Kreditkarten – Fortsetzung

Meine Discover Karte habe ich wieder zurückgegeben, und mein Kreditkartenkonto da habe ich löschen lassen.

Und das kam so: ich hatte versucht, die Zahlung der Außenstände von Mary’s und meinem gemeinsamen Konto zu regeln, so wie ich es auch für meine andere Kreditkarte [von Capital One] eingerichtet habe. Aber dabei scheint irgendetwas schief gelaufen zu sein. Ich teste so etwas immer, bevor der volle Betrag fällig wird, um sicher zu sein, dass Alles läuft wie es soll. Also habe ich mal online $15 vom gemeinsamen Konto auf das Kreditkartenkonto überwiesen. Und zunächst schien das auch gut zu gehen. Jedenfalls wurden die $15 nach ein paar Tagen meinem Kreditkartenkonto gutgeschrieben. Umso größer war dann die Überraschung, als die erste Abrechnung kam, und dieser Betrag da zwar einerseits als Gutschrift auftauchte, andererseits aber ein paar Tage später auch wieder als Lastschrift, plus einer Vertragsstrafe von $25 für einen nicht eingelösten Scheck. So heißt jedenfalls der offizielle Text. Das trifft auch zu, wenn die Bank die Überweisung ablehnt – was sie in meinem Fall wohl getan haben muss. Mir ist absolut unverständlich wieso, denn das Konto war mehr als gedeckt. Ob ich mich mit den Daten, die ich ins Online-Formular eingegeben hatte, vertan habe? Nachprüfen kann ich das nicht mehr, denn wenn man so ein Formular einmal abgeschickt hat, sind die Daten ja nicht mehr einsehbar. Und ich hatte auch keine Lust, das telefonisch mit Discover abzuklären. Ich habe ihnen nur einen Scheck über die Außenstände geschickt und sie gebeten, das Konto aufzulösen. Was sie dann auch getan haben. Ich habe ja ohnehin mehr Kreditkarten als ich benötige. Es wäre nur praktisch gewesen, um mein Credit-Rating weiter zu verbessern, und dann eine Exxon-Karte zu erhalten. Auf die habe ich es nämlich abgesehen, weil man damit an allen Exxon Tankstellen 15ct/Gallone Rabatt bekommt. Das lohnt sich wirklich, da die Karte selber gebührenfrei ist. Mal sehen, was jetzt passiert, denn ich befürchte, dass sich die Tatsache, das meine Überweisung nicht genehmigt wurde, sich in einer Herabstufung im Credit-Rating niederschlägt. Aber was soll’s: ist eben nicht zu ändern.

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10 Gedanken zu „Kreditkarten – Fortsetzung

  1. Sehr kompliziert alles. Das mit den Schecks ausstellen und den „Gehaltsschecks“ verwundert mich jedesmal, wenn ich es in den amerikanischen Filmen höre. Also gibt es die wirklich noch. Bei uns ja schon seit Jahren nicht mehr. Und das mit den Kreditkarten läuft ja auch ganz anders ab.
    lg Gabi

  2. ick staune…
    Strafe, wenn man überzieht, rating hier, Creditkarte dort und dann auch noch Schekcs… es lebe Amerika ;)- ich mag ja am liebsten immer noch Bargeld, aber in mancherlei Hinsicht bin ich auch nicht wirklich innovativ, will es auch nicht 🙂

    herzliche Grüße
    Frau Blau aus dem nun dunklen Walde…

    • Hallo Frau Blau,
      es war nicht so sehr eine Strafe für’s Überziehen, sondern eine Gebühr dafür, dass sie den Scheck einlösen, indem sie „blitzartig“ eine Umbuchung vom Spar- auf’s Girokonto vornehmen, und so den Scheck nicht platzen lassen. Das läuft unter „Versicherungsgebühr“! 😉 Für eine reine Umbuchung ist es natürlich ganz schön happig, wie man so sagt.
      Apropos Bargeld hier: in Henry Morton Robinson’s „Water of Life“ wird mal über das amwerikanische Bargeld – zur Zeit der Finanzkrise in den 70er und 80er Jahren des 19. Jahrhunderts, wenn ich mich recht erinnere – gesagt, man könne statt dessen auch Etiketten von Olivenöl-Flaschen nehmen, denn die seien auch grün und fettig. Und etwas Wahres ist da auch heute noch dran, so wie der größte Teil der hiesigen Geldscheine aussieht. 😉
      Liebe Grüße in den dunklen, aber hoffentlich nicht finsteren Wald,
      Pit

