Mr. Pickwick

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Ja, so heißt unser neuestes kleines Kätzchen. Mary liest zur Zeit Charles Dickens‚ „Pickwick Papers“ und sobald wir genau wussten, dass es bzw. er ein kleiner Kater ist, kam Mary mit diesem Namen – der übrigens auch mir sehr gefällt.

Ach übrigens: wie das folgende Bild zeigt, ist er schon in seinem ganz jungen Alter an Computern interessiert:

Mr. Pickwick

Ich bin für mein Alter schon ganz schön intelligent: ich mag Computer!

Bin ich nicht putzig?

Mr. Pickwick

Ganz schön putzig bin ich, oder?!

Was geht denn da vor? Muss ich doch wissen!

Mr. Pickwick

Ganz einfach nur neugierig

Und jetzt möchte ich gerne die Maus jagen:

Mr. Pickwick

Fang‘ die Maus!

Dieses Kerlchen ist wirklich süß und macht uns viel Freude.

Wir haben neue Nachbarn …

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… zumindest für eine kurze Zeit. Cousin Mark hat einmal wieder, wie üblich ein paar Mal pro Jahr, seine Rinder auf unserer Weise, so für etwa eine Woche. Und so starren sie uns dann durch den (provisorischen) Zaun an:

Kühe

Kühe und Kälber

Kühe

Man drängt sich zwischen Zaun und Kaktus

Lange wird das Futter auf dieser Weide nicht reichen, denn es wird jeden Tag trockener:

Kühe

Eine schon jetzt ziemlich dürre Weide

Und so wird Mark seine Rinder schon bald wieder auf eine andere Weide bringen müssen.

Kühe

Und DAS soll ich etwa wirklich trinken??!!

Kühe

Gedränge am Wassertrog

Kühe

Wir haben Alle unsere Nummer

Manchmal haben wir übrigens Glück und Mark bringt uns, wenn er eines seiner Rinder geschlachtet hat, etwas Fleisch vorbei. Bei Vieh, das wirklich nur auf der Weide gestanden hat und als Zusatzfutter bestenfalls Heu bekommt, ist das immer von ganz ausgezeichneter Qualität. Übrigens: Vieh wird hier – wenn es sich nicht um Milchvieh handelt – so gut wie ausschließlich auf der Weide gehalten, und zugefüttert wird eben bestenfalls Heu und – gelegentlich bei Großbetrieben – vor dem Schlachten auch Mais. Aber absolut nichts anderes. „Industrielle“ Viehzucht gibt es hier so gut wie gar nicht, und Füttern z.B. mit Knochenmehl oder ähnlichen Sunstanzen kommt einfach nicht vor. Weshalb auch BSE in den USA fast gar nicht vorhanden ist – bisher sind erst 4 Fälle bekannt geworden, also eine vernachlässigbare Größenordnung. Diese absolute Freilandhaltung ist auch ein Grund dafür, weshalb die Ranches in West Texas – wo es ja erheblich trockener ist – so groß sind. Eine Kuh und ein Kalb – das heißt hier ein „Unit“ – brauchen da eben eine ganze Menge Platz, bis zu 200 acres, d.h. 800,000 Quadratmeter, um genügend Futter zu finden.

Bernie – der Film

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Diesen Film, „Bernie„, über einen Einbalsamierer und Vizedirektor eines Bestattungsinstituts, der die Witwe eines von ihm Einbalsamierten zunächst umwirbt, dann ihr Freund wird und sie schließlich umbringt, haben wir uns gestern angesehen und fanden ihn beide super. Da wären zunächst … Weiterlesen

Victoria Advocate | Karnes rides cycle of boom, bust (Video)

Zitat

Victoria Advocate | Karnes rides cycle of boom, bust (Video).

Der Artikel, aus dem der folgende Auszug stammt, erschien gestern als 7. Folge einer Serie über den Ölboom, den wir hier zur Zeit erleben, in der Regionalzeitung „The Victoria Advocate„. Nachdem ich schon so viel hier selber davon erzählt habe, dachte ich, es wäre interessant, auch mal aus der hiesigen Presse zu zitieren. Die gesamte Serie ist außerordentlich auschlussreich, nicht zuletzt wegen der Videos, sodass ich wirklich dachte, es sei lohnenswert, sie hier zur Kenntnis zu bringen, auch wenn sie in Englisch ist. Aber dafür gibt es ja auch die Möglichkeit einer online-Übersetzung. Zu diesem Zweck kann ich übrigens das Add-on „FoxLingo“ zum Firefox Browser nur empfehlen.

By Dianna Wray – DWRAY@VICAD.COM – Originally published May 26, 2012 at 11:03 p.m., updated May 27, 2012 at 6:49 a.m

KARNES CITY – Sitting in the bank manager’s office, the man turned to his wife.

„Show it to him, Mama,“ he said as they settled into wooden chairs across from Paul Brysch in the Karnes County National Bank.

She nodded, slid an envelope from her purse and handed it to Brysch.

A check for more than $300,000 was inside, the first royalty check from an Eagle Ford Shale well drilled on their property on the edge of Karnes County.

„Congratulations! Y’all must be thrilled!“ Brysch said.

