Mit meinem Lieblingsspielzeug …

Rasenmäher

Der Rasenmäher, als er noch ganz neu war

…, unserem „Draufsitzmäher“ [mehr dazu siehe hier. „typisch amerikanisch„], war ich heute nachmittag mal wieder unterwegs, und habe den Rasen – jedenfalls das, was nach der Trockenheit noch davon übrig ist – gemäht. Nach dem Regen in den vergangenen Tagen waren die „guten“ Stellen ganz schön kräftig gewachsen, und da war das Mähen dringend nötig. Leider sind aber auch viele Stellen drin, wo entweder der nackte Boden durchkommt oder das, was vom Rasen noch übrig ist, ganz schwarzbraun ist. Muss ich mal nachlesen – unsere Tageszeitung hatte am Samstag einen Artikel darüber – was das ist und was man dagegen machen kann.

Wie dem auch sei, heute Nachmittag bin ich also raus und habe zuerst mit dem „Lawn Tractor“ großflächig „rasiert“ [alleine das dauert schon eine gute Stunde, weil ich so viele Bäume und Sträucher umkurven muss], und dann mit dem kleinen Schiebemäher „nachgearbeitet“, da, z.B. unter den Bäumen, wo ich mit dem großen Mäher nicht hinkomme. Und dann habe noch mit dem „Weedeater“ [was das auf Deutsch ist, muss ich noch mal ermitteln] die Kanten gesäubert. Insgesamt war ich gute drei Stunden beschäftigt. Warum hat man auch nur so viel Rasen? Macht doch nur Arbeit! 😉

Nächste Woche muss ich dann noch den Winterdünger ausbringen und das viele Unkraut im Rasen chemisch bekämpfen, und dann dürfte die wesentliche Arbeit am Rasen (fast) getan sein, bis auf vielleicht noch zwei oder drei Mal mähen.

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15 Gedanken zu „Mit meinem Lieblingsspielzeug …

  1. Pingback: Mowing the Lawn | Pit's Fritztown News

    • Hallo Dina,
      ja, das Ding macht wirklich Spaß – jedenfalls dem „großen Jungen“ hier. 😉
      Danke für die lieben Wünsche, und auch Dir eine schöne Woche, und viel Spaß auf der Buchmesse,
      Pit
      P.S.: Liebe Grüße auch an Klausbernd und die beiden Buchfeen.

  2. Lieber Pit! Probiere es doch einfach mal mit Lazy-Gardening, wie man das bei uns neuerdings nennt, sei also einfach mal ein fauler Gärtner wie ich. 1) Unkraut bekämpfen? Warum? Das mäht man mit dem Rasenmäher doch immer wieder ab. Bisschen Löwenzahn und Co. lockern das Bild auf. 2) Rasenkanten schneiden? Entweder wachsen lassen oder flache Randsteine verlegen, über die man mit dem Mäher drüber fahren kann. 3) Ein paar Stücke (am besten da, wo man mit dem Mäher nicht gut hinkommt) einfach das ganze Jahr wachsen lassen und das als Naturzelle oder Beitrag zum Artenschutz oder so was deklarieren 4) Nicht so viel düngen. Was nicht gut gedüngt ist, wächst auch nicht gut, was nicht wächst, braucht nicht gemäht zu werden ….

    Immer noch daheim?

    Herzliche Grüße Martin

      • Hallo Klausbernd, hallo Martin,
        „lazy gardening“ habe ich den ganzen Sommer über gemacht, weil ich bei der Hitze und Schwüle noch nicht einmal aus dem Haus wollte, geschweige denn draußen arbeiten.
        Liebe Grüße z.zT. aus Rockport/Fulton an der Golfküste,
        Pit