  3. Ach, die Amerikaner und ihre Kreditkarten. Spätere Historiker werden denken, da habe es einen geheimen Kreditkarten-Kult gegeben und rätseln, wozu der denn gut gewesen sein mag.
    In dem Punkt hab ich es besser, scheint mir. Ich bekomme zwar keinen Rabatt auf Benzin, aber habe eine einzige Kreditkarte, die völlig kostenlos ist, auch im Ausland, und um die ich mich überhaupt nicht kümmern brauche, weil jeder Betrag, den ich darüber ausgebe, sofort von meinem Konto abgebucht wird, nicht nur einmal monatlich….. Und Schecks? gibt es wirklich noch Schecks in den USA? Hier sind die – glaube ich – völlig abgeschaffft. Liebe Grüße Martin

    • Hallo Martin,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben.
      Zum Kreditkarten- und Scheck(un)wesen hier in den USA wollte ich schon immer mal einen Blogeintrag schreiben. Bis das so weit it, hier schon einmal ein paar Bemerkungen:
      Ja, so einen Kreditkarten-Kult muss es hier wohl geben. 😉 Eine Kreditkarte ohne Kosten in Deutschland? Das brauche ich auch! Ich habe immer noch deutsche Kreditkarten und benutze die auch im Normalfall hier, obwohl das durch den „Auslandseinsatz“ natürlich teurer ist. Aber es ist immer noch wesentlich billiger, als meine Pension per Auslandsüberweisung auf mein Konto hier überweisen zu lassen. Es sind allerdings im Gegensatz zu Deiner „echte“ Kreditkarten. Sie werden also monatlich abgerechnet, was ich übrigens als gut empfinde, denn dann brauche ich nicht immer genügend Geld auf meinem Girokonto vorzuhalten, sondern kann es wenigstens einen oder zwei Cent pro Jahr 😉 Zinsen erwirtschaften lassen.
      Karten, bei denen sofort abgebucht wird, heißen hier „debit cards„. Und mit einer solchen habe ich, weil ich nicht aufgepasst habe, neulich Pech gehabt. Ich hatte, als ich damit bezahlt habe, nämlich vergessen, dass es eine „debit card“ war, und das Konto war in der Höhe nicht gedeckt. Hat mich dann eine „Strafe“ von $20 von der Bank gekostet. 😦 Aber: selber schuld! Ich hatte da übrigens eine meiner amerikanischen Karten genommen, weil seltsamerweise bei den großen Heimwerkermärkten Home Depot und Lowes meine ADAC-Kreditkarte grundsätzlich nicht anerkannt wird. Die ausstellende Bank hat mir einmal auf Anfrage dazu erklärt, sie würden bestimmte Geschäfte im Ausland ausnehmen, weil da zu viel Betrug mit ihren Kreditkarten vorkäme. Warum das nun gerade bei den beiden Heimwerkermärkten mit einer deutschen Kreditkarte sein soll, ist mir allerdinsg ein Rätsel.
      Zu Schecks hier in den USA? Ja, dieses vorsintflutliche Zahlungsmittel ist hier gang und gäbe. Es ist unglaublich, wie häufig hier damit bezahlt wird. Das ist dann so wunderbar 😉 z.B. an der Kasse im Supermarkt, wenn die Leute vor einem erst einmal umständlich einen Scheck ausfüllen und sich dann oft auch noch ausweisen müssen. Es wird zwar langsam etwas weniger, weil doch immer mehr Leute mit Kreditkarten bezahlen, aber ich denke mal, so in 20 bis 25 Prozent der Fälle wird immer noch mit Scheck bezahlt. Und auch für Handwerker ist das üblich. Unser Elektriker z.B. hat gar keine Möglichkeit, dass man ihn mit Kreditkarte bezahlt. Ist ihm, wegen der Gebühren, die er ans Kreditkarteninstitut zahlen müsste, zu teuer. Er hat aber neulich gemeint, er müsse sich wohl bald eine solche Möglichkeit zulegen, weil – insbesondere mit der Zunahme seines Geschäfts hier durch Fremde im Zuge des Ölbooms – seine (neuen) Kunden das so erwarten. Überweisungen von Konto zu Konto sind hier übrigens absolut unüblich. Sie kommen erst ganz ganz langsam auf. Mary hat übrigens Zeit ihres Arbeitslebens ihr Gehalt per Scheck bekommen. Und das läuft hier auch jetzt noch so, und zwar meines Wissens in allen Arbeitsbereichen.
      Eine „Kontoabrechnung“ sieht dann übrigens so aus, dass Mary eine Reihe von Blättern mit Fotokopien ! ihrer Schecks erhält.
      Ach ja, vorteilhaft bei sehr vielen amerikanischen Kreditkarten hier ist, im Gegensatz zu meinen deutschen, dass sie keine Gebühren kosten. Man muss dann allerdings aufpassen, dass amn eben nicht, wie es mir passiert ist, irgendwelche „Strafzölle“ aufgebrummt bekommt. Und man sollte auch immer den vollen Rechnungsbetrag begleichen, denn wenn man das – etwa einen Monat nach Erhalt der Abrechnung fällig – nicht tut [was man durchaus könnte], dann sind die Zinsen enorm.20 bis 25 Prozent sind da noch wenig!
      Sowiet zu diesem Thema.
      Liebe Grüße aus dem Land der Kreditkarten, und mach’s gut,
      Pit
      P.S.: Wir sind übrigens doch nicht auf Reisen gegangen, weil sich Mary’s Rücken noch nicht so weit gebessert hat, dass sie längere Zeit sitzend verbringen möchte.

