Ein Findelkind

Als Mary heute Abend zu ihrem Walking in der Stadt war, hörte sie auf einmal ein ganz erbärmliches Miauen und fand, als sie dem nachging, ein kleines Kätzchen in einem engen Spalt zwischen zwei Häusern. Zuerst wollte es trotz allen Lockens nicht herauskommen, aber als sie, nachdem sie im nahen örtlichen Supermarkt eine Dose Katzenfutter gekauft hatte, zurück kam, saß es draußen und ließ sich aufheben, wenn es auch nicht essen wollte. Natürlich konnte Mary, mit ihrem großen Herzen für Streuner, für das ich sie liebe, nicht widerstehen und hat es mit nach Hause gebracht. Und so haben wir dann Nummer 8 hier …

findelkind

Ich hab‘ ja soooooooooo einen Hunger

… und hier isst es dann auch ganz hungrig. Dabei ist der Futternapf (fast) größer als das Katzenkind. Es war einfach zu hungrig, um in die Kamera zu schauen.

Später hat es dann einen Ausflug auf meine Schulter unternommen:

findling

Ein Kätzchen auf meiner Schulter

Ist es nicht einfach zu süß?! Übrigens: bitte über meine ungewaschenen Haare hinwegsehen.  😉

Im Augenblick haben wir es in einem unserer Transportkäfige, damit es seine Ruhe vor den anderen Katzen hat, und sich alle aneinander gewöhnen können. Sally hat es auch schon ganz neugierig beschnuppert und hat unser neuestes Haushaltsmitglied akzeptiert.

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11 Gedanken zu „Ein Findelkind

  1. Pingback: A Very Young Sister Fidelma | Pit's Bilderbuch

    • Hallo Gabi,
      wir bemühen uns. Mary hat eben ein ganz großes Herz für Tiere. Und ich mag Sister Fidelma ebenso wie unsere anderen Katzen auch sehr, auch wenn ich eigentlich mehr der „Hundetyp“ in unserer Familie bin.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit
      P.S.: Wir hoffen nur, dass sie – ebenso wie die anderen – uns lange erhalten bleiben.

    • Hallo Martin,
      danke für den Linktipp. Ein sehr interessanter Artikel. Ich finde allerdings, dass die Argumentation nicht immer ganz stimmig ist. Es gibt, wenn ich es richtig sehe, durchaus ernstzunehmende wissenschaftliche Studien, die z.B. mit zunehmender Erdwerwärmung zunehmende Wetterextreme vorhersagen – schlimmere Trockenperioden in einigen Teilen der Welt, schlimmere Regenfälle in anderen. Je mehr Wärme in der Atmosphäre vorhanden ist, je mehr Energie ist auch da. Die Vorhersage, dass Nordamerika sogar etwas feuchter werden woll, ist mir übrigens absolut neu. Zugegeben, ich bin kein Klimatologe, aber ich versuche, mich in den verschiedensten Publikationen zu diesem Thema schlau zu machen, und habe davon eben noch nie gelesen. Was der Autor verneint, und wie er zu diesem Schluss kommt ist mir schleierhaft, ist, dass wir einen Anstieg der Lebensmittelpreise hier haben werden, verursacht durch die Dürre. Da führt nach den Gesetzmäßigkeiten des freien Marktes – und da sollte der Autor als Professor an der Copenhagen Business School sich doch wirklich auskennen – kein Weg dran vorbei. Ganz kurzfristig sind hier übrigens deswegen die Fleischpreise gefallen, weil so viele Rancher hier ihre Herden reduzieren mussten, was zu einem Überangebot von Rindfleisch und damit niedrigeren Preisen geführt hat. Aber damit wird auch in den nächsten Jahre das Fleisch knapper und somit teurer werden. Ebenso wird, und auch da glaube ich den Schätzungen, die schlechte Getreideernte hier in den USA auf die Preise durchschlagen, und zwar weltweit, insbesondere da, soweit ich weiß, auch Russland unterdurchschnittliche Ernten haben wird. Natürlich hat der Autor Recht, wenn er den Unsinn anprangert, Mais zur Ethanolproduktion zu verwenden. Aber es bleibt doch die Tatsache, dass aufgrund widrigen Wetters die Getreideproduktion hier in erschreckendem Ausmaße zurückgegangen ist. Die Behauptung, die Erderwärmung würde zu weniger Wasserknappheit führenh, ist m.E. blanker Unsinn, denn Regenfälle sind nun mal nicht überall gleich, Und was nutzt es dem mittleren Westen der USA, wenn z.B. wie jetzt vor Kurzem, Manila unter Wasser steht? Sorry, aber wenn das „wissenschaftliche Argumentation“ ist, dann weiß ich nicht mehr, was ich unter diesem Begriff verstehen soll. Ich denke mal, der Autor hat ebenso wie die Untergangspropheten eine Agenda, der er seine logische Argumentation unterordnet.
      So, jetzt habe ich aber genug Dampf abgelassen.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

