Arme Sally

Wie ich schon in einem vergangenen Blog-Eintrag [Sally und Mr. Pickwick] geschrieben habe, hatten wir Sally ja zu unserem Tierarzt, Dr. Patton, zurückbringen müssen, weil die alte Wunde, die diese blöden Javalinas ihr im Januar zugefügt hatten, wieder aufgebrochen war. Dr. Patton hatte diese Stelle wieder aufschneiden und eine Drainage legen müssen. Jetzt ist Sally wieder bei uns. muss aber, damit sie sich diese Drainage nicht selbst wieder ausreißt, einen dieser dummen – so wird sie es sehen – Plastikschutzkragen tragen. Den mag sie nun gar nicht. Und so sieht unser armes Mädchen jetzt aus:

poor sally

Die arme Sally, draußen im Garten, mit Halskrause

Sie sieht ganz ängstlich aus, mit dem Schwanz zwischen den Beinen und dem gesenkten Kopf:

poor sally

Ich bin ganz eingeschüchtert!

Ich glaube, es ist nicht der Kragen an sich, der sie verängstigt, sondern die Tatsache, dass er sie in der Wahrnehmung behindert. Sie kann nicht sehen, was rechts und links von ihr vorgeht, und erst recht nicht, was direkt vor ihr, vor ihren Füßen ist. Insbesondere das war mir aufgefallen, als ich sie von Dr. Patton abgeholt hatte, und sie nicht so bereitwillig wie sonst aus dem Auto sprang, weil sie eben den Fußboden nicht sehen konnte.

Sie macht wirklich ein trauriges Gesicht:

traurig

Ich bin ganz traurig!

Und so sieht die Wunde von Nahem aus:

arme Sally

Kein schöner Anblick/Zustand

Das sieht wirklich nicht schön aus, oder? Ist aber hoffentlich bald wieder vorbei.

Sie fühlt sich im Haus übrigens viel sicherer aufgehoben als draußen. Hier im Haus wedelt sie durchaus wieder mit dem Schwanz. Und sie wird jetzt natürlich auch richtiggehend verwöhnt und bekommt Leckerli: zusammen mit ihrem normalen Essen servieren wir ihr Speckstreifen, und sie bekommt auch immer leckeres Dosenfutter dazu, nicht nur ihr übliches Trockenfutter. Und ihre Medizin [sie muss drei Mal täglich Antibiotika schlucken] bekommt sie immer in etwas Speck eingewickelt. Das mag sie sehr, und so ist es ein Leichtes, ihr die Medizin zu verabreichen.

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8 Gedanken zu „Arme Sally

    • Hallo Jackson,
      danke für Dein Mitgefühl für Sally, Und sie bedankt sich ganz heerzlich für das „virteulle Schleckerchen“ mit einem „wuff wuff“. 😉 Die Wunde sieht mittlerweile schon sehr viel besser aus. Wir hoffen nur, dass sie jetzt nicht, wie es schon einmal der Fall war, äußerlich zuheilt und dann innen der „Dreck“ sich staut. Danke für‘ Pfoten drücken.
      Und mach’s selber gut in „good ol‘ Germany“,
      Pit

  1. Ach die Arme. Mit so einem Trichter fühlen sich alle Tier unwohl, eben, so wie Du beschreibst, weil ihnen die Wahrnehmung fehlt und dann fühlen sie sich zusätzlich natürlich sehr unsicher.
    Ich wünsche ihr, dass sie das Ding und auch ihre Drainage bald wieder los ist.
    lg Gabi

    • Hallo Gabi,
      danke für Dein Mitgefühl. Den Kragen habe ich Sally, nach Rücksprache mit unserem Tierarzt, schon am Montag abgenommen, und jetzt fühlt sie sich viel wohler. Sie ist richtig aufgeblüht! Der Tierarzt meinte, lecken darf sie die Wunde durchaus, nur eben nicht die Drainage rausziehen. Aber da war ich mir sicher, dass sie das nicht tun würde, denn das hat sie auch Anfang Februar, nach der ersten Verletzung, nicht getan.
      Morgen hat sie wieder einen Termin beim Tierarzt, zum Nachschauen. Mal sehen, ob die Drainage dann gezogen wird oder noch drinbleiben muss. Ich habe übrigens nicht bemerkt, dass irgendetwas da raus kommt. Hoffen wir mal, dass Alles schnell verheilt. Aber es muss eben von innen nach außen gehen. Das war wohl das Problem, dass nämlich die Wunde außen zuerst zu war, und so von innen nicht mehr all der Dreck abfließen konnte.
      Liebe Grüße nach Österreich,
      Pit

    • Hallo Dina,
      danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben. Danke, die „hzgs“ habeich an Sally weitergeriecht, nicht aber die „kisses“. 😉 Und was diese Verletzungen angeht: ich bin sicher, das wird schnell wieder.
      Liebe Grüße, auch an den „wuffigen“ Franco, und ebenhfalls ein schönes Wochenende,
      Pit

    • Hallo,
      und danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, in meinem Blog vorbeizuschauen und einen Kommentar zu schreiben. Danke auch für’s Mitfühlen. Und dass Sally schnell wieder ganz ok sein wird, da bin ich mir sicher.
      Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
      Pit

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