  4. Wieder sehr interessant. Ich hatte vor einiger Zeit einen Artikel im Stadtanzeiger gelesen der sich damit befasste.
    Der Korrespondent in NY brauchte einen Kredit und hat keinen bekommen weil er nirgendwo einen anderen Kredit laufen hatte. So konnte er nicht nachweisen das er seinen Verpflichtungen pünklich nachkommt und er bei anderen Banken ebenfalls Kreditwürdig war. Was für eine Logik. Ein Rating einzuführen ist ja an sich richtig. Kredite nur innerhalb eines tatsächlich rückzahlbaren Rahmen zu vergeben macht Sinn. Leider etwas spät, da gerade bei euch enorm viele die damalige freigiebige Praxis sehr ausgenutzt haben. Aber auch hier sind 30.000 DM Verträge mit Arbeitslosen abgeschlossen worden. Natürlich von der Citybank 🙂
    Aber wie immer schießt man nun leider weit über das Ziel hinaus.
    Viel Glück beim Rating …

    • Hallo Kalle,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben.
      Ja, da beißt sich hier oft die Katze in den Schwanz. Ohne Kreditkarte(n) kein „credit rating“ und ohne „credit rating“ keine Kreditkarte bzw. kein Bankkredit. Ist meiner (früheren) Schwägerin und ihrem Mann schon Anfang der 70er Jahre so passiert, dass sie bei der Bank als nicht vertrauenswürdig gakten, weil sie KEINE Schulden hatten. Und das hat sich immer nich nicht geändert.
      Da fällt mir ein: man sieht das ja auch bei den Staatsschulden. Das Defizit hier ist mittlerweile 16 Billionen [wenn ich die Begriffe richtig umgesetzt habe] Dollar, abder die USA haben (immer noch) ein AAA-Rating, zumindest bei zwei der drei führenden Rating-Institute.
      Bei der Kreditvergabe ist man hier aber – es sei eben, man hat KEINE Schulden – wirklich großzügig. Siehe die Praxis, Leuten, von denen man genau wusste, sie würden die Kredite nie zurückzahlen ja noch nicht einmal die monatlichen Zinsen begleichen können, Hypotheken zum Kauf viel zu großer Häuser aufzuschwatzen. Die Praxis rührte natürlich auch daher, dass jeder der Beteiligten, vom Vermittler bis hin zur Bank daran per Provision verdient hat, und dass man dann das Risiko eben weitergereicht hat. Auch Auto bekommt man hier vielfach dann noch „auf Pump“, wenn man nirgendwo mehr einen Kredit bekommt. Damit wird vielfach sogar geworben.
      Liebe Grüße aus dem „Land der freien Marktwirtschaft“,
      Pit