    • Lieber Martin,
      wie ich gerade schon an Klausbernd geschrieben habe, „lazy gardening“ habe ich schon den ganzen Sommer über betrieben.
      Zu (1): Das wird hier auch geraten, einfach mähen, hält auch das Unkraut klein. Dann muss ich aber dafür sorgen, dass ich so häufig mähe, dass ich das Schnittgut auf dem Rasen liegen lassen kann, denn Unkraut ist, im Gegensatz zum Gras, so saftig, dass es klumpt und sogar das dicke Rohr zu den Grasfangkörben verstopft. So oft, wie es dann nötig wäre, um das wieder zu „entstopfen“, kann ich gar nicht anhalten. Und wenn ich es nicht tue, hinterlasse ich ganz dicke Spuren von Gras. Leider haben wir hier auch kein „schönes“ Unkraut.
      Zu (2): Wenn ich die nicht schneide, wächst es in alle Beete hinein. Randsteine verlegen und drüber mähen hilft ebenfalls micht, da unser Bermudagrass sich mit Rhizomen, und zwar sowohl unter- als auch oberirdisch, verbreitet. Das wächst einfach über solche Randsteine oder unten drunter durch, und zwar über mehrere Meter. Da hilft nur die „chemische Keule“, und auch die nur bedingt.
      Zu (3): Wier lassen ja schon ganz schön große Flächen [in einem späteren Blogeintrag dazu einmal mehr, mit Bildern] einfach wachsen: also „Naturzelle“ haben wir ganz reichlich. Obwohl: wir denken wirklich daran, den Rasen zu reduzieren, weil das auch vom Wasserverbrauch her – wenn man denn richtig „xeriscaping“, wie es hier heißt, betreibt – viel umweltfreundlicher ist.
      Zu (4): Düngen müssen wir, denke ich mal, schon, um das vom Rasen, das wächst, auch gesund zu erhalten. Unser Boden ist so prima nämlich nicht. Und wenn wir die Rasenfläche reduzieren, den verbleibenden Rasen dann gut wässern und düngen, könnte der wieder Rasen werden und nicht eine Mischung aus Gras, verdorrten Rhizomen, Unkraut und nacktem Boden. Mal sehen, ob ich mich im nächsten Frühjahr zur „Rasenrenovierung“ aufraffen kann. Ich habe vor etwa 5 Jahren schon einmal versucht, das zu tun, und ca. 1500 Quadratmeter Rasen von Grund auf neu angelegt. War eine Heidenarbeit, und hat leider nicht den gewünschten Erfolg gehabt.
      Apropos „immer noch daheim“: wegen Mary’s Rückenproblemen sind wir nicht rechtzeitig auf unsere geplante „große Tour“ gekommen, und so sitzen wir jetzt wieder für ein verlängertes Wochenende an der Golfküste, diesmal allerdings nicht in Port Aransas, sondern in Rockport/Fulton. Ein Blogeintrag dazu folgt alsbald. Wir werden auch in diesem Jahr dann keine größere Tour mehr machen, sondern an Wochenenden unterwegs sein. Umd in gerade einmal drei Wochen bin ich um diese Zeit ja auch schon im Flieger nach Deutschland.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

      • Na, lieber Pit, das sieht man wieder einmal, was passiert, wenn man sich nicht an die Grundregel für Landwirtschaftsberater (der Beruf meines Vater …) hält: Gebe nie Tipps, ohne die Situation vor Ort zu kennen! (:–)) —- Viel Spaß am Meer! Martin

        • Hallo Martin,
          aber lass‘ Dich aber bitte von weiteren Kommentaren nicht abhalten. Ich bin für jeden Tipp, der sich möglicherweise daraus ergibt, dankbar. Am Wochenende war zum Thema „xeriscaping“ ein Artikel hier in der Zeitung, ebenso wie Tipps für trockenheitstolerante Bäume und Sträucher. Mal sehen, was wir nach meiner Rückkehr aus Deutschland da tun können. Hier in unserem Klima ist ja das ganze Jahr über Pflanzzeit.
          Das verlängerte Wochenende an der Golfküste war wirklich schön. Und da wir nicht in unserem altbekannten Port Aransas waren, auch eine neue Erfahrung. Dazu kommt bald mehr in meinen Blogs.
          Liebe Grüße aus dem südlichen Texas bei immer noch angenehmen 23 Grad,
          Pit

