Etwas Gartenarbeit …

… war heute wieder angesagt. Wie ich schon in meinem Beitrag „Mit meinem Lieblingsspielzeug … “ geschrieben hatte, musste der Rasen – bzw. das, was von ihm nach der anhaltenden Dürre noch übrig ist – ja auch zum Ausklang des Gartenjahres noch gedüngt werden. Dafür wird ein spezieller „Winterizer Fertilizer“ empfohlen. Das ist ein Dünger mit einem Verhältnis von 3:1:2 [Stickstoff:Phosphor:Kalium]. Der, den ich hier vor Ort bekommen habe, war 18:6:12 [das sind jeweils Prozentangaben von der Gesamtmenge. Die Differenz zu 100% sind dann reine Füllstoffe.

Mehr zum Thema „Rasen herbst- und winterfest machen“ im Gartenteil unserer Tageszeitung, San Antonio Express-News.

Da dieser Dünger möglichst um den 1. Oktober oder kurz danach ausgebracht werden sollte, habe ich mich also heute daran gemacht. Hier die Gerätschaften:

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Spreader & Dünger

Im  Vordergrund der Verteiler zum Schieben, und auf dem Tisch einer, den man in der Hand hält. Letzterer ist nur für kleinere Areale zu gebrauchen. Für die ca. 1500 Quadratmeter Rasen, die ich hier zu düngen habe, ist nur der zum Schieben wirklich geeignet. Und auch damit habe ich eine schöne „Wanderung“ 😉 von ca. 45 Minuten hinter mich gebracht – und war mal wieder schweißgebadet, obwohl ich diesmal nicht in der größten Tageshitze draußen war.

Im Hintergrund übrigens unsere „Wildnis“, ein baum- und strauchbestandenes Areal, das kaum noch durchdringlich ist. Muss ich auch unbedingt einmal roden. Aber das hat nicht unbedingt Vorrang. Es ist noch viel zu viel Anderes zu tun, das dringender ist. Aber schön wäre es doch, auch da herumgehen zu können. Und den „Abfall“ könnte ich gut teils als Brennholz [im Winter, für unseren offenen Kamin im Wohnzimmer], teils als Häcksel rund um Pflanzen herum und in den Blumenbeeten verwenden.

Ob das Düngen allerdings viel Zweck hat bei dem erbarmungswürdigen Zustand unseres Rasens? Bestimmt nicht überall. Hier z.B. dürfte es wohl wenig Erfolg haben:

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Ein „Rasen“ in erbarmungswürdigem Zustand

Hier dagegen verspreche ich mir schon mehr davon:

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Stellenweise ein besserer Rasenzustand

Nach dem Düngen habe ich dann auch noch Unkrautvernichtung betrieben, denn erst dabei hatte ich gesehen [ich bin ja nun über jeden Quadratmeter gelaufen, mit Blick nach unten], wieviel Unkraut sich mittlerweile breit gemacht hatte. Unkrautvernichtung betreibe ich immer, auch wenn es natürlich umweltfreundlichere Methoden gibt, mit der „chemischen Keule“:

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Chemie im Einsatz

Das „Weed B Gone“ [in den blauen Behältern] ist ein Unkrautvernichter speziell für Rasen. Es lässt den nämlich ungeschoren und tötet nur – und das sehr schnell – breitblätterige Pflanzen ab. Die sogenannte „hose-end sprayer„, in denen es u.A. verkauft wird, sind ungemein praktisch, weil mal kein Problem mit dem Anmischen hat [sie liefern automatisch die richtige Dosierung] und man braucht auch keinen Behälter mit Pumpe und Spritze, sonder schraubt den Behälter einfach an den Gartenschlauch, dreht den Wasserhahn auf und schon kann’s losgehen. Ähnlich einfach funktioniert der gelbe Behälter. Damit kann man dann selber die Dosierung einstellen. Den hier habe ich für „Round-Up„, einen „all-purpose“ Unkrautvernichter. Der killt dann natürlich auch Rasen, ist also z.B. für Kanten brauchbar, und ums Haus herum, wo wir ja Schotter haben.

P.S.: Vielleicht hätte aber auch das Unkraut nicht vernichten sollen. Es ist ja schließlich soi schön grün; grüner an manchen Stellen als der Rasen!  😉

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Ein Gedanke zu „Etwas Gartenarbeit …

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