Port Aransas …

… war dieses Mal – leider – ein Flop. Es begann zwar relativ gut, als wir am Mittwoch, dem 22. August, dorthin fuhren, aber … [s. weiter unten]. Nachdem wir gepackt hatten, ging es kurz vor Mittag hier in Karnes City los, und mit einem kurzen Halt in Sinton – für etwas Wasser für Mary und ein Teilchen für mich. sowie für einen „Pit Stop“ [wie wir scherzhafterweise einen Toilettenbesuch unterwegs nennen], waren wir um kurz nach 14 Uhr in Port A. Im Unterschied zu früheren Aufenthalten da gab es diesmal keine Warteschlange an der Fähre. Ganz im Gegenteil, die Fähre wartete auf uns, und auch nachdem wir an Bord waren, mussten wir noch weiter warten, bis die Fähre schließlich voll beladen war und ablegte.

Fähre

Eine vollbeladene Fähre

Dieses Foto, aufgenommen bei einem früheren Aufenthalt im Jahre 2005, zeigt eine der insgesamt 8 Fähren, die bereitstehen, Autos und kleinere LKWs auf die Insel überzusetzen. Die Überfahrt über den Intracoastal Waterway dauert nur etwa knapp 5 Minuten und ist kostenlos. Es gibt außer dieser Fährverbindung noch die Möglichkeit, am Südende von  Mustang Island über eine Brücke das Festland bei Corpus Christi zu erreichen.

Die Passage kann durchaus ziemlich belebt sein:

fähre

Eine belebte Wasserstraße

Da dieser Teil des Intracoastal Waterway Corpus Christi mit dem Golf von Mexiko verbindet, trifft man hier auch richtige „Dickschiffe“ an:

dickschiff

Ein „Dwarslöper“

Die im Kanal längs fahrende Schiffahrt hat übrigens den Fähren gegenüber Vorrang, und das gilt nicht nur für die Großschiffahrt, sondern auch für Sportboote. Manchmal kommen auch noch ganz andere „Monster“ vorbeigeschwommen:

Bohrplattform

Ein Monstrum schwimmt vorbei

Im Ganzen gesehen, sieht dieser Schleppverband dann so aus:

 

bohrinsel

Der gesamte Schleppverband

Nach diesen Bilder aus früheren Jahren aber zurück zu unserem diesjährigen Aufenthalt: nach dem Übersetzen sind wir noch ein wenig in Port A und am Strand herumgefahren, um uns etwas die Zeit zu vertreiben, da wir erst gegen 4 nachmittags in unserem Apartment [hier „condo“, von „condominium“ genannt] einchecken konnten. Schdae, dass ich dieses Mal, weil es mir später nicht so gut ging, keine Aufnahmen davon habe. Uns hat es nämlich wirklich gut da gefallen. Das Gebäude war zwar nicht mehr das neueste, aber wirklich gut gepflegt, und in einer schönen ruhigen Lage. Insbesondere über das Innere unseres Apartments können wir absolut nicht klagen. Wir hatten ein Zwei-Zimmer Apartment. Der Wohnraum war ausgestattet mit einem Sofa und zwei Ruhe-/Liegesesseln sowie mit einem Esstisch und 4 Stühlen, und im Shclafzimmer gab es zwei „Queensize“ Doppelbetten. Die Küche war zwar klein, aber mit allem Notwendigen eingerichtet, und das Bad hatte eine Badewannen-Dusche-Kombination. Wir hatten dieses Apartment unserer „normalen“ Unterkunft, einem kleinen Häuschen im Tropic Island, vorgezogen, weil wir hier Sally mitbringen konnten. Ich glaube, ihr hat dieser Trip gefallen, auch wenn sie manchmal in der neuen und unbekannten Umgebung etwas ängstlich war.

Später am Mittwoch sind wir dann zum Abendessen in eines unserer Lieblingsrestaurants in Port A, das „Trout Street Bar & Grill„, gefahren. Als Vorspeise hatte Mary “Shrimp Remoulade” [„fresh boiled Gulf shrimp peeled and served with an avocado half and spicy remoulade sauce on a bed of fresh greens„] und ich hatte eine Tasse “Trout Street Seafood Gumbo” [„dark roux gumbo loaded with shrimp, fish, crabmeat, Andouille Sausage and okra„]. Beides hat uns sehr gut geschmeckt. Mary’s war übrigens so reichlich, dass es durchaus auch als ein (kleines) Hauptgericht hätte durchgehen können.