  2. Oh, wie süß! Ich finde Katzen toll, kuschelig und elegant. Bei mir kommen stets zwei schwarze auf ihrem Morgenspaziergang zu etwas Milch und Futter vorbei und witzigerweise fotografierte Dina gerade eben ein Kätzchen, das sich in der hiesigen Pottery in eine Schüssel im Schaufenster gekuschelt hatte.

    Liebe Grüße aus Norfolk
    Klausbernd

    • Hallo Klausbernd,
      danke für’s Vorbeischauen und den Kommentar. Wir, insbesondere Mary, mögen Katzen sehr. Ich habe da zwar eine etwas größerer Zuneigung zu Hunden, aber nur etwas. „Nur so“ kommen hier Katzen kaum vorbei, weil wir zu weit draußen leben. Wenn, wie es immer mal wieder vorkommt, eine wirklich junge hier erscheint, ist sie (höchstwahrscheinlich) ausgesetzt. Etwa einen halben Kilometer weiter ist am Highway ein kleiner Rastplatz, und der ist berüchtigt dafür, dass da Tiere einfach ausgesetzt werden. So schlimm das ist, wir scherzen immer, dass die Katzen- und Hundepopulation hier in Karnes County wohl Schilder aufgestellt hat, etwa so, „If you’re a stray and need someone to take you in, go to Mary Hickok’s place!“ 😉
      Liebe Grüße nach Norfolk, auch an Dina und an die beiden Buchfeen,
      Pit

  3. Ist das schööööööööööööööön! Der kleine zottelige Vierbeiner ist megasüß, das finden Siri und Selma ebenfalls.
    Mein Herz geht auf bei solchen Tiergeschichten. Bin sehr gespannt wie es weiter geht. Hat das Kätzchen schon einen Namen?
    Ein schönes Wochenende nach Texas
    mit ganz lieben Grüßen von uns in Norfolk
    Dina & Co

    • Hallo Dina,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu hinterlassen. Ja, dieser kleine Vierbeiner – unser Tierarzt hat heute übrigens unsere Einschätzung bestätigt, dass es eine „sie“ ist – ist wirklich zu süß. Mittlerweile hat sie sich an die neue Umgebung gewöhnt und ist gar nicht mehr ängstlich, ganz im Gegenteil: sie erkundet die Zimmer. Nur ihre Mama vermisst sie wohl doch manchmal noch, denn sie versucht gelegentlich, an unseren Handflächen zu saugen.
      Ich werde Dich/Euch auf dem Laufenden halten, wie’s weiter geht. Einen Namen hat sie noch nicht. Erst musstne wir ja mal mit Sicherheit wissen, ob „er“ oder „sie“. Und jetzt wird Mary etwas überlegen, und dann hat sie meistens ganz plöztlich eine Idee. das überlasse ich ihr. Sie hat die bessere Gabe dafür.
      Liebe Grüße an Euch alle in Norfolk,
      Pit

    • Hallo Martin,
      um ehrlich zu sein, meine Haare sind da so verschwitzt, weil ich aufgrund meiner Darmprobleme in Port Aransas absolut keine Lust auf Körperpflege hatte. 😉
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

Lasst mal von Euch hören/lesen! Würde mich sehr freuen!

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