  3. Sehr fleißig. So ein Rasen und so ein Garten macht halt doch viel Arbeit. Aber dafür hat man sein eigenes Fleckchen Natur. In einer Wohnung ist man ja leider doch immer irgendwie „eingesperrt“. Darum genieße ich ja auch immer unsere Urlaubsaufenthalte so. Da habe ich zudem auch noch den Vorteil nur genießen zu können. Denn Arbeit hab ich da ja keine damit. 🙂
    lg Gabi

    • Hallo Gabi,
      also, fleißig war ich in diesem Sommer mit dem Rasen wirklich nicht. War aber auch nicht nötig, denn da wir trotz der Dürre nicht gewässert haben, weil uns das zu teuer ist und außerdem Verschwendung unseres kostbarsten Gutes, nämlich Wasser, ist der Rasen auch nicht gewachsen. Natürlich habe wir unser eigenes Fleckchen Natur, aber es ist eben, wenn man es denn richtig pflegt, auch viel Arbeit. Daher haben wir den größten Teil unseres Grundstücks wirklich „naturbelassen“. Darüber werde ich bald in meinem Blog noch mehr schreiben – mit Bildern.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

  4. Hi lieber Pit,
    ich brauche übrigens auch 3 – 4 Std., um meinen Rasen mit einem konventionellen Rasenmäher (4,5 Ps Benzinmotor) zu mähen und dann arbeite ich machmal dem Kantentrimmer – der übrigens auf British English „edge cutter“ heißt – nach. Was mich interessiert, wie du Unkraut im Rasen bekämpfst. Das hätte meiner nämlich bitter nötig. Allerdings habe ich eigentlich gar keinen Rasen, sondern eher eine Kleewiese.
    Liebe Grüße aus dem Gartenhaus in Berlin
    Klausbernd

    • Hallo Klausbernd,
      konventioneller Rasenmäher wäre mir zu anstrengend. 😉 Apropos „Kantentrimmer“: danke für die „Übersetzung“ von „Weedeater“.
      Zum Thema Unkraut: da nehme ich immer die chemische Keule. „Wood B’Gone“ heißt das Zeugs, das ich verwende/-sprühe. Das killt nur das Unkraut, und zwar zuverlässig und schnell. Aber das Unkraut kommt wieder. Also muss wieder gesprüht werden. Was ich immer noch mal probieren muss, ist ein sog. „pre-emergence“ Unkrautvernichter. Der soll, wenn man ihn zur richtigen Zeit einsetzt, das Unkraut daran hindern, überhaupt zu erscheinen. Dieses Zeugs hat allerdings ein relativ enges Zeitfenster für’s Ausbringen.
      Apropos „Rasen/Wiese“: Rasen könne wir bei uns eigentlich auch nicht sagen, es ist eben stellenweise etwas Gras da, plus stellenweise Unkraut [da ist es dann schön grün] und stellenweise blanker Boden.
      Liebe Grüße aus Rockport/Fulton an der Golfküste,
      Pit

  5. Hei Pit,
    die Frage mit dem Rasen stelle ich mir auch jeses mal und ich bin in 20 Minuten fertig (ohne Kanten) Sowas vernünftig hin zu bekommen ist eine Wissenschaft für sich. Hab schon Bodenproben genommen, den PH Wert gemessen und verschiedene Methoden ausprobiert. Wobei bei uns natürlich eher ein Moosproblem wegen der Feuchtigeit gibt.
    „Meine“ Texaner haben so ein komisches Gras, sehr breit und hart. Das stand recht üppig und dicht, trotz eures Wetters. Aber über diese speziellen Sorten weißt du bestimmt mehr als ich.
    Fröhliches Mähen,
    Kalle

    • Hallo Kalle,
      also die Kanten muss ich schon etwas trimmen, denn sonst wächst das Gras da 40 bis 50 cm hoch. Bodenproben habe ich vor einer Reihe von Jahren auch analysieren lassen, und dann eine Empfehlung für den richtigen, angepassten Dünger erhalten. Aber mitllerweile mach e ich das nach Augenmaß.
      Das Gras, das Du meinst, ist, wenn ich es richtig sehe, St. Augustin. Das ist aber m.W. nicht für die ständige pralle Sonne geeignet. Wir haben Bermudagras. Das soll das besser aushalten. Aber leider ist das nicht überall am Leben geblieben. Mal sehen, was ich mache.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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