Als Hauptgericht hatte Mary dann wieder Shrimp [sie mag die nun einmal ganz besonders], und zwar dieses Mal in Speck eingewickelt, gefüllt mit Jalapenos und frittiert, mit Gemüsen und Reis als Beilagen. Ich hatte mir „blackened catch of the day“ ausgesucht. „Blackened“ heißt, der Fisch war mit Gwürzen und Kräutern eingeriben und dann ganz kurz in einer extrem heißen Pfanne gebraten, sodass er äußerlich schwarz – aber nicht verbrannt und trotz der kurzen Garzeit vollständig durch – war. Seriert wurde dieser Fisch auf Nudeln in eine Champignon-Sahne-Soße: fantastisch! Dazu habe ich mir Shiner Bock vom Fass gegönnt.

Leider hatten zu diesem Zeitpunkt meine Magen-/Darmprobleme [ich hatte mmir am Dienstag wohl irgendeinen „bug“ eingefangen] schon eingesetzt, sodass ich mich schnell zielmlich voll fühlte und die Nudeln nicht zu Ende bringen konnte – was mir ausgesprochen leid tat, weil sie echt schmackhaft waren.

Nach dem Abendessen sind wir dann schnell zum Apartment gefahren, haben Sally eingeladen, und sind dann zum Hafen, um uns im dortigen kleinen Park ein wenig die Füße zu vertreten. Das musste ich allerdings zum größten Teil Mary überlassen, weil ich mich nicht mehr allzuweit von den öffentlichen Toiletten dort entfernen wollte – vorsichtshalber.  😉  Aber für ein paar Aufnahmen vom Sonnenuntergang hat es dennoch gereicht:

sunset

Sonnenuntergang am Intracoastal Waterway

Die Fähren verkehren 24 Stunden am Tag:

 

sunset

Fähre bei Sonnenuntergang

Und mit diesem Abend war für mich Port Aransas in diesem Jahr so gut wie gelaufen, da im Laufe der Nacht meine „Innereien“ immer mehr „durcheinander“ gerieten und ich mich am Donnerstag nicht mehr weit von unserer Toilette weggetraut habe, abegesehen einmal davon, dass ich sally in der näheren Umgebung unseres Apartments für ihren „Toilettengang“ ausgeführt habe. Da kann man eben nichts machen!

Um diesen Bericht hier zum Abschluss zu bringen: ich hatte am Donnerstag dann doch Medikamente [Immodium] genommen, und das, zusammen mit Yakult, scheint – zumindest etwas – geholfen zu haben. Jedenfalls habe ich die Rückfahrt am Freitag ohne Probleme überstanden, wenn auch Mary gefahren hat und ich ein gutes Stück geschlafen habe. Aber auch heute noch ist nicht alles vorbei und mein Inneres rebelliert zuweilen immer noch.

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4 Gedanken zu „Port Aransas …

  1. Schöner Bericht mit schönen Fotos. Blöde Sache mit der Magen-Darm Geschichte. Ich kann Dir das nachfühlen, weil es mir seit gestern Abend genauso geht. Ich dürfte irgendwas vom Essen nicht vertragen haben. Und mir gehts wie Dir, am schlimmsten finde ich die Bauchkrämpfe, die komischerweise ziemlich schmerzhaft sind.
    Sowas ist immer unangenehm, aber auf einer Reise ja ganz besonders. Freut mich, dass es Dir bald besser gegangen ist.
    LG Gabi

    • Hallo Gabi,
      ja, diese Magen-Darm-Geschichte war schon blöd. Ich wäre viel lieber am Strand gewesen statt im Bett zu liegen. Aber da müssen wir eben bald wieder einmal nach Port A. Kann man beim hiesiegen Klima ja bis weit in den herbst hinein. Und wenn man nicht ünbedingt (viel) baden will, auch im Winter.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

  2. Herzliches Beileid, lieber Pit, ich kann da leider mitreden, weil ich mit einer entsprechenden Virus-Infektion fast die ganze vorige Woche im Bett verbracht habe … also gute Besserung – und danke für den informativen Bericht! Martin

    • Hallo Martin,
      danke für’s „Beileid“. Mittlerweile, so scheint es, bin ich diesen Virus oder was auch immer es war, wohl wieder los, denn heute hatte ich bisher keine Probleme. Und Gott sei Dank war es wohl auch nicht so schlimm wie bei Dir. Ich habe auch nur 4 Pfund abgenommen. 😦 Schlimm, d.h.schmerzhaft, waren eigentlich nur die Darmkrämpfe. Ansonsten ging’s mir gar nicht so schlecht dabei. Übrigens, dieses „Vieh“ habe ich mir höchstwahrscheinlich beim Müllentsorgen eingefangen. Ich erinnere mich, dass ich nach dem Auskippen der Mülltonne in die Presse einen öligen Schmier auf meinen Handflächen hatte.Ich habe mir nichts dabei gedacht und das zuerst an der Mülltonne und dann an meinewr Arbeitsjeans abgewischt. Und zuhause angekommen, hatte ich das Ganze vergessen und habe mir nicht sofort die Hände gewaschen. Und das war’s dann wohl. Also: selber schuld.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

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