape:

Pelican Bay Resort

Pelican Bay Resort: Büro und eines der Ferienhäuschen

Ferienhäuschen rechts und links:

cabins

Ferienhäuschen, hier „Cabins“ oder „Cottages“ genannt

Sogar eine „Verkehrsinsel“ gab’s:

Verkehrsinsel

„Verkehrsinsel“

Nicht dass sie wirklich nötig gewesen wäre, aber mit den Blumen, tropischen Pflanzen und einem kleine Springbrunnen war sie wirklich hübsch gemacht.

Verkehrsinsel

„Verkehrsinsel“ & „Captain’s Quarters“

Die „Captain’s Quarters“ sind vorzugsweise für die Gäste in den Mini-Suites. Da diese zwar Kühlschrank und Mikrowelle haben, aber keinen Herd, kann man hier in den „Captain’s Quarters“ auf einem richtigen großen Herd sein Essen zubereiten, und, wenn man will, auch an einem „richtigen“ Esstisch zu sich nehmen. Darüber hinaus dient dieses Gebäude, u.A. mit einem Tisch für Pool Billard, als Aufenthaltsraum für größere Gruppen.

Blick über den Swimming-Pool – übrigens mit „Hot Tub“ [allerdings, wie Mary leider feststellen musste, nicht „hot“ sondern „cold„] – auf die Mini-Suites:

Mini Suites

Die „Mini Suites“ am Swimming-Pool

An einem kleinen Pavillon – links im Bild – vorbei geht’s geradenwegs zu unserem Zimmer:

Gazebo

Das „Gazebo“ und der Weg zu unserem Zimmer in den „Mini Suites“

Und so sah es von unserem Zimmer gesehen aus:

Swimming-Pool

Blick auf den Pavillon

Blick von unserem Zimmer – bzw. dem überdachten Gang davor – auf Swimming-Pool und „Captain’s Quarters“:

Swimming-Pool

Swimming-Pool & Captain’s Quarters

Was wir am Pelican Bay Resort einfach so schön fanden waren all die alten Eichen, um die man herumgebaut hatte, und die das Ganze zu einem ganz angenehm ruhigen, schattigen Ort machten. Auch wenn es, an einem Festival-Wochenende eben, bei weitem nicht so billig wie sonst war, und auch deutlich teurer als andere Ferienanlagen vor Ort, und in etwa auf dem Preisniveau der beiden guten Hotels, die wir auch in Betracht gezogen hatten, lag, so waren wir doch ausgesprochen zufrieden und würden jederzeit wieder hin.

Zu den Mini-Suites noch eine Bemerkung: unser Zimmer, und ich denke, das kann stellvertretend auch für die anderen stehen, war so ziemlich genau das, was ich als „gehobenen Motel-Standard“ bezeichnen. würde Wir hatten zwei „Queen-Size“ (Doppel)betten, einen kleine Tisch mit zwei Stühlen, einen bequemen Sessel, am Ende des Raumes den Waschtisch mit Platz Kaffeemaschine, Mikrowelle und Kühlschrank und Zugang zu Toilette und Badewanne/Dusche, das Ganze übrigens sehr gepflegt. Auch Motel-Standard und damit über dem, was wir von Ferienhäuschen normalerweise gewohnt sind, war der „Maid Service„. Jeden Morgen – sofern man nicht das Schild „no service, please“ draußen hatte, wurde aufgeräumt, die Betten gemacht, die Bade-/Handtücher ausgewechselt und alles gesäubert.

Fortsetzung folgt

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Diese und weitere Bilder finden sich demnächst auch in meinem Bilderbuchblog, und, wie schon im Posting erwähnt, längst nicht alle sind von mir, sondern viele sind von Mary.

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7 Gedanken zu „Ein Wochenende in … Rockport/Fulton – Teil I

    • Hallo Gabi,
      wir habe da immer wieder bewundert, wie geschickt sie um all die alten Bäume herumgebaut haben. Manchmal gingen die Bäume sogar durch den zaun, bzw. der hatte Öffnungen für die Baumstämme. Prima gemacht.
      Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland ins wohl ebenso kalte Österreich,
      Pit

    • Hallo Anne,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und auch einen Kommentar zu hinterlassen.
      Rockport/Fulton ist wirklich eine prima Alternative zu Port A. Nur, dass es keinen Badestrand hat. Es ist mehr ein Paradies für Angler. Hat aber auch eine andere Besucherstruktur: nicht so viel „junges Gemüse“. Passt also viel eher für uns Alte, Mary und mich. Ach ja, wir haben auch ein paar Häuser [die meisten mit Bootsanlegeplatz vor der Haustür] gefunden, die uns gefallen könnten. Aber Cain City bei Fredericksburg ist immer noch erste Wahl. Mal sehen, was wird. Gestern hat unsere Maklerin das erste „richtige“ Angebot bekommen, für einen Teil des Grundstücks zwar nur, und nicht ganz zu dem Preis, zu dem wir verkaufen wollen. Aber vielleicht können wir ja verhandeln. Also: weiter Daumen halten!
      Dann auf bald in Deutschland, und liebe Grüße, auch an Maro und auch von Mary,
      Pit
      P.S.: Und schaue doch wieder mal vorbei. Würde mich freuen.

    • Hallo Martin,
      wenn wir unterwegs sind für Ferienähnliches, und nicht nur auf der Durhzreise irgendwo(hin), ziehen wir eigentlich immer solche Ferienhäuschen [cottages/cabins] einem Motel vor. Auch in Rockport/Fulton sind wir z.B. am Hampton Inn vorbeigefahren, obwohl es wunderbar aussah. Zugegeben: statt der Mini Suites hätten wir lieber ein Cottage gahabt. Aber da war ja nichts mehr frei. Tortzxdem: wir wollen unbedingt auch nich einmal in Rockport in Lighthouse Inn übernachten, weil es sehr gut gelegen ist und im Inneren die Atmosphäre eines englischen Landhotels bietet.
      Liebe Grüße aus dem südlichzen Texas,
      Pit
      P.S.: Danke auch an Deinen Hausgeist für die Besuche in meinem Bilderbuchblog.

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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