      • Alle Ratingagenturen sitzen in den USA. Ich habe nichts anderes erwartet.
        Und unsere eigenen Banken verdienen ja perfekt an dem schlechten Rating der anderen Euro Länder. Deren Kredite kommen ja nicht von US Banken, sondern aus Deutschland und Frankreich. Komisch das sowas nie in den Berichten erwähnt wird. Die europäischen Banken bräuchten sich einfach nur nicht an das Rating der US Agenturen zu halten und freiwillig weniger Verdienen. Thema erledigt. Sonderbarerweise passiert das nicht. Sicher gibt es alternativlose Gründe dafür, LOL

        Ich habe auch die Visa und Master vom ADAC, weil die bei Reisen die meisten zusätzlichen Leistungen kostenlos dabei hatten. Mittlerweile gibt es die auch mit Tankrabatt, 1% bis 3% Weltweit. Die ist aber nicht umsonst. Guckst du hier :
        http://www.adac.de/produkte/finanzdienste/landingpages/kk_kampagne.aspx?mc=ext.sem.fin.kkherbst3p.brand_tankrabatt
        Meine Karten sind noch abgelehnt worden, aber ich bin im Urlaub auch selten im Baumarkt 🙂
        Marktwirtschaft kann ganz schön amüsant sein.
        Bei uns wird halt immer mehr die Kontokarte als Zahlungsmittel eingesetzt. Fuktioniert quasi wie mit der Kreditkarte. Warum man allerdings somit zwei Systeme paralell fahren muss erschließt sich mir nicht. Trotzdem möchten die Banken immer noch den auf der Kontokarte befindlichen Chip zum Kleingeldtransfer verwenden. Hat man schon mal versucht, ist völlig in die Hose gegangen. Dafür mussten natürlich sämtliche Terminals umgerüstet werden, damit man Guthaben draufladen konnte. Niemand benutzt das, fast nirgendwo wird es akzeptiert und alle müssen es bezahlen. Toller Plan. Noch dazu wird ein Chipguthaben natürlich nicht verzinst, es ist ja nicht mehr auf deinem Konto.
        Das mit den Geldhäusern ist also nicht nur bei euch etwas eigen. Es wird nur alles zuwenig hinterfragt, hier wie dort.
        Viele Grüße,
        Kalle