„No, no, you don’t understand,“ the man said, furrowing his brow. „We’ve never had money like this before. What do we do with it?“

The question has been repeated across the Crossroads since the Eagle Ford Shale play began booming, but nowhere is it more poignant than in Karnes County. These days, the county is a lively place, the epicenter of an oil boom changing the face of South Texas and bringing wealth to people who have struggled and scraped for generations just to keep hold of their land.“

Zum kompletten Artikel geht es hier: The Victoria Advocate

Good Time Charlie’s

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Auch wenn es so aussieht, als ob ich hier nur noch über Essen und Restaurants blogge  😉 , hier trotzdem schon wieder ein Bericht über ein Restaurant. Am vergangenen Sonntag waren wir, Mary, Cousine Margaret, Cousin Gordon und ich, in … Weiterlesen

Bermuda Gras, …

Kurzmitteilung

… und Bermuda Gras ist, was wir hier im Garten für den Rasen haben, verbreitet sich durch oberirdische Ausläufer, sog. „Stolonen„. Und die könnten, wie ich heute mal wieder feststellen durfte, so zäh, das es glatt als Ersatz für Bindedraht dienen könnte.

Mal wieder im Friesenhaus …

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… in New Braunfels waren wir am vergangenen Freitag zur Feier von Mike’s Geburtstag. Wir waren schon viel zu lange nicht mehr im Friesenhaus gewesen, und so wurde es höchste Zeit, einmal wieder gute deutsche Küche und deutsches Bier vom … Weiterlesen

Jetzt sind es wieder 7

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Und zwar Katzen bei uns. Gestern am späten Nachmittag rief unser Freund Mike an und fragte, ob wir uns eines kleinen Kätzchens annehmen würden. Seine Enkel hatten es irgendwo aufgelesen, wollten sich selber aber nicht darum kümmern [und ehrlich gestande, das hätte ich dem Kätzchen auch nicht gewünscht!], und Mike und Stella konnten es nicht halten, weil einer ihrer Hunde es nicht leiden konnte. Na, wer ist da wohl in die Bresche gesprungen?? Wir natürlich sofort!! Noch haben wir keinen Namen für dieses süße Katzenkind, weil wir noch nicht wissen, ob’s ein „er“ oder eine „sie“ ist. Wir schätzen einmal, dass es etwa 8 Wochen alt ist, also ein klein wenig älter als Oprah, als sie im vergangenen Jahr zu uns kam.

Und hier ist es nun:

kitty

Bin ich nicht putzig?!

Und jetzt mal eine Nah-Aufnahme:

kitty

Tief im Schlaf

Süß, oder?

Mit Sally hat es sich auch schon angefreundet, und es hat gar keine Angst vor siesem großen Hund, ganz im Gegenteil: heute hat es einen großen Teil seiner Zeit zu Füßen von Sally auf ihrem Kissen hier im Esszimmer zugebracht und scheint sich da ganz sicher und komfortabel zu fühlen – so wie jetzt:

kitty

Hier ist es ausgesprochen gemütlich und ich fühle mich auch ganz sicher, wenn so ein großer Hund mich bewacht

Wir hatten/haben nur ein kleines bisschen Angst, wie Oprah, oder auch unser „fauchender Hausdrachen“  😉 , reagieren wird. Aber bisher ist Alles gut gegangen. Bis darauf, dass sie sich ein paar Mal etwas angefaucht haben, ist nichts passiert, und so haben wir die Hoffnung, dass Oprah dieses kleine Geschöpf auch akzeptieren wird.

Rasen gemäht

Kurzmitteilung

Heute habe ich den Rasen gemäht und dabei mal wieder festgestellt, dass so langsam wieder die Zeit gekommen ist, wo man sich bei Rasenmähen eine Staublunge holt  😉 : der Rasen vor dem Haus ist wieder dabei, zu vertrocknen, der Boden kommt zum Vorschein, und es staubt ganz gewaltig beim Mähen.

Cenizo

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Unsere Cenizo blüht mal wieder, und zwar ganz prachtvoll:

cenizo

Cenizo

Diese – wissenschaftlich Leucophyllum frutescens genannte – Pflanze ist außer als Cenizo noch unter vielen anderen Namen bekannt – Purple Sage, Texas Ranger, Texas Barometer Bush, Texas Silverleaf, Texas Rain Sage, Ash-Bush, Wild Lilac  und Texas Sage – und alle haben eine gewisse Berechtigung: „Texas Barometer Bush“ bzw. „Texas Rain Sage„, weil sie nach Regenfällen bzw. einfach bei feuchtem Boden aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit blüht. Hier müssen es die Regenfälle vor etwa 10 bis 14 Tagen gewesen sein – anders kann ich es mir nicht erklären. Als einheimische Pflanze in Nord-Mexiko und den südwestlichen USA ist sie extrem trockenheitsresistent und braucht auch in den ärgsten Sommern hier (so gut wie) keine Bewässerung: gut für uns. Und dabei sieht sie immer, sogar ohne Blüten – mit ihren hellgrünen, an der Unterseite silbrigen Blättern immer sehr schön aus. Mit Blüten natürlich prachtvoll! Die Cenizo wird bis zu 1,50 Meter, unter guten Bedingungen auch über 2 Meter, hoch und bis zu ca. 1,80 Meter breit.

Und hier dann noch ein paar Detailaufnahmen:

Cenizo

Cenizo

Cenizo

Cenizo

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