        • Hallo Kalle,
          danke, dass Du Dir die Zeit für einen so langen Kommentar genommen hast.
          Die ADAC-Karten habe ich auch, und benutze sie fast ausschließlich. Und genau diese sind bei Home Depot und Lowes abgelehnt worden. Ich setze diese Karten so viel hier ein, weil es, trotz des Auslandszuschlags, immer noch günstiger ist, als meine Pension per Auslandsüberweisung auf mein Konto hier überweisen zu lassen.
          Apropos Chip auf der Karte: so weit sind die Amerikaner noch (längst) nicht. Hier ist es nach wie vor nur der Magnetstreifen. Was übrigens, wie ich mir habe sagen lassen, den Betrug durch illegales Kopieren sehr erleichtert! Ein Guthaben auf meiner EC-Karte finde ich übrigens, wenn ich in Deutschland bin, ganz praktisch, weil ich damit bei der KVB [wie der „alte Bonner“ sagt] im Zug am Automaten so einfach bezahlen kann. Ein mögliches Restguthaben lösche ich dann natürlich, bevor ich mich wieder in die USA aufmache.
          Und was die Gewohnheiten von Geldhhäusern angeht: man muss sich eben dran gewöhnen, dass im Ausland Vieles, nicht nur das Banken(un)wesen, anders ist. Apropos „Bankenunwesen“: ich habe vor Jahren einmal €5000 in bar mitgebracht, und konnte die dann hier kaum umtauschen! Während das bei uns ja wohl jede Bank mir nichts, dir nichts, macht, tut das hier kaum eine, es sei denn, man macht es gleich am Flughafen bei einer Wechselstube. Mary’s Hausbank hier in Karnes City kann grundsätzlich keine Devisen wechseln. Bin ich dann also nach San Antonio gefahren, zu einer großen Bank [Frost]. Aber da hätte ich ein Konto eröffnen müssen, um das Geld ungetauscht zu erhalten. Also wieder zurück und hier im Nachbarort, Kenedy, zu Wells Fargo, als internationaler Bank. Aber auch da musste ich ein Konto eröffnen. Was ich dann aber auch getan habe, weil Wells Fargo eine der wenigen Banken ist, die auch Überweisungen aus dem Ausland akzeptieren. Auf jeden Fall, mal abgesehen von ganz geringen Beträgen, die so nach einem Deutschlandaufenthalt eben noch im Portemonnaie sind, bringe ich kein Bargeld mehr mit nach hier. Kreditkarten sind da ja einfach praktischer.
          Liebe Grüße aus dem Land des halb vorsintflutlichen, halb modernen Zahlungsverkehrs, 😉
          Pit

        • Hallo Kalle,
          danke, dass Du Dir die Zeit für einen so langen Kommentar genommen hast.
          Die ADAC-Karten habe ich auch, und benutze sie fast ausschließlich. Und genau diese sind bei Home Depot und Lowes abgelehnt worden. Ich setze diese Karten so viel hier ein, weil es, trotz des Auslandszuschlags, immer noch günstiger ist, als meine Pension per Auslandsüberweisung auf mein Konto hier überweisen zu lassen.
          Apropos Chip auf der Karte: so weit sind die Amerikaner noch (längst) nicht. Hier ist es nach wie vor nur der Magnetstreifen. Was übrigens, wie ich mir habe sagen lassen, den Betrug durch illegales Kopieren sehr erleichtert! Ein Guthaben auf meiner EC-Karte finde ich übrigens, wenn ich in Deutschland bin, ganz praktisch, weil ich damit bei der KVB [wie der „alte Bonner“ sagt] im Zug am Automaten so einfach bezahlen kann. Ein mögliches Restguthaben lösche ich dann natürlich, bevor ich mich wieder in die USA aufmache.
          Und was die Gewohnheiten von Geldhhäusern angeht: man muss sich eben dran gewöhnen, dass im Ausland Vieles, nicht nur das Banken(un)wesen, anders ist. Apropos „Bankenunwesen“: ich habe vor Jahren einmal €5000 in bar mitgebracht, und konnte die dann hier kaum umtauschen! Während das bei uns ja wohl jede Bank mir nichts, dir nichts, macht, tut das hier kaum eine, es sei denn, man macht es gleich am Flughafen bei einer Wechselstube. Mary’s Hausbank hier in Karnes City kann grundsätzlich keine Devisen wechseln. Bin ich dann also nach San Antonio gefahren, zu einer großen Bank [Frost]. Aber da hätte ich ein Konto eröffnen müssen, um das Geld ungetauscht zu erhalten. Also wieder zurück und hier im Nachbarort, Kenedy, zu Wells Fargo, als internationaler Bank. Aber auch da musste ich ein Konto eröffnen. Was ich dann aber auch getan habe, weil Wells Fargo eine der wenigen Banken ist, die auch Überweisungen aus dem Ausland akzeptieren. Auf jeden Fall, mal abgesehen von ganz geringen Beträgen, die so nach einem Deutschlandaufenthalt eben noch im Portemonnaie sind, bringe ich kein Bargeld mehr mit nach hier. Kreditkarten sind da ja einfach praktischer.
          Liebe Grüße aus dem Land des halb vorsintflutlichen, halb modernen Zahlungsverkehrs, 😉
          Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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